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Eisenwege in Kroatien-Teil 2
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Runter und wieder hoch durch einen Canyon
Überblick über die verfügbaren Teile:
Eisenwege in Kroatien-Teil 1[/url:3t5xri3c]
Eisenwege in Kroatien-Teil 2[/url:3t5xri3c]
Eisenwege in Kroatien-Teil 3[/url:3t5xri3c]
Eisenwege in Kroatien-Teil 4[/url:3t5xri3c]
Eisenwege in Kroatien-Teil 5[/url:3t5xri3c]
Heute sind wir auf einem neuen und echten Klettersteig unterwegs. Der Steig liegt zwischen Šibenik und Drniš im Cikola Canyon, am Rande des Krka Nationalparks. Während entlang der Krka der Massentourismus tobt, hat man in diesem Seitenarm der Krka fast schon beschauliche Ruhe. Und doch wurden dort nun erhebliche Gelder investiert, für diverse Outdooraktivitäten. Neue Kletterrouten, eine riesige Zipline im Zickzack über die Schlucht und eben ein neuer Klettersteig. Die Zipline wird wohl im Sommer von einer Agentur betrieben und ist nur gegen Bezahlung zu benutzen. In der Nebensaison spannt sie sich verweist über die Schlucht.
Ob eine Benutzung erlaubt ist kann ich nicht sagen.
Ausgangspunkt ist der neue Parkplatz an der Verbindungsstraße zwischen dem Ort Ključ und der Staatsstraße 33 direkt oberhalb der Schlucht.
Der Zustieg ist relativ einfach und gerade einmal 20 Minuten lang. Man geht vom Parkplatz zum ersten Aussichtspunkt an der Felskante. Von dort geht ein gut ausgebauter Weg zum zweiten Aussichtspunkt. Hier endet zurzeit der ausgebaute Weg. In südöstlicher Richtung der Felskante sind nur schwache Wegspuren im Gras zu finden und ein paar kleine Steinmandeln. Diesen folgt man bis zu einer 50cm hohen Stahlstange die senkrecht an der Felskante steht. Dort beginnt der Steig.
Die ersten Minuten steigt man im moderaten B Bereich in die Schlucht ab. Das nächste Wegstück geht ungesichert entlang der Felswände. Einfaches Gelände, welches zur schmalsten Stelle der Schlucht führt. Es folgen dann immer wieder B Stellen, in denen weiter abgeklettert wird. Im engsten Bereich der Schlucht wird das Gelände etwas ausgesetzter und anspruchsvoller. Aber kaum anspruchsvoller als B. Die Hauptschwierigkeiten liegen hier in den Dornbüschen, die direkt im Steig und den Wegen wachsen. Geht man die Tour mit Shorts, kann man sich in dem Bereich wunderbare Schnitte zufügen und nach der Tour kann man sich Dornen quasi herausoperieren. Bei mir waren es 53 Dornen in beiden Beinen Man könnte sage, ich habe euch den Weg frei geräumt .
Am tiefsten Punkt der Schlucht angelangt, klettert man direkt über einer Gumpe. Wenn dort im Frühjahr das Wasser tobt, ist der Anblick besonders spektakulär. Im Herbst, wenn das Wasser verschwunden ist, ist es kaum weniger beeindruckend, wenn man sich die Dimensionen vor Augen hält.
Ab hier geht es nun wieder nach oben. Der Felsabbruch, den man hier beklettert ist auch die vermeintlich schwerste Stelle mit C . Bei Hochwasser kann es sein, dass der Weg hier nicht beklettert werden kann!
Es folgen wieder zahllose Wechsel zwischen kurzen Gehstellen und Kletterstellen im B und B/C Bereich, bis man wieder oben an der Felskante ankommt. Bis dahin war man ca? 2 Stunden und 2 Kilometer im Steig unterwegs. Eine reine Klettersteiglänge ist schwer zu ermitteln. Es sind ca 1 km Stahlseil verbaut.
Der Rückweg folgt wieder entlang der Felskante durch Graslandschaft auf unmarkierten Pfaden. Allerdings ist dieser Umstand kein Problem, entlang der Felskante findet man binnen 30 Minuten wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Steig ist aktuell in keiner Karte verzeichnet oder in der vorhandenen Literatur erwähnt.
Noch ein abschließender Tipp:
Wer Gefallen an diesem Steig gefunden hat, oder gerne in Schluchten klettert, dem könnte auch ein neuer bosnischer Steig gut gefallen. Die Via Ferrata Vulin Potok unweit von Mostar bei Blagaj.
Ein netter B/C Steig durch eine kleine Schlucht. Ausgangspunkt ist am „Eco-centar“. Von dort geht ein kurzer Zustieg in die Schlucht. Man überwindet dabei ca. 300 hm bei einer Länge von ca. 1 Kilometer Länge. Das Ganze bei besten Sicherungsseilen und Klammern. Der Weg endet auf einem Plateau. Ich möchte noch anmerken, dass dieses Gebiet stark an die Mala Paklenica im Velebit erinnert. Nur mit viel, viel, viel weniger Touristen.
Etwas gehen…
Im Steig wuchern die Dornenbüsche…
Ab jetzt geht es nach unten…
Vor der langen Querung
Richtung Gumpe
Falls jemand Lust auf einen Imbiss hat…
Hier tost im Frühjahr das Wasser…Nicht täuschen lassen vom Foto.Die Dimensionen sind größer als man denkt
Ab hier geht es wieder nach oben und es darf mehr geklettert werden…endlich…
…und es geht immer weiter hoch…
Lange Querung
Am Parkplatz
Noch einmal das Loch
Rückblick durch die gesammte Schlucht
Rückblick zum Einstieg
Über der Gumpe
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Noch zwei Worte zum Steig.
Der Steig ist eine gute Alternative zu Bergtouren falls es Bora hat. So habe ich es gemacht –>
–> Bitte beim Rückweg nahe der Felskante laufen. Das Gebiet links und rechts der Schlucht soll zwar frei von Minen sein. Aber ein ortsansässiger Bauer hat mir gesagt , dass man sich darauf auch nicht 100% verlassen sollte. Das Gebiet ist rein generell stark vermint.
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nove wrote:
Bitte beim Rückweg nahe der Felskante laufen. Das Gebiet links und rechts der Schlucht soll zwar frei von Minen sein. Aber ein ortsansässiger Bauer hat mir gesagt , dass man sich darauf auch nicht 100% verlassen sollte. Das Gebiet ist rein generell stark vermint.
und schon fällt der steig für mich aus.
den einheimischen sollte man in dieser hinsicht glauben schenken. die Warnschilder vor minen hängen da ja auch nicht zum spaß rum.
ich habe Erfahrung mit landminen und booby-traps und deren Wirkung und hätte kein gutes gefühl dabei in diesem unübersichtlichen gelände rumzulaufen.
anti-personen-minen sind leicht und werden daher sehr häufig z.b. von starkregen oder der Schneeschmelze an orte verfrachtet wo man sie nicht erwartet oder das gebiet sogar vorher als minenfrei erklkärt wurde.
leider wird das eine ferrata sein die es nicht in mein tourenbuch schafft.
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Die Sache mit den Minen ist in der Tat ein heißes Eisen, mir wäre das auch zu riskant.





























