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  • Nepal – Trekking mit leichten Gipfelzielen

    aktualisiert 9 Jahre, 6 Monat aktiv. 6 Mitglieder · 14 Beiträge
  • msOXYD

    Mitglied
    9. November 2016 at 21:10

    Hi Leute,

    momentan habe ich in meinem Hirn so ein kleines Hirngespinst ich würde liebend gerne

    einmal den Everest mit eigenen Augen sehen.

    War von Euch schon einmal einer in Nepal unterwegs? Mit Blick auf den Everest?

    Würde er/sie die Reise noch mal unternehmen? Warum/- oder warum nicht?

  • Julian

    Mitglied
    9. November 2016 at 21:14

    Selber war ich nicht, meine Tante aber schon mehrfach, die hat einen Bekannten, der Bergführer ist und da unten eine Partnerschaft gegründet hat zum Schulbau. Muss sehr schön sein – aber nicht zu nah an den Everest ran, sonst ist es nicht mehr so schön.

    Es wird natürlich auch zur Höllenqual, wenn Dich der flotte Otto packt…was wohl doch öfter vorkommt.

    Sicher aber ein unvergesslicher Tripp – Gipfel haben sie aber nicht bestiegen, 5000 Meter hohe Pässe waren hart genug.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. November 2016 at 08:12

    Ich war schon mal in Nepal (2010) und auch am Everest. Ich habe damals die

    Everest-Basecamp-Tour mit Hauser aus München gemacht und wir sind bis

    auf den ca. 5.700 m hohen Aussichtsberg Kala Patthar hinauf gestiegen.

    Also ich kann eine Reise nach Nepal absolut weiter empfehlen!!!

    Es ist ein richtig schönes Erlebnis, nicht nur wegen der Berge, sondern auch

    kulturell. Und die Menschen – vor allem die in den Bergdörfern – sind so

    freundlich!

    Falls Du noch weitere Infos brauchst, meld Dich einfach.

    Grüße

    Tobias

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. November 2016 at 10:51

    Und was die Höhe angeht: die merkt man natürlich. Aber mit einer guten

    Akklimatisation schafft man das. Unsere Begleitmannschaft hat auf den

    Trekkingpassagen immer ein langsames Tempo vorgegeben, so dass wir

    uns mit jedem Tag, den wir höher gestiegen sind, optimal an die Höhe

    gewöhnen konnten. Die Lodges werden zwar je weiter man zum Everest

    BaseCamp kommt immer spartanischer, aber sind trotzdem völlig ausreichend.

    Und der Blick vom Kala Patthar zum Everest ist einfach gigantisch!

    Die Route zum Everest BC wird natürlich gern begangen, so dass schon

    einige Trekkinggruppen unterwegs sind. Aber das zieht sich dann auf

    den Etappen schon in die Länge. Macht außerdem auch Spaß, sich mit anderen

    Leuten aus aller Welt zu unterhalten. Wer es allerdings etwas ruhiger mag,

    der ist vielleicht eher auf der Großen Annapurna-Runde oder einem anderem

    Trek besser aufgehoben.

  • lisa2103

    Mitglied
    10. November 2016 at 11:29
    Kraxel-Tobi wrote:
    Und was die Höhe angeht: die merkt man natürlich. Aber mit einer guten

    Akklimatisation schafft man das. Unsere Begleitmannschaft hat auf den

    Trekkingpassagen immer ein langsames Tempo vorgegeben, so dass wir

    uns mit jedem Tag, den wir höher gestiegen sind, optimal an die Höhe

    gewöhnen konnten. Die Lodges werden zwar je weiter man zum Everest

    BaseCamp kommt immer spartanischer, aber sind trotzdem völlig ausreichend.

    Und der Blick vom Kala Patthar zum Everest ist einfach gigantisch!

    Die Route zum Everest BC wird natürlich gern begangen, so dass schon

    einige Trekkinggruppen unterwegs sind. Aber das zieht sich dann auf

    den Etappen schon in die Länge. Macht außerdem auch Spaß, sich mit anderen

    Leuten aus aller Welt zu unterhalten. Wer es allerdings etwas ruhiger mag,

    der ist vielleicht eher auf der Großen Annapurna-Runde oder einem anderem

    Trek besser aufgehoben.

    ich war im april dieses jahr auf dem trek zum annapurna base camp, und es war richtig viel los.

    einige lodges waren teilweise komplett belegt und haben auch keinen mehr aufgenommen.

    ich hatte noch in dem urlaub überlegt nochmal hinzufliegen um den trek zum everest base camp

    zu machen, habe dann aber gehört, dass dieser noch voller sein soll…

    ich habe kein organisiertes trekking mitgemacht, sondern war mit meiner schwester alleine unterwegs.

