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  • Edelrid Jester Rastschlinge

    aktualisiert 7 Jahre, 11 Monat aktiv. 9 Mitglieder · 36 Beiträge
  • harwin

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 09:43
    ruedihase wrote:
    Vielen Dank an Euch alle.

    Wir haben bei uns den “Rucksack” als Fachgeschäft, dort werd ich mal aufschlagen.

    @harmin: ca. 1 Stunde,vielleicht fahr ich da auch mal hin. Warst Du schon dort?

    nun, ich hab dort meine Kletterschuhe gekauft. Und unsere Sektion zwei komplette Ausrüstungssätze “[link removed]” für die Ausbildung.

    Alles ziemlich eng und voll, aber eine erstklassige Beratung. Und gutes Pfälzer Vesper gibt es im Bärenbrunner Hof auch.

  • ruedihase

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 11:59

    Prima, dann werde ich nächste Woche mal hinfahren

  • ralf

    Administrator
    11. Juli 2018 at 12:39

    also ich habe mir die Kennzeichnung auf dem Gurt nochmals genau angeschaut.

    Eine Rastschlinge darf man da anbringen – nur anscheinend nicht mit dem Ankerstich sondern nur mittels Karabiner

    Hier die Fotos…

  • ziller

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 13:29

    Krass.

    Würd gerne mal wissen, wieso.

    Ich kann mir als banale Erklärung nur vorstellen, dass der Karabiner beweglich ist, während der Ankerstich die Anseilschlaufe und damit die beidseits angeordneten Bandfalldämpfer einseitig belasten könnte.

  • ruedihase

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 14:28
    Ralf wrote:
    also ich habe mir die Kennzeichnung auf dem Gurt nochmals genau angeschaut.

    Eine Rastschlinge darf man da anbringen – nur anscheinend nicht mit dem Ankerstich sondern nur mittels Karabiner

    Hier die Fotos…

    So stand es auch in der Gebrauchsanweisung, die mir Edelrid geschickt hat.

    Wie schon gesagt, auf Nachfrage kam ein Nein mit Verweis auf die Gebrauchsanweisung. Keine Begründung.

    Egal, hab ihn zurückgeschickt

  • sevo

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 19:27

    Mit dem Ophir Slide klettere ich auch auf schwereren Klettersteigen. Aber wie bereits genannt, es taugt jeder Gurt, der passt – alles, was es zu kaufen gibt, muss die Sicherheitsnormen erfüllen. Klettersteige erfordern weniger an Materialschlaufen und Polsterung vom Gurt als jede andere Anwendung, insofern sind reine Klettersteig-Gurte eher minimalistisch, was universelleres wird daher nie zu wenig für einen Klettersteig können, wenn dann gibt es das Problem eher andersherum. Aber selbst mit dem (als minimaler KS-Gurt verkauften) Loopo Lite gehe ich gelegentlich in die Halle oder den Steinbruch, speziell wenn ich mit dem Fahrrad hinfahre, das Problem ist da auch nur eins der Bequemlichkeit…

  • sevo

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 19:37

    Das mit der mangelnden Verschiebbarkeit einer eingebundenen Rastschlinge klingt plausibel. Grundsätzlich gegen eine Rastschlinge am BFD spricht jedenfalls nichts, Petzl werben damit ebenfalls als Sicherheitsfeature ihrer KS-Sets, und auch bei SKYLOTEC und Austrialpin ist erlaubt, deren Seilklemmen als Rastschlinge zu verwenden – in den BFD kann man sich setzen, selbst wenn man 200kg wiegt…

  • ziller

    Mitglied
    11. Juli 2018 at 19:59

    Die haben ja dann auch ne Schlaufe am Bandfalldämpfer fürs Vesperbandl zwischen den Ästen.

    Aber eben nur einen Bandfalldämpfer, während beim Jester zweie seitlich ins Gurtzeug eingearbeitet sind (die wohl gleichmässig belastet werden sollen, auch von ner Rastschlinge).

    BTW: relativiert sich die Aussage mit der nicht so wichtigen Bequemlichkeit in Klettersteigen mit tendenziell häufigeren Wartezeiten weils vorne nicht vorangeht.

    Da kostets Warten bisweilen mehr Kraft als das Klettern, wenn man sich nicht mit der Faulenzerschlinge einhängt und ins Gurtzeug setzt. Nur: wenn das dann nach 5 Minuten schon einschneidet wie nix Gutes, beginnt der KS gerne, sich in die Länge zu ziehn…

    Ich bin da auch gerne mitm federleichten Petzl Altitude unterwegs, aber es ist gut, wenn nix passiert, was längeres Darinsitzen erfordert.

  • wolf

    Mitglied
    12. Juli 2018 at 07:28
    Ralf wrote:
    also ich habe mir die Kennzeichnung auf dem Gurt nochmals genau angeschaut.

    Eine Rastschlinge darf man da anbringen – nur anscheinend nicht mit dem Ankerstich sondern nur mittels Karabiner

    Hier die Fotos…

    ok. das konnt ich auf den pics aus dem www nicht so genau erkennen.

    however…komisch ist es allemal dass man keinen ankerstich verwenden soll/darf.

  • sevo

    Mitglied
    12. Juli 2018 at 09:16

    Der Jester hat halt je einen BFD links und rechts, wenn der Knoten asymmetrisch verrutscht, könnte er vielleicht zunächst halb auslösen. Die werden das schon als Resultat von Tests und Messungen empfehlen…

  • ralf

    Administrator
    24. Juli 2018 at 15:05
    ziller wrote:
    Krass.

    Würd gerne mal wissen, wieso.

