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  • Unfälle am Berg

     Julian aktualisiert 3 Jahre, 5 Monat aktiv. 50 Mitglieder · 1,024 Beitrag
  • DannyBoy

    Mitglied
    3. April 2021 at 16:14

    Sowas nennt man wohl ein Osterwunder.

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    “Ein 65-Jähriger ist Freitagnachmittag im Sulztal, einem Seitental im Ötztals, nach rund fünf Stunden lebend aus einer Lawine gerettet worden. Weil weitere Schneebretter nachkamen, musste die Suche zunächst abgebrochen werden. Ein Lawinenhund spürte den Verschütteten schließlich in einem Meter Tiefe auf – bei der Bergung atmete der Mann.”

  • Anonymous

    Deleted User
    30. April 2021 at 07:46

    Kranke Welt und viele Unfälle:

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  • Stroty

    Mitglied
    3. Mai 2021 at 11:42
    Oldie wrote:
    Kranke Welt und viele Unfälle:

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    das ist wirklich völlig krank. naja, nichtsdestotrotz würde ich mir überlegen, ob ich sowas tatsächlich liegenlasse…..

  • ralf

    Administrator
    5. Mai 2021 at 09:53

    unglaublich wie man aktuell (bei den Bedingungen und dem Wetter) auf die Idee kommen kann, durchs Höllental auf die Zugspitze zu steigen…

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  • Steeler

    Mitglied
    5. Mai 2021 at 11:23
    Ralf wrote:
    unglaublich wie man aktuell (bei den Bedingungen und dem Wetter) auf die Idee kommen kann, durchs Höllental auf die Zugspitze zu steigen…

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    Wird immer wieder passieren. Die Unvernunft, oder soll man sagen, DUMMHEIT der Leute ist scheinbar grenzenlos.

  • Steeler

    Mitglied
    5. Mai 2021 at 11:48

    Hierzu fällt mir ein – vor einigen Jahren, ich war nachmittags gegen 17 Uhr am Abstieg von der Höllentalangerhütte kamen mir zwei Kumpels entgegen. Ohne besondere Ausrüstung und im Sommeroutfit nur mit einer Softshelljacke im Gepäck. Im Gespäch kam dann heraus daß sie auf die Zugspitze wollen ohne Übernachtung auf der Hütte. Sie wollen da heute noch hoch musste ich ihnen erstmal erklären daß sie da ein bisschen spät dran sind und nicht ausreichend ausgerüstet sind und sie keine Möglichkeit mehr haben ins Tal zu kommen außer zu Fuß abzusteigen, weil keine Bahn mehr fahren wird wenn sie oben sind und dann auf jeden Fall in die Nacht hinein kommen.

    Dann gings los – da sind wir doch in 2-3 Stunden oben und in 3 Stunden wieder unten und richtig dunkel würde es erst gegen 22 Uhr werden. Bis dahin sind sie wieder im Tal.

    Da oben das Schneefeld ist aber ein Gletscher und im Sommer ist da mit Eis zu rechnen und ihr habt keine passende Ausrüstung für ne Gletscherbegehung. Da wurden sie zum ersten Mal nachdenklich.

    Hab's versucht ihnen auszureden und ihnen empfohlen den Hüttenwirt zu fragen.

    Paar Wochen später hab ich sie zu Hause wieder getroffen und gefragt wie ihre Zugspitztour war.

    Der Hüttenwirt hat wohl zu ihnen gesagt, wenn ihr heute noch auf die Zugspitze geht melde ich euch schonmal bei der Bergwacht an damit sie euch heute Abend noch suchen. Also ihnen dringend abgeraten das zu machen.

    Haben dann wohl abgebrochen und sind wieder abgestiegen.

    Die beiden wären ein klassischer Fall von Fehlplanung und gedanklosem Draufzulaufen gewesen.

  • Julian

    Mitglied
    7. Mai 2021 at 08:03

    Unglaublich.

    ABER: Immerhin HATTEN die beiden die Augen und Ohren so weit offen, dass ihnen (vermutlich schon im Gespräch mit Dir) mulmig geworden ist.

    Dass sie dann tatsächlich den Hüttenwirt gefragt UND auch noch auf ihn gehört haben, spricht dann doch für Intelligenz, und auch dem Mut, sich selber den (ziemlich großen, ggf. sogar lebensbedrohlichen) Fehler einzugestehen!

    DEN FEHLER EINZUGESTEHEN UND DIE RICHTIGE KONSEQUENZ ZU ZIEHEN!

    Und dafür haben die beiden meinen Respekt.

  • Julian

    Mitglied
    7. Mai 2021 at 08:07

    Hier noch der Beitrag (denke ich) für die, die wie ich keinen Gesichtsbuch-Zugang haben:

    Einsatz an der Zugspitze 01.05.21[/url:3jqb7ky6]

    Wenn man sich die Fotos, vor allem aus der Klamm, ansieht, fragt man sich wirklich, warum die beiden erst beim Brett blockiert haben…

    Beeindruckend, die Schneemassen in der Klamm! Da möcht ich nicht drin sein bei Tauwetter (kommendes Wochenende…!) !