    wenn ich nochmal hinfliege würde ich es auch wieder alleine machen, man trifft unterwegs immer total viele

    leute und geht auch abschnitte des treks zusammen. wir haben eine gruppe vom dav summit club getroffen,

    die waren auf der annapurna runde unterwegs, und dort wurde wohl keine rücksicht auf höhenprobleme genommen!

    wenn man alleine unterwegs ist kann man sich seine gehzeiten selber einteilen, das finde ich sehr wichtig.

    probleme mit dem bauch hat fast jeder bekommen (ich zum glück nicht), teilweise auch so schlimm, dass der trek abgebrochen werden musste.

    die ausblicke während des trekkings sind wirklich sehr schön. da ich vorher aber vor allem in den alpen wandern war, war ich

    überrascht wie einfach die wege waren, ich hatte eher mit bergpfaden gerechnet, aber meistens waren es stufen und sehr breite

    wege, nie ausgesetzt.

    die meisten reisegruppen werden direkt von kathmandu zum ausgangspunkt des trekkings geflogen. wir sind etwas langsamer

    gereist und haben so mehr vom land mitbekommen. was mich wirklich sehr gestört hat, sind die vielen abgase. die autos und lkws

    sind alle sehr alt und es stinkt wirklich extrem. in kathmandu sind wir zum teil mit maske umhergelaufen. außerdem gibt es ein

    großes problem mit müll, gerade plastikmüll sammelt sich in den flüssen und anderer müll wird regelmäßig verbrannt, gerne auch nachts vor

    dem fenster von unterkünften…

    so oder so der everst base camp trek würde mich doch immer noch reizen… aber für nächstes jahr habe ich mich jetzt erstmal für patagonien

    entschieden

    edit: hier gibts ein paar eindrücke von meiner reise http://www.2innature.com/blog/2016/04/26/nepal/

  • harwin

    Mitglied
    10. November 2016 at 11:36
    lisa2103 wrote:

    so oder so der everst base camp trek würde mich doch immer noch reizen… aber für nächstes jahr habe ich mich jetzt erstmal für patagonien

    entschieden

    ein absolutes Traumziel von meiner Frau und mir, aber aktuell nicht finanzierbar.

    Da wünsche ich Euch ganz viel Spaß. Wird bestimmt eine tolle Reise.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. November 2016 at 12:06

    Ja gut, die Abgase und der Müll in Kathmandu waren wirklich etwas gewöhnungsbedürftig.

    Aber so schlimm, dass wir mit Atemschutz laufen mussten, war es nicht. Würde mich jetzt

    auch nicht davon abhalten, nochmal hinzufliegen.

    Also bei unserer Trekkingtour mit Hauser wurde auf jeden Fall Rücksicht auf die Akklimatisierung

    und Höhenprobleme von mir und meinen Mitstreitern genommen. Beim Aufstieg zum Kala Patthar,

    der wegen der dünnen Luft schon kräfteraubend war, sind auch immer zwei Sherpas bei

    denen geblieben, die langsamer hinterher laufen mussten. Ich war einer der letzten der Gruppe,

    welche den Gipfel erreichten und wurde unterwegs immer gefragt, ob es mir gut geht, ob man

    den Rucksack abnehmen soll etc. Also man war schon sehr bemüht um einen. Wirkliche

    Höhenprobleme hat bei uns niemand bekommen. Gut, Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen

    und “flotten Otto” gab es bei dem Einen oder Anderen auch mal, aber das hielt sich in Grenzen.

    Ratsam ist, ausreichend Medikamente prophylaktisch mitzunehmen.

    Probleme mit überfüllten Lodges gab es bei uns nicht. Nur in Lobuche war etwas mehr in der

    Lodge los und es gab nur wenig Toiletten.

    An was ich mich noch erinnere, ist das Schlafen ansich: das wurde je höher man kam immer

    unruhiger. Aber mit nem Schluck Rum vorm Einschlafen ging das auch.

    Die Wege waren beim Everest Trek von Lukla aus auch gut ausgebaut, auch viel mit Treppen-

    stufen und breit genug zum Gehen. Die Trekker werden vorher von Kathmandu nach Lukla

    geflogen, dieser Flug ist schon etwas Besonderes, auch ein bißchen abenteuerlich, wenn ich

    an die Start- und Landepiste in Lukla denke…

  • lisa2103

    Mitglied
    10. November 2016 at 13:05
    harwin wrote:
    lisa2103 wrote:

    so oder so der everst base camp trek würde mich doch immer noch reizen… aber für nächstes jahr habe ich mich jetzt erstmal für patagonien

    entschieden

    ein absolutes Traumziel von meiner Frau und mir, aber aktuell nicht finanzierbar.

