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Artikel Rückruf Klettersteig-Sets
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Servus zusammen,
nach dem ganzen Dilemma (ein abschließender Bericht des auslösenden Unfalls fehlt ja immer noch) mit den ganzen Rückruf Aktionen, wird im aktuellen Panorama (die “bergundsteigen” Leser sind wie immer etwas früher informiert worden ) noch einmal das Thema ausführlich beleuchtet. Interessant auch, dass zum ersten Mal jemand eine Hypothese anstellt, dass die Hersteller sich beim Bau der neuen Sets dem Niveau der vielen Neu-Einsteiger in die Klettersteigszene angepasst haben könnten: Zu schnell – zu viel!
Aber lest selber…
Auf den Alpenvereinsseiten werden auch noch einmal alle Sets (betroffene und nicht betroffene) aufgelistet:
** you do not have permission to see this link **
(Bin ja mal gespannt, ob diesen Eintrag überhaupt jemand bei all dem Rätseln noch liest ) nach der Tour, … ist vor der Tour!
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Und wie das noch jemand liest
Danke für die Info's Blaufuchs
Lg Erik
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Danke für die Hinweise,
bei mir ist glücklicherweise nie das “Neueste” angesagt.
aber etwas frage ich mich schon:
warum wird so eine neue Konstruktion/Material erst einem Langzeittest unterzogen, wenn der Unfall passiert ist?
Gibt es da keine Verpflichtung, dass vorher zu tun.
Bei mir in der Firma werden auch hin und wieder neue bewegliche Teile verbaut,
da läuft dann 3-4 Tage die Bohrmaschine mit Exenter, um am Teil eine mehrjährige
Belastung zu simulieren, und die Teile werden nicht zur “Menschensicherung” eingesetzt.
hne jetzt alle Details zu kennen, möchte ich behaupten:
Dem Profit und der schnellen Markteinführung wurde ein Teil der Sicherheit geopfert, indem man den Langzeittest
nicht vor der Markteinführung gemacht hat.
Anderseites wird das aber auch durch den kaufwilligen Kunden, der immer das neueste braucht, unterstützt.
Mein Beileid den Angehörigen des Jugendlichen
Grüße
Karl
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KarlM wrote:Danke für die Hinweise,
bei mir ist glücklicherweise nie das “Neueste” angesagt.
aber etwas frage ich mich schon:
warum wird so eine neue Konstruktion/Material erst einem Langzeittest unterzogen, wenn der Unfall passiert ist?
Gibt es da keine Verpflichtung, dass vorher zu tun.
Bei mir in der Firma werden auch hin und wieder neue bewegliche Teile verbaut,
da läuft dann 3-4 Tage die Bohrmaschine mit Exenter, um am Teil eine mehrjährige
Belastung zu simulieren, und die Teile werden nicht zur “Menschensicherung” eingesetzt.
hne jetzt alle Details zu kennen, möchte ich behaupten:
Dem Profit und der schnellen Markteinführung wurde ein Teil der Sicherheit geopfert, indem man den Langzeittest
nicht vor der Markteinführung gemacht hat.
Anderseites wird das aber auch durch den kaufwilligen Kunden, der immer das neueste braucht, unterstützt.
Mein Beileid den Angehörigen des Jugendlichen
Grüße
Karl
Hallo Karl,
hast du beim Kauf deines Handys auch solange gewartet, bis du sicher sein konntest, durch die Strahlung keinem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt zu sein? Manche Dinge haben keine Zeit jahrelang davor getestet zu werden. Es muss immer erst etwas passieren um Veränderungen vorzunehmen. Tragisch wenn dadurch ein Menschenleben verloren geht!
Auch mein Beileid den Angehörigen!
Geht da raus und gebt jeden Tag euer Bestes! Leben ist endlich…
LG
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Hab den Artikel auch erst gelesen. Muss eines unserer Sets auch noch einschicken und bin echt am überlegen, ob ich nicht noch unsere Sets vor der nächsten Saison austausche! In den letzten (wenigen) Jahren wurden ja massenhaft neue Sets auf den Markt geworfen. Ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich sinnvoll war! Naja, wieder mal ein Beispiel für unsere “unsättbare” Konsumgesellschaft! Innovation, Technik und Vorschritt, ja BITTE, aber nicht SO!!!
