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Neubau Höllentalangerhütte
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Stroty wrote:harwin wrote:Erik wrote:Es gibt nix besseres als einen Abend auf einer alten Hütte, in der der Wirt noch ein Lied anstimmt und man gemeinsam unter Gleichgesinnten dem Gebirge frönt. Ich Brauch kein touristencenter mitten in den Bergen.
leider sehr selten geworden. Wo ich doch so gern singe.
vielleicht gibt es die kombo auf der langkofelhütte noch. sehr geil, mit was die da musik gemacht haben……solche instrumente hatte ich vorher noch nie gesehen….. –>
” title=”Laughing” /> –>schön fand ich den morgendlichen Weckruf auf der rustikalen Reintalangerhütte. Das Hüttenteam mit Zither, Quetschkommode und Gitarre
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da kenne ich auch andere morgendliche “weckrufe” ……die dazu beitragen, dass die baumgrenze rapide abnimmt……und man das gefühl hat, im wildschweingehege zu schlafen.
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harwin wrote:Stroty wrote:harwin wrote:Erik wrote:Es gibt nix besseres als einen Abend auf einer alten Hütte, in der der Wirt noch ein Lied anstimmt und man gemeinsam unter Gleichgesinnten dem Gebirge frönt. Ich Brauch kein touristencenter mitten in den Bergen.
leider sehr selten geworden. Wo ich doch so gern singe.
vielleicht gibt es die kombo auf der langkofelhütte noch. sehr geil, mit was die da musik gemacht haben……solche instrumente hatte ich vorher noch nie gesehen….. –>
” title=”Laughing” /> –>schön fand ich den morgendlichen Weckruf auf der rustikalen Reintalangerhütte. Das Hüttenteam mit Zither, Quetschkommode und Gitarre
Jepp, diesen morgendlichen Weckruf durfte ich mir auch schon auf der Reintalangerhütte anhören.
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Erik wrote:Ich Brauch kein touristencenter mitten in den Bergen.
Damit wiedersprichst du dir aber wenn es um die Höllentalangerhütte geht. Sie ist und bleibt ein Touristencenter, auch weiterhin. Ich persönlich sehe es da ähnlich wie Norbert. Eher aus der alten Hütte eine gemütliche Jausenstation machen, wo die Frühstarter Frühstücken können und die Gäste die von der Alpspitze runter kommen Pause. Bei den Zugspitzbegehern ist es gleich, ob da nun noch 1,5h davor dranhängen oder nicht, die müssen eh sehr früh los und haben einen weiten, schweren Weg vor sich. Da könnte man damit eher noch Leute abschrecken, die für die Tour eh weniger geeignet sind und der ganze Müll und Dreck würde unten im Tal bleiben. Dann denen eher eine schöne Möglichkeit geben, dass Sie auch nach langer Anfahrt ausgeruht um 5 Uhr morgens unten los können, da hätte die Umwelt mehr davon gehabt.
Aber dann verliert die Sektion München ja auch einen großen Anteil an Einnahmen durch die Übernachtungen. Da oben brummt es ja in der Saison ganz gut und da in den Standort so oder so investiert werden müsste aufgrund der Auflagen, fällt wenigstens wieder was ab in die Vereinskasse.
Aber an sich finde ich den Neubau wenigstens gut geplant. Aufgrund der Lawinenlage war eine andere Form nicht sinnvoll und er wird wohl nicht als komischer Klotz den Charakter den Höllentals verändern. Im Vergleich zu man anderen Bauten wird dieser wohl denzent im Hintergrund bleiben.
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Bjarga wrote:Aufgrund der Lawinenlage war eine andere Form nicht sinnvoll und er wird wohl nicht als komischer Klotz den Charakter den Höllentals verändern. Im Vergleich zu man anderen Bauten wird dieser wohl denzent im Hintergrund bleiben.
Mit Molekularküche und Desinfektionsmatten im Eingangsbereich für Stiefel und Socken –>
–>…Deo und Einstecktuch nicht vergessen…Urig, wird weniger!!
VG
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Erik wrote:Meiner Meinung nach sollte der alte Charakter der Hütte bestehen bleiben, eine Renovierung hätte es auch getan.
