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KarlM wrote:
Meine persönliche Meinung.
Die Höhenlage des Gebiets läßt in 15 Jahren keinen Skilauf mehr zu, Kunstschnee kann nur bei Minustemperaturen erzeugt werden. Die skigebite können nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Oder hat jemand sand in den Augen?
Ich an Stelle der dortigen Bürger würde jetzt das Geld einsetzen für neue Ideen, die dafür sorgen, dass in 15 Jahren weiterhin mit den Touristen Geld verdient werden kann. Der wichtigste Punkt, um das zu können, ist die unzerstörte Natur die sie jetzt selber zerstören wollen. Sie sägen an dem Ast, auf dem Sie sitzen.
Nachhaltig in die Zukunft denken hat die Politik, ob im Allgäu, in München oder in Berlin, noch nie können und lernt es auch nie. Traurig aber wahr
lg
Ich sehe das auch so… der Wintersport wird zunehmend vom Sommersport abgelöst werden.
In Österreich sind hier die Tourismusregionen mal wieder viel weiter. Hier wird ordentlich für die schneefreie Zeit aufgerüstet… sei es Mountainbike Strecken, Kletterparks, Spielplätze, etc.
Die Regionen versuchen dort aktuell schon vor allem im Sommer für eine stärkere Auslastung der Seilbahnen zu sorgen (Was auch mit solchen Attraktionen wie z.b. das Fichtenschloss[/url:26599s9d] oder der Kugelwald[/url:26599s9d] gelingt). Diese “Attraktionen” finden in existierenden “Skigebieten” auch in schneearmen Wintern ihre Berechtigung!
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KarlM wrote:Oder hat jemand sand in den Augen?
Eher ein Dollarzeichen…
Ich an Stelle der dortigen Bürger würde jetzt das Geld einsetzen für neue Ideen, die dafür sorgen, dass in 15 Jahren weiterhin mit den Touristen Geld verdient werden kann. Der wichtigste Punkt, um das zu können, ist die unzerstörte Natur die sie jetzt selber zerstören wollen. Sie sägen an dem Ast, auf dem Sie sitzen.
Meine Rede…
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KarlM wrote:[…] Kunstschnee kann nur bei Minustemperaturen erzeugt werden. […]
Das stimmt SO nicht GANZ…*klugschei..modus an*:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67510080.html
*klugschei..modus aus*
Und das ist nur eine Methode von vielen. Allerdings auch nicht besonders unterstützenswert, und ich denke, die meisten hier wissen, wie SEHR ich Skifahren liebe.
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Hallo Julian,
ich gönne dir deine Freude am Skifahren uneingeschränkt, nur zu.
mir ging es darum, dass am Riedberger Horn das skifahren in 15 Jahren schlicht und ergreifend nicht mehr möglich sein wird, auch mit Kunstschnee
wird das nichts mehr werden. Man muss den Tatsachen ins Auge sehen, auch du must in höhere Lagen ausweichen….
Und für 15 Jahre jetzt die Natur zu zerstören dem kurzfristigen Gewinn wegen ist der totale Wahnsinn.
lg
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Ich stimme Dir ja zu, Karl. Ich bin etwas optimistischer, was die 15 Jahre angeht – es wird nr nicht mehr von Anfang Dezember bis Ende April gehen, so wie früher mal…
Ich war einige Jahre genau dort zum Skifahren, also in Grasgehren, Die Verlockung, das Gebiet durch Verbindung attraktiver zu machen, verstehe ich eigentlich nicht. Denn diese Natur-gegebene Schüssel ist ideal für Familien, Anfänger, kleine Gruppen…egal, ob für 2 Tage oder eine Woche!
Wir haben uns köstlich amüsiert, und das, obwohl ich sonst wirklich deutlich anspruchsvollere Skigebiete befahre! Dieses Vergrößern um jeden Preis – angesichts der riesigen Skigebiete in unmittelbarer Umgebung sollte man wirklich einen anderen Weg gehen!
