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Bitte um HILFE !!!!!!!!!
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So …. Ich bin NOCH neu hier ……
Ich heisse Andreas , bin 28 und komme ausn Ösiland *lol*
Meine Partnerin und ich möchten mit Klettersteigen beginnen ….. Ok … Bücher gekauft und gelesen … mit aktiven Klettersteiggehern gesprochen … Ausrüstung gekauft .. und jetzt auf den Frühling warten ……
Mein Problem wo ich nimmer weiter weiß :
ICH möchte wenn wir mal in Schwierigeres Gelände kommen das Wissen und das RICHTIGE Material mithaben um meine Partnerin nicht nur zu sichern sondern auch zu unterstützen …..
Ich dachte da an eine Art Flaschenzug NUR welches Seil , Welche Gerätschaft usw usw …. Ich bin gewollt eine Art Bergetechnik zu erlernen und BITTE um eure Hilfe !!!!!
Danke im voraus
Lg Andreas
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Dan wrote:Hi und Willkommen !
eine kurze Frage vorab, Klettert ihr bereits ? Wenn es so ist wie ich vermute, also daß ihr noch nicht klettert, ist es sinnvoll den Winter über damit anzufangen. Das Verleiht euch bis zum Frühjahr einiges an Kenntnissen über Ausrüstung und deren Anwendung. (Vor allem, daß ein Flaschenzug eigentlich garnicht nötig ist…) Außerdem habt ihr klettertechnisch dann schon was drauf für schwereres Gelände…
Grüße, Dan
…..und klein (dh. leicht) anfangen somit kommt ihr erst gar nicht in 'unmoegliches' gelaende.
wenn naemlich einer nimmer weiter kann, der andere auch am limit geht und beide kein routine im umgang mit partnersicherung, geschweige denn eigensicherung haben, ist das eine ziemliche haarige situation.
kletterkurs mit erlernen der anwendung versch. sicherungsmittel halte auch ich fuer sinnvoll.
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Nein wir klettern noch nicht …..
Wir sind seit 2010 auf dem Trip … die Berge beeindrucken uns beide … 2011 haben wir einige Hügel gemeistert ( Aufstiegszeiten 2,5 bis 4 Std) aber nix beeindruckendes …..
Klettern ??? in der Halle ???? Muss das sein ????? Mir gehts darum das ich einfach eine Möglichkeit habe meine Partnerin zu unterstützen wenns mal brenzlig wird ( Krafttechnisch ) ABER Jeder sagt was anderes ….. Ein Klettersteigkurs hilft auch nicht weiter da einem da nur Basiswissen vermittelt wird welches ich mir durch Bücher und Gespräche angeeignet habe……….Deshalb hoffe ich HIER von euch ein paar Tipps zu bekommen …..
Flaschenzugsystem wär mir recht …..
Meine Wenigkeit incl Ausrüstung : 70 kg
Meine Partnerin incl. Ausrüstung : 70 kg
Lg Andreas
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Die Basis stimmt ….
Material z.Z. :
KS SET
Helm
Hüftgurt
AustriAlpin FerataBloc
2x Bandschlinge 30 cm
2xBandschlinge 60 cm
2x Bandschlinge 90cm
2x Expressen
KS Handschuhe
2 x HMS Schraubkarabiner
Rucksack mit Wander und Notfallausrüstung
Geplant als erste Tour : Mit 2 KS Fanaten die Drachenwand / Mondsee oder Purtschellersteig Schafberg. Beide Touren sind in KS Führern als Leicht eingestuft
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Ich weiss wie man mit HMS sichert ich hätte nur ein besseres Gefühl bei der Sache wenn ich nen Flaschenzug bauen könnte …..
IHR wisst doch … Hätte ICH , dann wüsste ICH und dann könnte ICH …….
bestes Beispiel mein Lieblingsfilm 127 Hours ……………
Lg
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Bitte werdet nicht unfair ………………
DANKE ich weiss das ein Flaschenzug NUR in der waagerechten funktioniert …………mir gehts ja um die senkrechten … wenn ich waagerechte suche bleibe ich in der Ebene und geh Skaten oder schwimmen ……….