Mir eigentlich auch relativ egal wie der allgemeine Zustand einer Hütte ist. Wenn ich Schutz brauche durch einen Wetterumschwung, reicht mir ein trockener Fleck.
Umso uriger umso besser
Es gibt nix besseres als einen Abend auf einer alten Hütte, in der der Wirt noch ein Lied anstimmt und man gemeinsam unter Gleichgesinnten dem Gebirge frönt. Ich Brauch kein touristencenter mitten in den Bergen.
Es gibt 457 Hütten in den Bergen da gibt es noch genug alte Hütten. Aber nicht mehr im Höllental ab 2014
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Da ich auf Kur auf der Insel Usedom war, lese ich dies nun jetzt erst. Ich wohne in Grainau und 30 Minuten Fussminuten vom Höllental. Meine Standarttour ist Kreuzeck- Hupfleitenjoch- Höllentalangerhütte-Hölltalklamm-Hammersbach. Ich bin diese Tour nach der Kur letzte Woche mit einem Freund gegangen, der noch nie im Höllental war.7 Bei dieser Tour habe ich meinem Bergfreund zeigen können in welches schlechten Zustand ist. Der Boden ist schon lange verfault und man riecht es förmlich. In eine verschimmelte und modrige Wohnung würde unter Garantie von Euch keiner einziehen.
Die WC Anlage entspricht nicht dem heutigen Standart. Hier würde der jetzige Hüttenwirt eines Tages keine Konzession mehr erhalten. Über die Küche kann ich mich nicht weiter äussern. Die Trinkwasser und Abwasserversorgung ist schon seit Jahren nicht mehr ideal.
Vor zwei Jahren war ich auf einem VBG Seminar in Lautrach, im Zuge meine Amtstätigkeit als Hütten- und Wegewart. Dort hat der Architekt der Sektion München und Oberland den neuen Bau vorgestellt. Ich konnte dann als Grainauer noch mit Hüttenresortleiter darüber sprechen und ich finde es wirklich als gelungen die Neubauplanung. Dort wo die neue Hütte im Holzstil hinkommt, wirkt sie nicht als Klotz und wird bestimmt in die Natur passen. Das beste Bespiel guter Hüttenbaukunst ist die Olpererhütte im Zillertal. Dort war der Bauzustand auch so mies wie im Höllental.
Dies Hütte hat einen riesigen Tagesansturm an Tagestouristen aus dem Umland und Übernachtungsgäste, da muss schon ein gewisser Standart gewährleistet werden. Dies ist wirklich keine Abzocke, denn die Kosten von 4,5 Mio. Euro müssen erstmal wieder erwirtschaftet werden.
Wer nun noch meint die Bergsteiger auf die Zugspitze können gerne 1,5 Stunden noch länger gehen, der sollte einmal hier wohnen und auch mit der Bergwacht sprechen. Ich kann gerne eine Termin organisieren auf meiner Terrasse mit grillen im Freien.
1. Der Weg zur Hölltalangerhütte kann locker mal für eine zur 2 Stunden Tour werden und dadurch zur 10 Stunden Bergtour. Es gibt immer wieder welche die langsamer sind, Da sind wieder viele Bergwachteinsätze vorprogrammiert und ich kann mir dann schon Mittags die Heliflüge anschauen. Dies ist wirklich vermeidbar.
2. Hat die Grainauer Gemeinde kein Interesse alle Bergsteiger hier als Eintagesübernachtung im Tal zu beherbergen. Da ist die Höllentalhütte doch idealer für, aber schon lange zu klein
3. Die Übernachtungskosten sind auf einer Hütten wesentlich niedriger auf der Hütte, als im Tal
4. Ist die Grainauer und Garmischer Bergwacht, dass diese Hütte existiert, weil sie der ideale Stützpunkt ist
5. Auch das Hüttenteam muss dort oben 7 Tage in der Woche übernachten. Da ist bei schlechten Wetter urig nicht so toll.
6. Die Hütte wird auch weiterhin per Seilbahn versorgt. Die ist noch nie per Heli versorgt worden. Leider kann man das Baumaterial nicht mit der Seilbahn hinauf bringen. Dafür sind dann Heliflüge notwendig.