    Ich kann mir als banale Erklärung nur vorstellen, dass der Karabiner beweglich ist, während der Ankerstich die Anseilschlaufe und damit die beidseits angeordneten Bandfalldämpfer einseitig belasten könnte.

    ich habe die Frage mit dem Ankerstich mal direkt an Edelrid gestellt und folgende Antwort erhalten

    EDELRID wrote:
    Würde man in die Rastschlinge, die mit Ankerstich am Gurt befestigt ist, stürzen könnte sich im schlimmsten Fall der Ankerstich derart zu ziehen, dass er den Bandfalldämpfer zertrennt.
  • Anonymous

    Deleted User
    24. Juli 2018 at 15:20

    Sorry, aber wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, warum solche Produkte auf den Markt müssen? Vollschrott. Sitzen jetzt auch in den Bergsportfirmen nur noch Marketingaffen?

  • ziller

    Mitglied
    24. Juli 2018 at 21:49
    EDELRID wrote:
    Würde man in die Rastschlinge, die mit Ankerstich am Gurt befestigt ist, stürzen könnte sich im schlimmsten Fall der Ankerstich derart zu ziehen, dass er den Bandfalldämpfer zertrennt.

    Gut, sooo genau hab ich das Ding nicht angeguckt, um das nu nachvollziehen zu können, aber

    Oldie wrote:
    Sitzen jetzt auch in den Bergsportfirmen nur noch Marketingaffen?

    So weit würd ich beim besten Willen nicht gehen.

    Die Affen sehe ich vielmehr in den Anwaltskanzleien.

    Wie sagte mal ein ehemaliger Kunde: “Ich mache euch keinen Vorwurf und finde nicht, dass ihr einen Fehler gemacht habt, aber ich hab ne Rechtsschutzversicherung und probiers halt”.

    Vor diesem Hintergrund find ichs richtig, dass ein Hersteller versucht, Risiken auszuschliessen, auch (oder gerade) wenn sie nicht für jedermann offensichtlich sind.

    Wir alle klagen hier regelmässig, dass mittlerweile Hinz und Kunz angestachelt durch Facebook, Instagram oder YouTube mit nem ungesunden Mass an Selbstüberschätzung in Klettersteigen rumturnt. Da würd ichs keinen Hersteller verübeln, sich vor depperten Regressforderungen schützen zu wollen.

    Steht heutzutage ja niemand mehr für die eigene Dummheit und Unfähigkeit ein und sucht die Schuld nur bei anderen;- aus der Perspektive kann ichs absolut nachvollziehen.

    Auch wenn der Jester bzw. konkret die feste Kombi aus Gurt und KS-Set mein Ding persönlich nicht wär, seh ich durchaus ne Zielgruppe und bei nem Qualitätsanbieter wie Edelrid bei +/- 150Öre keine Wucher-Preisgestaltung.

    N guter Gurt und n gutes KS-Set kosten zusammen auch nicht mehr und nicht weniger und ich seh keinen Grund, die Idee, Gurt und KS-Set zu kombinieren, als solche zu kritisieren.

    Zu Bremsplattenzeiten hat die Gemeinde auch nicht gleich begeistert 'HIER!' geschrien zu den neumodischen, unnützen, und vorm Bauch rumbaumelnden Bandfalldämpferdingens.

    Lasst uns in fünf oder zehn Jahren das Thema nochmal diskutieren, wenn man mit dann vielleicht restlos veraltetem Bandfalldämpfer-KS-Set nur noch als ewiggestriger Dinosaurier durchgeht…

  • ralf

    Administrator
    25. Juli 2018 at 09:35

    am besten die Hersteller schreiben in Zukunft nur noch dass die Ausrüstung nur für die heimische Vitrine gedacht ist und man damit gemäß der geltenden Sicherheitsnormen auch klettern gehen kann, man als Hersteller dafür allerdings keine Verantwortung übernimmt. Vielleicht würde das ja bei vielen wieder helfen, den normalen Denkprozess anzustoßen und das Hirn beim Gang in die Berge einzuschalten und sich mit seiner Ausrüstung besser auseinanderzusetzen!

    War/Ist unglaublich was ich momentan so wieder alles an “Handling-Fehlern” in den Bergen zu sehen bekomme!

  • ziller

    Mitglied
    25. Juli 2018 at 13:42

    Naja, wenns wenigstens Händling-Fehler sind.

    Was ich letzte Woche da auf die Zugspitze gesehen hab, entbehrt auch jeglicher Grundlage. Von nix, nacktem Oberkörper und Teva-Sandalen (der sah noch so aus, als wisse er, was er tue), nochmal nix, prallvollem 60l-Rucksack mit Isomatte und Beuteln aussen hingestrapst, der sah schon nimmer so aus als hätte er nen Dunst, was er da tat, jahrhundertealt aussehenden Bandschlingen, Bremsplatten mit so eingeknotetem Seil, dasses gewiss keinen Millimeter nachgibt und und und.

    Die Katastrophe passiert ja erst, wenn mehrere Fehler, die alleine mehr oder weniger ohne (gravierende) Folge bleiben würden, zusammenkommen.

    Vesperbandl mit Ankerstich im Jester muss ja auch erstmal noch als Folge haben, da tatsächlich (und ein paar Meter weit, denke ich) reinzustürzen.

    In so nem Fall siehste meist auch mit normalem Klettergurt und Bandschlinge nimmer gut aus.

    Theoretisch ists dann auch egal, ob es dich zerreisst wenn die Bandschlinge hält, die Bandschlinge reisst und du abstürzt oder es den Bandfalldämpfer eines Jester atomisiert…

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