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Wir haben von Skylotec ein Klettersteigset Skyrider zum Testen bekommen. Hier meine Meinung dazu:
Getestet habe ich auf dem „Übungsklettersteig“ in der Pursteinwand im Auf- und Abstieg.
Ich muss sogar zugeben, dass ich vom Klettersteigset positiv überrascht bin.
Das Umhängen, welches eigentlich etwas umständlich ausschaut, geht schon nach 2-3x üben fast schneller wie bei den Klettersteigkarabinern der neueren Generation. Mit Sicherheit aber viel schneller als mit den älteren Klettersteigkarabinern.
Ich testete auch ob man den Skyrider immer mit einer Hand mit schieben muss. Wenn man einen Klettersteig richtig klettern möchte, wäre dies natürlich nicht ideal. Die Sicherung funktioniert auch bestens, wenn man diese einfach im Klettern nachzieht. Natürlich würde man bei einem Sturz dabei diese 1 -1 ½ Meter weiter fallen, als wenn man das Set immer mit zieht.
Gewöhnungsbedürftig ist der Abstieg auf einem Klettersteig mit diesem Set. Dabei muss man mit einer Hand einfach die Entriegelung am unteren Ende drücken und somit kann man den Skyrider etwas nach unten ziehen und weiter abklettern.
Nach einigen Metern klappt dies aber auch.
Ein Kritikpunkt von mir war ja, dass man das Sicherungsende mit dem Skyrider nicht am Gurt befestigen kann (im Gehgelände). Wie im beigefügten Foto kann man aber den Skyrider mit einem Karabiner am Gurt befestigen. Im Internet wurde sogar angepriesen, dass man dieses Ende dann als „normales“ Klettersteigset verwenden kann. Davor würde ich aber stark abraten (ist auch umständlicher).
Etwas nachbessern würde ich an den Kanten, welche den Skyrider „griffiger“ machen sollen. Diese sind meiner Meinung nach etwas zu kantig und die Hände können sich daran aufreiben.
Wo sich der Skyrider etwas schwer tut sind jene Passagen, wo das Drahtseil ganz eng am Fels aufliegt.
Hier kriegt man schon die Karabiner schwer durch und der Skyrider tut sich eben noch schwerer und die Kunststoffverkleidung kriegt schon einige Kratzer ab.
Der Karabiner am zweiten Ende ist sehr gut im Handling, einzig die Kunststoffummantelung kriegt einige Kratzer ab.
Aufgefallen ist mir auch, dass das elastische Band etwas lang ist. Zu Hause habe ich dann nachgemessen. Zieht man die elastischen Bänder komplett an, beträgt die Entfernung zwischen Klettergurt und Drahtseil etwas 1,45m. Bei meinem
Klettersteigset von Mammut sind es nur 1,25m. Natürlich fällt man mit dem Skyrider ja nicht hinunter bis zur letzten Zwischensicherung und die Fallenergie ist beträchtlich niedriger, aber bei Stürzen in Quergängen könnte
Man hier schon einige Probleme bekommen wieder ans Drahtseil hinauf zu kommen.
Fazit: ich bin sehr positiv vom Set überrascht und würde dieses auch bei jedem schwierigen Klettersteig uneingeschränkt verwenden.
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Grüß dich Manni,
vielen Dank für deinen ersten Erafhrungabericht.
Ich konnte das “Teil” vor wenigen Wochen beim Sport Bittl in München bewundern und ausprobieren.
Der Vorführeffekt war: Der Verkäufer konnte es kaum aus dem Seil aushängen und dann kaum wieder einhängen.Es bedarf dann schon etwas Übung um damit sicher umzugehen.
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Ein wirklich sehr guter Testbericht aus einer Richtung der ich auch vertraue (Via-Ferrata Forum).
Eigentlich hatte ich schon damit abgeschlossen mir das Ding kaufen zu wollen, jetzt aber werd ich zumindest mal wieder drüber nachdenken.
Mein derzeitiges KS-Set (Cable Kit von Edelrid) ist zwar super in der Anwendung, aber es scheint mir schon eher etwas für 'Profis' zu sein. Denn die Straps-Bänder sind solange, dass sie (voll ausgefahren) zwar grandiose Reichweitern ermöglichen, aber dafür wenn man mal drin hängt es einem unmöglich machen zurück ans Stahlseil zu kommen. Sicherlich kann man da tricksen und sich helfen, aber man muss jedes Mal bevor man sich mal kurz setzen will entweder überlegen 'geht das hier ?' oder aber die Extra-Sitzschlinge einhängen.
