Der Mittelrhein Klettersteig Boppard führt durch die Hänge der Weinberge oberhalb vom Rhein in stetem bergauf bergab.
Seiteninhalte
Steigverlauf
Der Mittelrhein Klettersteig Boppard ist eine Wanderung mit leichten Klettersteig Einlagen über der Traumschleife am Rhein; zu Beginn führen die Klettersteig Passagen über kleine Felswände meist bergab (Leitern), einige Felswände sind mit Drahtseil und Trittstiften versichert und zum Teil etwas ausgesetzt, bei Sonne sehr warm.
Insgesamt ist der Mittelrhein Klettersteig Boppard leicht, für Anfänger und Kinder geeignet. Mit einem erfahrenem Begleiter ist nicht unbedingt eine Klettersteigausrüstung notwendig. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich natürlich sichern – auch Klettersteighandschuhe sind von Vorteil.
Rückweg: Durch den Wald Richtung Gaststätte Vier-Seen-Blick (sehr schöne Aussicht), weiter Richtung Gaststätte Gedeonseck, hier mit dem Sessellift zurück zum Ausgangspunkt (oder zufuß bergab, ca 0,5 h zusätzlich)
Fazit
Eine Klettersteigtour fernab der Alpen im Flachland in der Nähe von Koblenz am Rhein
Titelbild: Martin Str. – restliche Bilder vom Klettersteig Boppard: Timmy
- ralf reviewed vor 13 Jahren
- last edited vor 3 Monaten
Maximale Höhe: 381 m
Minimale Höhe: 63 m
Gesamtanstieg: 590 m
Gesamtabstieg: -590 m
- ziller reviewed vor 9 Jahren
Auf dem Heimweg einen kleinen Umweg über Boppard gemacht und den Mittelrhein-KS ‘mitgenommen’.
Vorab: es ist überall der St.-Remigius-Parkplatz als Ausganspunkt angegeben, ich bin aus ner anderen Richtung gekommen und fand auf der anderen Bahnseite einen Parkplatz der ‘Kommunal Akademie’, wo man das Auto am Wochenende sowie Feiertagen kostenlos abstellen darf.
Dann gehts nur noch über die Strasse und man muss den Wegweisern folgen. Nach 50m siehts dann auf den ersten Blick nach einer Sackgasse aus, rechts vom Hoftor des Privatanwesens geht aber ein schmaler Weg weiter…;-)
Der Steig an sich fordert einem wenig ab, vom Schwierigkeitsgrad her mit B (das trifft es imho am ehesten, ich hab auch schon Bewertungen mit C gesehen, wie die wohl zustandekommt?) angegeben und dazu kaum Gelegenheit, weit runterpurzeln zu können. Ich hab mich entschieden das Risiko, mit Klettersteigset in irgendeinen der Stahlstifte zu fallen, höher zu bewerten als ohne vielleicht 2m tiefer, dafür aber in Dornengestrüpp aufgefangen zu werden, und auf alles ausser Handschuhe verzichtet. Das muss aber wohl jede/r mit sich selbst ausmachen.
Die Klettersteigsequenzen sind jeweils relativ kurz und es gibt viele Rastmöglichkeiten mit Bänken und grandioser Aussicht.
Dank bestem Wetter wars in der Sonne bereits ordentlich warm, allerdings im Schatten dank eines strammen Windes im Rheintal auch tüchtig frisch. Ich war natürlich zu faul, in Pausen ne Windjacke überzuziehen und bin gespannt, wie üppig die Rechnung dafür nun ausfallen wird. Bisher gehts.
Drängender als die Fragen nach dem sicher ausreichend häufig beschriebenen Klettersteig, ist natürlich jene, auf welchem Weg man nach der letzten Kletterpassage zurückkehrt. Ich bin schlicht den Wegweisern des Mittelrheinsteigs gefolgt, die einen im Gegenuhrzeigersinn nach dem Ende des eigentlichen Klettersteigs über zwei Ausflugsgaststätten (Vierseenblick und Gedeonseck) und unterhalb der Sesselbahn zum Ausgangspunkt zurückleiten.
Vierseenblick sah zu aus, beim Gedeonseck stand auf ner Tafel, dass erst ab 1.4. geöffnet sei. Auch kein Thema, denn am Ausgangspunkt ist ausreichend für Restauration gesorgt.
Insgesamt kommt die Runde auf 5,5km und mit allem Auf und Ab auf je ca. 330hm im Auf- und Abstieg, es gibt zu allen Klettersteigsequenzen eine Beschilderung zu alternativen Wanderwegen.
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- Stroty reviewed vor 10 Jahren
Wenn man nicht direkt an den Alpen wohnt und somit das Paradies vor der Tour hat, muss man sich eben mit weniger begnügen. So habe ich am samstag mal wieder dem Mittelrhein-Kletetrsteig für einen Kurztripp einen Besuch abgestattet. Um 8:20 uhr war ich an der ersten Leiter, um kurz nach 10 wieder am Auto. Eine tolle Runde, wie schon an anderer Stelle erwähnt mit einigen Klettersteigeinlagen. Dabei ist sicherlich das Mittelstück mit der Wandquerung und das Finale mit der Steilwand einem Klettersteig am ähnlichsten. Für weniger Kletteraffine sind die “schwierigen” Stellen mit Wandervarianten umgänglich. Insgesamt eine vor allem auch landschaftlich tolle Tour mit abwechslungsreicher Umgebung: Schieferplatten, Eichenwald, schmale Pfade……rastbänke mit herrlichem Ausblick. Gerne wieder!
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- Fattel reviewed vor 10 Jahren
Bin den Steig anno 2015 gegangen. Genaugenommen ist es eine Wanderung in den Schiefersteilhängen am Mittelrhein, gespickt mit vielen Leitern und noch mehr Klammern an den Felspassagen. Ein idealer Einstiegsklettersteig für Anfänger der außer etwas Schwindelfreiheit keine Anforderungen an den “Klettersteigler” stellt. Hier kann in A/B-Gelände stressfrei der Umgang mit der KS-Ausrüstung erlernt/eingeübt werden.
Eine Begehung ist – und wird von Wanderführern der Region angeboten – auch ohne jegliche Ausrüstung möglich.
Fazit: ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie; in der Saison und an Wochenenden aber sehr stark frequentiert. Wegen der schönen Lage (trotz Kläranlage) und dem abwechslungsreichen Verlauf noch 3 Sterne (aus Sicht “echter” Klettersteiggeher leider max. 2)
- Bin den Steig heute noch mal gegangen. War ziemlich feuchte Witterung, daher stellenweise etwas glitschig auf dem Eisen. Aber immer wieder schön, vor allem wenn man aus der Region kommt und das Hochgebirge weit weg ist. An vielen Stellen ist der Steig ziemlich überversichert, aber fürs Mittelgebirge top!
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