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  • Buchstabensuppe…(-;

    aktualisiert 13 Jahre, 8 Monat aktiv. 10 Mitglieder · 28 Beiträge
  • blaufuchs

    Mitglied
    1. Oktober 2012 at 17:30
    regal wrote:
    Hast du den Steig schon gemacht? Wenn ja, wie ist er deiner Meinung nach? So wie in den Büchern bewertet oder schwerer?

    Servus,

    um es etwas richtiger zu stellen: Den Toblinger Knoten habe ich so um die 7-mal bisher gemacht, insofern ist das keine Bewertung in meinen Büchern, die “aus dem Bauch” heraus resultierte –><img class= –>

    KS 3 ist wohl definitiv zu leicht, ein KS 4 würde es treffen, das ist aber nur bedingt als gleichwertige D Übersetzung zu verstehen!! Ein KS 4 wäre bei uns (Schall-Verlag) eher ein C/D. Aber im Prinzip macht es keinen Sinn, ob ich einen Steig eine Halbstufe rauf oder runter bewerte. Da kann man tagelang drüber diskutieren. Wegen einer Halbstufe Unterschied hängt nicht das Gelingen eines Steiges ab. Nehmen wir mal den Tomaselli als reinrassigen D-Steig, … dann liegt der Toblinger Knoten klar darunter! Und der Tomaselli wiederum wäre beim Hüsler (wenn ich mich jetzt nicht täusche) ein KS 5. In diesem Bereich wiederum könnte es bei uns ein D/E Steig sein. Du kannst also prinzipiell die Deutsche Bewertung (nach Hüsler im 1-6 Raster) nicht 1:1 mit der österreichischen Bewertung (A-E) gegenüberstellen. Deshalb haben wir ja in unseren Büchern am Anfang versucht in einer Tabelle die ganzen verschiedenen Schwierigkeiten mal zu vergleichen. Und wie gesagt: die lieben Kollegen vom Alpinverlag sind meist eine ganze Stufe unter uns (und unter Hüsler).

    Und noch einmal zu der Querung: Die ist nicht lang, nicht ausgesetzt und nicht extrem. Wenn man die jetzt auf D hieven würde, würde man bei so manch anderer Tour eine böse Überraschung erleben. Die Querungen beim 2-Ländersteig wären viel eher in der Kategorie (was aber auch selten in den Büchern erscheint).

    Aber wie gesagt, das können wir wohl jetzt noch ewig so weiterführen… –><img class= –> Einfach als “Erfahrung” aus der Tour mitnehmen und bei den folgenden Touren in Relation setzen.

  • regal

    Mitglied
    1. Oktober 2012 at 17:48

    Danke für die ausführliche Info. Verstehe ich dich richtig, den Toblinger würdest du als C/D bewerten?

  • wolf

    Mitglied
    1. Oktober 2012 at 22:36
    regal wrote:
    Hast du den Steig schon gemacht? Wenn ja, wie ist er deiner Meinung nach? So wie in den Büchern bewertet oder schwerer?

    wen meinst du?

  • ISAAC

    Mitglied
    1. Oktober 2012 at 22:39

    @blaufuchs

    Das Buch sieht sehr gut aus… werde es mir nächste Woche mal zulegen (Band 1 und 2 sind für mich interessant)

    Das ich also offensichtlich ein Problem mit Querungen habe hilft mir ja schonmal ein Stück weiter in der Auswahl der zu meisternden Steige… –><img class= –>

    Eure Erklärungen leuchten mir ja weitestgehend ein, jedoch verstehe ich immer noch nicht das Bewertungsschema einer einzelnen Kletterpassage (die ja bekanntlichermaßen entscheidend sein kann)….

    Als ich am Pisciadu oben am Einstieg zum Exnerturm stand wusste ich das mich laut Buch und Internet mehrere deutlich schwerere “C” Passagen erwarten, ich zweifelte kurz ob ich es wirklich wagen soll oder den Notausstieg begehe. Schlussendlich stand ich plötzlich auf der Eisenleiter kurz vor der Hängebrücke und dachte mir “wo zum Henker waren jetzt schwere “C” Passagen?” (Leiternsteig am Vortag begangen)

    Woran macht man es genau aus ob eine Stelle nun B? C? oder gar D? ist oder vielleicht sogar ein Mischung aus beidem?

    Kraftaufwand? Technik? Ausdauer? Psyche? Neigungswinkel? Felsuntergrund(beschaffenheit)? Sicherungen?

