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  • Der erste Klettersteig …

    aktualisiert 14 Jahre, 10 Monat aktiv. 2 Mitglieder · 3 Beiträge
  • harwin

    Mitglied
    28. Juni 2011 at 09:42

    Nun, es begab sich während unseres Pfingsturlaubs in Katalanien (Nordspanien und Frankreich) …

    Neben sportlichen Aktivitäten wie Surfen, Mountainbiken, Joggen, Wandern und Schnorcheln sollte unser erster Klettersteig begangen werden. Da es für den spanischen Teil Katalaniens wenig detaillierte Informationen zu Klettersteigen gab, planten wir den Steig für die zweite Woche in Frankreich ein.

    Hmmm, Pyrénees Orientales, was gab es da zur Auswahl? Fünf Stück hatte ich gefunden, mit mehr oder weniger Informationen. Zu weit fahren wollten wir auch nicht. Blieben die Steige “La Pichona” und “La Panoramique” bei Saint-Paul-de-Fenouillet übrig. Eine knappe Stunde Fahrzeit, das war OK.

    So fuhren wir gegen 10 Uhr am Urlaubsort los und waren gegen 11 Uhr dort. Den kleinen Parkplatz an der Straße hatten wir gleich gefunden. Außer uns war keiner da. Dort gab es eine schöne Übersichtskarte mit den zwei Klettersteigen “La Pichona” ein Einstiegssteig (B) und “La Panoramique” (C/D).

    Was nun, zuerst “La Pichona” zum Beginn und dann “La Panoramique”? Frühmorgens wäre das bestimmt kein Thema gewesen, aber um 11 Uhr und nun schon recht warm? So liefen wir zum Einstieg des La Panoramique und schauten uns die ersten Meter mal im Detail an. Laut der Beschreibung war das hier schon eine Schlüsselstelle kategorisiert mit D. Das sah aber doch gar nicht schwer aus, nicht schlimmer als die schwarzen Routen der Hochseilgärten. Und mitten im Steig gab es die Möglichkeit rüber zum La Pichona auszusteigen. Nach kurzer aber eingehender Beratung mit meiner Frau entschieden wir uns, dass der La Panoramique unser erster Steig werden sollte.

    Nach dem gegenseitigen Check der Ausrüstung ging es los. Langsam und konzentriert durchstiegen wir den ersten Teil. Boah, das machte mehr Laune als ein Hochseilgarten, dieses intensive Erlebnis der Natur, einfach nur schön. Trotz leichter Überhänge oder der Höhe machten wir sicher und gleichmäßig Höhenmeter um Höhenmeter bis zur ersten Seilbrücke. Ich entschied mich für die Seilbrücke und meine Frau für die gut gesicherte Umgehung. Bei der zweiten Seilbrücke entschied sich auch meine Frau für den luftigen Weg und auch die dritte und längste Seilbrücke war kein Thema.

    An den Ausstieg zum La Pichona dachten wir schon gar nicht mehr. Dafür war dieses Erlebnis einfach zu schön. Der Steig bot viel Abwechslung und fast immer grandiose Aussichten. An einem Gipfelkreuz (noch nicht das Ende des Steigs) machten wir eine längere Pause bevor wir dann mit einer langen Kammbeschreitung den letzten Teil des Klettersteigs gingen.

    Durch die vielen Pausen bedingt durch Fotos und Genuss der Aussicht waren wir minimal langsamer als geplant und doch standen wir viel zu schnell am Ende des Steigs und am Abstieg, der übrigens durch losen Schotter manchmal sogar etwas gefährlicher schien.

    Fazit: Vielleicht nicht der übliche Weg mit Klettersteigen zu beginnen aber jeder Meter war es wert. Und da dieser Steig uns nie vor irgendwelche Probleme stellte freuen wir uns heute schon auf die vielen Steige die noch kommen werden. Wir werden jeden dieser Steige genießen.

    Gruß

    Harald

    Nachstehend noch ein paar Eindrücke:

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  • tobiAS

    Mitglied
    28. Juni 2011 at 17:35

    danke für den kurzen bericht und die schönen fotos. nach unserer gardasee-tour steht südfrankreich nun eh ganz oben auf der liste. den steig werd ich mir gleich mal merken.

  • harwin

    Mitglied
    28. Juni 2011 at 19:00
    tobiAS wrote:
    danke für den kurzen bericht und die schönen fotos. nach unserer gardasee-tour steht südfrankreich nun eh ganz oben auf der liste. den steig werd ich mir gleich mal merken.

    Danke für die Blumen bzgl. der Fotos.

    wobei es darauf ankommt wo es Euch hin verschlägt. Der Steig hier liegt im äußersten Westen der Mittelmeerküste Frankreichs. Dort gibt es wahrscheinlich nicht ganz so viele Klettersteige wie in den Seealpen weiter östlich.

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