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Fundstücke des Internet
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auch schön neuer Name für Attila Hildmann, Avocadolf
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Anonymous
Deleted User15. Februar 2021 at 09:02** you do not have permission to see this link **
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Facebook, aber interessant, dass 'Sportbetrug' nun auch den höchsten Berg des Planeten erreicht hat:
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Das ist ein Interview…wahnsinn
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[/youtube:3cg7zd0d] -
Julian wrote:Das ist ein Interview…wahnsinn
[youtube:2uebn3j5][Permission to view this media is denied]
[/youtube:2uebn3j5]Gerade angeschaut. Danke fürs Teilen.
“Beim [link removed] kommt es nicht auf die Leistung an, die muss man bringen, sondern aufs Erlebnis.”
Genau meine Worte. Deshalb gehe ich so gerne [link removed].
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Eine nette Geschichte:
Katze besteigt 3000er mehrfach[/url:1330y30l]
Der Hüttenhund des Westfalenhauses ist 2014 auch mit uns auf den Winnebacher Weißkogel gegangen.
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Anonymous
Deleted User2. Juli 2021 at 08:43ob das Ding auch hochgebirgstauglich ist?
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Situation der Berg'hütten' meiner Meinung nach gut dargestellt. Quo vadis?
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ziller wrote:Situation der Berg'hütten' meiner Meinung nach gut dargestellt. Quo vadis?
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sicherlich haben die “ich reserviere mal auf 3 Hütten und entscheide nach Wetter” zugenommen. Ich vermute auch, dass Dank Covid die Einnahmen geringer sind als vorher, die Kosten möglicherweise aber nicht. Die Nachfrage ist durch den Boom gestiegen, das Angebot gleich geblieben. Das macht es den Hüttenwirten einfacher ihre Bedingungen mit mehr Sicherheit aber etwas “kundenunfreundlicher” zu gestalten.
Es ist aber nicht überall so. In den höher gelegenen Hütten (bspw. in der Schweiz) habe ich das bisher noch nicht erlebt.
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Wie der Autor unterhalb der Stellungnahme der Alpenvereins schrieb, gehts nicht um die Covid-bedingte, sondern die langjährige Entwicklung.
Zwar ist die Diskussion um den Komfort und das Angebot auf Hütten schon so alt wie diese selbst, man muss die aktuellen Auswüchse dennoch nicht gutheissen.
Wenn die Schutzhütte der Schutzfunktion nicht nachkommen kann, weil sie (siehe Tabelle) sogar überbucht ist oder Unangemeldete unabhängig von ihrer Situation ne satte Abfuhr erhalten wie aufm Matrashaus ist für mich das Mass voll.
Mir ist natürlich klar, dass man als Hüttenwirt Planungssicherheit sucht, wenn man mehr als zwo Suppen, die auch morgen nochmal warmzumachen gehn, wennse heut nicht gegessen wurden, auf der Speisekarte hat, aber irgendwo ist der Bogen dann doch mal überspannt.
Zudem muss man sich ja auch fragen, inwieweit die Zunahme völlig bergunerfahrener Besucher da droben mit dem ins Unendliche gesteigerten Angebot (siehe auch Diskussion hier einst um Fussball-WM-Spiele aufm Grossbildschirm…) korreliert.
Wenn sich der Bergsteiger wieder mit ner Jause oder ner warmen Suppn begnügte, dementsprechend weniger bevorratet werden müsste, die Speisekarte auf ne Postkarte passte, die Hüttenhotel-Übernachter dementsprechend zuhause blieben, wäre meiner Meinung nach schon einiges gewonnen.
Klar dabei, dass es erstens ein Henne-Ei Problem ist, und zweitens der Druck nicht alleine seitens des Publikums kommt, der diese Auswüchse verursacht.
Kostspielige Renovierungen wegen steigender Auflagen sollen natürlich wieder reinkommen, aber imho ists wie beim Klimaschutz allmählich notwendig, die Spirale einfach mal ein paar Umdrehungen zurückzuschrauben.