Ist halt scheinbar ein Set wo man nicht Pause machen darf …
Wenn das Sykrider Set nur nicht so teuer wäre …
(akt. ~ 130 €)
Thomas
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Die Schatzjäger wrote:Ein wirklich sehr guter Testbericht aus einer Richtung der ich auch vertraue (Via-Ferrata Forum).
Eigentlich hatte ich schon damit abgeschlossen mir das Ding kaufen zu wollen, jetzt aber werd ich zumindest mal wieder drüber nachdenken.
Mein derzeitiges KS-Set (Cable Kit von Edelrid) ist zwar super in der Anwendung, aber es scheint mir schon eher etwas für 'Profis' zu sein. Denn die Straps-Bänder sind solange, dass sie (voll ausgefahren) zwar grandiose Reichweitern ermöglichen, aber dafür wenn man mal drin hängt es einem unmöglich machen zurück ans Stahlseil zu kommen. Sicherlich kann man da tricksen und sich helfen, aber man muss jedes Mal bevor man sich mal kurz setzen will entweder überlegen 'geht das hier ?' oder aber die Extra-Sitzschlinge einhängen.
Ist halt scheinbar ein Set wo man nicht Pause machen darf …
Wenn das Sykrider Set nur nicht so teuer wäre …
(akt. ~ 130 €)
Thomas
Teilweise kostet das Skyrider-Set sogar noch mehr. Laut Skylotec ist das Set bis kommendes Frühjahr ausverkauft.
Ich würde aber auf alle Fälle anraten das Set im Laden noch selber zu testen. Nach einigen Versuchen klappte bei mir das Handling perfekt und ich konnte das Set dann
am vergangenen Samstag am Klettersteig “Adrenalin” in Osttirol nochmals ergiebig testen. Im Aufstieg funktioniert alles perfekt, so lange man genügend Kraft in den Armen hat. Beim Umhängen benötigt man
zwar nicht sehr viel mehr Zeit als mit den Karabinern, aber auch dieser kurze Mehraufwand geht dann an einem E-Steig ganz schön an den Bizeps. Da ich dann auch noch wegen der Nässe aus Sicherheitgründen umkehrte konnte ich das Set auch im Abstieg
gezwungenermaßen testen. Dabei ist das Handling dann leider nicht mehr so angenehm und man benötigt doch einige Zeit mehr als mit den Karabinern, ist aber dafür doch sicherer unterwegs.
Notiz am Rande: erst nachher habe ich erfahren, dass genau an diesem Klettersteig vor einigen Tagen ein Bergsteiger tödlich abtürzte.
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Und für die Händy eines 10 jährigen Kindes? Vermutlich wohl eher nix, wenn ich auch das System hier besonders angebracht halten würde. Wie schätzt du das ein? Könnte das was werden oder keine Chance?
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Hamburger-Michel wrote:Und für die Händy eines 10 jährigen Kindes? Vermutlich wohl eher nix, wenn ich auch das System hier besonders angebracht halten würde. Wie schätzt du das ein? Könnte das was werden oder keine Chance?
Ich würde davor abraten. Das Ding ist für Kinderhände nicht geeignet und ich denke als Vater müsste man dann sowieso mehr auf das Handling acht geben.
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Hamburger-Michel wrote:Und für die Händy eines 10 jährigen Kindes? Vermutlich wohl eher nix, wenn ich auch das System hier besonders angebracht halten würde. Wie schätzt du das ein? Könnte das was werden oder keine Chance?
hi michel… sehe das ähnlich wie manni-fex… wenn du ein selbst blockierendes system für dein kind verwenden willst, dann wäre evtl. das ab ostern erhältliche zusatzgerät “austrialpin hang-on[/url:bf1rqiup]” was für dich!
Preis ca. 35 € – kann zusammen mit jedem x-beliebigen Set verwendet werden.
