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  • Bergzeitschriften – wohin damit

    aktualisiert 9 Jahre, 4 Monat aktiv. 6 Mitglieder · 9 Beiträge
  • harwin

    Mitglied
    25. Dezember 2016 at 11:42

    Hallo zusammen,

    ich hab ein Problem mit dem ich möglicherweise nicht alleine dastehe:

    Bei uns sammeln sich immer mehr Zeitschriften, und ich weiß langsam nicht mehr wohin damit. Wir haben einfach keinen Platz mehr.

    Ich möchte eigentlich lediglich die Toureninformationen aufheben um darin die ein oder andere Tour zu suchen. Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit der Kategorisierung, Gruppierung bzw. Sortierung um schnell nach verschiedenen Kriterien eine Tour zu finden, aber bisher bin ich auf keine Lösung gekommen.

    Touren raustrennen und in Ordner abheften, Inhaltsverzeichnis schreiben oder Touren scannen, Texterkennung drüberlaufen lassen und digital ablegen.

    Wie macht Ihr das denn?

  • Erik

    Mitglied
    25. Dezember 2016 at 13:11
    harwin wrote:

    Touren raustrennen und in Ordner abheften, Inhaltsverzeichnis schreiben oder Touren scannen, Texterkennung drüberlaufen lassen und digital ablegen.

    Wie macht Ihr das denn?

    So würd ich das machen. Bis jetzt hab ich aber noch keine Tour gefunden die nicht im Netz beschrieben steht. Falls ich dann was in der Hand brauch, einfach ausdrucken.

    Und für Touren die ich gern machen würd, schreib ich mir nen Zettel für die Pinwand oder leg mir im Browser ein Lesezeichen an.

    (Hab selbst auch ewig gesammelt, aber nie genutzt. deswegen alles nur noch digital)

    Keine Ahnung ob dir das weiter hilft.

    PS: wäre gerade ne tolle zeit für Eisenzeit oder Jubigrat

  • harwin

    Mitglied
    25. Dezember 2016 at 16:31
    Erik wrote:
    harwin wrote:

    Touren raustrennen und in Ordner abheften, Inhaltsverzeichnis schreiben oder Touren scannen, Texterkennung drüberlaufen lassen und digital ablegen.

    Wie macht Ihr das denn?

    So würd ich das machen. Bis jetzt hab ich aber noch keine Tour gefunden die nicht im Netz beschrieben steht. Falls ich dann was in der Hand brauch, einfach ausdrucken.

    Und für Touren die ich gern machen würd, schreib ich mir nen Zettel für die Pinwand oder leg mir im Browser ein Lesezeichen an.

    (Hab selbst auch ewig gesammelt, aber nie genutzt. deswegen alles nur noch digital)

    Keine Ahnung ob dir das weiter hilft.

    doch, scannen ist halt schon ein ordentlicher Aufwand. Aber so geht es nicht weiter.

    Erik wrote:
    PS: wäre gerade ne tolle zeit für Eisenzeit oder Jubigrat

    das wäre es in der Tat.Absolut mild für die Jahreszeit. Hätte auch richtig Bock dazu. Allerdings hab ich das Vergnügen über die Feiertage durchzuarbeiten. Ich habe leider keinen Urlaub.

  • ziller

    Mitglied
    25. Dezember 2016 at 20:55

    Der Nostalgiker in mir steht natürlich voll drauf, sich ab und an mal mitm Tässchen Kaffe oder nem Glas Rotwein alte Zeitschriften und sonstiges Zeug reinzuziehn, also austrennen (wenn komplett Aufheben keine Alternative ist), abheften und katalogisieren.

    Dann spricht jedoch das Kind der Neuzeit aus mir, welches der Ansicht ist, es gäb keine Alternative zum Digitalisieren mit Texterkennung, zumal Suchen (und Finden vorallem!) dank Tags und Schlagwortsuche kaum noch vereinfacht und effektiviert werden kann.

    Tja, und dann kommt der Praktiker, der in mir steckt (und beide Versionen bereits praktiziert hat) , daher und meint, realistisch wär das in jedem Fall viel zuviel Arbeit, vorallem angesichts des Umstands, dass man im Internet eh alle Informationen die man braucht, findet, und sogar noch mehr.