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Hi Sandra, bin auch am überlegen ob ich unsere Sets austausche. Bin mir aber nicht ganz im klaren gegen was –>
–>Wäre schön wenn du mich/uns informieren könntest falls du dich für ein neues entscheidest und für welches – vielleicht schließe ich mich dann an
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FritzBrause wrote:Hi Sandra, bin auch am überlegen ob ich unsere Sets austausche. Bin mir aber nicht ganz im klaren gegen was –>
–>
Wäre schön wenn du mich/uns informieren könntest falls du dich für ein neues entscheidest und für welches – vielleicht schließe ich mich dann an
Tja, wenn ich das wüsste! Mal kucken, was sich so ergibt! Was ich so an neuen (überarbeiteten) Sets gesehen hab ist vielleicht gar net so verkehrt, allerdings sind die “ultraleichten” Karabiner nicht gerade vertrauenserweckend! Sollte ich allerdings die “wollmilchlegende Eiersau” –>
” title=”Laughing” /> –> entdecken, werde ichs gleich berichten! -
sehr komfortable Karabiner haben die Edelrid Cable Kit. Allerdings hatten wir es hier ja schon davon, dass die nach einer gewissen Nutzungszeit etwas mechanische Geräusche machen und gefühlt schwergängiger sind als vorher. Susanne hat ein Black Diamond (Easy Rider) und ist auch sehr zufrieden damit. Es ist ebenfalls sehr komfortabel in der Bedienung.
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KarlM wrote:aber etwas frage ich mich schon:
warum wird so eine neue Konstruktion/Material erst einem Langzeittest unterzogen, wenn der Unfall passiert ist?
Gibt es da keine Verpflichtung, dass vorher zu tun.
Moin,
eigentlich möchte ich die Diskussion gar nicht anstoßen, weil man eh nur verlieren kann… Aber ich würde nicht nur die Schuld dem Hersteller geben, wenn er denn Langzeittests versäumt hat (die allerdings damals noch nicht gefordert waren). Denn es ist unbestritten, dass die Sicherheit des Lebens unbezahlbar ist. Und das ist vielleicht das Problem! Ich mache als Unternehmen nicht Tests aus Jux und Dollerei, wenn die Norm erfüllt ist und ich nach bestem Wissen und Gewissen auch alle anderen Risiken überdacht habe (soweit sie im Rahmen des Machbaren sind). Und vorneweg: Ich unterstelle KEINEM Hersteller reine Gewinnmache, oder überhastetes Handeln. Aber ein nicht unwesentlicher Auslöser ist sicherlich die aktuelle “Geiz-ist-geil” Mentalität, oder einfach eine gewisse finanzielle Zurückhaltung der Käufer. Ich kann nicht bei Kik eine Hose für 1,99 EUR kaufen und erwarten, dass diese nachhaltig hergestellt wurde, alle Löhne auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland, alle gesundheitsschädlichen Aspekte ausgeschlossen sind, diese Hose topmodern, irre widerstandsfähig und natürlich 20 Jahre halten soll. Nun gut, jetzt werden viele sagen: Die Sets werden immer teuer, da kann man das erwarten…. Aber auch hier im Forum gibt es immer wieder Hinweise und Fragen, wo geht es denn noch billiger etc. Natürlich will jeder Hersteller Gewinn machen (muss er auch), aber er wird sich die Preise ja nicht aus den Fingern saugen. Ich will damit nicht sagen, dass ich ungeprüft jeden Preis zahlen will, aber alles hat einen Kosten-Nutzen Faktor.
Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen. Wieviele Tote hat es im Straßenverkehr geben müssen, bis Airbags, stabilere Fahrzeuge oder sogar erst einmal die Gurtpflicht eingeführt wurde? Und wie gesagt: Es gibt Normen und die wurden eingehalten! Normen sind dazu da angepasst zu werden, wenn sich Materialien etc. ändern. Klar, ich als Kunde verlasse mch natürlich auf die Sets… muss aber persönlich gestehen, dass mir das von Anfang an suspekt war, wenn sich der Mantel immer mit bewegt. Nicht umsonst lernt man ja eigentlich, dass sich bewegendes Material spröde wird.
Ich würde also (noch nicht) den Herstellern die alleinige Schuld geben. Es muss sich halt nur was bewegen.
