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  • Lange Klettersteige?

    aktualisiert 12 Jahre, 9 Monat aktiv. 9 Mitglieder · 18 Beiträge
  • dreamingof8a

    Mitglied
    19. September 2013 at 10:45

    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach langen Klettersteigen. Etwa so wie Via delle Bochette Alte und Centrale zusammen oder meinetwegen noch länger.

    Wenn es ein kurzer/normaler Steig ist, aber dafür mit anspruchsvollem (sagen wir mal mindestens T4) Zu- und/oder Abstieg wäre auch okay. Im Prinzip halt eine Tagestour, die einfach über mehr oder weniger die gesamte Länge sehr fordernd ist.

    Kennt Ihr da was?

    Merci!

  • Stroty

    Mitglied
    19. September 2013 at 11:00

    …na da wäre vielleicht der monte emilius was. aber da weiß der blaufuchs mehr…. –><img class= –>

  • dreamingof8a

    Mitglied
    19. September 2013 at 11:14
    Stroty wrote:
    …na da wäre vielleicht der monte emilius was. aber da weiß der blaufuchs mehr…. –><img class= –>

    Klingt spannend Allerdings sagt SummitPost[/url:2iawqlia] dass der Steig auf unbestimmte Zeit geschlossen sei – Info allerdings von 2008?!

  • Erik

    Mitglied
    19. September 2013 at 11:34

    Spontan fällt mir die Super-Ferrata auf den Dachstein ein.

    Oder eben der Tabaretta und am nächsten Tag dann den Ortler ( natürlich nur bei entsprechender Erfahrung)

    Oder die Ferrata Olivieri über Punta Anna und Torre Aglio auf die Tofana di Mezzo.

  • Stroty

    Mitglied
    19. September 2013 at 11:52

    Königsjodler wäre sicherlich DER KS schlechthin. Länge, Schwierigkeit, soltle alles dabei sein.

  • verticalo

    Mitglied
    19. September 2013 at 12:04

    Falls die Schweiz für dich eine Option ist:

    der Leukerbadner Klettersteig hat ne ordentliche Kletterlänge! –><img class= –>

  • dreamingof8a

    Mitglied
    19. September 2013 at 12:54

    Danke für all die Infos!

    Da ich mich bald in der Dachstein Ecke aufhalte, wär das vielleicht ne super Option – aber generell sind auch die anderen Vorschläge interessant.

  • Daniel

    Mitglied
    19. September 2013 at 13:21

    Servus,

    auch in den Dolomiten gibts da noch ein paar Kandidaten. Die von Erik angesprochene Tour Ferrata Olivieri und Aglio kannste noch mit der Ueberschreitung der Tofana di Dentro verlaengern, dann hast du mit Rueckweg ueber den Sent. Olivieri 7-8h Klettersteig (und ne 10h Tour…).

    Die Ferrata Costantini in der Civettagruppe ist mit 7-8h Klettersteig am Stueck (bis D/E) wohl einer der laengsten Klettersteige ueberhaupt. Aber nur bei sicherem Wetter und bester Verfassung gehen.

    Und auch in der Schiara-Gruppe kannst du Klettersteigkombinationen mit mehr als 6h Kletterzeit finden (z.B. Sperti – Berti – Marmol oder Zacchi, bis C/D), wobei diese Gruppe etwas abgelegen ist und die Touren wohl nur mit Huettenuebernachtung zu empfehlen sind.

    Gruss Daniel

  • blaufuchs

    Mitglied
    24. September 2013 at 08:31
    Stroty wrote:
    …na da wäre vielleicht der monte emilius was. aber da weiß der blaufuchs mehr…. –><img class= –>

    Servus,

    interessante Fragestellung: So wie die Entwicklung im Extrem[link removed]? nach den Normalrouten kamen die Dirretissima, die Nordwände, die Überschreitungen und zuletzt die Kombination mehrerer Gipfel an einem Tag. Naja, habe selbst mal in den 90ern an einem Tag Pisetta – Mori – Martinswand gemacht

    Als Komplett-Tour eines einzelnen KS ist der Monte Emilius sicherlich einer der längsten, die ich je gemacht habe (im Buch habe ich glaube ich ca. 15 Std, 25 km und 2200 Hm angegeben). der KS beginnt erst ab knapp 3.000, umfasst 700-800 hm und ist offiziel mit 5-6 Std. bezeichnet. ich hatte damals ziemlich genau 12 h inkl. Pausen benötigt.