VG,
Ralf
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Naja ich komm ja nur drauf, weil das Gerät mal von BR (Bergauf Bergab heißt die Sendung glaube ich) als eine Lösung für die KS-Set Problematik für Kids ins Spiel gebracht wurde. Bisher habe ich das noch nie gesehen und auch noch keinen Fragen können, der es mal gesehen hat. Nun weiß ich, dass ich auch diese Idee wohl weniger verfolgen muss. Ich fragte mich bereits nach der Sendung, ob Kinder das Ding den auch bedienen können – tun sie sich doch schon mit den Karabinern oft schwer. Das Ding von Dir Ralf wirft bei mir allerdings die selbe Frage auf, außerdem verstehe ich noch nicht, wie das verwendet werden soll. Da ist ja keine Redundanz.
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Dan wrote:Servus,
das Austri Alpin Teil soll ein Vorhandenes KS Set nicht ersetzen sondern ergänzen. (Wobei ich mir wiederum die Frage nach nach dem Sinn solcher Neuheiten stelle, nicht wozu es sie gibt sondern warum. Es geht in Richtung Z Steige und klettern kann ja auch keiner mehr richtig…)
moin dan.
evtl. mal von dieser seite beleuchtet: das geraet soll dem klettersteiggeher der sich in senkrechtem bis ueberhaengenden gelaende nicht allzuwohl fuehlt (stichwort sturz und die damit verbundenen gefahren) helfen, die ein oder andere solcher stellen mit etwas mehr sicherheit und weniger absturzangst zu meistern.
natuerlich waere es m.e. 'overkill' das geraet ueberall am steig einzusetzen, aber in der ein oder anderen schluesselstelle macht es sicher sinn und verleiht dem angesprochenen klettersteigler eine mentale unterstuetzung so dass er sein hirn wieder fuers steigen frei hat.
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da du fuer ein “moin wolf' wohl grad keine zeit hattest erspar ich mir die anrede auch.
im (wahrscheinlichen) gegensatz zu dir, gehe ich oefter mit schwaecheren klettersteiggehern, heranwachsenden und anfaengern auf klettersteige und gerade fuer die bietet sich dieses geraet an.
meines erachtens hilft es einfach nur der psyche eine ungewohnt schwere stelle ohne grosse angst zu meistern und bereitet so auf steige mit mehreren schweren stellen oder insgesamt schwerere steige vor.
zugegeben, man sollte trotzdem nicht vergessen dass dieses geraet wohl einige leute in steige locken wird, die fuer sie zu schwer sind. die bergwachtstatistik wird kuenftig vielleicht darueber auskunft geben koennen.
p.s. apropos psyche: seit meinem doppelabsturz am seebener gehe ich auch nicht mehr so locker-flockig wie frueher an senkrechte und ueberhaengende stellen ran. ich weiss wie brutal man sich da weh machen kann.
klettern findet halt auch im kopf statt.
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Also -um mich auch mal einzumischen- ich klettere normalerweise recht gut. Die meißten Klettersteige sind also 'im Prinzip' kein Problem für mich.
Aber für 35 Euro werd ich mir das Ding -so es dann tatsächlich so wenig kostet- definitiv kaufen. Und zwar (wie Wolf schon gesagt hat) nicht unbedingt für mich, sondern für die Leute mit denen ich unterwegs bin. Ich habe schon dann und wann für meine 'Schäfchen' Bandklemmknoten aufs Stahlsteil gehängt. Mal in senkrechten Wänden, mal in blöden Quergängen, und jedes Mal war man mir dankbar.
Das Skyturn find ich zwar auch nett, aber es ist mir vmtl. (hab es noch nicht live gesehen) zu klobig und zu unhandlich. Vorallem aber ist es mir einfach zu teuer, denn senkrechte Stellen hat man wirklich nicht so oft dass man das Dingens immer dabei haben muss.
Kurzum: Der größte Vorteil von dem Dingens ist -gegenüber dem genausoguten Bandklemmknoten- man kann es vermutlich viel einfacher umhängen.
Für mich persönlich tut es der Bandklemmknoten notfalls genauso. Dann und wann übe ich nur mit Bandklemmknoten am frei hängenden Klettersteil hochzusteigen, und wenn man das kann, kann man in der Theorie auch jede Art von senkrechtem Klettersteig so gehen. Technisch auf der Route des fallenden Tropfens – aber das hatten wir ja schonmal
Grüße – auch an Wolf, den ich nicht extra angeredet habe, an den ich aber beim schreiben dieses Beitrages gedacht hab, ganz fest-
Thomas
PS: Übrigens besteht meine Hilfs-Ausrüstung im KS im groben aus:
– Verschiedenen Bandschlingen (u.a. für Bandklemmknoten)
– Einer Trittleiter (mit Bandklemmknoten auf dem senkrechten Seil plaziert hilft die über jede Stelle)
– Einem kurzen Seil
– Dem einen oder anderen Karabiner
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Uh, wo habe ich den hier reingepickt?
