ich habe den Huterlaner Klettersteig und auch alle anderen Steige im Zillertal schon mehrfach gemacht.
Aus meiner Sicht ist der Huterlaner für klettergewandte Anfänger gut zu meistern. Die Abstände zwischen den Klammern sind auch für kleinere PErsonen gut zu meistern. Das GElände wechselt dort auch immer zwischen Steilaufschwüngen und leichteren Passagen ab. Wir hatten den Huterlaner Klettersteig schon zusammen mit Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren gemacht. Und beide hatten ihren Spaß und nicht sonderlich große Schwierigkeiten den Steig zu meistern (aber das ist ja von Kind zu Kind auch immer unterschiedlich)
Vergleichen kann man den Huterlaner Klettersteig von der Schwierigkeit in etwa mit dem Stuibenfall Klettersteig (Wenn du den schon gemacht haben solltest).
Vielleicht ist mein Problem, dass ich mich, bevor ich einen KS begehe, immer sehr ausführlich
über dessen Anforderungen informiere. Sollte man ja aber auch machen, bevor man einsteigt.
Je mehr man jedoch liest, umso mehr verunsichern einen ggf. manche Berichte und man fängt
an zu überlegen, ob man das wirklich packt. Ich habe ja immer auch Verantwortung für meine
Mitstreiter, ich muss dann immer abschätzen, ob die das auch schaffen oder ob es doch zu
schwer ist.
prinzipiell ist das informieren über die zu erwartenden Bedingungen und Schwierigkeiten richtig.
das gilt sowieso für jede Bergtour. aber wenn du dich auf 1-2 einschlägigen Websites und/oder mittels eines guten touren- bzw. klettersteigführers informiert hast und mit dem technischen wie konditionellen können von dir und deinen Mitstreitern vergleichst reichts dann auch. –> –>
ich hatte früher auch oft Anfänger dabei und sehr häufig unseren Neffen. wenn ich mir nicht 100%ig sicher war dass alle den ks ohne Hilfestellung an der ein- oder anderen stelle packen (vergleiche auch immer trockene Bedingungen vs. nasser fels) war seil und sicherungsmaterial zum nachsichern dabei.
klar das zeug muss man auch wieder tragen…manchmal ist man (vor allem der zu sichernde –> –> ) aber auch sehr froh es dabei zu haben.
im zustieg kann man das zusatzgewicht ja auch prima auf alle aufteilen.
aber: die Hilfestellung kann und darf sich wirklich nur auf die ein oder andere stelle beschränken müssen…sonst gibt's stau und mecker am steig…und was noch schlimmer ist: der trupp oder die gruppe wird zu langsam und kann z.b. bei einem Wettersturz/aufziehendem gewitter nicht schnell genug flüchten.
im zweifel, damit spass und Gesundheit nicht leiden: kürzere und/oder leichtere touren auswählen.
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