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  • Huterlaner Klettersteig Zillertal

    aktualisiert 9 Jahre, 2 Monat aktiv. 3 Mitglieder · 10 Beiträge
  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    2. April 2017 at 11:19

    Hallo zusammen,

    ich möchte mir gern mal eure Meinungen zum Huterlaner Klettersteig einholen.

    Könnte mir vorstellen, den mal demnächst im Frühjahr zu gehen. Nun habe ich dazu aber

    unterschiedliche Beschreibungen bzgl. seiner Schwierigkeit bzw. der Anforderungen gefunden.

    Hier auf unserer Seite ist er z.B. als ”nicht allzu schwerer Klettersteig” beschrieben,

    der ”gut für Familien und Anfänger geeignet” sei. Teilweise habe ich auf anderen

    Seiten auch gelesen, dass er für Kinder ebenso geeignet sei, wenn man sie zusätzlich sichert.

    Lesen konnte ich auch was von ”familientauglich” bzw. ”familienfreundlicher Routenführung”.

    Bei Hikr wird die ganze Sache jedoch viel kritischer gesehen:

    ** you do not have permission to see this link **

    Wer ist denn von euch den Steig schon gegangen und kann dazu was berichten?

    Ganz unerfahren sind wir bzgl. Klettersteige ja nicht mehr, von Anfängern kann man bei uns also

    sicher nicht sprechen. <img class= Gibt es vergleichbare Klettersteige bzgl. Anforderung?

  • ralf

    Administrator
    2. April 2017 at 12:06

    Servus Kraxel-Tobi,

    ich habe den Huterlaner Klettersteig und auch alle anderen Steige im Zillertal schon mehrfach gemacht.

    Aus meiner Sicht ist der Huterlaner für klettergewandte Anfänger gut zu meistern. Die Abstände zwischen den Klammern sind auch für kleinere PErsonen gut zu meistern. Das GElände wechselt dort auch immer zwischen Steilaufschwüngen und leichteren Passagen ab. Wir hatten den Huterlaner Klettersteig schon zusammen mit Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren gemacht. Und beide hatten ihren Spaß und nicht sonderlich große Schwierigkeiten den Steig zu meistern (aber das ist ja von Kind zu Kind auch immer unterschiedlich)

    Ihr könnt aber ja zunächst den direkt daneben befindlichen Familienklettersteig[/url:uyrs1q3h] machen (der auch sehr schön ist) und danach den Huterlaner Klettersteig machen. Beim Huterlaner Klettersteig hast du / habt ihr zudem noch die Möglichkeit an der Seilbrücke den Notausstieg zunehmen.

    Vergleichen kann man den Huterlaner Klettersteig von der Schwierigkeit in etwa mit dem Stuibenfall Klettersteig (Wenn du den schon gemacht haben solltest).

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    2. April 2017 at 12:16

    Hallo Ralf,

    Danke für Deine Hinweise und Tipps.

    Nach Deiner Beschreibung denke ich schon, dass wir den Huterlaner Klettersteig schaffen.

    Wir sind ja auch nicht ganz unerfahren, haben ja schon einige KS gemacht, auch C-Klettersteige

    mit ein paar C/D-Stellen drin. Mir fällt da z.B. der Egesengrat an der Dresdner Hütte ein,

    da war sogar eine D-Stelle drin, die wir gemeistert haben. Oder der Masaré, Fennberg,

    Cima SAT…

    Stuibenfall haben wir noch nicht gemacht, steht aber auch mit auf meiner List möglicher KS

    in diesem Jahr. –><img class= –>

  • ralf

    Administrator
    2. April 2017 at 12:18

    also der Egesengrat Klettersteig ist definitiv deutlich anspruchsvoller als der Huterlaner Klettersteig!

    Da brauchst du dir dann also wirklich keine Sorgen zu machen, wenn du den schon gepackt hast!

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    2. April 2017 at 12:23

    Alles klar. Danke Dir.

    Vielleicht ist mein Problem, dass ich mich, bevor ich einen KS begehe, immer sehr ausführlich

    über dessen Anforderungen informiere. Sollte man ja aber auch machen, bevor man einsteigt.

    Je mehr man jedoch liest, umso mehr verunsichern einen ggf. manche Berichte und man fängt

    an zu überlegen, ob man das wirklich packt. Ich habe ja immer auch Verantwortung für meine

    Mitstreiter, ich muss dann immer abschätzen, ob die das auch schaffen oder ob es doch zu

    schwer ist.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    3. April 2017 at 08:04

    Na dann werde ich mich bei Gelegenheit mal da hinbegeben…

  • ralf

    Administrator
    3. April 2017 at 10:53
    Kraxel-Tobi wrote:
    Alles klar. Danke Dir.

    Vielleicht ist mein Problem, dass ich mich, bevor ich einen KS begehe, immer sehr ausführlich

    über dessen Anforderungen informiere. Sollte man ja aber auch machen, bevor man einsteigt.

    Je mehr man jedoch liest, umso mehr verunsichern einen ggf. manche Berichte und man fängt

    an zu überlegen, ob man das wirklich packt.

    Ja, da hast du Recht. Ist wie wenn man nach Krankheiten im Netz recherchiert… da wird aus einem Hühnerauge ganz schnell ein zu amputierender Fuß

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    3. April 2017 at 16:16

  • wolf

    Mitglied
    4. April 2017 at 07:53
    Kraxel-Tobi wrote:
    Alles klar. Danke Dir.

    Vielleicht ist mein Problem, dass ich mich, bevor ich einen KS begehe, immer sehr ausführlich

    über dessen Anforderungen informiere. Sollte man ja aber auch machen, bevor man einsteigt.

    Je mehr man jedoch liest, umso mehr verunsichern einen ggf. manche Berichte und man fängt

    an zu überlegen, ob man das wirklich packt. Ich habe ja immer auch Verantwortung für meine

    Mitstreiter, ich muss dann immer abschätzen, ob die das auch schaffen oder ob es doch zu

    schwer ist.

    prinzipiell ist das informieren über die zu erwartenden Bedingungen und Schwierigkeiten richtig.

    das gilt sowieso für jede Bergtour. aber wenn du dich auf 1-2 einschlägigen Websites und/oder mittels eines guten touren- bzw. klettersteigführers informiert hast und mit dem technischen wie konditionellen können von dir und deinen Mitstreitern vergleichst reichts dann auch. –><img class= –>

    ich hatte früher auch oft Anfänger dabei und sehr häufig unseren Neffen. wenn ich mir nicht 100%ig sicher war dass alle den ks ohne Hilfestellung an der ein- oder anderen stelle packen (vergleiche auch immer trockene Bedingungen vs. nasser fels) war seil und sicherungsmaterial zum nachsichern dabei.

    klar das zeug muss man auch wieder tragen…manchmal ist man (vor allem der zu sichernde –><img class= –> ) aber auch sehr froh es dabei zu haben.

    im zustieg kann man das zusatzgewicht ja auch prima auf alle aufteilen.

    aber: die Hilfestellung kann und darf sich wirklich nur auf die ein oder andere stelle beschränken müssen…sonst gibt's stau und mecker am steig…und was noch schlimmer ist: der trupp oder die gruppe wird zu langsam und kann z.b. bei einem Wettersturz/aufziehendem gewitter nicht schnell genug flüchten.

    im zweifel, damit spass und Gesundheit nicht leiden: kürzere und/oder leichtere touren auswählen.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    4. April 2017 at 10:12

    Jo Wolf, da haste Recht.

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