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Grizzly-Bär – Fatale Foto-Nahaufnahme
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Hallo zusammen,
Ein legendärer Reportage-Titel
Tja, Wildtiere sollte man nicht wie im Zoo einfach aus der Nähe fotografieren….
war da nicht erst vor kurzem einer unserer Politiker auch Auge-in-Auge mit einem Grizzly in Alaska gegenüber gestanden?
Gruss.
Ralf
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Was soll man dazu sagen: Wenn ich unangemeldet bei einem im Haus stehe, wird er auch nicht gerade begeistert sein.
Pech, Mitleid fehlt mir da
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Einfach nur doof und selbst schuld.
Da fällt mir der alte Witz wieder ein: “…All animals are dangerous…”
Die Regeln in Bärengebieten sind eindeutig und auch im Denali Nationalpark liegen Broschüren mit dem richtigen Verhalten aus. Das weiß ich genau, denn ich war letzte Woche auch noch dort.
Bei einer Bustour durch den Park gab es auch einigen Sichtkontakt mit Grizzlies, teilweise unter 50m, aber natürlich ohne auszusteigen!
Derjenige hätte dann doch lieber das Bärenplakat am Besucherzentrum abfotografieren sollen. Da steht man dann auf sichere Weise Aug' in Aug' mit einem Grizzly.
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Manches fällt vielleicht auch unter den Oberbegriff “Darwinismus”, so wie diese Geschichte hier:
** you do not have permission to see this link **
Die Amis…über manches muss man sich nicht wundern.
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Naja wer weis schon, was er füttert, oder in dem Fall wohl besser Fotografiert –>
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moin.
wenn man schon naturfotograf ist und sich in's bear-country wagt, sollte man doch ne flinte als notloesung dabei haben, oder?
ich als europaer kann mir natuerlich nicht bei nem urlaub in kanada oder alaska schnell mal so ein gewehr kaufen aber
der typ war anscheinend aus san diego…..er kannte baeren wohl nur aus dem zoo.
vor ein paar jahren las ich in kanada in der lokalpresse, dass im ort mal wieder ein huendchen was im garten des hauses rumlief am hellichten tage von nem bergloewen geholt wurde. tags drauf stand der bergloewe wieder an der hintertuer…offensichtlich dachte er es gibt noch mehr davon.
also, immer schoen augen auf und vorbereitungen treffen, sonst ist man die hauptfigur in einem kommentar von ihm hier –>
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hier ein schönes Bild von “Canadian Fast Food”[/url:2mfqnnz9] –>
” title=”Laughing” /> –>Für Alaska gilt das gleiche
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Wenn ich die Beiträge hier richtig interpretiere, dann heißt das wohl, man bleibt bei seinen Alaska/ Kanada-Touren besser im Hotel/ Auto/ Bus sitzen, ist mit einer Waffe unterwegs oder ist Bärenflüsterer!?
Also ich habe auf meinen Alaska/ Kanada Touren auch ein paar Fotos oder besser gesagt Schnappschüsse (denn für mehr sollte man sich nicht Zeit nehmen) von Grizzlies (s.u.) und Schwarzbären machen können (auch aus weit unter 100m Entfernung) und ich habe dabei nie gedacht, dass ich in dem Moment etwas ganz gefährliches oder gar verbotenes mache. Wenn ich z.b. durch die kanadischen Rockies streife, dann habe ich das im Hinterkopf (Natur=Wildtiere) und weiß auch, dass der Bär nun mal 50m neben dem selten begangen Pfad seinen Beerenschmaus halten kann.
Ich bin in ihr Territorium vorgedrungen und es gibt deshalb ein paar Regeln an die ich mich halten sollte, u.a. dass man sich diesen Tieren nicht weiter nähert und man langsam den Rückzug antreten sollte, sobald man sie sichtet. Sollte dann trotzdem etwas passieren, dann ist das das Risiko mit dem man leben muss. Ich kann täglich tödlich im Straßenverkehr verunglücken, wenn ich mich oder jemand anders sich nicht an die Regeln hält.
Gruß Markus
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Jedem selber überlassen, ob und wie er sich den Gefahren aussetzt.