Zuletzt noch einmal kurz zum Gedanken am Anfang: Umfangreiche Tests und eine gewisse Überdimensionierung der Sicherheitsauslastung! Unsere Normen beinhalten immer ein gewisses Mass an Überdimensionierung. Nur, um mal in meiner Branche zu bleiben: Wenn ich dem Bauherrn eine überdimensionierte Stahlbetondecke baue und ihm dann verklickere, dass er dadurch ja viel mehr draufstellen könne, wird er dies zwar dankend annehmen, aber deshalb bekomme ich nicht mehr Geld und letztendlich zahle ich drauf. Wobei die kleinere Decke ja gereicht hätte.
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Ich habe ein älteres Salewa-Set mit “starren” Ästen, da dürften solche Probleme durch ständiges Belasten und Entlasten ausgeschlossen sein. Ist zwar nervig, wenn ständig zu viel Seil rumbaumelt, aber wenn es sicherer ist……gerne…
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servus sascha,
danke dir, dass du dieses – noch immer aktuelle thema – wieder hervorgebracht hast.
ich habe gestern auch die neue panorama-zeitschrift und den von dir genannten artikel gelesen. ich finde es gut, dass der alpenverein das thema weiterhin im “rampenlicht behält”.
der vollständigkeit halber möchte ich hier auch nochmals die liste mit den betroffenen sets an die pinnwand pinnen:
Quelle: alpenverein.de
Evtl. ist ja hier dem ein oder anderen nicht bewusst welche sets welcher hersteller denn akut betroffen sind und kann sich mit blick auf die tabelle einen schnellen überblick geben.
Viele Grüße,
Ralf
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Möchte wissen ob dass die wirklich aktuelle Liste ist?! Da ja nach dem Vorfall immer mehr Sets zurückgerufen worden sind hab' ich da irgendwie den Überblick verloren. Also, das ist die atkuelle Liste?
Und die wichtigste Frage: Easy Rider von BD wurde bis jetzt nicht zurückgerufen?
LG
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Hallo Födi,
also meines Wissens ist das die aktuell(st)e Liste – sie stimmt zumindest auch mit der Tabelle in der neuen Panorama-Zeitschrift vom Deutschen Alpenverein überein.
Da ich auch das Klettersteig-Set Easy Rider von Black Diamond habe und mich auch beim Hersteller informiert habe, ist dieses (bisher) nicht betroffen von der Rückrufwelle!
Klettersteigsets von Black Diamond sind nicht von diesen Meldungen oder Rückrufaktionen betroffen.
s. auch hier: ** you do not have permission to see this link **
Gruss,
Ralf
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So, nochmal Schlau gemacht und unser Set ist nicht betroffen!
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Auszug aus einer Mail an Edelrid Händler vom 25. Februar 2013
Sehr geehrter EDELRID Händler,
wir bitten Sie dringend den beiliegenden Rückruf im Anhang zu beachten und sofort zu reagieren.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die dieser Rückruf verursacht und danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Alle Details werden in den Anhängen erläutert.
Von diesem Rückruf sind ausschließlich Klettersteigsets aus Produktionsjahren 2006 und jünger betroffen. Ältere Klettersteigsets dieser Modelle befinden sich bereits außerhalb der Gebrauchsdauer und dürfen grundsätzlich nicht mehr benützt werden.
Endverbraucher, die ein betroffenes KSS innerhalb der Gebrauchsdauer besitzen, haben Anspruch auf ein kostenloses neues KSS.
Ihre Händler Neuware können Sie zum umgehenden Austausch in ein neues Cable Lite 2.2 einsenden.
EDELRID bietet Endverbrauchern, die einen Anspruch auf ein neues KSS haben ferner an, gegen einen geringen Aufpreis ein „UPGRADE“ für ein sehr modernes und komfortables KSS durchzuführen. Dies kann nur durch Einsendung an EDELRID direkt durchgeführt werden.
Endverbraucher, die ein KSS besitzen, welches sich bereits außerhalb der sechsjährigen Gebrauchsdauer befindet, haben keinen Anspruch auf ein neues KSS. Diesen bietet EDELRID jedoch einen Anreiz, das alte vom Rückruf betroffene KSS aus dem Verkehr zu ziehen. Endverbraucher können gegen Einsendung Ihres KSS außerhalb der Gebrauchsdauer an EDELRID zum Sonderpreis verschiedene hochwertige KSS erwerben.
Weitere Infos auch unter ** you do not have permission to see this link **
Mal schauen wann andere Hersteller Ihre “alten” Sets mit Seilbremse zurückrufen…

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