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Tipps für Bergfotos
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Liebe Bergfreunde,
Ich habe ein paar Tipps für Bergfotos[/url:21f2fnwt] zusammengestellt, die ich euch gerne mitgeben möchte! Ambitionierte Bergfotografen werden das alles schon schon wissen, jedoch ist vielleicht was für Anfänger dabei:
Nutzt die verschiedenen Lichtstimmungen am Berg
Der Grund warum ich so gerne in den Bergen fotografiere ist, dass sich bei jedem Wetter und bei jeder Lichtstimmung unglaubliche Motive bieten. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge erzeugen in den Bergen wunderschöne Lichtspiele. Das warme Licht am späten Nachmittag eignet sich besonders gut für harmonische Bergpanoramen. Schlechtwetter mit bedrohlichen Wolken geben markanten Peaks Dramatik. An bewölkten Tagen wirkt diffuses Licht besonders gut auf Portraitaufnahmen. Nebel umhüllt Motive mit etwas Geheimnisvollen.
Achtet auf eine harmonische Platzierung eurer Motive.
Der Positionierung eures Hauptmotivs im Bild solltet ihr große Beachtung schenken. Es bietet sich oft an, Bergmotive in die Mitte des Fotos zu platzieren. Dennoch könnt ihr mit der Anordnung des Hauptmotivs experimentieren. Verwendet den sogenannten Goldenen Schnitt zur Positionierung eurer interessanten Objekte. Teilt den Bildschirm eurer Kompaktkamera oder den Sucher eurer Spiegelreflexkamera gedanklich in zwei gleichmäßig aufgeteilte horizontale und vertikale Linien. Bei vielen Kameras lässt sich dieser Raster tatsächlich am Bildschirm einblenden (…im Handbuch der Kamera nachsehen). Setzt nun das Hauptmotiv in die Schnittpunkte der horizontalen und vertikalen Linien. Ihr werdet sehen wie harmonisch solche Fotos wirken.
Fotografieren im Schnee.
Schnee und Berge gehören unweigerlich zusammen. Jedoch gibt es bei Aufnahmen mit Schnee etwas zu beachten. Die Automatik der Kamera hat in Schnee aufgrund der hohen Lichtmenge Probleme bei der Belichtungsmessung, was dazu führt, dass die Fotos unterbelichtet werden. Abhilfe schafft die Belichtungskorrektur der Kamera. Einfach – je nach Grad der Unterbelichtung – den Korrekturwert auf +1 oder +2 stellen (bzw. auf Zwischenstufen), um ein korrekt belichtetes “Schneefoto” zu erhalten. Beachtet allerdings, dass euch die Belichtungskorrektur nicht in allen Aufnahmemodi zur Verfügung steht.
Habt eure Kamera immer griffbereit
Beim Klettern oder in steilen Passagen nützt euch die beste Spiegelreflexkamera mit den tollsten Objektiven nichts, wenn ihr sie im Rucksack verstaut habt. Falls ihr unbedingt eine Spiegelreflexkamera nutzen wollt, dann führt eine Kompaktkamera zusätzlich mit euch, sonst entgehen euch womöglich die tollsten Aufnahmen.
Sechs Weitere Tipps mit den dazugehörigen Fotos findet ihr hier[/url:21f2fnwt]!
LG, Stefan
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Stefan100578 wrote:
…
Habt eure Kamera immer griffbereit
Beim Klettern oder in steilen Passagen nützt euch die beste Spiegelreflexkamera mit den tollsten Objektiven nichts, wenn ihr sie im Rucksack verstaut habt. Falls ihr unbedingt eine Spiegelreflexkamera nutzen wollt, dann führt eine Kompaktkamera zusätzlich mit euch, sonst entgehen euch womöglich die tollsten Aufnahmen.
Sechs Weitere Tipps mit den dazugehörigen Fotos findet ihr hier[/url:182jjvej]!
LG, Stefan
Meine Nikon D300 ist auch im extremen E in Klettersteigen immer griffbereit.
Wobei sie unter dem Rucksack in einer Fototasche am Rücken verstaut ist und zum fotografieren sehr schnell im Griffbereich ist. Ralf und Co kennen die Technik
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möhrchen857 wrote:
Meine Nikon D300 ist auch im extremen E in Klettersteigen immer griffbereit.
Wobei sie unter dem Rucksack in einer Fototasche am Rücken verstaut ist und zum fotografieren sehr schnell im Griffbereich ist. Ralf und Co kennen die Technik Smile
Kannst Du das bitte etwas genauer erklären?
Entweder -hast Du einen sehr kurzen Rucksack (ohne Hüftgurt) – oder aber die Fototasche schlickert Dir ständig am Po herum
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msOXYD wrote:möhrchen857 wrote:
Meine Nikon D300 ist auch im extremen E in Klettersteigen immer griffbereit.
