im neuen “Bergsteiger” (5/2011) wird das KS-Eldorado Ötztal vorgstellt. Auf S. 20 ein Foto vom Moosalm-Klettersteig, da sieht es so aus, als sei der Steig komplett saniert worden (dickes, straffes Stahlseil, vernünftige Bügel …). Weiß einer von euch was davon? Dann würde sich evtl. ein neuerlicher Besuch doch mal lohnen
im neuen “Bergsteiger” (5/2011) wird das KS-Eldorado Ötztal vorgstellt. Auf S. 20 ein Foto vom Moosalm-Klettersteig Sölden, da sieht es so aus, als sei der Steig komplett saniert worden (dickes, straffes Stahlseil, vernünftige Bügel …). Weiß einer von euch was davon? Dann würde sich evtl. ein neuerlicher Besuch doch mal lohnen –> –>
Gruß
Uli
Hier schon die Antwort auf meine Anfrage beim Bergführerbüro Sölden
“Ja es ist richtig der Klettersteig Sölden bzw. Klettergarten ist neu.”
D.h. der Moosalm Klettersteig Sölden ist wohl mal einen neuen Versuch wert – ich bin spätestens im August dort und probiers mal aus, evtl. sogar schon am 2.5.
ab sofort ist der Mossalm-Klettersteig durchaus wieder einen Abstecher wert! Da hat sich alles zum besseren verändert.
Straff gespanntes dickes Stahlseil, das an den Ankerpunkten jeweils fest fixiert ist; vernünftige Bügel an den entsprechenden Stellen, auch der Abstiegsweg ist frei geschnitten und ordentlich hergerichtet. Der Anfang bleibt auf reibung (ähnlich Murmeltier-KS, der rest erinnert ein wenig an Stuibenfdall.
Der Steig hat ein paar Neuigkeiten – so sind z.B. die beiden Leitern weg; und er hat zwei Ausstiegsvarianten; die linke ist leicht ( und führt leicht ansteigend, später erdig zum Ausstieg, die rechte ist durchaus anspruchsvoll (C , vielleicht sogar C/D): Nach einer Querung gehts ca. 15 m senkrecht nach oben an Bügeln, anschließend eine ca. 5 ma lange sehr ausgesetzte Querung auf schmalem band, aber gut zu gehen, dann endet der Ausstieg ebenso erdig.
Das KS- Vergnügen bleibt natürlich ein kurzes; aber für Familien, Anfänger und Kinder genau der richtige Übungs- und Trainingsklettersteig.
Ansonsten ist hier nix los, total tote Hose, bin alle vier Steige heute völlig allein gegangen.
Gruß ausm Ötztal
Uli
PS: und einen ganz neuen KS gibts in Obergurgl – den Klettersteig Schwärzenkamm[/url:1mwtr03c], oberhalb der Langtaleckhütte: 350 Hm, ca. 700 Klettermeter. Ob evtl. Gletscherberührung vorliegt oder das zwingend ne 2-Tagestour ist – Abstieg über Hochwildehaus, werd ich noch rauskriegen …
PS: und einen ganz neuen KS gibts in Obergurgl, oberhalb der Langertaleckhütte: 350 Hm, ca. 700 Klettermeter. Ob evtl. Gletscherberührung vorliegt oder das zwingend ne 2-Tagestour ist – Abstieg über Hochwildehaus, werd ich noch rauskriegen …
moin.
sieht nach 'zwingend' aus:
Der neue alpine Steig mit herrlichem Gletscherambiente!
350 Hm und 700 Klettermeter sind zu überwinden. Schwierigkeit C. Am Vortag Aufstieg von Obergurgl aus zur Langtalereckkütte, 2430m. Am nächsten Tag über den neuen Klettersteig zum Schwärzenkamm und weiter zum Hochwilde Haus. Nach einer Einkehr wandern wir zurück nach Obergurgl. Gz 7-8h. (quelle: ASC Längenfeld)
Der neue alpine Steig mit herrlichem Gletscherambiente!
350 Hm und 700 Klettermeter sind zu überwinden. Schwierigkeit C. Am Vortag Aufstieg von Obergurgl aus zur Langtalereckkütte, 2430m. Am nächsten Tag über den neuen Klettersteig zum Schwärzenkamm und weiter zum Hochwilde Haus. Nach einer Einkehr wandern wir zurück nach Obergurgl. Gz 7-8h. (quelle: ASC Längenfeld)
Genau das ist er – der Link stammt vom Angebot des ASC Längenfeld.