Wenn ich ins Höllental gehe, dann meide ich gerne das WC dort oben. Die Höllentalangerhütte hätte schon vor 20 Jahren neu gebaut werden sollen, da wären die Kosten nicht so hoch gewesen. Ich habe den alten Hüttenwirt, Richard Prommer, öfters gefragt wann wird die alte Hütte endlich neu gebaut, seine Antwort war: Das erleb I nimmer hier. Er hatte leider recht, weil er nun sein Renterleben im Tal hat
D.h. ich bin froh das die Hütte nun neu gebaut wird und werde noch einige Abschiedstouren durch das Höllental gehen.
Gruss aus Grainau
Ulli Mohr
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Norbi wrote:Hi
Besser is es die huette renovieren und nur fuer tagesgaeste zu nutzen
Man braucht die huette nicht zum [link removed].
Dafuer eine bergsteigerunterkunft im tal am Parkplatz mit ein infozentzum
Erichten das waehre viel ökologisch und oekonmisch sinnvoller als zig
Hubschrauberfluege von der be und entsorgen ganz zu schweigen.
Wohin damit???? Kein Grainauer Bauer wird den Platz auf den Wiesen dafür hergeben. Auf den schon ewig überfüllten Parkplatz in Hammersbach?? Wir wissen bei guten Wetter schon nicht mehr hin mit den Fahrzeugen in Grainau von den Tages- und Übernachtungsgästen im Tal und dann noch den Platz weg nehmen.
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Es spricht nichts dagegen, dass uralte Hütten saniert werden. Manchmal sind einfach bestimmte Gegebenheiten nicht mehr hinnehmbar. Beispiel Tracuithütte im Wallis. Die konnte man bis letztes Jahr im Sommer bis zum Gipfel riechen weil der Permafrostboden und alle dort befindlichen “Dinge” aufgetaut sind. Moderne Hütten sind hinsichtlich Energieverbrauch etc. oftmals um Längen besser.
Umso schöner ist es natürlich wenn man versucht den ursprünglichen Charakter der Hütte beizubehalten.
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“Alpspitze1959” said:
Vielen Dank für deine Ausführungen und Einblicke aus der Sicht der Menschen vor Ort.
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Also ich finde auch einen Neubau gut und gerechtfertigt. Man kann es natürlich schade finden, wenn Hüten im alten Stil verschwinden. Ich gebe aber dem Ulli recht, dass eine verfaulte Hütte abgerissen gehört. Man bekommt zwar nicht immer gleich Leberkrebs von den Schimmelpilzen, aber schwere oder auch lästige leichte Allergien haben hier oft ihren Auslöser.
Außerdem muss man auch nicht alles Neue verteufeln, auch in den Bergen nicht. Viele der modernen Häuser schauen vielleicht erst mal aus wie deplazierte Raumschiffe, aber Raum-, Energie- und Umweltkonzepte sind oft ganz toll und innovativ. Da wird vieles ausprobiert, was später vielleicht auch im Tal sinnvoll angewandt werden kann.
Mir gefällt das Konzept, habe ich ja schon mal kund getan. Paßt meines Erachtens auch in die Landschaft des Höllentalangers. Und ist jetzt eh nicht mehr aufzuhalten, wozu sich also einen Kopf machen? Sie bauen ja kein Kernkraftwerk.
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Nochwas:
Besonders lustig finde ich ja den Satz in der Begründung hier:
” Aufgrund der seit vormaligem Hüttenbau extrem gestiegenen rechtlichen Anforderungen bezüglich Brandschutz, Arbeitsstättenrecht, Hygiene und Lebensmittelrecht – um nur ein paar der einschlägigen Normen zu nennen – konnte die Bettenkapazität ohnehin nicht erweitert werden.”
Ich könnte mich kugeln. Wahrscheinlich gab es die Hälfte der Vorschriften noch gar nicht, oder sie wurden getrost ignoriert, weil sich eh keiner dafür interessierte…
Mal im Ernst, ich arbeite ja in einem extrem regulierten Umfeld, was es inzwischen an sinnvollen, aber noch viel mehr an sinnlosen Regeln gerade z.B. im Lebensmittelrecht gibt, ist ja grotesk.
