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Nauders am Reschenpass
Nauders

Klettersteig-Boom: Tourismussegen oder Menschenfalle?

herrliche Panoramaquerung im Klettersteig Stripsenkopf

Routen sind zu schwer oder schlecht gesichert, sagen Experten. Tourismus jubelt über neue Märkte, die Bergrettung klagt über immer mehr Einsätze.

herrliche Panoramaquerung im Klettersteig Stripsenkopf
herrliche Panoramaquerung im Klettersteig Stripsenkopf

In Österreichs Bergen wird es eng. Dazu beigetragen haben maßgeblich sogenannte Klettersteige, die mit fest im Fels verankerten Stahlseiltrassen Abertausende in die vertikale Welt der heimischen Gebirge locken.

Der Trend, der die Kassen von Tourismusgemeinden und Sportartikelindustrie füllt, ruft nun jedoch Kritiker auf den Plan. Der Klettersteig-Wildwuchs habe nämlich dazu geführt, dass sich immer mehr Unerfahrene in schwieriges Gelände vorwagen.

Dabei sei die scheinbare Sicherheit trügerisch, die Verletzungen der Unfallopfer nicht weniger schwer als im freien Gelände. Die Bergrettung klagt über immer mehr Einsätze, bei denen sie Amateure bergen müssen. In der Steiermark wird deshalb sogar ein Verbot für den Bau weiterer Klettersteige gefordert.

(Hier den gesamten Bericht lesen: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/499931/index.do )

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