    Ich mache mir absichtlich übertrieben viele Gedanken weil es für mich ein Alptraumszenario wäre irgendwann mal in einem Steig zu hängen und weder vorwärts noch rückwärts zu kommen…an einen Sturz will ich erstmal nicht denken (der passiert sowieso eher an einer selbstüberschätzen Stelle an der man nicht 100% konzentriert ist, kann auch A oder B sein)

    Ist das überhaupt schonmal jemandem passiert an einer zu schwierigen Stelle zu verzweifeln?

  • wolf

    Mitglied
    1. Oktober 2012 at 22:47
    ISAAC wrote:
    Ist das überhaupt schonmal jemandem passiert an einer zu schwierigen Stelle zu verzweifeln?

    jepp!

    im abstieg im C+ bereich im winter mit vereisten seilen und ohne steigeisen.

    aber da uebernimmt die schwerkraft einen teil der entscheidungen. entweder fliegst runter oder fríerst oben fest. –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    im ernst, isaac (newton? –><img class= –> ):wenn du C so sicher gehst wie beschrieben, ist die ein oder andere C-D stelle fuer dich wohl kein prob und ich wuerd mir an deiner stelle mal nen steig mit einer D stelle ziemlich am einstieg als gradmesser raussuchen.

  • Stroty

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 08:09

    ja, ist mir auch schon passiert. Als eine senkrechte und trittarme Wandstufe am von blaufuchs beschriebenen 2- länder-klettersteig total nass war. da habe ich mir die zähne ausgebissen. wäre nicht mein ks-partner schon über mir gehangen und hätte “Immer lächeln” gerufen, dann hätte ich wohl fast abgebrochen. ich mache mir auch lieber zu viele gedanken über eine tour. seinerzeit der stevia: hüsler schreibt schlüsselstelle k5, wir nehmen die tour in angriff, ich habe die hosen voll und bin alles andere als begeistert ob der tatsache, was da wohl kommen mag. und schwupps, schwer war die stelle dann nicht. ich denke auch, dass man bereits nach wenigen steigen und dem gefühl für fels und bewegung schwerere stellen ziemlich schnell besser meistert. aber zugegeben: manche leute sind leider solche “bewegungslegasteniker”, da tut es weh, wenn man die in den ks turnen sieht……

  • blaufuchs

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 08:16
    ISAAC wrote:
    @blaufuchs

    Woran macht man es genau aus ob eine Stelle nun B? C? oder gar D? ist oder vielleicht sogar ein Mischung aus beidem?

    Kraftaufwand? Technik? Ausdauer? Psyche? Neigungswinkel? Felsuntergrund(beschaffenheit)? Sicherungen?

    Ist das überhaupt schonmal jemandem passiert an einer zu schwierigen Stelle zu verzweifeln?

    Servus,

    in unseren Büchern ist vorne schon kurz beschrieben, was man ungefähr bei welcher Schwierigkeit erwarten kann. Aber noch einmal: es sind keine messbaren und wissenschaftlich belegbaren Werte! Du hast zwar schon einige Anhaltspunkte, aber im Prinzip kann es nur über Erfahrung und Vergleich mit anderen Touren gehen.

    Von Deinen obigen Punkten haben Ausdauer und Psyche nichts mit der Schwierigkeit zu tun. Du kannst eine 20 Std. Tour B machen und bist genauso kaputt wie in 30 Min. den Mori zu gehen. Die langen Leitern am Cima SAT sind ziemlich ausgesetzt, kraftmäßig aber nicht schwer usw. Zudem müsstest Du generell zwischen 1. französischen Sicherungen (zu der im groben auch die meisten neuen Sportsteige mit viel Bügeln gehören) und 2. den “alten” Steigen (ohne viele künstliche Tritthilfen) unterscheiden. Im 1. Fall musst Du bei D Steigen schon mit senkrechten, bis leicht ausbauchenden (kurzen) Passagen rechnen. Im 2. Fall ist senkrecht schon eher ein D/E, bzw. langanhaltend senkrecht ein guter E wie die Martinswand. Ob im 2. Fall D oder E, hängt dann wiederum von der Möglichkeit der natürlichen Tritte ab. Im 1. Fall hast Du immer Tritte (siehe Bügel). Da kann nur die Neigung die Schwierigkeit ausmachen. Noch ein Hinweis: im 1. Fall kannst Du mit Technik relativ wenig wettmachen (die Bügel geben ja Tritte und Griffe vor). Hier hilft nur Kraft und vorausschauendes Steigen. Im 2. Fall ist die Technik von enormer Bedeutung (siehe Toblinger Knoten, Querung). Hier kann man schnell Kraft vergeuden und dann ist halt bei C oder C/D Schluss. Es hilft also immer, kraftschonend zu klettern, den Fels zu nutzen und vielleicht auch mal einen kleinen Kletterkurs zu besuchen (keinen KS-Kurs!!). Einen Constantini komplett auf Kraft zu gehen wäre ziemlich hirnrissig, bei einem Guide de Gressoney bleibt Dir am Ende nichts anderes übrig.

