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"Geführte" Touren
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Julian wrote:
Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“
Apropo Atemzug tut ihr eigentlich bewusst atmen beim “[link removed]”?
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Anonymous
Deleted User17. August 2019 at 11:01ich versuche zumindest einen gleichmäßigen Atemrhythmus zu finden. Normalerweise 3-3, aber da ich meist in Gesellschaft unterwegs bin, wird das durch Gespräche auch mal anders.
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EfBieEi wrote:Apropo Atemzug tut ihr eigentlich bewusst atmen beim “[link removed]”?
generell immer ruhig und gleichmäßig. Höhenabhängig dann durchaus auch schneller.
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Solange ich nur durch die Nase atme hab ich meine Geschwindigkeit erreicht. Dauert meistens so 30 min ab Beginn, aber dann ist es eingependelt.
Also dann Hände ich die Hosentaschen und gemütlich weiter.
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Erik wrote:Also dann Hände ich die Hosentaschen und gemütlich weiter.
Die richtige Bergführer-Haltung hast Du schon gefunden.
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harwin wrote:Erik wrote:Also dann Hände ich die Hosentaschen und gemütlich weiter.
Die richtige Bergführer-Haltung hast Du schon gefunden.
Man lernt von seinem Umfeld
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Liebe Leute, ich hab` ein ganz tolles Mittel gegen meinen “Leistungszwang” entdeckt! Mein Mann hat mir eine Fotokamera geschenkt und ich war jetzt zwei Tage mit dem neuen “Spielzeug” am Berg unterwegs. Die Kamera hat mir sehr gut getan, – man bekommt einen ganz anderen Blick, ich hab zum ersten Mal bewußt hingesehen, was um mich rum ist außer dem Steig bis zum nächsten rot-weißen Punkt der Markierung.
Sie macht auch neugierig: ich bin einige Male vom angezeichneten Weg abgegangen um Fotos zu machen. Früher wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, einen Schritt vom Pfad/Steig wegzugehen.
Und was ganz toll ist: ich hab damit ganz locker eine Stelle geschafft, vor der ich schon dreimal umkehren hab müssen (eine schmale auf beide Seiten ausgesetzte Gratstelle vor dem Gipfel vom Archenkopf). Sie ist an sich ganz leicht, – man muss nur gehen, aber halt nur ca. so breit, dass man zwei Füße nebeneinander stellen kann und links und rechts gar nicht, – nix, wo man sich anhalten könnte. Früher hab ich schon Angst bekommen, bevor ich dort war. Heute war ich so beschäftigt mit Fotos machen, dass ich drauf vergessen hab, Angst zu haben und ging einfach rüber.
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Anonymous
Deleted User13. September 2019 at 14:34Ich habe, das jetzt erst gelesen, weil ich in Urlaub war und danach nicht alle Threads systematisch durchforstet habe. Du solltest aber trotzdem auf den Weg achten und nicht nur durch die Kamera schauen. Und nicht die Botanik zertrampeln, das ist im Hochgebirge ein äußerst sensibles System. Ansonsten weiterhin viel Spaß am Berg.
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Hui, Leute, ich war jetzt eben meine erste Tour mit einem Bergführer! Was für ein Segen! Er hat mich eigentlich nur ganz kurz mal an das “kurze Seil” genommen, aber mental hing ich die gesamte Tour an seinem Rockzipfel und es war sehr wohltuend. Endlich eine Tour komplett ohne Panik-Attacken! –>
” title=”Embarassed” /> –> Es ist schon klar, dass man letztendlich doch selbst auf eigenen Beinen geht und eine Verantwortung für sich hat, aber vom Gefühl her war es erstmal eine komplette “Ent-Pflichtung”, einfach nur tun, was einem gesagt wird. Der gute Mann könnte meiner Meinung nach sofort als Psychotherapeut anfangen. So viel Geduld, Einfühlungsvermögen und sanfte Führungsqualität hätte ich von einem Sportler gar nicht erwartet. Man fühlt sich geborgen und gefordert gleichzeitig. Er hat auch irgendwie gespürt, wo und wann man mich sozusagen “abnabeln” darf und den Weg ein wenig selbst suchen lassen.
Ich habe sehr viel gelernt. Vor allem für den “Kopf”.
Damit mein Post nicht als verkappte Werbung ansieht, stelle ich keinen Link auf den Kerl ein, obwohl ich es sehr gerne täte.
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Anonymous
Deleted User2. Oktober 2019 at 13:06Hi, Daria, schön zu lesen, dass du dich da inzwischen so wohl fühlst. Wann geht denn dein Kletterkurs los?
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Oldie wrote:Hi, Daria, schön zu lesen, dass du dich da inzwischen so wohl fühlst. Wann geht denn dein Kletterkurs los?
Danke! Am 14.10. geht es los. Es ist mal ein Basis-Kurs für3 Wochen. Aber ich werde zusehen, dass ich mir gleich einen AnschlußKurs finde oder einfach Privatstunden zahle.