    Und tatsächlich: wenn ich was vorhab, schau ich bei Onkel Google nach. Papierkram und -archive sind, auch wenns ein schwerer Schritt war, alle entsorgt und manchmal, wenn mir langweilig ist, klick ich mich durch Sicherungskopien längst vergangener Rechner die ich mal hatte und finde durch Zufall unnütze Informationen, deren Beschaffung übers Internet im Bedarfsfall nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch nehmen würde.

    Und auch, wenn ich zugeben muss, dass ich noch immer ein leises, ungutes Gefühl wegen der Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Internets hab, überwiegt letztenendes der Triumph, mich von den Fesseln solcherart Ballasts gelöst zu haben.

    (Bezieht sich bei mir auch auf Musik und Bücher, wobei allerdings in dem Fall die dementsprechenden Bibliotheken bis dato nur ausgelagert und (noch) nicht veräussert sind)

  • Timmy

    Moderator
    26. Dezember 2016 at 09:58

    Ich muss auch direkt mal Regal ausmisten und von Bergzeitschriften befreien. Von den Kletter Magazinen kann ich mich aber irgendwie schwer trennen da dort oft topos drin sind die ich nicht habe. Zugegeben vereinnahmen diverse Panico Topoführer recht viel Platz im Regal ganz zuschweigen von den Rother Bänden

    Hier bevorzuge ich sogar die gedruckte Version da bin ich noch altmodisch. Da ich täglich am Pc arbeite ist so ein Buch manchmal ne wohltat

    Auf Tour schleppe ich die Wälzer mit Sicherheit nicht mit mir rum!

  • Julian

    Mitglied
    28. Dezember 2016 at 08:23

    Ehrlicherweise schmeiße ich das Papier rigoros weg. Nach ca. einem Jahr schaue ich eh nicht mehr rein, und dann liegt das nur herum und nimmt Platz weg.

    In meiner Branche bekommt man eh andauernd irgendwelche Lektüre geschickt, die man NICHT ABBESTELLEN kann…und das nervt unglaublich.

    Nur ganz selten mal hebe ich ein Heft länger auf – zum Beispiel das Heft über Skitourenklassiker in den Kitzbühelern habe ich lange aufgehoben. Nachdem ich ein paar Touren gegangen war, hab ich es dann doch weggeschmissen…

  • ziller

    Mitglied
    28. Dezember 2016 at 09:08
    Julian wrote:

    Sehr schön konsequent!

    Ein Bekannter entrümpelt gerade das Haus von den Hinterlassenschaften seines verstorbenen Vaters.

    Tonnenweise Tageszeitungen die der irgendwann nochmal in Ruhe lesen wollte (im Rentneralltag blieb ihm wohl nur Zeit für Überschriften und auf den ersten Blick wichtig erscheinende Artikel), endlose Sammlung von Videokassetten mitgeschnittener Spielfilme, stapelweise Zeitschriften, teilweise noch in Umverpackung und dementsprechend ungelesen.

    Hat mich bestärkt, wieder rigoroser mit dem Thema umzugehn.

    Was gelesen ist, fliegt in die Papiertonne, Punkt.

    Wenn was wirklich Interessantes dabei war, bleibt das auch in der Erinnerung haften, ohne dass sich Papiermüll stapelt und ich halte es sowieso nicht für sinnvoll, ne zu lange to-do-Liste zu haben.

    Lieber auch mal was davon umsetzen…

  • Erik

    Mitglied
    28. Dezember 2016 at 09:28
    Julian wrote:
    Ehrlicherweise schmeiße ich das Papier rigoros weg. Nach ca. einem Jahr schaue ich eh nicht mehr rein, und dann liegt das nur herum und nimmt Platz weg.

    In meiner Branche bekommt man eh andauernd irgendwelche Lektüre geschickt, die man NICHT ABBESTELLEN kann…und das nervt unglaublich.

    Nur ganz selten mal hebe ich ein Heft länger auf – zum Beispiel das Heft über Skitourenklassiker in den Kitzbühelern habe ich lange aufgehoben. Nachdem ich ein paar Touren gegangen war, hab ich es dann doch weggeschmissen…

    Da bin ich ganz bei dir

    Das ganze Zeug liegt eh nur rum. Also alles durchlesen und dann weg.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    28. Dezember 2016 at 10:29

    Ich bin da recht rigoros:

    Durchlesen, maximal ein halbes Jahr aufheben und dann einfach entsorgen.

    Und wie von viele schon geschrieben: man findet im Prinzip alles im Netz.

    Was Aktualität von Touren angeht, ist man im Netz dann sowieso besser beraten.

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