Wenn man mit mehreren geht, und welche dabei sind, die “besser” sind, dann können die doch auch per Seil sichern. Das würde ich zumindest machen. Aber an die Bandschlinge habe ich noch nicht gedacht. Wie doof, nutze ich sie doch sonst auch immer, aber manchmal bringt man 1+1 nicht zusammen.
Aber ich kann die Kritik ja auch verstehen. Manchmal frage ich mich, ob ich als Norddeutscher etwas Paranoid bin – gehen doch andere die Wege, die ich mit Set, Helm und Gurt gehe ohne alles in Turnschuh. In dieser Tendenz stimme ich dem schon zu, das solche Geräte dazu führen (können), dass Menschen an Stellen gehen, an die sie besser nicht gehen sollten.
Sei es drum, danke für den Hinweis mit den Bandschlingen.
Michel
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Hamburger-Michel wrote:Uh, wo habe ich den hier reingepickt?
Wenn man mit mehreren geht, und welche dabei sind, die “besser” sind, dann können die doch auch per Seil sichern. Das würde ich zumindest machen.
moin michl.
du hast hier nirgends 'reingepickt'.
wir stellen nur unsere standpunkte dar.
meine frage an dich: HAST DU schonmal jemanden auf nem ks mit kurzseil nachgesichert? moeglicherweise auch mehrere personen?
wahrscheinlich nicht, denn sonst wuerdest du wissen wie zeitintensiv das ist und dass man fuer die eigensicherung (standplatzbau) und nachsicherung im verhaeltnis zu der steigenden strecke doch zu viel zeit verliert die manchmal (z.b. bei wettersturz, etc.) kostbar ist.
insofern koennte dieses geraet, wenn richtig angewandt, zeit und nerven sparen und darueberhinaus wegen zeitersparniss auch noch weitere sicherheit bieten.
gehe nur mal einen ks in einer gruppe mit 4-5 personen die alle 'gleich gut' sind und gehe dann den ks mal alleine…..doppelte gehzeit der gruppe ist fast normal.
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Ne, selber habe ich das noch nicht gemacht. Ich gehe allein. Aber ich habe dies schon im KS gesehen. Sicher, dass kostet ne Menge Zeit, aber man macht das ja nur an schweren Stellen. Besteht hier der ganze Steig aus “schweren Stellen” für die Gruppe, dann könnte es ja auch der falsche Steig sein . Ne, du hast ja recht. Mit dem Knoten ist das deutlich Praktischer. Dennoch werde ich diesen Sommer auch ein Seil mitnehmen
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Dan wrote:Die Rechtschreibreffform macht allles einffacha. Aba dabai verlärnt man aigntlich die Sprachä…
moin dan.
der vergleich hinkt m.e. sogar doppelt. –>
–>die deutsche sprache und schreibweise hat sich doch auch schon immer veraendert. ob zum positiven oder negativen koennen wir gar nicht beurteilen. stell dir mal vor ein deutscher des 16. jahrhunderts wuerde mit dem deutsch des 20. und 21. jahrhunderts konfrontiert.
was wir fuer “normales deutsch” halten wuerde er wahrscheinlich gar nicht mehr verstehen (und umgekehrt).
ich konnte schon die “deutsche schrift” meiner oma nicht mehr lesen. –>
–> ….und zum thema klettern koennen oder nicht: wo waeren wir denn ohne den fortschritt auch in der sicherheitsausruestung gerade beim alpinen klettern. immer noch bei filzhut, lodenmantel und hanfseil um den bauch?
was wuerde wohl ein edward whymper oder jacques balmat sagen wenn er das heutige equipment saehe?
eventuell dass man ja gar nicht mehr klettern koennen muss mit dem ganzen zeug was es heutzutags gibt?
moeglicherweise wuerden sie die heutigen alpinisten, ob ihrer ausruestung, als weicheier und warmduscher bezeichnen. –>
–> insofern denke ich haben diese neuerungen in sachen sicherheit am klettersteig durchaus auch ihre berechtigung und haben nichts mit unvermoegen zu tun wenn man sie gezielt einsetzt.


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