ANZEIGE
Nauders am Reschenpass
Nauders
< Forums
Gezeigt werden 1 - 7 von 7 Antworten
  • Schistl oder ein Reisebericht für Ralf

    aktualisiert 9 Jahre, 2 Monat aktiv. 4 Mitglieder · 7 Beiträge
  • Apicius

    Mitglied
    8. April 2017 at 17:26

    Die Wettervorhersage für den 7.4. war schon, bevor wir zum Skifahren nach Obergurgl gefahren sind, recht verheisungsvoll so das der Schistl fest auf unserem Plan stand.

    War doch dieser Steig der einzige wo wir wirklich einen gravierenden Fehler gemacht hatten in der Einschätzung den mit Kindern (damals 7) zu klettern. Die Tochter ist zwar locker hochgekommen aber für unseren So9hn war es echt ein fieses Erlebniss.

    Hauptfehler lag bei mir, da ich mit der Tochter sehr schnell vorraus geklettert bin und mir null Gedanken gemacht hatte das meine Frau und mein Sohn gegebenennfalls kurz Hilfe hätten gebrauch können. Sonnst währe auch das kein großes Problem geworden…seis drum, ich hab draus gelernt….. daher auch meine Einstellung mit Kindern nur Klettersteige zu klettern was die Kinder locker meistern können.

    Zurück zum Thema……. Donnerstags hatte ich noch mit einer Frau im Lift gessesen die ob der optimalen Wettervorhersage Ihren Urlaub um einen Tag verlängert hatte.

    Also… genau das richtige Wetter um morgens gemütlich zu Frühstücken, zu packen, und dann zum Schisl zu fahren

    Freitag morgen 7 Uhr /-1,4 Grad) noch recht bewölkt, gings erst mal zu, Ötztalbäck wie jeden Morgen 2 Dinkel oder Vollkorbrötchen kaufen ( Weizen meide ich weitesgehend) einne ersten Espresso und einen frischgeprsten Orangensaft trinken.

    Dann gings zurück zum Hotel ca. 50 HM, wo ich schnaufend…wie soll ich blos im Sommer die Zustiege schaffen mich dann langsamm zum Frühstück begeben habe.

    Danach packen und losfahren so gegen 10 (1 Grad +)

    Kurz vor Sölden immer noch bewölkt…nix Sonne und warm sonder 2,5 Grad + und bewölkt

    In Sölden großer Winterschlußverkauf auf einen freien Platz wo alles mit minimum 50 % gehandlt wird…also mal schaun ob es für meine Frau einen Skihelm gibt

    Als wir uns in Obergurgel nach Helmen umgeschaut haben hats mich auf dem Ar..h gehauen was die Kosten..250 Euro war nix und 400 auch normal… die spinnen doch für son Platiktopf, da sind die meisten Mopedhelme günstiger.

    Jedenfall schicken Helm mit Klappvisier für einen glatten Hunderter von 279 runtergesetzt gekauft… und dann weiter gefahren ..4 Grad + immer noch bewölkt

    Leider wurds weder sonniger noch wärmer bis Längsfeld…aber trotzdem auf dem Parkplatz gefahren und kurz beratschlagt was machen…Frau und Sohn wollten eher nicht klettern, Tochter und ich eher schon…….trotzdem dann alle einig geworden zu klettern….letztendlich sind wir im August letzten Jahres auch den Kaiserjäger bei Null Grad und leichtem Schneegrieseln geklettert

    Also Tür am Auto rechts und links auf……………kalter Wind zog durch…..……Tür rechts und links wieder zu…….zu kalt, da der Wind genau an der Wand lang pfiff

    Weiter gefahren nach Umhausen und zum Stuibenfall der ist Windgeschützter und den kennen wir noch nicht.

    Bis wir dann dort am Einstigspunkt waren lockerte auch langsamm die Wolkendecke auf und die Temparaturen wurden moderater so das man mit T-Shirt und Pulli klettern konnte.

    Startpunkt

    Nach dem Startpunkt gehts noch mal ein paar Höhenmeter durch den Wald zum warmwerden….OK, meine Frau und die Kinder sagten irgend was von Schneckenpost…kann aber auch sein, dass ich sie durch das rauschen des Wasserfalls nicht richtig verstanden hab ..und dann beginnt auch schon der eigendlich Klettersteig mit dem, wie meine Tochter in taufte, wohl usinnigsten Steigbügel der Welt.

    in dieser Perspektive sieht der Felsbrocken noch groß aus auf in dessen Mitte diese Steighilfe angebracht ist.

