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Auslieferung von Klettersteigsets
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Hallo Kaiser,
da Du das Set ja scheinbar gerade parat hast, wĂĽrdest du uns wissen lassen wie lang das Bremsseil ist und wieviel cm zwischen den Armen des KS und der Bremsplatte sind?
Viele GrĂĽĂźe,
wee
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wee wrote:Hallo Kaiser,
da Du das Set ja scheinbar gerade parat hast, wĂĽrdest du uns wissen lassen wie lang das Bremsseil ist und wieviel cm zwischen den Armen des KS und der Bremsplatte sind?
Hallo wee,
von der Stelle, an der die Arme eingenäht sind bis zur Bremse sind es ca. 20 cm, von der Bremse bis zur Stelle, an der der Fangkarabiner eingenäht ist, sind es ca. 85 cm.
Um hier noch mal auf die einschlägigen Normen (EN 958 bzw. UIAA 128) einzugehen: In erster Linie geht es darum, dass das bei einem Normsturz (80 kg aus 5 m höhe) die Fangstoßkraft 6,0 kN nicht übersteigt. Hinsichtlich der Bremsweglänge wird in der Norm bestimmt, dass der Durchlauf des Textilstücks (das wir allgemein vereinfachend Seil nennen ) höchstens (!) 120 cm betragen darf. Wenn die Fangstoßkraft bei geringerem Durchlauf unter 6,0 kN bleibt und die übrigen Kriterien erfüllt werden, genügt das KS-Set der Norm und das ist bei dem Mammut-Set der Fall. Ausgenommen sind natürlich die fehlerhaft gefädelten (siehe die Links von oben).
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Danke für die Aufklärung, dann können wir also festhalten:
Petzl: Bremsplatte komplett bis zur Vernähung der beiden Arme fädeln.
Mammut: Bremsplatte da lassen wo sie ist.
Das einzige was mich dann hieran stört, ist dass bei Mammut scheinbar nicht fest vorgegeben ist wo die Bremse sein muss um richtig zu wirken. Oder steht da etwa doch was im Waschzettel ?
Was wäre denn wenn ein Unwissender die Bremse ganz falsch fädelt, nämlich bis ans Ende vom Bremsseil – oder kann man die Bremsen bei Mammut garnicht so leicht umfädeln ?
Thomas
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Vielen Dank, Kaiser!
Die Schatzjäger wrote:Das einzige was mich dann hieran stört, ist dass bei Mammut scheinbar nicht fest vorgegeben ist wo die Bremse sein muss um richtig zu wirken. Oder steht da etwa doch was im Waschzettel ?
Das ist der Punkt der mich auch noch etwas stört… Wäre interessant ob das ganze beschrieben ist.
Theoretisch wäre es denkbar, dass die Bremse bis ans Ende vom Bremsseil gefädelt wird, das ist ohne großen Kraftaufwand möglich. Die Handhabung wird allerdings sehr unpraktisch, weil wie wir dank Kaiser wissen die Länge des Sets dann ca. 165cm beträgt, also beim Clippen der Karabiner immer Seil unten herum baumelt.
Aber bei dem Boom des Klettersteiggehens ist nicht auszuschließen, dass irgendein Unwissender diesen Fehler begeht und Klettermaterial kann man bekanntlich ohne jeglichen Nachweis kaufen, was in anderen Sicherheitsbereichen unvorstellbar wäre.
Ich hoffe Mammut geht in der Beschreibung an diesem Punkt auf die richtige Handhabung ein.
Viele GrĂĽĂźe
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wee wrote:Theoretisch wäre es denkbar, dass die Bremse bis ans Ende vom Bremsseil gefädelt wird, das ist ohne großen Kraftaufwand möglich.
Dem muss ich nach Selbstversuch widersprechen. Die Bremse lässt sich auf dem Seil nur mit sehr erheblichem Kraftaufwand fädeln. Die 100 kg kann ich zwar nicht bestätigen. Mir ist es jedoch ohne Fixieren der Bremse und Einsatz meines gesamten Körpergewichts auch bei Zug durch nur eine Öse der Bremse nicht gelungen, den Seilstrang in der Bremse irgendwie zu bewegen. Hier müsste der DAK schon einen außerordentlichen Aufwand betreiben, um die Seilbremse in der Nähe des Fangkarabiners zu platzieren.
In den mir bekannten grafischen Darstellungen von Mammut zur Anwendung des KS-Sets ist die Seilbremse stets so angebracht, wie es dem Auslieferungszustand entspricht.
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Kaiser wrote:[ Hier müsste der DAK schon….
DAK?
Duemmster Anzunehmender Klettersteiggeher?
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wolf wrote:DAK?
Duemmster Anzunehmender Klettersteiggeher?
Na klar!

Na klar!