auch wenn es für einige sicherlich uninteressant ist, da es kein Klettersteig ist, würd ich trotzdem mal kurz meine Impressionen der letzten Woche in der Region Wilder Kaiser[/url:363tiyaj] teilen.
War die letzte Woche mal für mich selbst im Urlaub und wollte einfach nur Ruhe und Auszeit von allem genießen. Also ein wenig Trailrunning, Klettern, [link removed] und eben auch Wandern, Shoppen und mal die Kalkleisten ins Wasser halten.
Rausgekommen sind 3 lohnende Touren die es auch wert sind zu teilen.
Hier der 1. Bericht.
Am Mittwoch las ich in Facebook von einem Mönchengladbacher die Anfrage nach einem Mitstreiter für den JubiGrat. Wir sind dann ins Gespräch gekommen und der er eh gerade im Kaiser war entschloss ich mich spontan mit hin zufahren. Geplant wer der Kraxengrat, der schon seit der Bergsportwoche im Juni auf meiner Liste stand.
Kurz zu den Eckdaten:
über 650 Klettermeter
2 Stunden Zustieg
5-6 Stunden Klettern
2,5 Stunden Abstieg
4- nach UIAA
18 Seillängen
Und immer schön auf dem Grat entlang ” title=”Laughing” />
Wir trafen uns 09:00 Uhr am Jägerwirt in Scheffau und sortierten unserer Material. So konnte gleich mein neues Seil und der neue Gurt eingeweiht werden (Die neuen Kletterpatschen blieben im Rucksack und warten noch auf ihren Einsatz ” title=”Crying or Very sad” /> )
Naja der Zustieg geht erst mal Richtung Treffauer bis ins Schneekar. Von da aus kann man schon sehr gut den Einstieg linkerhand im Kar erkennen. Außerdem soll er mit einer gemalten Sonne gekennzeichnet sein. Haben wir weder gefunden noch danach gesucht, da wir uns in der Ecke im Schatten anzogen und anseilten.
Die Ersten Meter gehen gut und locker von der Hand, Orientierung ist auch angenehm, da man immer mal wieder einen Bohrhaken aufblitzen sieht.
Wir klettern immer angeseilt obwohl es das im gemütlichen 3er Gelände eigentlich nicht brauchen würde, aber wir haben Zeit und die 60m Halbseil wollte ich jetzt auch nicht nur mitgeschleppt haben damit es im Rucksack bleibt.
Immer mal wieder auf dem Grat, dann wieder mal kurz daneben. Einfach wunderschön.
Einige Seillängen gehen wir fließend am laufenden Seil ( zum Teil knappe 90m bis zum nächsten schönen Stand ) . Glücklicherweise erwische immer ich die Schlüsselseillängen die perfekt bewertet und abgesichert sind.
Dafür erwischt Andreas die besten und bequemsten Standplätze (schön im Schatten, kein Hängestand)
Trotzdem war ich ganz zufrieden mit der Einteilung. Der Fels ist fest, scharf, lässt sich so leicht greifen und mit den Zustiegsschuhen antreten. Ein absoluter Traum von Route.
Am Gipfelbuch hat man dann ca. 2/3 weg und klettert gemütlich die letzten Seillängen.
War mal schön den Treffauer von der anderen Seite zu sehen.
Das Wetter hält und nachdem wir gegen 11 Uhr eingestiegen sind, stehen wir gegen 14:45 Uhr am mini Kreuz des Ausstiegs.
Die Sonne brennt unaufhörlich den ganzen Tag auf den Grat, also ausreichend Wasser mitnehmen.
Kurz Frühstücken und dann Abstieg über die Kaiseralm, die hat natürlich nur Freitag bis Sonntag auf, aber der Wirt ist so nett und stellt Wanderern ne Kiste Bier in den “Trog” ” title=”Laughing” />
Gegen 18 Uhr hab ich mich dann wieder Richtung Garmisch aufgemacht, denn am nächsten Tag stand der JubiGrat auf dem Programm. Aber dazu mehr im nächsten Tourenbericht.
Grüße Erik
Bilder folgen gleich wenn das mit dem einfügen mal klappt.
Super @erik ! Freut mich dass du dieses Vorhaben doch noch dieses Jahr umsetzen konntest.
Wie war denn nun deine subjektive Einschätzung der Schwierigkeit im Vergleich zum Kopftörlgrat (michael meinte ja dass der Kraxengrat doch nochmal ne Ecke schwieriger sei)
Ich persönlich fand ihn recht einfach. Im Vergleich zum Kopftörlgrat waren die Gesamtschwierigkeiten etwas höher aufgrund Ausgesetztheit. Obwohl 2 Stellen am Kopftörl für mich persönlich schwieriger waren. Kannst dich an die Steinschlagrinne erinnern, wo mir der Stein gegens Schienbein ist? Und der nasse Kamin vorm Ausstieg? Die Stellen waren deutlich schwerer als 4-5 UIAA. Zumindest für mich persönlich.
Am Kraxengrat kannst auch zwischendrin ganz geil sichern mit Schlingen.
ja, die Touren kann man auch schlecht vergleichen… einmal ne Gratkraxelei im ständigen (ungesicherten) Auf und ab und einmal eine gut gesicherte Tour über eine Gratkante toujours steil nach oben!
Ich fand den Ausstiegskamin am Ellmauer Halt auch mind. IV+
Zum Warmklettern (bevor du den Kraxengrat gemacht hast), hättest du ja noch geschwind den “König der Löwen” machen können
und mal die Kalkleisten ins Wasser halten.[/img][/url]
super bericht und bilder, erik! Thanks!
nur das mit den kalkleisten ins wasser halten hab ich nicht kapiert…meine kalkleisten befinden sich in der brotmühle und ich tauche sie lieber in Bier statt wasser.
und mal die Kalkleisten ins Wasser halten.[/img][/url]
super bericht und bilder, erik! Thanks!
nur das mit den kalkleisten ins wasser halten hab ich nicht kapiert…meine kalkleisten befinden sich in der brotmühle und ich tauche sie lieber in Bier statt wasser.
und mal die Kalkleisten ins Wasser halten.[/img][/url]
super bericht und bilder, erik! Thanks!
nur das mit den kalkleisten ins wasser halten hab ich nicht kapiert…meine kalkleisten befinden sich in der brotmühle und ich tauche sie lieber in Bier statt wasser.
und mal die Kalkleisten ins Wasser halten.[/img][/url]
super bericht und bilder, erik! Thanks!
nur das mit den kalkleisten ins wasser halten hab ich nicht kapiert…meine kalkleisten befinden sich in der brotmühle und ich tauche sie lieber in Bier statt wasser.
na dafür check ich deine Brotmühle nicht
na, in welchem Körperteil wird denn das Pausenbrot gemahlen?
Anonymous
Deleted User
23. August 2017 at 09:18
Das sind aber Hydroxylapatit Leisten. Kalk würde diese Belastungen nicht lange aushalten!
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