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Aus gegebenen Anlass!
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es war gestern und heute irgendwie überall eine komische stimmung.
nicht nur im wald auch in den städten…in meißen hat es mich besonders beeindruckt.
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Leider hatte ich bei den bildern kein stativ dabei, deshalb sind sie etwas unscharf.
aber zu kaffee passt eher die elbe…das bild ist von gestern…mittlerweile steht sie einen meter höher und steigt und steigt…
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Bad Schandau wird es wohl auch wieder erwischt haben. Ganz in der Nähe habe ich einige Male Urlaub gemacht.
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nove wrote:Leider hatte ich bei den bildern kein stativ dabei, deshalb sind sie etwas unscharf.
aber zu kaffee passt eher die elbe…das bild ist von gestern…mittlerweile steht sie einen meter höher und steigt und steigt…
ohhh ohh… ich drücke euch und allen vor ort die daumen, daß es nicht so schlimm mit dem hochwasserpegel wird, wie befürchtet. aber wenn man gestern die Bilder aus Prag gesehen hat, dann lässt das nichts gutes befürchten…
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Aufgrund der Hochwasserlange die einige von uns, unsere Familien, Freunde und Bekannte betrifft, habe ich die Disskussion in einen extra Fred verschoben. Ich hoffe, daß ist OK so!
In Passau steigt das Wasser nicht mehr und ist sogar um 1cm wieder gefallen. Ist nicht viel, aber trotzdem! Hier noch ein Link zu FB: ** you do not have permission to see this link **
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Danke Sandra!
also für die orte in der sächsischen schweiz, schmilka und bad schandau seh ich schwarz….
für dresden muss man mal sehen wie es weiter geht…und bei uns in meissen ist jetzt schon landunter….
momentan können wir nur warten und schauen wie es weiter geht.
wer konnte hat seine wohnungen und keller bereits gestern leer geräumt.
nun warten wir zum teil wie es mit den evakuierungen hier weiter geht…
mal schauen…
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am rhein geht es wohl so gerade noch:
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Update: Mittlerweile ist der Pegel in Passau von der Rekordmarke 12,88 m auf 11,80 gefallen!
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Ein kurzer Bericht aus dem Salzburger Pinzgau bzw. insbesondere der Region rund um die Steinberge:
Also die Regenmengen die am vergangenen WE heruntergekommen waren gewaltig – durchwegs 200-300l /m2
Besonders im Gebiet um Dienten, Maria Alm (wer schon mal am Königsjodler war wird die Gegend kennen) gab es unglaubliche Mengen.
Der Fluss Urslau der die Gegend entwässert hat die Stadt Saalfelden in der Nacht auf Sonntag voll getroffen – Teile der Stadt standen unter Wasser – die Feuerwehr musste den Fluss sogar bewusst mitten durch das Stadtgebiet leiten.
Die Saalach hatte in weitere Folge ebenfalls Rekordwassermengen – das Saalachtal und die Straße zw. Saalfelden und Weissbach bei Lofer wurde komplett überflutet.
In Weissbach wurde der Bereich unmittelbar neben der Straße mit einigen Wohnhäusern (dort wo man üblicherweise für den Weiße Gams KS parkt) ebenfalls überflutet.
Straße zw. Waidring und Lofer wurde zerstört. Pillerseetal ist lt. Berichten ebenfalls stark betroffen. Auch Berchtesgaden und v.a. Freilassing wo die Saalach in die Salzach mündet.
Kössen (ist der Nachbarort von Reit im Winkl mit dem Hausbach KS) – da wurde der komplette Ort überflutet.
Hier noch ein Video der Saalach von Sonntag Mittag – nur zur Info: da ist kein Damm gebrochen oder eine Schleuse geöffnet – diese Wasserführung hatte sie 24h durchgehend…
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Oh Mann, was bin ich froh daß es bei uns in Bietigheim-Bissingen, im Vergleich zu anderen Orten, so gut wie nichts gab. Ein paar überschwemmte Wiesen, das wars dann schon. Ein paar umliegende Gemeinden hat es schlimmer erwischt, aber alles noch im erträglichen Rahmen.