Wobei sie unter dem Rucksack in einer Fototasche am Rücken verstaut ist und zum fotografieren sehr schnell im Griffbereich ist. Ralf und Co kennen die Technik Smile
Kannst Du das bitte etwas genauer erklären?
Entweder -hast Du einen sehr kurzen Rucksack (ohne Hüftgurt) – oder aber die Fototasche schlickert Dir ständig am Po herum
Ich habe einen 30 l TransAlpin von Deuter und eine LowaPro Fototasche. Alles sitzt fest am Körper und die LowaPro passt super unter den Rucksack und ist mit dem Hüfgurt der Fototasche sehr gut verschiebbar.
Sowohl Tasche als auch Kamera sind mit Bandschlingen am Klettergurt gesichert – so dass ich genügend Bewegungsfreiheit habe.
Das Foto ist mit Elke´s kleiner Knipse gemacht worden – also nicht so gut – aber man erkennt sowohl Rucksack als auch Fototasche.
Es ist so sehr bequem und immer erreichbar!
So sind dann auch in extremen Situationen/Klettersteigen diese Fotos möglich:
[googleplus][Permission to view this media is denied]
[/googleplus][googleplus][Permission to view this media is denied]
[/googleplus]Jetzt stelle ich mal direkt ein, keine Ahnung, warum der Link zu G+ nicht funzt – [mention]Ralf[/mention] :kannst du bitte mal nachsehen?
Mauerläufer
[albumimg]784[/albumimg]
Rino Pisetta
[albumimg]785[/albumimg]
Nasenwand
[albumimg]786[/albumimg]
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Wichtig ist auf alle Fälle beim Fotografieren, dass ihr die Bilder im RAW-Format (bei Nikon im NEF-Format) speichert.
Auf die Spitzlichter aufpassen – da sonst Bereiche im Foto ausgebrannt sind, dass kann nicht mehr repariert werden.
Im Histogramm der Kamera die Helligkeitsverteilung von Foto kontrollieren.
Ansonsten habt iht im RAW-Format +/- 2 bis 3 eV Spielraum, um bei der Entwicklung – z.B. mit Lightroom 5 – mehr Dynamik ins Foto zu bekommen. In JPG ein Ding der unmöglichkeit.
Farbtemperatur, Tonung usw. kann beim RAW-Format beim entwickeln verlustfrei angepasst werden. Genauso wie man etwas Konturen schärfen oder das Farbrauschen beseitigen kann.
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möhrchen857 wrote:
Auf die Spitzlichter aufpassen – da sonst Bereiche im Foto ausgebrannt sind, dass kann nicht mehr repariert werden.
Im Histogramm der Kamera die Helligkeitsverteilung von Foto kontrollieren.
ich hab schon festgestellt, dass es je nach Kameramodell besser sein kann über- statt unterzubelichten. Manchmal lässt sich mehr aus den Tiefen holen, manchmal besser die Lichter abdunkeln. Einen Grundsatz kenne ich “Expose to the right”. Also sich im Histogramm eher nach rechts zu orientieren.
Und ich hab eben mit ein wenig googlen dieses Video gefunden:
[youtube][Permission to view this media is denied]
[/youtube] -
harwin wrote:möhrchen857 wrote:
Auf die Spitzlichter aufpassen – da sonst Bereiche im Foto ausgebrannt sind, dass kann nicht mehr repariert werden.
Im Histogramm der Kamera die Helligkeitsverteilung von Foto kontrollieren.
ich hab schon festgestellt, dass es je nach Kameramodell besser sein kann über- statt unterzubelichten. Manchmal lässt sich mehr aus den Tiefen holen, manchmal besser die Lichter abdunkeln. Einen Grundsatz kenne ich “Expose to the right”. Also sich im Histogramm eher nach rechts zu orientieren.
Und ich hab eben mit ein wenig googlen dieses Video gefunden:
Das ist vollkommen richtig was hier gezeigt wurde – ich finde den Film sehr gut!
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Ich sprach ja auch von den Spitzlichtern – da verlassen wir ja bereits den Bereich der korrigierbaren Überbelichtung und gehen in das Ausbrennen.
Da mache ich auch immer Belichtungsreihen um bei der Bearbeitung zu entscheiden, welche Bereiche für das Foto nicht mehr wichtig sind.
Typische Problemzohne bei uns Klettersteiglern:
Dunkle schattige Felswand mir Kletterer und heller Himmel mit Wolken: Hier werde ich immer die Belichtung so weit runter ziehen, dass ich in der Bearbeitung noch doe Wolkenstruktur sehen kann
Das Foto “Mauerläufer” war so ein Kompromis, wo ich die fernen Bergstrukturen gerade noch herausarbeiten konnte.
Schlimm sind Wolken in der Sonne – sie verlieren sehr schnell die Struktur, sind für mich aber in Fotos enorm wichtig – mit ihnen spiele ich sehr gerne.
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[/url:3r0693ax]