    Um es vorneweg zu sagen, der Steig ist sehr schön und macht Spaß und ist auf jedenfalls empfehlenswert, aber selbst unter dem Gesichtspunkt extrem Familien – und Kinderfreundlich sind minimum 2/3 der Steighilfen völlig überflüsssig und zu einem nicht geringen Teil nutzlos und planlos angebracht.

    Aber zurück zum Steig, der ist schon in den Fels angebracht ist. Meistens gelingt es einem auch die Bügel einfach nicht zu benutzen was an vielen Stellen dann auch eine nicht wirklich schwere aberschöne Kletterei ergibt.

    Wobei es ein oder zwei Stellen gibt wo schlicht kein Platz mehr für die Füße ist um ohne Bügelnutzung vorbei zu bekommen .

    Es gibt immer wieder das tolle Bergpanorama zu bewundern und als Höhepunkt

    wird man auf den Wasserfall zu und dann darüber geführt .

    Alles in allem wie bereits gesagt ein Abwechslungsreicher schöner Steig den man sehr gut weiter empfeheln kann

  • wolf

    Mitglied
    10. April 2017 at 11:25

    danke für den schönen bericht.

    ich habe ihn auch gelesen, obwohl ich nicht Ralf heiße, das geht hoffentlich ok.

    in der tat…der stuibenfall ist sowas ähnliches wie das ötztaler pendant zur alpspitze. –><img class= –>

    wir spielen da auch immer das spiel “wer die wenigsten bügel benutzt hat gewonnen”.

    aber in der tat…..so 3-4 bügel muss ich tatsächlich immer benutzen….eine Zero hab ich noch nie geschafft. –><img class= –>

    denn besonders am ausstieg wirds lustig: 150 meter über grund mit ner aussichtsplattform voll Zuschauern über einem muss man wegen so nem blöden spiel ja auch nicht unbedingt den sturz ins set rausfordern. –><img class= –>

    edit: im letzten bild sieht man schön dass es im Hochgebirge noch keine schneeschmelze gibt…im sommer kommt man ob des vieln wassers ohne nasse schuhe kaum über die seilbrücke….und auf dem buidl ist grad mal ein “Rinnsal” zu sehen. –><img class= –>

  • ralf

    Administrator
    10. April 2017 at 12:01

    Hi Apicius,

    habe ihn gerade auch gelesen und sage DANKE dafür

    Ich hoffe ihr hattet – trotz kaltem Wind – eine schöne Zeit im Ötztal!

    In Sölden den Moosalm Klettersteig habt ihr euch nicht angeschaut?

  • Apicius

    Mitglied
    11. April 2017 at 09:40

    .im sommer kommt man ob des vieln wassers ohne nasse schuhe kaum über die seilbrücke….und auf dem buidl ist grad mal ein “Rinnsal” zu sehen. –><img class= –>

    Rinsal trifft es , habs mir nicht nehmen lassen mich auf der Brücke in die Rastschlaufe zu hängen und ein Bild zu machen

    ebenso die Gischt auf den unteren Plattformen

    Um ein wenig “Gischt”zu bekommen mußten wir schon bis an den Fuß vom Wasserfall gehen, genial war, sich dort auf einen der Felsen zu stellen und ein paar Atemübungen (Kung FU / Qigong ) zu machen. das war neben der Luft allein von der Atmosphäre her senstionell

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    11. April 2017 at 14:56

    Den Stuibenfall-Klettersteig habe ich auch noch auf meiner Liste.

    Den muss ich dann aber sicher mal mit Übernachtung vor Ort machen,

    denn für einen Tages-Ausflug ist die Anfahrt von München dann doch recht weit.

    Huterlaner im Zillertal ging noch, war aber eine Strecke auch schon gut 2 Stunden.

  • wolf

    Mitglied
    12. April 2017 at 07:18

    ….oder halt im Ötztal-Basislager von via-ferrata.de absteigen: Landhaus Falkner in Längenfeld. –><img class= –>

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    12. April 2017 at 09:10

    Habe mir gestern Abend nochmal ein Video zum Lehner Wasserfall-KS reingezogen.

    Da juckt es einem ja sofort im kleinen Zeh und man will los.

    Muss ich mal auf meiner Liste ganz oben mit hinschreiben, in Kombination mit dem

    Stuibenfall-KS sicher eine sehr lohnende Tagestour. Oder halt dann in zwei Tagen.

    Dazu übrigens Danke für die Tipps bzgl. Unterkunft.

Gezeigt werden 1 - 7 von 7 Antworten