Gut daß meine Wohnung höher gelegen ist, wenn da mal das Hochwasser hinkommt ist die restliche Stadt bereits abgesoffen.
Viel Glück und gute Nerven allen Betroffenen.
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Moin,
soweit brauche ich gar nicht zu gehen… Blick aus dem Fenster nach Links und rechts: Pumpen laufen schon seit Tagen. Blick 200 m Richtung Chiemsee: Häuser stehen bis 1 m im Wasser (EG). Am Montag / Dienstag wurden die ersten Lebensmittel knapp, Benzin war teils keins zu bekommen…. Viele konnten die Toiletten nicht mehr benutzen… A8 massiv beschädigt (die Fahrt am Montag nach Wien war sehr abenteuerlich), Zugstrecke massiv zerstört usw. Keiner der Einheimischen konnte sich an so etwas erinnern.
Und ich kann nicht verstehen, wie Leute von weiter weg herkommen und sich mit der Kamera bewaffnet an diesem Drama “aufgei…”.
Persönlich haben wir Glück gehabt, da der Grundwasserpegel ca. 10-15 cm unter dem Kellerfenster (Unterkante) aufhörte zu steigen. Außer einem feuchten Boden blieb der Keller trocken (das Restwasser schaffte unsere hauseigene Pumpe im wohlweislich schon vor vielen Jahren angebrachten Pumpenschacht). Aber da rückt man nachbarschaftlich zusammen…
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Moin Sascha,
was den Katastrophentourismus angeht geb ich Dir recht. Es ist wirklich unmöglich das Leute 200km fahren um sich hier die Lage anzusehen.
Zu meinen Bildern sei gesagt, ich wohne hier und muss nur wenige Schritte gehen um mitten im Wasser zu stehen.
Die Bilder waren eigentlich nur für mich gedacht. Ich gebe aber zu, dass ich euch an unserer Lage teilhaben lassen wollte.
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hallo sascha,
schön zu hören, daß bei euch persönlich schlimmeres ausgeblieben ist und es bei einem feuchten kellerboden geblieben ist.
daß alle in dieser situation zusammen anpacken finde ich super. habe das auch schon von anderen freunden gehört, die betroffen sind. da wird nicht nur aus der nachbarschaft sondern auch überregional unterstützt
Liebe Grüße an deine gesamte Familie!
Ralf
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Dito!
Die Leute die in solche Regionen reisen, sollten sich anstatt mit ner Kamera zu bewaffnen, lieber mal Schaufeln in die Hände nehmen um damit entweder beim Aufräumen oder beim befüllen von Sandsäcken zu helfen!
Wir persönlich sind auch mit einem blauen Auge (2 cm Wasser im Keller, keine größeren Schäden) davongekommen, aber wenn ich seh wie manche Keller bei uns in der Gegend (grad mal 1km Luftlinie) entfernt bis zur Decke vollgelaufen sind, dann wird es mir ganz Mulmig. Seh ich die Bilder der Ortschaften die komplett unter Wasser stehen und sogar von der “Aussenwelt” abgeschnitten sind, dann wirds mir erst recht Schlecht. Aber es ist gut zu sehen, daß dann wirklich Nachbarn zu Freunden werden und jeder Hand in Hand anpackt und es auch viele Leute gibt, die extra “zum Helfen” in solche Gebiete fahren.
Ich würd hier auch gerne noch ein großes Vergelt´s Gott an alle Helfer aussprechen, den sie sind Helden!!!
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Ich hatte mal bei der Bundeswehr 1990 einen Einsatz nach den damaligen Wirbelstürmen in GAP. Da haben wir mit Pickel und Bohrhammer den Schlamm aus den Kellern geholt. Teilweise stand der bis an die Decke und war wie Beton….

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