    Natürlich könnte auch mal die Sicherung direkt zur Beurteilung beitragen (wobei es jetzt nicht darum geht, ob sie gut ist oder nicht). So ist z.B. bei der Cassiopeia ein super verankertes Schlaffseil die Sicherung. Natürlich bombensicher, aber Du musst sauber am Fels klettern, weil jeder Griff ins Seil Dir einen unweigerlichen Überhang verschafft. Trotzdem eine Super-Tour, weil der Dolomit griffig ist.

    Prinzipiell versuchen wir die Touren aus der Sicht eines KS-Gehers zu beurteilen und nicht aus der Sicht eines Kletterers. D.h. wir gehen davon aus, dass man das Seil auch mal zum Festhalten / Ziehen braucht. Ein Kletterer würde das Seil nur zum Sichern benutzen und daher (weil er über die bessere Technik verfügt) vieles anderes bewerten. Daher auch diese Unterschiede zwischen dem Alpinverlag und den anderen Autoren.

  • Steeler

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 12:08
    wolf wrote:
    UD wrote:
    Servus Wolf und welcome back.

    V.a. danke für den Kurzbericht zur Stafflacher Wand (der darf auch noch mal was ausführlicher werden … –><img class= –> )…

    moin uli.

    yes, sobald ich die pics bearbeitet hab, schreib ich nen tourenbericht, falls ihr zwei mir nicht zuvor kommt. –><img class= –>

    wie ich schon anderweitig erwaehnte: euch erwartet ein toller sport-ks der alles hat was das ks-herz begehrt. fordernd aber nicht ueberfordernd, steil, ausgesetzt aber top gesichert mit einigen spannenden stellen und tollen tiefblicken.

    bin auf eure einschaetzung gespannt und druecke die daumen fuer gutes wetter.

    Danke, lt. weatherforecast schauts nicht ganz so übel aus für die nexten Tage im Wild Emperor.

    Für den Tourenbericht vom Stafflacher lassen wir dir natürlich den Vortritt. Bist schließlich der “Erstbegeher” unserer Community –><img class= –>

  • wolf

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 15:07

    BTW un OT: was wurde eigentlich aus dem wettbewerb “tourenberichte” ? war da nicht ende august deadline?

    wer hat gewonnen?

  • ralf

    Administrator
    2. Oktober 2012 at 17:18
    wolf wrote:
    BTW un OT: was wurde eigentlich aus dem wettbewerb “tourenberichte” ? war da nicht ende august deadline?

    wer hat gewonnen?

    läuft noch – wurde verlängert bis ende Oktober (d.h. dein Beitrag zur Stafflacher Wand ist noch dabei )

  • Sandra

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 18:54
    Ralf wrote:
    wolf wrote:
    BTW un OT: was wurde eigentlich aus dem wettbewerb “tourenberichte” ? war da nicht ende august deadline?

    wer hat gewonnen?

    läuft noch – wurde verlängert bis ende Oktober (d.h. dein Beitrag zur Stafflacher Wand ist noch dabei )

    Huii, dann muss ich mich ja auch noch reinhängen und die “Schwarze Perle” einstellen! –><img class= –>

  • regal

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 20:46
    wolf wrote:
    regal wrote:
    Hast du den Steig schon gemacht? Wenn ja, wie ist er deiner Meinung nach? So wie in den Büchern bewertet oder schwerer?

    wen meinst du?

    eigentlich hab ich den Stroty gemeint. gewisse Bewertungen in der Fachliteratur defintiv nicht nachvollziehbar. Die Bücherschreiber sind ja alle Profis und bewerten daher wohl tendenziell einfacher als der normalo das empfindet. Wobei die Bücher ja für die normalos geschrieben sein sollten. also kein Wunder, dass Stroty und Isaak sich ärgern

  • wolf

    Mitglied
    2. Oktober 2012 at 23:46
    Ralf wrote:

    läuft noch – wurde verlängert bis ende Oktober (d.h. dein Beitrag zur Stafflacher Wand ist noch dabei )

    ah, ok. ´

    hab irgendwie den fred nicht mehr gefunden.

    aber noch mehr tourenberichte gehn dann echt erst wieder ab 01.04.13….man braucht ja auch noch pulver fuers bergraetseln. –><img class= –>

    den jetboil testbericht liefere ich natuerlich auch alsbald ab….man darf auch hier auf ein paar schoene bilder gespannt sein.

    stay tuned!

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