schwierigkeitsgrad d-e da die etwas kleinere leute im nachteil sind
die zeit von ca. 3 std. ist sehr großzügig bedacht, aber es ist auch gut so
gute bergschuhe reichen aus, da der fels gute und raue tritte hat, und dieser recht scharf ist sollte man
eine lange hose tragen um wunden zu vermeiden. da der steig durch die norwand führt sind ein paar
feuchte/naße stellen drin, dafür schön kühl. es sind auch paar nette sachen eingebaut worden eine ca.3m hohe seilleiter und eine seilbrücke so um die 12m länge.
die sicherungen sind sehr gut , und so um die 4 tritte eingebaut. steinschlag ist nicht ganz auszuschliesen
da auf den bändern noch etwas schotter liegt. die wenigen guten tritte und griffe werden in ein paar jahren
stumf dadurch wird der steig noch schwerer.
im großen und ganzen ein schöner und solider und schwerer klettersteig der sehr steil ist und
So, heute 8.9. waren Elke und ich auf dem Mauerläufer, bei bestem Kaiserwetter – ein atemberaubend schöner aber auch extrem schwerer Klettersteig.
Kletterlänge ca. 400m, Kletterhöhe ca. 240Hm + 10 Hm zum Gipfel. Von den 240 Hm geht man fast 220Hm senkrecht nach oben, in der Stecke klettert man selten leichter als C.
Am Einstieg und zum Beginn der ersten langanhaltenden Steilstufe steht ein D/E, aber die darauf folgenden C/D bis D Stellen haben es in sich – von senkrecht über abdrängend bis Überhängend ist alles vertreten – Kräftezerehred ist er allemal.
Mit jeden Klettermeter wird die Luft unter der Sohle mehr – selten einen so extrem ausgesetzen Klettersteig gegangen – klasse Tiefblicke bekommt man hier zur Belohnung.
Die Leiter ist sehr gut zu gehen und der Übergang in den folgenden D gut zu machen. Die Seilbrücke ist etwas lapprig, man gewöhnt sich aber sehr schnell daran.
Norbi hat den Fels ja schon sehr schön beschrieben, da gibt es nicht mehr zum zufügen.
Sehr gut ist der Schatten in der Nordwand, man wird nicht zu einem Grillkletterer verbrutzelt und der Blick in die sonnigen Südhänge gegenüber ist gigantisch.
Am Gipfel angekommen gab es erst mal eine ergiebige Pause und Brotzeit, Wir bestaunten die Ameisenscharen, die den Ostgrat von der Alpspitze herrunter wanderten. Bei uns am Gipfelkreuz war es dagen recht ruhig.
Danach stiegen wir ab und zum Nordwandsteig auf. Den konnten wir jetzt relaxt zum Osterfelderkopf gehen.
Für den Abstieg entschieden wir uns für das Hupfleitenjoch, Höllentalangerhütte und raus nach Hammersbach. von da aus nochmals 20 Minuten zum Auto an der Alpspitzbahn.
Und wie es sich so gehört, feierten wir den Klettersteig, die ganze Tour bei einer Pizza in Grainau.
Ich werde dann auch noch ein paar Fotos beisteueren.
deinen Kommentar zur Tour hast du leider 10 Minuten zu spät eingestellt. Jetzt steht als Datum und Uhrzeit NICHT “09.09.2009 09:09” –>” title=”Laughing” /> –>
Grrrrr – schaut ja wüst aus. Und die Oberarme sind inzwischen wieder locker? Am Abend noch Gurkengläser aufgeschraubt? Ich glaube ja nicht…
Ist das schlimmer als der Pidinger?
Edit: Sind die Kletterschuhe notwendig oder geht das auch mit den “Normalen”? Sprich: Sind die Stände im ganzen Steig so winzig wie in dieser steilen Rampe / Stufe mit C – C/D?
Grrrrr – schaut ja wüst aus. Und die Oberarme sind inzwischen wieder locker? Am Abend noch Gurkengläser aufgeschraubt? Ich glaube ja nicht…
Ist das schlimmer als der Pidinger?
Edit: Sind die Kletterschuhe notwendig oder geht das auch mit den “Normalen”? Sprich: Sind die Stände im ganzen Steig so winzig wie in dieser steilen Rampe / Stufe mit C – C/D?
Die Arme waren am Ausstieg schon müde, heute gehen sie schon wieder – aber die Beine!
Kletterschuhe sind schon sehr angenehm, kann man auch kleine Risse und Tritte nutzen. Klettersteigschuhe sollten auch gut gehen, es waren einige mit Bergschuhen unterwegs.
Nachdem am Wochenende Sturzbäche die Wand runterkamen (leichte Übertreibungen müssen sein), sind wir auf die Schöngänge ausgewichen – natürlich keine wirkliche (Steig-) Alternative. Aber falls sich der eine oder andere mal an einem Tag nach Regen dorthin begibt und findet, es ist zu nass für den Mauerläufer-Steig, dann ist das eine schön gemütliche Alternative, durchaus auch zum Üben für Anfänger oder kleinere Kerlchen geeignet.
Die Begehung des Mauerläufers muss dann eben bis nächstes Jahr warten…
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