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  • Neue Norm für Klettersteigsets

    aktualisiert 9 Jahre, 4 Monat aktiv. 10 Mitglieder · 25 Beiträge
  • wolf

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 11:44

    Freundliche Erinnerung an alle die sich evtl. ein neues KS Set zulegen wollen/müssen:

    [url:1qfpfeub]

  • harwin

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 13:00

    @wolf

    noch ist sie nicht offiziell raus, aber ich denke das wird bald geschehen sein. Und für den Endkunden macht sie natürlich mehr als Sinn.

  • wolf

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 13:14
    harwin wrote:
    @wolf

    noch ist sie nicht offiziell raus, aber ich denke das wird bald geschehen sein. Und für den Endkunden macht sie natürlich mehr als Sinn.

    wie gesagt…nur als hinweis für alle die sich was neues zulegen wollen.

    oder gar noch das ein oder andere set nach alter norm ergattern wollen.

    sicher scheiden sich auch hier wieder die geister. –><img class= –>

  • Apicius

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 13:31
    wolf wrote:
    harwin wrote:

    wie gesagt…nur als hinweis für alle die sich was neues zulegen wollen.

    oder gar noch das ein oder andere set nach alter norm ergattern wollen.

    sicher scheiden sich auch hier wieder die geister. –><img class= –>

    So nach dem ersten lesen wohl eher letzteres.

    Ich frage mich warum ich statt 1,2m bei auslösendem Bandschalldämpfer 2,2m fallen soll ?

    Ich sehe da mehr nach als Vorteile für mich.

  • ziller

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 13:59
    Apicius wrote:
    Ich frage mich warum ich statt 1,2m bei auslösendem Bandschalldämpfer 2,2m fallen soll ?

    Wenn du ne bestimmte Menge Energie durch Zerrupfen eines vernähten Bandes abbauen musst, geht das umso schonender, je mehr Band man dabei zerreissen kann.

    Will meinen, man wird bei 2,2m sanfter abgefangen.

    Zumindest, wenn man nicht vorher irgendwo aufklatscht.

    Ich war glücklicherweise noch nicht in der mieslichen Situation, das testen zu müssen, würde aber tendenziell auch die 1,2m inkl. geringerem Aufschlagrisiko bevorzugen. Wo man nicht hinfällt, kann man auch nirgends aufschlagen…

    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das Anwachsen der Länge dem grösseren Gewichtsbereich geschuldet sein könnte. Bei 40kg reisst dann halt nur ganz wenig auf, bei 80kg alles.

  • Stroty

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 14:24

    also wie immer: besser erst gar nicht fallen, konzentriert und mit der richtigen selbsteinschätzung steigen –><img class= –>

    [youtube:2ord5oae][Permission to view this media is denied]
    [/youtube:2ord5oae]

  • Norbi

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 14:31
    ziller wrote:
    Apicius wrote:
    Ich frage mich warum ich statt 1,2m bei auslösendem Bandschalldämpfer 2,2m fallen soll ?

    Wenn du ne bestimmte Menge Energie durch Zerrupfen eines vernähten Bandes abbauen musst, geht das umso schonender, je mehr Band man dabei zerreissen kann.

    Will meinen, man wird bei 2,2m sanfter abgefangen.

    Zumindest, wenn man nicht vorher irgendwo aufklatscht.

    Ich war glücklicherweise noch nicht in der mieslichen Situation, das testen zu müssen, würde aber tendenziell auch die 1,2m inkl. geringerem Aufschlagrisiko bevorzugen. Wo man nicht hinfällt, kann man auch nirgends aufschlagen…

    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das Anwachsen der Länge dem grösseren Gewichtsbereich geschuldet sein könnte. Bei 40kg reisst dann halt nur ganz wenig auf, bei 80kg alles.

    so dann soll ich 15kg steine in den rucksack tun.. das ich weicher abgebremst werde.. –><img class= –>

  • ralf

    Administrator
    26. Januar 2017 at 14:48

    ich werde zu dem Thema demnächst den ein oder anderen Hersteller persönlich treffen und vom direkten Austausch “Fachportal” Anwender Hersteller berichten

    Hier nochmals kompakt um was es bei der neuen Norm geht:

    Skylotec wrote:

    Allgemeine Informationen zur neuen Norm EN 958:2016

    Die neue, überarbeitete Norm wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres in Kraft treten und rechtlich bindend sein. Bis Oktober 2016 ist der Normentwurf zur formellen Abstimmung freigegeben. Einwände, die erhoben werden können, betreffen weder Änderungen an den Sicherheitsanforderungen noch an den Testverfahren, sondern beschränken sich auf rein redaktionelle Inhalte.

    Was die neue Norm für die Hersteller mit sich bringt:

    Nach Veröffentlichung der Norm ist es an den Herstellern, diese umgehend zu erfüllen.

    Was die neue Norm für den Sportfachhandel bedeutet:

    Ausrüstung auf Lager, die der dann überholten Norm EN 958:2011 entspricht, darf seitens des Handels an den Endverbraucher noch zeitlich beschränkt (voraussichtlich 2 Jahre lang) verkauft werden.