    Natürlich gäbe es auch mit Kombinationen längere Möglichkeiten. Ideale Gebiete hierzu wären Sexten (z.B. Roghel – Gabriella – Alpini an einem Tag), Tofane (Aglio – Tofane Mezzo – Tofane Dentro), Brenta (Benini-Alte-Centrale usw.), Pala usw. Auch die Julischen bieten bei einigen Gipfeln enorme Kombinationsmöglichkeiten.

    Allerdings würde ich die Kombination Costantini – Engelsband – Westabstieg als den insgesamt längsten KS mit den meisten Klettersteigmetern annehmen. Ebenfalls eine nette Tagestour

    Aber als Einzel-KS (mit Tagesleistung) = Monte Emilius! Meines Wissenstands übrigens schon seit längerem wieder frei (dieses Jahr aber wegen Schnee nicht, oder nur bedingt machbar; ich war vor Ort).

  • dreamingof8a

    Mitglied
    24. September 2013 at 09:13
    blaufuchs wrote:
    Stroty wrote:
    …na da wäre vielleicht der monte emilius was. aber da weiß der blaufuchs mehr…. –><img class= –>

    Servus,

    interessante Fragestellung: So wie die Entwicklung im Extrem[link removed]? nach den Normalrouten kamen die Dirretissima, die Nordwände, die Überschreitungen und zuletzt die Kombination mehrerer Gipfel an einem Tag. Naja, habe selbst mal in den 90ern an einem Tag Pisetta – Mori – Martinswand gemacht

    Die Frage ist hauptsächlich daraus entstanden, dass ich kürzlich meine Tour durch die Brenta statt in 5 auch in 3 Tagen hätte durchziehen können, rein von der Zeit her. Stattdessen wurden es dann vier und wir waren oft schon um 15 Uhr an der Hütte und wussten nicht so recht was anzufangen, da das Wetter leider nicht soo doll war.

    Ausserdem sind ja meist die Meter auf den Steigen selbst die wirklich spannenden einer Tour.

    blaufuchs wrote:
    Als Komplett-Tour eines einzelnen KS ist der Monte Emilius sicherlich einer der längsten, die ich je gemacht habe (im Buch habe ich glaube ich ca. 15 Std, 25 km und 2200 Hm angegeben). der KS beginnt erst ab knapp 3.000, umfasst 700-800 hm und ist offiziel mit 5-6 Std. bezeichnet. ich hatte damals ziemlich genau 12 h inkl. Pausen benötigt.

    Wow, das wäre ja mal was ganz neues, dass man länger braucht als angegeben

    blaufuchs wrote:
    Natürlich gäbe es auch mit Kombinationen längere Möglichkeiten. Ideale Gebiete hierzu wären Sexten (z.B. Roghel – Gabriella – Alpini an einem Tag), Tofane (Aglio – Tofane Mezzo – Tofane Dentro), Brenta (Benini-Alte-Centrale usw.), Pala usw. Auch die Julischen bieten bei einigen Gipfeln enorme Kombinationsmöglichkeiten.

    Allerdings würde ich die Kombination Costantini – Engelsband – Westabstieg als den insgesamt längsten KS mit den meisten Klettersteigmetern annehmen. Ebenfalls eine nette Tagestour

    Aber als Einzel-KS (mit Tagesleistung) = Monte Emilius! Meines Wissenstands übrigens schon seit längerem wieder frei (dieses Jahr aber wegen Schnee nicht, oder nur bedingt machbar; ich war vor Ort).

    Danke für die Anregungen!

  • blaufuchs

    Mitglied
    24. September 2013 at 10:25

    Servus,

    Korrektur: ich meinte dass ich für die gesamte Tour Monte Emilius damals 12 h inkl. Pausen gebraucht habe, aber die Tour von mir mit 15 h reiner Gehzeit angegeben ist!! Ich bezog meine 12 h NICHT auf die 5-6 h, die ich im Buch für den reinen KS empfehle.

