Der Alpinisteig ist ein Klassiker in den Sextener Dolomiten – weltbekannt ist hier das berühmte Schattenmotiv.
Man startet die Tour am besten mit der Seilbahn von Moos zur Bergstation Rotwandwiesen. Von dort steigt man dann über den Burgstall bis hoch zum Wurzbach unterhalb der Sextener Rotwand (und spart sich die zusätzlichen 400Hm Austieg zum Gipfel) auf. Hier dann nach einer westseitigen Querung (mit Holzleiter und Drahtseilen versichert) hinunter nach Süden Richtung Sentinalla Scharte absteigen und final noch mit Drahtseilen versichert zur Sentinellascharte aufsteigen
Der Alpinisteig in Sexten beginnt kurz unterhalb an der Sentinellascharte (Wegweiser!). In diesem Bereich (zwischen Sentinallascharte und Elferscharte) befindet sich der eigentliche Klettersteig mit den meisten Klettersteig-Passagen – teilweise mit Klammern und Leitern abgesichert, bevor dieser bekannte lange Südtiroler Höhenweg unterhalb der massiven Felswand des Elferkofel folgt. Der Alpinisteig verläuft ohne großen Höhenunterschied ab hier auf einem in die Wand gesprengten und mit Drahtseilen versicherten Weg Richtung Eissee bzw. Zsigmondy-Hütte. Auf dem letzten Teilstück erreicht man auch das berühmte Schattenmotiv des Alpinisteig (dabei kann man aus dem inneren Loch heraus ein Foto zum äußeren Loch so wie bei dem Motivbild hier machen!).
Von der Zsigmondyhütte aus wandert man dann nochmals in 2 Stunden auf Alpiniweg Nr. 101 zurück zum Parkplatz Fischleinboden. Mit dem Bus gelangt man dann von dort aus wieder zum Ausgangspunkt an der Talstation der Rotwand Seilbahn. Alles in allem eine sehr lange Tour in alpinem Gelände, die nicht unterschätzt werden darf!
Bilder: Reinhard Drescher
- ralf reviewed vor 14 Jahren
- last edited vor 3 Wochen
Maximale Höhe: 2656 m
Minimale Höhe: 1454 m
Gesamtanstieg: 1571 m
Gesamtabstieg: -2040 m
- ralf reviewed vor 3 Monaten
Alpinisteig in den Sextener Dolomiten aktuell wegen Eis und Schnee zwischen Sentinellascharte und Elferscharte GESPERRT!
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- lieblingsberge reviewed vor 5 Jahren
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- AndréTT reviewed vor 5 Jahren
- last edited vor 5 Jahren
Am 15.8.: Kreuzbergpass – Schellab-Alpe – P 1916 – Rotwandwiesen – P 2056 – P 2078 – P 2222 – Elferscharte – Alpinisteig – Äußeres Loch – Inneres Loch – Forcella Giralba – Rif. G. Carducci – P 2173 – Via Ferrata Cengia Gabriella – Ciadin de Stalata – Via Ferrata Roghel Sud– Forcella delle Guglie – Via Ferrata Roghel Nord – P 1932 / Rif. al Popera A. Berti – P 1697 – Rif. Selvapiana I. Lunelli – P 1568 – P 1618 – P 1472 – Zancurto – P 1603 – Kreuzbergpass
Tourenbeginn um 03:35 Uhr bei 12°C. Im Alpinisteig gab es noch 4 bombenfeste kurze Altschneefelder, die zu queren waren. Vorletztes in einer Felsbucht war mit einem Textilseil gesichert. Das letzte in dem spektakulären Spalt, in welchem sogar das vorherige Textilseil vom Schnee noch nicht freigegeben war, hatte noch mal ein neues darüber hängen. Zwar hatte ich Steigeisen dabei (wegen geplanter Fortsetzung über die Ferrata Roghel), benötigte diese aber hier nicht, dank vorhandener Halteseile.
Fortsetzung der Tour dann um 10:50 Uhr über die Via Ferrata Cengia Gabriella und Via Ferrata Roghel Sud + Nord über die Rif. al Popera A. Berti und Rif. Selvapiana I. Lunelli zurück zum Kreuzbergpass.
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- UD reviewed vor 7 Jahren
Klettersteige in den Sextenern. Vom Fischleintal über Zsigmondyhütte und Eissee zum Einstieg des ersten Teils. Wir sind ab der Elferscharte abgestiegen. Den zweiten Steigteil kann auch mit der Seilbahn zur Rudihütte angehen über die Rotwandköpfe und über den Sentinella-Nordanstieg (Stellen C, sonst leichter).
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