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Das Vertrauen zueinander stimmt 100% ig …. ich weiß auch das meine Partnerin die Steige die wir begehen werden auch so schaffen wird ich möchte einfach die technik erlernen um ein besseres Gefühl bei der Sache zu haben …..vielleicht geht es mir ja auch um andere KS ler die sich in einer Notsituation befinden könnten ….. Ich bin Sani beim Roten Kreuz und habe leider das Bedürfniss auf jede Siuation vorbereitet zu sein …..ich nehme auch 2 kg mehr mit wenn ich weiß anderen damit vielleicht mal helfen zu können …
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Andreas Joham wrote:Das Vertrauen zueinander stimmt 100% ig …. ich weiß auch das meine Partnerin die Steige die wir begehen werden auch so schaffen wird ich möchte einfach die technik erlernen um ein besseres Gefühl bei der Sache zu haben …..vielleicht geht es mir ja auch um andere KS ler die sich in einer Notsituation befinden könnten ….. Ich bin Sani beim Roten Kreuz und habe leider das Bedürfniss auf jede Siuation vorbereitet zu sein …..ich nehme auch 2 kg mehr mit wenn ich weiß anderen damit vielleicht mal helfen zu können …
Sicherungstechnik fürs Klettern, [link removed], evtl. auch fürs Klettersteigen lernt man tatsächlich am besten in einem Kletterkurs und wendet es trainingsweise in der Kletterhalle oder (im Winter eher ungünstig) im Klettergarten an.
Nachsichern mit Kletterseil im Klettersteig ist eher unüblich und zeitraubend – ein Klettersteig ist per definitionem auf Eigensicherung angelegt. Das was du mit “Flaschenzug” meinst, kann ich mir schon vorstellen – es geht um zusätzliche Seilsicherung von oben für einen Nachsteigenden -, aber dafür ist das System “Flaschenzug” schlicht ungeeignet, und das haben andere hier auch schon deutlich gemacht. Wie gesagt, die Technik und das System für eine Nachsicherung von oben für einen Nachsteigenden im KS lernt man im Kletterkurs. Eine Sicherung (quasi Toprope o.ä.) von unten für einen Vorsteigenden ist im KS m.E. Unfug.
PS: Keine Sorge, wir nehmen dich und deine Anfrage sehr ernst – aber dann nimm auch den Rat an (und da können wir schonmal SEHR deutlich werden ) und verbanne das Stichwort “Flaschenzug” aus deinen Überlegungen
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Andreas Joham wrote:Nein wir klettern noch nicht …..
Wir sind seit 2010 auf dem Trip … die Berge beeindrucken uns beide … 2011 haben wir einige Hügel gemeistert ( Aufstiegszeiten 2,5 bis 4 Std) aber nix beeindruckendes …..
Klettern ??? in der Halle ???? Muss das sein ????? Mir gehts darum das ich einfach eine Möglichkeit habe meine Partnerin zu unterstützen wenns mal brenzlig wird ( Krafttechnisch ) ABER Jeder sagt was anderes ….. Ein Klettersteigkurs hilft auch nicht weiter da einem da nur Basiswissen vermittelt wird welches ich mir durch Bücher und Gespräche angeeignet habe……….Deshalb hoffe ich HIER von euch ein paar Tipps zu bekommen …..
Flaschenzugsystem wär mir recht …..
Hallo Andreas Joham,
erst mal herzlich willkommen in der Community. Selbstverständlich nimmt man dich hier ernst, ABER …..
1. Ein Klettersteig hat immer etwas mit klettern zu tun. Ob du das in einem Kletterkurs (Kletterfelsen oder Halle) lernst, oder mit geübten Kameraden – die Klettertechnik ist das A und O!
2. Dass ein Klettersteigkus sinnlos ist, das ist mir total neu! Suche dir einen Kurs bei einer DAV-Section deines Vertrauens aus. Der Inhalt muß sein: Klettersteigtechnik, Selbstrettung, Fremdrettung und Klettertechnik.
3. Man fängt mit einem so leichten Klettersteig an, dazu gehören auch die Anforderungen im Zu- und Abstieg und die Kletterhöhe und -länge, dass man erst gar nicht in Bergnot gerät. Flaschenzüge benötigt man in extremen alpinen Gelände, da kommst mit einen Anfänger-Klettersteig in der Schwierigkeit B noch lange nicht hin (oder wollt ihr überhängend klettern?)!
