Die Via ferrata Les Marujes besteht quasi aus 3 Teilen. Der 1.Teil ist ein kurzer steiler Abstieg in eine Schlucht, die dann auf einer Seilbrücke überquert wird, bevor man dann auf der anderen Schluchtseite mittels (Plastikummantelter) Klammern die steile Felswand bis zu einer Gehpassage emporsteigt. Hier nun gute 15 Minuten Gehzeit bis man die Frontal vor einem aufbauende Wand erreicht und diese leicht rechts umwandert.
Dann den deutlichen Pfadspuren durchs Dickicht zum Einstieg vom 2.Teil der Via Ferrada les Marujes, der mit einer markanten und gut sichtbaren Holztafel markiert ist. Dieser Einstieg ist nun mit einer neuen kleinen Steighilfe vor kurzem entschärft worden. Der weitere Steigverlauf ist mittels sehr breiten Klammern versichert – im unteren Abschnitt hat man noch eine exponierte Linksquerung mit Stiften (für die Hände) zum Queren. Dann anhaltend steil aufwärts zum nächsten Plateau.
Hier trifft man auf bizarre Gesteinsformationen (wie am Colodri in Arco), die es “balancierend” zu übergehen gilt. Es gibt keinerlei Markierungen und man folgt hier am besten aufmerksam den abgetretensten Steinen bis man in einen markanten Sattel gelangt.
Es folgt dann der 3.Teil – ein kurzer gesicherter Aufschwung und schon ist man beim Steigbuch der Via ferrata Les Marujes. Direkt links oberhalb vom Steigbuch übersteigt man die letzte Felswand mittels zwei Klammern. Nun den deutlichen Pfadspuren bis zum nächsten größeren Wanderweg folgen (5 Minuten). Dann hier rechts halten und im Abstieg, den bereits vom Klettersteig aus deutlich sichtbaren Zick-Zack-Weg wieder hinunter zum Ausgangspunkt in Tabernes de la Valldigna.
- ralf reviewed vor 5 Monaten
Maximale Höhe: 374 m
Minimale Höhe: 45 m
Gesamtanstieg: 458 m
Gesamtabstieg: -458 m
- sanni-3863 reviewed vor 28 Minuten
Dank der Beschreibung hatte ich eine Chance den 2. teil zu fnden. 3. teil blieb mir versagt.
Die Beschilderung ist grottenschlecht. Der erste Teil ist gut machbar, der zweite ist wirklich nicht ohne. Auf keinen Fall für Anfänger gedacht. Der Anfang vom 2. ist denke ich extra schwer gemacht, damit man nicht überrascht wird später. Die waagerechte Querung ist wirklich schlecht, man hat nur Metallstifte zum festhalten und alles sehr steil. Oft “fehlt” einfach ein Metallhaken und man hat einen sehr instabilen Stand bevor man sich neu positionieren kann. Für Leute mit Erfahrung ok, aber keineswegs für Leute, die neben dem Strand und Museumsbesuch noch ein Abenteuer suchen.
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