    Die Tour gab es noch nicht, wo ich länger unterwegs war, als angegeben

  • Julian

    Mitglied
    27. September 2013 at 14:09

    Länger brauchen als angegeben…

    Meinst Du nicht, blauer Fuchs, dass einem das teilweise in Norwegen passieren kann? Vor allem dann, wenn die Steinmandln im Nebel verschwinden? –><img class= –>

    Ich kann mich erinnern, dass wir, als wir auf den Vassfjöra gegangen sind, die 7h, die für die Tour veranschlagt waren, nicht ganz einhalten konnten (und damals war ich noch sowas ähnliches wie fit…).

    Oben am Gipfelplateau konnten wir dann nicht mal an die Kante vorgehen, um die spektakuläre Aussicht zu genießen – der kleine Gletscher (damals noch vorhanden) war aufgefroren, überall knietiefes Eiswasser…da wollten wir dann nicht durch.

  • blaufuchs

    Mitglied
    30. September 2013 at 09:06
    Julian wrote:
    Länger brauchen als angegeben…

    Meinst Du nicht, blauer Fuchs, dass einem das teilweise in Norwegen passieren kann? Vor allem dann, wenn die Steinmandln im Nebel verschwinden? –><img class= –>

    Ich kann mich erinnern, dass wir, als wir auf den Vassfjöra gegangen sind, die 7h, die für die Tour veranschlagt waren, nicht ganz einhalten konnten (und damals war ich noch sowas ähnliches wie fit…).

    Oben am Gipfelplateau konnten wir dann nicht mal an die Kante vorgehen, um die spektakuläre Aussicht zu genießen – der kleine Gletscher (damals noch vorhanden) war aufgefroren, überall knietiefes Eiswasser…da wollten wir dann nicht durch.

    Servus,

    naja, das ist ja schon höhere Gewalt

    Nein, auch in Norwegen habe ich bis dato immer die Zeiten geschafft Mal abgesehen von den Trekkingtouren, wo Du am ersten Tag mit Deinen 25kg Rucksäcken schon etwas kämpfen musstest. Aber auch da versuche ich schon die nächste Generation heranzuführen So ist die Große (12 J) mit Zelt, Rucksack und Zeugs auf den Surtningssua gestiegen und der Mittlere (10 J) mit vollem Marschgepäck über den Besseggen. Dafür gab es aber auch Rentiere zum Anfassen

  • Kaiser

    Mitglied
    17. Oktober 2013 at 22:28
    dreamingof8a wrote:
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach langen Klettersteigen. Etwa so wie Via delle Bochette Alte und Centrale zusammen oder meinetwegen noch länger.

    Wenn es ein kurzer/normaler Steig ist, aber dafür mit anspruchsvollem (sagen wir mal mindestens T4) Zu- und/oder Abstieg wäre auch okay. Im Prinzip halt eine Tagestour, die einfach über mehr oder weniger die gesamte Länge sehr fordernd ist.

    Kennt Ihr da was?

    Merci!

    Ist zwar etwas entlegen, aber wenn’s lang sein soll, bietet sich der Hauptkamm der Steiner Alpen an. Von der Češka Koča zur Jezerska Kočna, zurück zur Dolška Škrbina, weiter zum Grintovec und Abstieg über Mlinarsko Sedlo zurück zur Češka Koča gibt schon ‘ne ordentliche Runde; lässt sich noch durch den Westgrat zur Škuta verlängern, dann ca. +/- 11 Stunden von und zur Hütte (B/C, Škuta-Westgrat C, diverse Stellen I und II-). Theoretisch verlängerbar über den KS durch die Škuta-Südostflanke und entweder über die Koroška Rinka und die Kranjska Koča zurück oder weiter über Turska Gora zur Kamniška Koča mit weiterer Verlängerungsmöglichkeit über den KS zur Planjava und über Ojstrica und Kopinšek-Steig in die Logarska Dolina (zweites Kfz erforderlich, beide Varianten B/C, Stellen I). Die Verlängerungen sprengen allerdings den üblichen Rahmen einer Tagestour bei weitem (!).

  • Erik

    Mitglied
    17. Oktober 2013 at 22:59

    Moin, was mir eben so einfällt.

    Wenn du wirklich eine lange und anstrengende Tour haben willst, dann geh doch von der Alpsitzbahn auf die Alpspitze dann Jubigrat zur Zugspitze, von dann über den Höllentalsteig ins Höllental und von da zurück zur Alpspitzbahn. Ich bin mir relativ sicher, dass das genügend HM sind und du ausreichend Zeit für brauchst.

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