    Der beste Satz für mich: “…rüsteten die beiden mit Klettergurten aus…”

    Das heißt ja wohl, dass sie bis dahin keine hatten?! Irre.

  • ralf

    Administrator
    7. Mai 2021 at 09:26
    Julian wrote:

    Wenn man sich die Fotos, vor allem aus der Klamm, ansieht, fragt man sich wirklich, warum die beiden erst beim Brett blockiert haben…

    Beeindruckend, die Schneemassen in der Klamm! Da möcht ich nicht drin sein bei Tauwetter (kommendes Wochenende…!) !

    Weil sie wahrscheinlich über den Stangensteig aufgestiegen sind (das ist ja der “normale Winterweg” wenn die Klamm im Winter voll Lawinenresten ist). Für die Bergretter war dagegen (wahrscheinlich aus ERfahrung) der Weg durch die klamm der schnellere und bessere Weg für eine “Bergung” in Geleit. (ist aber auch nur meine Vermutung)

  • ralf

    Administrator
    14. Mai 2021 at 18:31

    kommt mir bekannt vor… diese (anstrengenden) Schneeschiebepassagen hatte ich auch schon des öfteren in den Alpen mit meinem eBike… aber dass ich dann die Bergwacht rufen musste, dazu ist es zum Glück noch nicht gekommen…

    Am gestrigen Abend (08. Mai 2021) wurde die Ortsstelle zu einem Einsatz im Bereich der Hinteren Sandlingalm alarmiert, da dort zwei erschöpfte E-Biker einen Notruf absetzten.

    Die beiden Radfahrer gerieten auf ihrer Tour in große, nicht befahrbare, Altschneefelder, welche nur schiebend und stapfend bewältigt werden konnten. Diese kräftezehrende Angelegenheit erschöpfte sie zunehmend, sodass sie sich gegen 19:00 Uhr dazu entschlossen einen Notruf abzusetzen.

    Quelle: ** you do not have permission to see this link **

  • ziller

    Mitglied
    24. Mai 2021 at 10:59

    Krass, 21 Tote nach nem Wettersturz bei nem Berglauf in China:

    ** you do not have permission to see this link **

    Offenbar hatte der Veranstalter das Wetter gar nicht im Blick, nachdem das Rennen nicht nur nicht abgesagt wurde, sondern nur allgemein die Empfehlung ausgesprochen wirde, eine Jacke mitzunehmen und keine Notausrüstung wie sie nach dem Unfall 2008 beim Zugspitzultratrail hier in Europa obligatorisch ist, vorgeschrieben war.

  • EfBieEi

    Mitglied
    25. Mai 2021 at 13:18

    Müsste jeder mitbekommen haben aber ich finde es passt hier rein.

    Gondel in Norditalien stürzt ab, 14 Menschen sterben und nur ein fünfjähriger überlebt.

    ** you do not have permission to see this link **

    Ich halte mich eigentlich für abgehärtet aber das ist einfach so furchtbar tragisch

    das arme Kind…

  • ziller

    Mitglied
    26. Mai 2021 at 12:49

    Mittlerweile ist offenbar durchgesickert, dass die Notbremsanlage der Seilbahn absichtlich ausser Kraft gesetzt wurde.

    3 Personen wurde daraufhin verhaftet. Bringt die 14 Toten halt auch nicht zurück.

  • Julian

    Mitglied
    26. Mai 2021 at 13:56

    Dazu gibt es einen ausführlichen Faden im alpinforum. Sehr viele Details.

    Seilbahnunglück Mottarone[/url:14kd30fm]

    Das Ganze ist einfach furchtbar. Es wurden wohl die Tragseilbremsen absichtlich mittels Klammern außer Funktion gesetzt, weil sie störanfällig waren und womöglich zu oft ausgelöst haben. Dann ist das Zugseil gerissen, und die Gondel auf dem Tragseil von knapp vor der Bergstation wieder hinabgesaust bis zum letzten Stützpfeiler vor der Station und da dann vom Seil gesprungen und in den Wald gestürzt. Mir tut der kleine Kerl so leid, der seine gesamte Familie verloren hat.

  • ziller

    Mitglied
    26. Mai 2021 at 14:05

    Mich kotzt vorallem die Raffgier an, aufgrund derer die Ausschaltung der Notfallmechanismen geschah.

    Ob Ischgl als Coronaherd, zwischendurch die Vermarktung von Hotelübernachtungen wider Beherbergungsverbot als Feldversuch 'getarnt', Zusammenlegung von Skigebieten wider jede Vernunft und auf Biegen und Brechen oder nun das Aushebeln der Notbremse.

    Es ist einfach nur zum Kotzen.

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