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Ich glaube, dem Hüttenwirt vom Matrashaus geht es da um was Anderes, wenn er eine Anmeldung haben will. Und zwar darum, dass er abends irgendwann weiß, dass alle Hüttengäste angekommen sind. Er hat schon einige kurz vor der Hütte erfroren gefunden, die man wahrscheinlich früher suchen gegangen wäre, wenn man gewusst hätte, dass sie kommen.
Ansonsten sehen sich nun mal verschiedene Interessen diametral gegenüber. Auf der einen Seite der Gast, der möglichst komfortabel untergebracht und versorgt sein will, auf der anderen der Bergsteiger älterer Schule, dem es wirklich nur um eine Suppe und ein Glas Roten abends geht, bevor er um 5 in der Früh zum Gipfel oder der nächsten Hütte aufbricht, und drittens dem Hüttenwirt, der unter schwierigen Bedingungen am Ende der Saison nicht draufzahlen will. Je exponierter und schwieriger die Hütte zu erreichen ist, desto schwieriger dürfte es sein, dieses Ziel zu erreichen.
Am Ende ist es wie überall: Es muss auf allen Seiten der Wille und die Gutmütigkeit vorhanden sein, um Kompromisse zu schließen. Als Ralf und ich vor Jahren mal auf der Passauer waren, war die völlig überfüllt – dann sind eben alle noch enger zusammengerückt im Lager, und ein paar haben im Gastraum auf den Tischen geschlafen.
Was mir gar nicht gefällt, sind allerdings einbehaltene Anmeldegebühren. Das ist absolut keine Praxis, die sich halten darf. Es MUSS aus den im Artikel genannten Gründen möglich sein zu stornieren, damit nicht Leute die Tour machen, weil sie befürchten, das Geld sonst zu verlieren, und dann stattdessen in widrigen Bedingungen Gesundheit oder gar Leben riskieren.
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Julian wrote:Ich glaube, dem Hüttenwirt vom Matrashaus geht es da um was Anderes, wenn er eine Anmeldung haben will. Und zwar darum, dass er abends irgendwann weiß, dass alle Hüttengäste angekommen sind.
Da wär ich mir nicht so sicher.
Wenns rein darum ginge, gäbs ja keinen Grund, Unangemeldete derartig abzufertigen:
Er überlebt – aber auch nicht mehr. Es gibt keinen Komfort das bedeutet:
keine Bewirtung in der Gaststube, der Notfall bleibt im Winterraum,
gegen das Verdursten gibt's Wasser aber keinen Alkohol
gegen das Verhungern gibt's Suppe aber nicht mehr
er schläft im Winterraum. Dort gibt es keine Decken. Man erfriert nicht, aber gemütlich geht anders.
Er hat schon einige kurz vor der Hütte erfroren gefunden, die man wahrscheinlich früher suchen gegangen wäre, wenn man gewusst hätte, dass sie kommen.
Das implizierte, dass er wegen jedem, der sich nach ner Buchung nicht abmeldet wenn er nicht kommt, auf die Suche ginge… –>
–> Ansonsten sehen sich nun mal verschiedene Interessen diametral gegenüber. Auf der einen Seite der Gast, der möglichst komfortabel untergebracht und versorgt sein will, auf der anderen der Bergsteiger älterer Schule, dem es wirklich nur um eine Suppe und ein Glas Roten abends geht, bevor er um 5 in der Früh zum Gipfel oder der nächsten Hütte aufbricht, und drittens dem Hüttenwirt, der unter schwierigen Bedingungen am Ende der Saison nicht draufzahlen will. Je exponierter und schwieriger die Hütte zu erreichen ist, desto schwieriger dürfte es sein, dieses Ziel zu erreichen.
