Wanderung im Detail: Burg Falkenberg – Waldnaabtal – Butterfässchen – Blockhütte – Mühlnickelweiher – Rückweg
1. Start bei der Burg Falkenberg
Die Wanderung beginnt idealerweise im Ortskern von Falkenberg, in der Nähe der Burg Falkenberg – einer beeindruckenden Höhenburg mit Ursprüngen bis ins 11. Jahrhundert
Schon von hier taucht man hinab in das wild-romantische Waldnaabtal, ein Naturschutzgebiet geprägt von tief eingeschnittenen Granitschluchten, bizarren Felsformationen und urwüchsiger Natur
2. Auf dem Goldsteig idyllisch entlang der Waldnaab
Von Falkenberg aus folgt man der Goldsteig-Markierung (“gelbes S”) oder einem Uferpfad, die in Richtung Süden zum Wanderparkplatz Hammermühle führen.
Unterwegs trifft man auf faszinierende Granitfelsen direkt neben dem Wanderweg mit Namen wie Kammerwagen, Amboss, Butterfass oder der Sauerbrunnen, deren Ursprung in der Wollsackverwitterung liegt
3. Weiter zur Blockhütte
Nach etwa 1½ Stunden Fußmarsch erreicht man die Blockhütte, einst ein beliebtes Ausflugslokal mit Biergarten direkt an der Waldnaab. Hier konnte man früher einkehren, doch seit 2024 ist sie leider dauerhaft geschlossen – Zum Picknicken und Pause machen lädt dieses herrliche Fleckchen inmitten des Waldnaabtals aber weiterhin ein!
4. Abzweigung zum Mühlnickelbach und Mühlnickelweiher
Hinter der Blockhütte wandern wir noch ein Stück weiter auf der rechten Seite der Waldnaab weiter, bevor eine schöne Passage mit Leiter und Querung direkt am Felsen folgt. Danach nehmen wir dann linker Hand die Brücke über die Waldnaab und laufen linker Hand zurück Richtung Blockhütte, dort dann rechts hoch dem Weg folgen. Der Weg führt leicht bergan vorbei an kleinen Wasserfällen und mehreren Fischteichen. Besonders im Frühling ist das Konzert der Frösche laut zu hören und ein echtes Natur-Highlight
5. Der idyllische Mühlnickelweiher
An den Mühlnickelteichen vorbei gelangt man schließlich zum größeren Mühlnickelweiher, einem kleinen, ruhigen Weiher – ideal für eine Pause.
6. Rückweg – alternative Pfade und durch den Wald
Vom Weiher führt die rote Schrägkreuz-Markierung (Roter X) bergan durch ruhigen Wald, vorbei an einer kleinen Kapelle (oft mit Jakobswegbezug) und teilweise entlang schmaler Pfade oder Hohlwege
Alternativ kann man den direkten Schotterweg wählen, der weiter zum Parkplatz Hammermühle oder direkt nach Falkenberg verläuft
7. Abschluss in den Zoiglstuben in Falkenberg
Der letzte Abschnitt führt hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Fischteiche, einen Felsen mit Bank sowie weiter zum Ölberg mit Kreuzweg, Kriegerdenkmal und Kapelle – anschließend geht es leicht bergab zurück in den Ort
Zum Abschluss bieten sich klassische Einkehrmöglichkeiten wie Zoiglstuben oder traditionelle Gasthäuser in Falkenberg an
Quellen: Markt Falkenberg, Wikipedia, Bergwelten, oberpfaelzerwald.de, MIT-MAMA-NACH
Maximale Höhe: 534 m
Minimale Höhe: 462 m
Gesamtanstieg: 294 m
Gesamtabstieg: -295 m

