In den Allgäuer Alpen befindet sich der 2592m hohe Hochvogel. Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich verläuft über dessen Gipfel. Der Hochvogel, obwohl nur der Gipfel mit dem Rang 13 in der Allgäuer Alpen, dominiert weite Teile der Allgäuer Alpen und der angrenzenden Gebirgszüge. Der Grund hierfür ist, dass sich die meisten der höheren Gipfel in den zentralen und westlichen Teilen der Allgäuer Alpen konzentrieren. Im Osten der Gebirgsgruppe allerdings steht der Hochvogel frei, die nächstgelegenen Gipfel sind 200 bis 300 Meter niedriger, was zu seiner markanten “Erhabenheit” führt.
Wer den Hochvogel besteigen möchte, muss auf einer Bergtour einige ungesicherte (aber einfache) Kletterstellen meistern (I). Vom Prinz-Luitpold-Haus (1846m) aus führt der Normalweg in 2½ Stunden über die Balkenscharte und das Schneefeld des Kalten Winkels zum Gipfel vom Hochvogel. Im Frühsommer sollte man beim Überqueren des genannten Schneefeldes Steigeisen oder zumindest Grödeln dabei haben. Ein teilweise gesicherter Steig über die Kreuzspitze ermöglicht es, den Kalten Winkel zu umgehen. Dieser mündet oberhalb des Schneefelds auf die Route vom Prinz-Luitpold-Haus.
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