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Julian wrote:Nochwas:
Besonders lustig finde ich ja den Satz in der Begründung hier:
” Aufgrund der seit vormaligem Hüttenbau extrem gestiegenen rechtlichen Anforderungen bezüglich Brandschutz, Arbeitsstättenrecht, Hygiene und Lebensmittelrecht – um nur ein paar der einschlägigen Normen zu nennen – konnte die Bettenkapazität ohnehin nicht erweitert werden.”
Ich könnte mich kugeln. Wahrscheinlich gab es die Hälfte der Vorschriften noch gar nicht, oder sie wurden getrost ignoriert, weil sich eh keiner dafür interessierte…
In all den Jahren nach den Bau und den ständigen Anbauten im Höllental hat sich so viel geändert! Ich habe auf genügend Seminaren etwas von Änderung insbesonders im Brandschutz erfahren.
Die Bad Kissinger Hütte mussten sie auch umbauen, da nun die Angestellten eigene Überachtungsräume besitzen müssten und dann waren noch so viele Änderungen die das Land Tirol verlangt. Dem Hüttenreferent hat der Kopf geraucht.
Ignoriert hat keiner etwas, denn Österreich, Deutschland und die Schweiz ist immer hinterher. Bei Neuverpachtung steht sofort das Gewerbeamt und Gesundheitsamt auf der Matte und schaut die Hütte an. Auch ich musste sofort in der Küche etwas ändern und damals eine neue Nirostaplatte kaufen und hinauf fliegen lassen (Elberfelder Hütte). Seit dem Drama auf der Rappenseehütte schauen dir die Behörden noch mehr auf die Finger!
Gruss Ulli
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Bjarga wrote:Alpspitze1959 wrote:
Vielen Dank für deine Ausführungen und Einblicke aus der Sicht der Menschen vor Ort.
Bitte habe gerne gemacht! Ich habe auch hier Bergmässig sehr viele Kontakte zur Bergwacht, DAV und kenne alle Hütte hier.
Den Weckruf auf der Reintalangerhütte hat der Simon von Charly übernommen und gibt es immer noch.
Ich habe mit dem Wirt Thomas von der Höllentalangerhütte gesprochen, am 14.September ist der letzte Tag der Bewirtschaftung und dann ist die Höllentalangerhütte dicht! Also plant es bitt so ein.
Bestellt ist eh schon fast alles und die Aufträge sind erteilt und ändern wird sich an dem Neubau nun nichts mehr.
Gruss Ulli
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Bjarga wrote:Erik wrote:Ich Brauch kein touristencenter mitten in den Bergen.
Damit wiedersprichst du dir aber wenn es um die Höllentalangerhütte geht. Sie ist und bleibt ein Touristencenter, auch weiterhin. Ich persönlich sehe es da ähnlich wie Norbert. Eher aus der alten Hütte eine gemütliche Jausenstation machen, wo die Frühstarter Frühstücken können und die Gäste die von der Alpspitze runter kommen Pause. Bei den Zugspitzbegehern ist es gleich, ob da nun noch 1,5h davor dranhängen oder nicht, die müssen eh sehr früh los und haben einen weiten, schweren Weg vor sich. Da könnte man damit eher noch Leute abschrecken, die für die Tour eh weniger geeignet sind und der ganze Müll und Dreck würde unten im Tal bleiben. Dann denen eher eine schöne Möglichkeit geben, dass Sie auch nach langer Anfahrt ausgeruht um 5 Uhr morgens unten los können, da hätte die Umwelt mehr davon gehabt.
Aber dann verliert die Sektion München ja auch einen großen Anteil an Einnahmen durch die Übernachtungen. Da oben brummt es ja in der Saison ganz gut und da in den Standort so oder so investiert werden müsste aufgrund der Auflagen, fällt wenigstens wieder was ab in die Vereinskasse.
Aber an sich finde ich den Neubau wenigstens gut geplant. Aufgrund der Lawinenlage war eine andere Form nicht sinnvoll und er wird wohl nicht als komischer Klotz den Charakter den Höllentals verändern. Im Vergleich zu man anderen Bauten wird dieser wohl denzent im Hintergrund bleiben.
War allgemein bezogen nicht explizit auf diese htte
Demzufolge kein wiederspruch in sich


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