    Da wünsche ich Euch ganz viel Spaß. Wird bestimmt eine tolle Reise.

    bin schon total gespannt! werde alleine unterwegs sein

    rechne momentan mit maximal 1400 euro für alles, inkl. flug, für knapp 3 wochen.

    übernachtung in hostels oder im zelt, wenn man das nicht macht wird es wirklich gleich richtig teuer

  • harwin

    Mitglied
    10. November 2016 at 13:13
    lisa2103 wrote:

    bin schon total gespannt! werde alleine unterwegs sein

    rechne momentan mit maximal 1400 euro für alles, inkl. flug, für knapp 3 wochen.

    übernachtung in hostels oder im zelt, wenn man das nicht macht wird es wirklich gleich richtig teuer

    das hätte ich jetzt teurer erwartet. Hmm, dann wäre es vielleicht doch nicht so unerreichbar. –><img class= –>

    Aber solange wir unsere Hündin noch haben eh nicht machbar. Ich warte dann mal gespannt auf Deinen Bericht.

    sorry für OffTopic. Back to Nepal.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. November 2016 at 16:55

    Alleine für den Blick zum Everest lohnt sich der Weg bis dorthin allemal

    [/url:lej67lo7]

  • msOXYD

    Mitglied
    10. November 2016 at 17:44
    Kraxel-Tobi wrote:
    Alleine für den Blick zum Everest lohnt sich der Weg bis dorthin allemal

    [/url:31zx4eoa]

    Danke, Tobias! Wirklich unbeschreiblich schön!

    Ich glaube solche Ausblicke sind es die mich reizen – und wenn das bereits so irre aussieht, wenn man es nur als Bild betrachtet um wie viel mehr killt es einen, wenn man es live vor Augen hat, die Kälte spürt, den Wind im Gesicht hat und die dünne Luft in der Lunge das Herz eh schon deutlich schneller pochen lässt?

    In den Sommermonaten heißt es auch in den Alpen in den Hütten zusammen rücken. Und am nächsten Morgen verteilt sich der ganze Pulk an Menschen doch wieder- und so hoffe ich mir kann das auch auf so einer großen Trekkingtour sein.

    Klar, die Gesundheit ist sehr wichtig und vor Magen-Darm Problemen wird niemand 100% gefeit sein- das ist schon klar.

    Und die dünne Luft kann einen auch ganz schön zu schaffen machen, das ist mir schon klar.

    Vieles hängt aber auch von einer vernünftigen Planung mit ausreichend Ruhetagen und Reservetagen ab.

    Wenn dann noch ein Gipfel mit nötiger Zeltübernachtung ansteht wird man m. E. nach nicht ohne Begleitmannschaft das logistische Problem mit Gepäck, Essen lösen können, daher denke ich, dass ich mich einer geführten Tour anschließen werde.

    Reiseanbieter gibt es nach meiner ersten Recherche wie Sand am Meer- Da gehört dann wohl auch etwas Glück dazu, den passenden Anbieter mit dem passenden Führer zu finden.

    Danke auch an Julian und Lisa für das teilen des persönlich erlebten!!!

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. November 2016 at 19:24

    Glaub mir – Dir wird der Atem im doppelten Sinne stocken, wenn Du dem Everest so nah gegenüber stehst. Was ich oben auf dem Kala Patthar so krass fand:

    da fehlten immer noch über 3000 m zum Everestgipfel und trotzdem ging mir schon die Pumpe! Da kann man nur den Hut vor den Everest-Aspiranten ziehen!

    Also zu meiner geführten Tour mit Hauser kann ich nur sagen, dass das 2010 schon gut organisiert war. Ob das jetzt immer noch so ist, weiß ich natürlich nicht.

    In Peru waren wir 2014 mit Diamir aus Dresden und waren mit denen auch zufrieden – die bieten auch Touren in Nepal an, aber wie da der Service ist, weiß ich nicht. Evtl. eignet sich ja auch ein Anbieter, der sich auf Nepal spezialisiert hat.

  • Anonymous

    Deleted User
    11. November 2016 at 08:41

    Auch immer wieder faszinierend:

    ** you do not have permission to see this link **

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    11. November 2016 at 12:11
    Oldie wrote:
    Auch immer wieder faszinierend:

    ** you do not have permission to see this link **

    In der Tat.

    Aber ich bleibe dann lieber mit beiden Füßen auf dem Boden. –><img class= –>

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