Das Sichern am Seil durch den Vorsteigenden hat einen Sinn, wenn ein schwächerer Kamerad(in) Probleme bekommt. Dann muss der Sichernde aber auch genügend Technik und Können besitzen, sonst ist das ein Vorgaukeln falscher Sicherheit. Das Ganze läuft dann wie alpines Klettern ab, nur das der Nachsteiger(in) sich zusätzlich mit dem KS-Set sichert und übt.
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moin andreas.
wenn ich richtig verstanden habe willst du mit dem flaschenzugsystem deinen partner ueber sehr steile, evtl. ueberhaengende stellen helfen.
das brauchst du nicht. HMS mit ein bisschen zug drauf geben reicht meist. der gesicherte hat ob des zuges das vetrauen nicht abzuschmieren und du kannst mit dem zug auch ein wenig gewicht vom nachsteiger wegnehmen. das muss reichen.
da ihr eh in leichten/mittelschweren ks anfangt einfach da mal testen/ueben.
wie immer im leben: vom leichten zum schweren.
wenn du alles mitnehmen willst was du evtl. brauchen koenntest um dich und andere zu retten, brauchst du einen muli der auch klettersteige gehen kann. –>
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Hallo Andreas,
natürlich weiß ich nicht, mit welcher Intention du was wissen willst. Im Netz gibt es genug Beschreibungen für Flaschenzüge aller Art. Ich würde dir aber eine andere Richtung vorschlagen, auch im Gegensatz zu Wolf . Wenn eine Stelle so ist, dass jemand aus deiner Gruppe die nicht schafft – und ihr den Klettersteig nicht sehr sicher kennt – dann ist das eine Stelle an der man umdreht. So würde ich das handhaben (wollen). Ich würde keinen irgendwo “rüberziehen”. Man sollte finde ich nur klettern, was man klettern kann und nicht das, was jemand aus der Gruppe kann. Orientierung am schwächsten in der Gruppe etc. wären hier der Stichpunkt.
Interessant finde ich, dass du ein ungutes “Gefühl” hast. Das ist gut. Angesichts dessen, dass ihr nach deinen Angaben keine Erfahrung habt, würde ich daher die “Fähigkeit”, alles mögliche was eventuell nötig sein könnte zu können, abgeben. Ein Angebot hier aus dem Forum gab es ja schon.
In deiner Ausrüstung ist kein Seil, wenn ich das richtig verstanden habe. Sowas finde ich immer ganz gut. Wenn ich euch aber richtig verstanden habe und ihr A/B Steige gehen wollt – das weiß ich nun nicht – dann funktioniert finde ich noch nicht mal das, was Wolf hier vorgeschlagen hat -> Zug aufs Seil führt hier wohl eher dazu, dass der Nachsteigende hinfällt . Ne mal ehrlich. In A/B sollte vielleicht mal ne Leiter stehen, die wirklich “Senkrecht” ist. Da hilft ein Seil dazu, dass man ein Abrutschen, und damit einen Fall bis zur nächsten Versicherung, ausschließt. Aber die Leiter sollte der Kletternde schon selber hochkommen und nicht per Flaschenzug hochgezogen werden .
Verstehe mich nicht falsch. Ich will hier garnicht Glugmeiern. Ich schlage dir nur eine Perspektive vor, die ich mir angewöhne. So echte Männer schleppen gern andere wo hoch, wo die weder hinwollten noch hinsollten. Ist nicht das schlechteste sowas eher sein zu lassen.
Und noch eine Anmerkung zu dem Retten anderer – als Sanitäter. Wenn ich jemand in einem A/B Steig helfen “muss”, weil er ein Problem hat, dann brauche ich keinen Flaschenzug. Und wenn ich den brauchen würde, dann sollte ich eher dafür sorgen, dass die Bergwacht kommt und das macht. Ich arbeite im Hochseilgarten und genau bei solchen Sachen – Bergen, Flaschenzügen, Ablassen etc. passieren die Dinge, die echt gefährlich sind. Und wir reden hier nicht von 10 oder 20 Höhenmetern, sondern von 300 oder mehr. Willst du also gut ausgerüstet sein, auch um anderen zu helfen, dann hast du ein Mobiltelephon, die Nummer der Bergwacht und eine Folie/Biwaksack dabei. So sehe ich das – mögen die, die da mehr von verstehen, etwas dazu schreiben.