Das muss nicht zwangsläufig so sein wenn man nicht versucht, auf der Hütte mit den Beherbergungsbetrieben im Tal gleichzuziehen, sondern die Hütten weitehrin als das betreibt, was sie sein soll(t)en: Schutzhütten.
Sicherlich ists ne gute Sache, wenn eine Hütte sich trägt, bis vor einigen Jahren ging man aber meinem Empfinden nach nicht generell davon aus, vielmehr wurden sie vom DAV getragen, dem ich an dieser Stelle den Vorwurf mache, zunehmender kommerziell zu handeln.
Seine Zielsetzung mag immer gewesen sein, den Bergtourismus zu födern, es ist aber an der Zeit zu erkennen, dass hier mittlerweile eine Grenze erreicht ist an der es notwendig wird, die Bremse zu ziehen.
Ein erster Schritt dazu wäre, den Komfort ausm Tal nicht auf den Berg zu tragen, tragen zu wollen.
Wenn ich nur Suppe oder Eintopf anbiete, die ich morgen wieder warmmachen kann, wennse heut nicht gegessen wird, brauch ich keine grossen, kostenintensiven Kühlkammern und keine ausgetüftelte Versorgunsmaschinerie, wenns nur kaltes Wasser gibt, keine Boiler und keinen Strom oder Gas dafür, wenns nur Lager gibt und nicht wie zunehmend auch Zweier- bis Viererzimmer, brauch ich für die keine Bettwäsche waschen und kein Personal zum Beziehen der Betten.
Dass der Betrieb einer Hütte zunehmend kostspieliger wird, liegt ja nicht (alleine) daran, dass verschärfte Auflagen Um- oder Einbauten erfordern oder Energiekosten stiegen, sondern eben daran, dass die komplette Logistik komplizierter wird, je mehr man das Angebot vergrössert und damit versucht, den Verwöhnten ausm Tal zur Hüttenübernachtung zu bringen.
Das genau ist eben der Trend der im Artikel (und von mir dito) kritisiert wird und der schleunigst umgekehrt werden sollte.
Ich sags mal griffig: wer wie mein Freund Daniel keine Böcke hat, aufn Berg zu laufen um dort im Lager und bei ner Suppn auf der Hütte zu übernachten, soll drunten bleiben, Punkt.
Das wäre sicherlich auch der Unfallstatistik und der Umwelt dienlich.
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Von der Leiter fallen – einmal anders
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das “Beste” nach ca. 1 min. “Are you okay, Mann?”
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UD wrote:Von der Leiter fallen – einmal anders
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das “Beste” nach ca. 1 min. “Are you okay, Mann?”
Wie kann man sich nur so dumm anstellen ….
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Ich hab ja schon Bedenken seit bekannt wurde, dass Klettern olympisch wird, dass die Kommerzialisierung dem Sport nicht gut tun wird.
Von daher drückt der Alex ganz gut meine Gedanken aus.
Ich bin auch mehr so n draussen-spiel-Kind und das Wettkampfgeschehen bedeutet mir nix.
Meine Tochter tickt wohl ähnlich, die war wettkampfmässig gut dabei, hat die Kletterei aber zugunsten des Radfahrens -der Action wegen und just-for-fun- auch aufgegeben.
Beim Alex hats mich gewundert, als er dem olympischen Zirkus beigetreten ist, aber bei dem Kaliber so ner Veranstaltung kann ichs nachvollziehen, dass man mal dabeigewesen sein will, wenn man das Potential dazu mitbringt.
Von daher wundert mich jetzt grad gar nicht, was er da reflektiert.
Ich hab keine Minute Olympia gesehen, nur die Siegesfahrt meiner Freundin Anna zu Gold im Replay angeguckt, die ‘Airtime’ draussen, ob am Fels oder aufm Bike, am besten noch mit Freunden, ist mir zehnmal mehr wert als die aufgeblasene Freakshow im Fernsehn.
Von daher freu ich mich, dass Alex das immer noch, trotz oder gerade wegen der Erfahrung, immer noch genauso sieht.


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