Mit einer Höhe von 2277m ist der Hochschwab in der Obersteiermark der höchste Gipfel der Hochschwabgruppe, die zu den Nördlichen Kalkalpen in der Steiermark gehört.
Die imposante, plattige Südwand des Hochschwabs ist sein Schaustück. Sie erhebt sich über dem Trawiessattel und den dort zusammentreffenden Tälern Trawiestal (im Südwesten) und Obere Dullwitz (im Südosten) in einer Breite von fast zwei Kilometern und einer Höhe von bis zu 300 m. Die Südwand bietet Kletterrouten für alle Schwierigkeitsgrade.
Von Westen und Osten her zeigt sich der Hochschwab-Gipfel als eine flache Fels-/Rasenkuppe, die vom Schiestlhaus (2153m) im Nordosten in etwa 30 Minuten zu erreichen ist und über die Hochfläche im Westen (Biwakschachtel Fleischerhütte) leicht bestiegen werden kann. Das Schiestlhaus kann aus verschiedenen Richtungen erreicht werden: von Seewiesen (974m) im Osten am Fuße des Steirischen Seebergs über das Seetal, die Untere Dullwitz zur Voisthaler Hütte, die Obere Dullwitz und den Graf-Meran-Steig oder den Jägermayersteig. Zudem ist ein Zugang aus dem Norden von Weichselboden im Salzatal möglich. Ein Weg, der vom Ilgener Tal im Westen her kommt, führt durch das Trawiestal und dann zur Quelle G’hacktbrunn hinauf. Ein einfacher, mit Treppen und Seilen gesicherter Klettersteig führt von dort durch das G’hackte, ein steiles Felsrinne an der Südflanke des G’hacktkogels, zur Biwakschachtel Fleischerhütte.
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