    Allerdings bringt die neue Norm EN 958:2016 für die Endverbraucher doch ein deutlich höheres Maß an Sicherheit:

    – So wird ein breiteres Anwendergewicht getestet und zwar bei 40 kg als auch bei 120 kg,

    – die neue Norm sieht erstmals einen Test mit 120 kg bei Nässe vor,

    – zudem wird eine höhere statische Zugfestigkeit von 12 kN des gesamten Systemsverlangt (EN 958:2011 bisher nur 9 kN),

    – die EN 958:2016 sieht erstmals eine maximale Zugfestigkeitsprüfung von 15 kN der nicht-elastischen Arme vor,

    – die neue Norm sieht erstmals einen Zyklentest zur Verschleißfestigkeit der elastischen Arme vor.

    Insgesamt können insbesondere die letzten beiden Punkte als Reaktion auf die im Jahre 2012 stattgefundenen Rückrufe von Klettersteigsets verschiedener Hersteller verstanden werden, die auf schwerwiegende Unfälle zurückzuführen waren.

    Es ergeben sich aus der Norm EN 958:2016 weitreichende Vorteile für den Endverbraucher, insbesondere was den progressiven SKYLOTEC-Bandfalldämpfer betrifft:

    – Leichtere und auch schwerere Personen sind durch die angepasste Dynamik sicherer im Klettersteig unterwegs (EN 958:2016 40 kg und 120 kg werden getestet).

    Der Fangstoß darf bei 40 kg nicht 3,5 kN und bei 120 kg nicht 6 kN übersteigen. Die maximale Fallhöhe beträgt 5 m. Die Aufreißlänge des Dämpfers darf maximal 2,2 m betragen

    Quelle: ** you do not have permission to see this link **

    und bei so einer Passage wäre bei einem Fall jeder zusätzliche cm extrem “unangenehm”

    [/url:1r3s0q8f]

  • ziller

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 15:55
    Norbi wrote:
    so dann soll ich 15kg steine in den rucksack tun.. das ich weicher abgebremst werde.. –><img class= –>

    ich glaub, da verwechselst du was…

    Ralf wrote:

    und bei so einer Passage wäre bei einem Fall jeder zusätzliche cm extrem “unangenehm”

    [/url:3l2rwr2o]

    Boah ja, da hab ich auch immer voll den Horror…

  • Julian

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 16:03

    Wobei es da ja echt schwer ist, abzurutschen…

    Erinnert an den alten Witz: Zwei Maurer verputzen eine Wand im vierten Stock, da bricht das Gerüst unter ihnen zusammen. Der eine wird am Boden zerschmettert, der andere hat Glück gehabt: Er blieb mit dem rechten Auge an einem Nagel hängen…

  • Stroty

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 16:04

    da grenzt ein sturz schnell an einen splatterfilm……

  • Apicius

    Mitglied
    26. Januar 2017 at 19:22

    Das der Sturz dadurch etwas besser abgemindert werden soll ist mir schon klar, wobei auch jetzt schon eine massive Rückenverletzung durch die jetzige Falldämpfung verhindert wird.

    Aber es ist 1m mehr unkontrolierter Fall im Fels mit allen möglichen Kannten und Wiederständen. Darüber hinaus kann es durchaus sein das man in ausgestzten Stellen über eine Stelle geht wo man relativ frei hängt, da einen Metter mehr zurücklegen zu müssen dürfte auch nicht gerade Lustig sein bzw. da irgendwo rum zu baumeln.

    Auch muss das Mehrmaterial auch im Dämpferpäckschen untergebracht werden, was recht unhandlich werden könnte.

    Edelrid will das Problem zwar über einen Däpfer der Im Gurt intergriert ist lösen und ein weiterer Herstellet baut wohl trotzdem kleiner, das kann er aber eignedlich nur über ein dünneres Material erreichen…man wird sehen.

    Grundsätzlich gilt eh nach wie vor im Klettertseig nicht fallen.

  • harwin

    Mitglied
    27. Januar 2017 at 08:22
    Apicius wrote:
    Das der Sturz dadurch etwas besser abgemindert werden soll ist mir schon klar, wobei auch jetzt schon eine massive Rückenverletzung durch die jetzige Falldämpfung verhindert wird.

    Aber es ist 1m mehr unkontrolierter Fall im Fels mit allen möglichen Kannten und Wiederständen. Darüber hinaus kann es durchaus sein das man in ausgestzten Stellen über eine Stelle geht wo man relativ frei hängt, da einen Metter mehr zurücklegen zu müssen dürfte auch nicht gerade Lustig sein bzw. da irgendwo rum zu baumeln.

    aber aus Verletzungssicht ist senkrecht oder überhängend immer noch angenehmer als mit irgendwelchen Körperteilen die Wand langzuschrabbeln oder mit den Weichteilen an einem Stahlstift hängen zu bleiben.

    Apicius wrote:
    Grundsätzlich gilt eh nach wie vor im Klettertseig nicht fallen.[/b]

    Da gebe ich Dir zu 100% Recht. Das sollte man auch immer jedem Klettersteigeinsteiger sagen, damit dieses trügerische Gefühl von “mir kann nix passieren” etwas relativiert wird.

  • ziller

    Mitglied
    9. Februar 2017 at 16:12
  • ralf

    Administrator
    9. Februar 2017 at 18:25
    möhrchen857 wrote:

    Heute ist es leider so – wenn der oberste in einer senkrechten Wand stürzt, dann schottert er im Dominoeffekt eine ganze Gruppe ab

    daher gilt mehr denn je “Stürze im Klettersteig sind tabu!

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