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Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de Forums Ausrüstung Der grossartige "Was ich so alles mitschleppe"-Thread

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  • Der grossartige "Was ich so alles mitschleppe"-Thread

    aktualisiert 9 Jahre, 9 Monat aktiv. 14 Mitglieder · 109 Beiträge
  • Julian

    Mitglied
    12. September 2016 at 16:34

    Also ich mag die Stöcke nicht. Ich glaube auch, dass man seiner Eigenwahrnehmung damit keinen Gefallen tut und gegebenenfalls entsprechendes, sicheres Gehen OHNE die Dinger verlernt…

    Wir sind doch nicht den weiten evolutionären Weg von den Bäumen runter und in die Senkrechte auf zwei Beinen stehend gegangen, um nun wieder mit vier Beinen unterwegs zu sein?!

    Ist aber nur meine eigene bescheidene Meinung, und wer die Stöcke nehmen will, soll das tun. Ich machs nicht. –><img class= –>

  • harwin

    Mitglied
    12. September 2016 at 16:48
    Julian wrote:
    Also ich mag die Stöcke nicht. Ich glaube auch, dass man seiner Eigenwahrnehmung damit keinen Gefallen tut und gegebenenfalls entsprechendes, sicheres Gehen OHNE die Dinger verlernt…

    Wir sind doch nicht den weiten evolutionären Weg von den Bäumen runter und in die Senkrechte auf zwei Beinen stehend gegangen, um nun wieder mit vier Beinen unterwegs zu sein?!

    Ist aber nur meine eigene bescheidene Meinung, und wer die Stöcke nehmen will, soll das tun. Ich machs nicht. –><img class= –>

    es ist in der Tat erwiesen, dass das ständige Gehen mit Stöcken nachteilig für Feinkoordination und Gleichgewichtsgefühl ist. Trotzdem macht es Sinn, bspw. bergab wenn jemand massive Knieprobleme hat um hier für etwas Entlastung zu sorgen.

  • Apicius

    Mitglied
    12. September 2016 at 17:44

    Ich gehöre zur Gruppe der gerne Stock-Geher

    Richtig angewendet ist es bergauf deutlich kräftesparender und bergab sehr viel knieschonender, was abgesehen von meinem Meniskusriss (der wird als besser und besser) allein schon altersbedingt für mich das Hauptargument ist die Stöcke zu benutzen

    Ein paar Sachen hab ich mir dabei angewöhnt, wie z.B in schweren Gelände und Bergab raus aus den Schlaufen damit man die Teile gegebenenfalls schnell los wird beim Sturz. In wirklich schweren Bergabgelände hab ich bergab nur einen Stock, außerdem müßen die Teile leicht und gut zu verstauen sein.

    Das das Gleichgewichtsgefühl drunter leidet….mag sein hab ich bei mir noch nicht beobachtet, kann ich nix dazu sagen. Stehe aber beim Sport beim Training sowieso häufig auf einem Bein und mache Übungen dabei……von daher…kein Problem.

    Was die Belastung so einer Bergtour betrifft kann es neben dem eigendliche Fitnesszustand halt auch immer recht entscheidend sein was für Belastungen der Körper gewöhnt ist und was nicht.

    Permannnt bergauf und bergab gehen und größerere Höhe mit Klettereinlagen kann da schon recht ungewohnt und demntsprechend belastend sein.

    Viele unterschätzen, wenn es recht steil bergab geht wie stark dabei die Beinmuskulatur auch arbeitet.

    Das zeigt sie dann aber Abends und vor allem Morgens beim aufstehen recht gerne über einen sehr dynamischen Bewegungsaparsat an.

    Hier liegt dann, neben der meist deutlich besseren Unterbringung und dem besseren Essen, ein weiterer Vorteil in einem zentralen Ausgangspunkt zu Tagestouren.

    Mann kann extrem anstrengende Tagestouren mit leichteren Aktivitäten abwechseln.Das ist bei Mehrtagestouren meist nicht möglich da man betimmte Etappenziele erreichen muss.

  • ziller

    Mitglied
    12. September 2016 at 23:34

    Ja nun, wie geschrieben, hab ich das Stöcke-Thema für mich noch nicht abschliessend beantwortet und werde das weiter austesten.

    Abgesehen davon, dass ein objektives Ergebnis kaum möglich sein wird, werd ich mal checken, ob ich ne bestimmte Strecke oder bestimmte Strecken mal mit und mal ohne die Stecken gehen kann.

    Aber wie auch immer;- das wird ne Individualentscheidung werden, eine Frage, die jede/r für sich beantworten muss.