Wir werdens sehen, wie gesagt, ich hoffe, dass der hier im Forum gezeigt GMV sich auch vor Gericht durchsetzen wird!!!
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Hallo Julian
genau das ist die Krux, “nicht mehr von Dezember bis April”
damit ist es nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben
Ich bin auf der Schw. Alb heimisch, ihier ist es schon jetzt soweit, ch sehe hier überall die stillgelegten Lifte. vor 20 Jahren sind die alle noch gelaufen.
Jetzt ist nur noch mit ganz wenigen Ausnahmen Langlauf möglich. Die Ausnahmen: genug Freiwillige, die den Lift am Leben erhalten und keinen Lohn bekommen, ich glaube nicht dass es die beim Riedberger Horn gibt.
Demnächst (also in 8-10 Jahren) ist es im Schwarzwald soweit, da wird nur noch der Feldberg übrig bleiben……………..
lg
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Anonymous
Deleted User17. Oktober 2016 at 07:45Im Schwarzwald fängt es jetzt schon an. Dobel und Schömberg werden wohl in diesem Winter schon Probleme haben, die Lifte am Leben zu halten. Und was am Kaltenbronn passiert muss man auch mal abwarten. Letzten Winter haben meine Langlauflatten komplett frei gehabt.
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DAV hat auf der Jahreshauptversammlung in Offenburg Resloution zum Alpenplan verabschiedet:
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ziller wrote:DAV hat auf der Jahreshauptversammlung in Offenburg Resloution zum Alpenplan verabschiedet:
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Da kann man sich nur voll und ganz dahinter stellen, wenn einem was an Naturschutz liegt…
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Ich verstehe bei solchen Projekten nicht, was das längerfristig bringen soll. Selbst aus kapitalistischer Sicht ist es doch absurd zu glauben ein paar neue Lifte würden die dicke Asche in den Ort bringen. Das klappt vielleicht im ersten Jahr, weil das neu ist und im Jahr drauf kommt der nächste Ort mit was ganz toll neuem um die Ecke und dann muss man schon wieder nen Skywalk bauen, um das Publikum weiter anzulocken. So kann das nicht dauerhaft funktionieren. Auf längere Sicht führt kein Weg dran vorbei auf nachhaltige Konzepte zu bauen. Ich denke auch aus kapitalistischen Blickwinkel führt da kein Weg dran vorbei
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“Neue Runde im Konflikt um die geplante Skiverbindung am Riedberger Horn: Nach einem heute vorgestellten Gutachten hätten die fünf Ratsmitglieder, die zugleich Mitglieder der Liftgesellschaft sind, nicht abstimmen dürfen. Somit wären die Beschlüsse des Gemeinderats allesamt unwirksam.”
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Die bayerische Regierung scheint sich dem Willen der Gschäftlmacher vor Ort unterordnen und den Alpenplan ändern zu wollen.
Der DAV hat dazu eine Textvorlage[/url:2alws8j4] erstellt und zum Herunterladen angeboten, um den Plänen (bis zum 22.3.) zu widersprechen.
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Astrein, nu isses also durch: ** you do not have permission to see this link **
Könnt gar nicht soviel essen wie ich kotzen wollt.
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Ja.
Anders kann man das wirklich nicht ausdrücken, und ich bin nun wirklich ein Verfechter des Skisports. Aber das ist eine ganz miese Nummer, sinnlos bis dort hinaus und bringt den gesamten Alpenplan in Gefahr!
Ich kann nur hoffen, dass DAV, BUND und ähnliche Organisationen nun Klagen einreichen, die das Projekt verzögern bis zum Sankt Nimmerleins-Tag, oder es doch noch verhindern…
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Anonymous
Deleted User29. März 2017 at 13:20Eigentlich kann man die Gegend jetzt nur noch boykottieren. Klar zeigen, dass man mit diesem Tun nichts am Hut hat.