Der Klettersteig Obergurgl soll auch als Tagestour machbar sein – Aufstieg zur Langtalereckhütte von Obergrurgl 2 Std. Der Steig soll eine Variante im Übergang zum Hochwildehaus sein. Von dort Abstieg nach Obergurgl.
Wir sind eh vom 26.-31.8. in Obergurgl. Wer sich anschließen will zur Erstbegehung, darf gerne dazukommen …
Ein wunderschöner Urgesteins-Klettersteig mit sehr vielen Tritt- und Griffbügeln und -hilfen; ohne die wär’s auch gleich mdst. ne ganze Stufe schwieriger; und sehr genussvoll zu klettern. Trotz der vielen Trittbügel bei Regen oder Nässe ein absolutes No-go!! (Urgestein mit Flechten). Allein die ganze Szenerie mit den Gurgler Gletschern und den unzähligen Dreitausendern ist klasse. Vom Ausstieg bzw. beim Abstieg hat man einen herrlichen Blick runter auf den Gurgler Ferner.
Abschreckend ist vielleicht der lange Zustieg von Obergurgl; allein 2 bis 2,5 Std. bis zur Langtalereckhütte. Aber den unter die Füße zu nehmen, lohnt sich auf jeden Fall. Deutlich entspannter wäre eine Begehung mit Übernachtung auf der Hütte – sehr urig, sehr gemütlich, und sehr freundliche Wirtsleute!!! –> –>
Von der Hütte geht es ca. 20 Minuten Richtung Hochwildehaus, dann zweigt nach links der Zustieg zum Einsteig ab – mit Hinweisschild markiert und nicht zu verfehlen. Der erste Steilaufschwung nach dem Einstieg gibt die Marke vor – ein satter C, und m.E. die schwierigste Einzelstelle im Steig. Danach geht es in sehr ausgewogenem Charakter weiter; kraftige Steilaufschwünge wechseln sich ab mit ruhigeren Erholungsphasen. Der Abstand der Seilanker ist immer optimal, kurz in den steileren Stellen, weiter in den Querungen. Man hat immer guten Stand zum Umhängen und Umklinken. Es gibt zwei Notausstiege zum Weg zum Hochwildehaus; aber der zweite ist fast schon ganz am Ende des KS, danach folgt nicht mehr viel; allerdings sind die 60, 80 Hm um den zweiten Notausstieg herum anhaltend steil und mühsam, aber nie schwerer als B/C bis C. Da das gegen Ende des Steigs ist, wird hier schon Kondition gefordert.
Ich war ca. zwischen 11 und 12:30 im Steig und hatte immer frontal die Sonne gegen mich; so war der weitere Steigverlauf manchmal schwierig zu erkennen. Das mag im Juni, wenn die Sonne höher steht, und zu anderer Tageszeit besser sein (früh am Morgen ist Schatten im Steig, und nachm hat man die Sonne von der Seite). Von der Hütte bis zum Ausstieg hab ich gut anderthalb Std. gebraucht, mit zwei kurzen Trinkpausen, und weil ich ne Jacke brauchte – auf 2800 m weht schonmal ein kühler Wind. Aber ich war auch ganz allein unterwegs und ganz allein im Steig. Bei höherer Frequenz oder in Gruppe wird man schon die eindreiviertel Std. einplanen müssen. Wen es interessiert, wie lang es noch dauert: der Steig ist in 12 Sektionen eingeteilt.
Eine Berichtigung zur Beschreibung im Netz: Der Abstieg vom Ausstieg auf den Hochwildehaus-Steig kommt nicht am Abzweig zum Ramolhaus aus – der befindet sich ca. 5-10 Min. tiefer im Abstieg zurück zur Langtalereckhütte.
Insgesamt ein absolut lohnendes Unternehmen; Wiederholung ist fest eingeplant; und auch fürs Forum/die Comm. ein sinnvolles und schönes Ziel!!!
Fotos gibt’s leider keine – hab mal wieder den Apparat vergessen
…ist auch eine hervorragende Adresse für Skihochtouren! Wurde vor 2 Jahren getestet… Hohe Wilde ist von dort aus möglich, aber auch ein paar andere lohnende Gipfel.
Im Winter kann man den Zustieg mit Gondelbahn und Sesselift inklusive kurzer Abfahrten zeitlich etwas verkürzen!
Gletschererfahrung und Hochtourenausrüstung ist aber unbedingt erforderlich!
Bei entsprechenden Verhältnissen gibt es oberhalb der Langtalereckhütte in Richtung der Seelenkögel aber jede Menge Firnpotential.
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