    Wenn ich das eine Mal, wo ich die Dinger jetzt ernsthaft eingesetzt hab, aufdröseln sollte, würde ich Folgendes meinen:

    • meine Knie werden besonders dann sauer, wenn ein grosser Knickwinkel mit hoher Belastung zusammentrifft. Treppenstufen, Radfahren usw., quasi normale Dinge des Alltags, jucken nicht, jedoch in den Bergen beispielsweise (oder vorallem) Abstiege, wo man kniehohe Stufen runter muss.
    • Dabei helfen imho die Stecken schon, weil das Ganze durch sie nicht mit Schwung erfolgen muss, sondern man sich zusätzlich abstützen kann, wo ein Knie ansonsten den kompletten Schwung auffangen müsste
    • verstärkt wird der Spass noch durch zusätzlichen Ballast aka Rucksack, mit Stöcken verstärkt sich ergo auch der Benefit
    • in grobem Geröll bin ich gespalten: wenn da nur richtig grosse Brocken liegen oder was wegrutscht, entsteht leicht mal ne Konstellation wie oben, also ungünstiger Winkel und hohe Belastung. Da KÖNNEN die Stöcke hilfreich sein, müssen aber nicht. Letzteres vorallem, wenn sie selbst keinen sicheren Halt haben, irgendwo so ungünstig gesetzt sind, dass man sie nicht einfach weiterschwingen kann sondern explizit irgendwo rausziehen muss oder sie gar drohen, abzuknicken oder sie eben abrutschen, wodurch ein/die Knie wiederum sogar durch das Abfangen stärker belastet werden. Hatte ich ein paar Mal, nervt nicht nur, sondern stört auch den Gehrythmus
    • dass man nicht nur schauen muss, wo man selbst hintritt, sondern eben auch, wo man hinpiekst, hatte ich oben bereits erwähnt. Verhindert nicht in jedem Fall das oder die obigen Szenarien und stört für mich zudem den Gehfluss

    Das gilt jetzt für gröberes Gelände;- darüber hinaus war ich ja auch auf Strassen und normalen Wald- oder Wanderwegen unterwegs: dort finde ich die ernsthaft lästig und keineswegs hilfreich. Da hab ich die Flossen lieber in den Hosentaschen oder am Rucksacktrageriemen.

    Muss mal n paar Leute befragen, ob Pulsmesser und ne feste Pace auf ein und demselben Track ausreichend sind, um Aufschluss über die Gesamtbelastung (natürlich herz-/Kreislaufsystem, über die Knie sagt das sicher nix aus) zu geben…

  • Anonymous

    Deleted User
    13. September 2016 at 07:29

    Zum Thema Stöcke werde ich jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Ich habe beschlossen mir Stöcke zu kaufen, als ich mich 2008 durchs Damkar auf die Karwendelspitze gearbeitet habe. Wenn der Schutt unter den Füßen immer nach unten rutscht, ist es sehr hilfreich eine zusätzliche Antriebsquelle zu haben. Allrad sozusagen. Die Vorteile beim Bergabgehen wurden ja schon genannt. Aber auf guten Wegen immer freihändig. Ich habe auch nie verstanden, was der Sinn des Nordic Walking sein soll. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

  • Apicius

    Mitglied
    13. September 2016 at 08:08

    das wird ne Individualentscheidung werden

    genau das ist es auch, muss jeder selbst erkennen was letztendlich für Ihn am angenehmsten ist.

    darüber hinaus war ich ja auch auf Strassen und normalen Wald- oder Wanderwegen unterwegs: dort finde ich die ernsthaft lästig und keineswegs hilfreich.

    diese Wege meide ich so gut es geht und wenn nerven mich da Stöcke genau so…währe ja auch sonst nicht Wanders sondern Nordic Walking

    Beim joggen durch den Wald sehe ich immer die ganzen NW Gruppen durch den Wald staksen, von denen bestimmt 2/3 die Stöcke auch mehr als Hinderniss durch die Gegend tragen den die sinnvoll zu nutzen

    Aber, da muss man die Stöcke mehr als Hilfsmittel zur Komunikation den als Sportgerät sehen und dann erfüllen die auch wieder Ihren Zweck

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 08:52
    Apicius wrote:
    …Nordic Walking…

    Ein Punkt, den ich vergass: dafür, dass diese Meute diesen Sport(?) ja freiwillig ausübt, hat sie ja stets recht grimmige Blicke drauf.

    Als wolltense grad ein Schaf reissen oder wenigstens mit einem der Stöcke aufspiessen.