Ich persönlich würde sogar sehr vorsichtig sein jemand ans Seil zu nehmen, damit er heil runter kommt – außerhalb des Klettersteig. Den auch sowas muss man können, sonst fällt man ggf. eher hinterher statt jemanden zu helfen.
Noch eine norddeutsche Meinung – mag ja sein, dass ihr im Süden dass alles mit der Muttermilch bekommt. Meiner Ansicht nach ist der KS nicht das Gefährlichste. Das alles drum herum: Selbsteinschätzung, Gruppenprozesse (komm schon…), Steinschlag, Wetter, den richtigen Weg finden … das hat mich bisher am ehesten in blöde Situationen gebracht. Da hilft kein Flaschenzug
Hamburger Michel
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Hallo Andreas,
ich möchte mich hier auch noch kurz einmischen. Ich bin im Gegensatz zu den anderen die sich bisher hier zu Wort gemeldet haben wie Du auch ein Anfänger, und möchte Dir mal kurz meine bisherigen Erfahrungen schildern.
Mein Mann und ich haben es auch so gemacht wie Du, wir haben uns Bücher gekauft und mit KS-Gehern gesprochen, uns also theoretisches Wissen angeeignet.
Dieses Jahr sind wir dann den ersten Klettersteig gegangen (zusammen mit Freunden, die sowas schon mal gemacht hatten) und ich muss sagen, das theoretische Wissen ist ja schön und gut – hilft einem im Berg aber auch nur bedingt weiter. Das ist halt was völlig anderes wenn man über etwas liest und es dann tatsächlich auch macht.
Mein Mann ist von uns beiden der Kräftigere und Fittere, also haben wir nur solche Steige gemacht die auch ich ohne Probleme selber schaffe. Ich halte es für keine gute Idee, schon im Hinterkopf zu haben, dass einer der Partner evtl. bei der ein oder anderen Stelle Schwierigkeiten bekommen könnte. Fangt langsam an, und steigert euch dann. Mich würde es aus dem Gleichgewicht bringen, wenn da an einer kniffeligen Stelle jemand mit einem Seil “an mir rumzieht”, wenn Du verstehst wie ich das meine. Mir hilft es viel viel mehr, wenn mir mein Mann Tipps gibt “jetzt setz Deinen Fuß auf diesen Vorsprung, greif mit der Hand dorthin, jetzt verlagere Dein Gewicht auf den Fuß” usw.
Andreas Joham wrote:Ein Klettersteigkurs hilft auch nicht weiter da einem da nur Basiswissen vermittelt wird welches ich mir durch Bücher und Gespräche angeeignet habe……….Und deshalb hilft der Kletterkurs sehr wohl weiter, den machen wir jetzt im Januar. Man bekommt ein besseres Auge, ein besseres Körpergefühl / bessere Körperbeherrschung und allgemein eine größere Sicherheit für “draußen” (ich hatte vor Jahren schon mal einen gemacht, deshalb weiß ich das).
Also, ich würde Dir empfehlen, geht in die Halle, macht einen Kletterkurs, lasst euch die Sicherungstechniken dort zeigen, übt über den Winter, und dann kann auch der Frühling kommen und ihr seid fit für den Fels .
Viele Grüße
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Hamburger-Michel wrote:Hallo Andreas,
natürlich weiß ich nicht, mit welcher Intention du was wissen willst. Im Netz gibt es genug Beschreibungen für Flaschenzüge aller Art. Ich würde dir aber eine andere Richtung vorschlagen, auch im Gegensatz zu Wolf .
ey waterkant-cowboy,
ich denke du weisst nicht mit wem du dich anlegst. ich bin der, der langsamer zieht als sein schatten. –>
” title=”Laughing” /> –> nee, nee, wir gehen schon konform mit unserer meinung. was ich nur ausdruecken wollte ist, dass wenn es einmal a weng 'haarig' wird (ja, das kann vorkommen –>
–> ) hilft ein hms genauso weiter. zurueckgehen ist in einem schweren steig eh keine option. -
wie sagt der englaender? then am I with my latin at the end. –>
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