Wenn es bei dir glimpflich abgelaufen ist, ist doch gut. Aber auch auf diese Regeln würde ich mich nicht verlassen. Wildtier ist Wildtier….Und wenn du einen erwischt hast, der sich schon bei 100m Näherung belästigt fühlt, dann…….
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Stroty wrote:Jedem selber überlassen, ob und wie er sich den Gefahren aussetzt.
Wenn es bei dir glimpflich abgelaufen ist, ist doch gut. Aber auch auf diese Regeln würde ich mich nicht verlassen. Wildtier ist Wildtier….Und wenn du einen erwischt hast, der sich schon bei 100m Näherung belästigt fühlt, dann…….
genau… denn bären sind verdammt schnell…
so ein bär kann 60km/h erreichen…die schnellsten Menschen so um die 40km/h… da kannst du dir dann ausrechnen nach wieviel Sekunden er dich hat
aber trotzdem – tolle Bilder, Markus!
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…wir standen auch bei einer safari in malawi einem elefanten in vielelicht 20-30m entfernung gegenüber. der guide meinte, wir sollten dann doch mal weiter fahren. wenn er die ohren aufstellt, dann isser wütend. der hätte auch bestimmt gleich auf uns losgehen können…..
insgesamt muss man wirklich akzeptieren, dass man den tieren ihren lebensraum lassen sollte. sie laufen schließlich auch nicht durch unsere fussgängerzone, weil sie mal menschen sehen wollen…. –>
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Mabuse wrote:Wenn ich die Beiträge hier richtig interpretiere, dann heißt das wohl, man bleibt bei seinen Alaska/ Kanada-Touren besser im Hotel/ Auto/ Bus sitzen, ist mit einer Waffe unterwegs oder ist Bärenflüsterer!?
moin.
nein, heisst es nicht. aber wenn ich mich in bear country bewege, sollte ich ein paar simple regeln beachten und sicherheitsvorkehrungen treffen, wie du auch treffend schreibst. aber auch die sind halt keine 100%ige garantie. wenn man aber auch diese schon von vorneherein vernachlaessigt kann's schnell mal sehr eng werden. –>
–> ich weiss ja nicht von wo aus du deine schnappschuesse gemacht hast und ob mit tele oder nicht….jedenfalls warst du meines erachtens in dieser situation in jeglicher hinsicht ein glueckspilz. -
@yogi, danke! Grundsätzlich sehe ich das ja ähnlich wie ihr. Ich muss mir einfach bewusst sein, dass es dieses Risiko dort gibt. Auch wenn die Begegnungen mit Bären in der Regel eher selten sind, vor allem wenn man zu zweit oder in Gruppen unterwegs ist und zudem auch Gebiets- und Jahreszeitenabhängig. Man muss auch sehen, dass dort Menschen leben mit dem Bewusstsein, dass die Wildtiere unmittelbar dazu gehören und somit auch Unfälle mit tödlichem Ausgang für die Menschen selbst.
Dieser Fall, mit dem Herrn aus San Diego, wird vorallem deshalb publiziert, weil es ein “unachtsamer, neugieriger Tourist” war und zudem der angeblich erste! tödliche Zwischenfall dieser Art im Denali NP. Über die Zwischenfälle, die die Einheimischen mit ihren Wildtieren erleben, erfährt man höchstens was aus einem kleinen Lokalblatt. Oder in einer kleinen Bar, in der man mir bei meiner letzten Kanada-Tour 2005 erzählte, dass es “dieses Jahr eine etwas erhöhte Anzahl Attacken von Bären auf die Menschen vor Ort gab, letzte Woche erst, habe es eine Joggerin in der Nähe des Emerald Lake erwischt, der Grizzly habe sie von hinten attackiert (sie hatte Kopfhörer auf und hörte Musik) und bei dem Angriff so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb”.
Wie auch immer…seinerzeit war ich eben jünger, mit einer Spur jugendlichen Leichtsinns ausgestattet, heutzutage würde ich auf ein Foto eher verzichten und mich zügiger zurückziehen. Liegt aber sicher auch daran, dass ich heute eine ganz andere Verantwortung trage, als noch zu dieser Zeit.
Gruß
Markus


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