    Ich hab im Allgemeinen nicht drauf geachtet, aber mir ist nachher aufgefallen, dass die Selfies (Narcissisties wär als Bezeichnung zutreffender, schreibe aber wahrscheinlich selbst ich hier falsch… ) auf denen ich Stöcke in der Hand hab, aufgrund meines Gesichtsausdrucks absolut unbrauchbar sind.

    Wenn ich mich nicht besser kennen würde, meinte ich da Wesenszüge zu entdecken, die mich vor Abgründe stellten…

  • harwin

    Mitglied
    13. September 2016 at 09:00

    Man sagt auch, das Tempo stimmt dann wenn man sich noch gut unterhalten kann. Das nehmen viele weibliche Nordic-Walkerinnen sehr wörtlich. Die werden vor lauter Schnattern immer langsamer. Daher verwenden wir manchmal auch den Begriff “Stockenten.

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 09:14
    harwin wrote:
    Die werden vor lauter Schnattern immer langsamer.

    …und hören nix.

    Jedenfalls keine Fahrradklingel.

    Wenn man dann kurz vor spät stark abbremst, kriegense das dann aber komischerweise immer mit und koffern sich auf, dass man nicht geklingelt hätte…

  • Apicius

    Mitglied
    13. September 2016 at 09:27

    Da scheinen wir es dann wohl mit 2 unterschiedlichen Spezien dieser Gattung zu tun zu haben

    Ich treffe da haupsächlich auf die “Weibchen” dieser Gattung…ist das bei den grimmig gugenden genau so ?…oder sind das eher die Mänchen oder sind die gemischt vetreten…?

    Meine Gruppe zeichnet sich eher durch ein eher gemütliches vorwärtkommen aus was im krassen Gegnsatz zum Spracheinsatz steht, der ist sehr ausgeprägt zwar nicht lärmend aber andauerend. Die Stöcke dienen dabei weniger der vorwärtkommen als als gemeinsames Erkennungszeichen .

    Sie werden von leicht schlenkernd bis hinterherziehend eher als Stammenszeichen genutzt. Auch sind die bisher von mir angetroffenen Rudel durchaus friedlich und freundlich

    Ich vermute mal das die von dir beschriebenen Art vieleicht eine eher agressive Form ist. Möglicherweise werden durch die Stöcke alte Instinckte geweckt als man mit Stöcken (Speren) noch zur Jagd ging.

    Da würde sich dann auch der unzufriedene Gesichtsausdruck erklären, da letztendlich der Erfolg….eine Jagdbeute…ausbleibt …und somit zumindest im Unterbewustsein eine hohe Frustration normal währe.

    Hier würde vielecht eine Art Sommer Biatlon Abhilfe schaffen. Eine Verküpfung aus Nordic Walcing und 3D Bogeschießen … auch würde dann der Wunsch auf gesunde und schonende Dauerbelastung des Herz Kreislaufsysthems mit dem angeborenen Jagdinstinkt verknüpft werden.

    Was wiederum für die Gesundheit wichtig ist , denn was nützt die schonenste sportliche Betätigung wenn mental keine Glückshormone ausgestoßen werden ?

  • Anonymous

    Deleted User
    13. September 2016 at 09:51

    Ich bin ja sowieso der Meinung, dass es sich da einfach um ein generelles Missverständnis handelt. Eigentlich müsste es korrekt “Nordic Talking” heißen und die Fortbewegung dabei ist eine leider nicht zu vermeidende Nebenwirkung. Besonders schlimm finde ich Gruppen, die auf den harten Wirtschaftswegen mit ihren Stahlspitzen klappern, dass man sie schon aus 200 m Entfernung hört und dieses Geklapper muss dann auch noch überbrüllt werden. Und ganz oft ist es so, dass zwei von diesen Stockenten nebeneinander MTB taugliche Wege im badischen Forst komplett blockieren.

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 10:16
    Oldie wrote:
    …MTB taugliche Wege im badischen Forst…

    Sowas gibts? Ich halte das für n Oxymoron…

  • Anonymous

    Deleted User
    13. September 2016 at 10:28

    Kein Oxymoron, Wege über 2m Breite dürfen in BW mit dem MTB befahren werden, sind aber eben oft durch zwei nebeneinander walkenden Stockenten blockiert.

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 10:57
    Oldie wrote:
    Wege über 2m Breite dürfen in BW mit dem MTB befahren werden…

    Ja eben.

    Ein 2m breiter Weg ist nicht MTB-geeignet… –><img class= –>

  • wolf

    Mitglied
    13. September 2016 at 12:01

    gibt's denn auch nordic-walker(innen) die diesen Sport sportlich und ambitioniert ausüben?

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