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Abseilachter über Längsachse wenden?
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Hallo!
Ich beschäftige mich seit ein paar Tagen in meinem Keller mit den Grundzügen des Abseilens.
Keine Bange, ich habe in den nächsten Tagen zuerst einmal einen Grundkurs in der Kletterhalle.
Ich habe auch nicht vor, ohne richtige Unterweisung etwas am Berg zu riskieren.
Ich habe heute etwas festgestellt, über das ich im Internet so keine Informationen gefunden habe.
Zuerst einmal habe ich mich gewundert, dass über das Abseilen mit dem Achter doch etwas mehr Kraft erforderlich ist, als ich erwartet habe.
Dann habe ich etwas rumprobiert; zum Beispiel das doppelte Durchfädeln durch das grosse Auge des Achters (angeblich für das Abseilen von 2 Personen).
Da das meiner Meinung nach das Seil zu stark verdreht (Verschleiß), habe ich mal was anderes probiert.
Ich fädele das Seil ganz normal durch den Achter und wende ihn vorm Einhängen in den Karabiner um die Längsachse nach links.
Dadurch habe ich am Achter mehr Fläche/Reibung und an einer Stelle läuft auch das Seil über Kreuz zu sich selbst.
Ich empfand das durch den geringeren Kraftaufwand an der Sicherungshand als sehr komfortabel.
Ausserdem dürfte damit auch das versehentliche Abrutschen nach oben in einen Ankerstich vermieden werden
(kann mir sowieso nicht vorstellen, wie sowas in der Realität passieren soll).
Hier noch zwei Bilder zum Vergleich:
normal:
nach links gewendet:
Gibt es da etwas, was dagegen sprechen würde?
Beim HMS gibt es ja auch Seil-auf-Seil-Reibung – und der ist sogar in der Anwendung etwas ruckeliger.
Ah, noch was.
Normalerweise sichert man ja die Funktion des Achters am einlaufenden Seil mit einem Prusik.
Jetzt habe ich gelesen, dass man SICH am auslaufenden Seil mit einem Prusik sichern kann. Aber das würde ja bedeuten, dass das Körpergewicht im betreffenden Fall nur an einer Reepschnur hängt. Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Gruß, Markus
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Auslaufendes Seil ?????
Am Ende Machst nen KNOTEN …..
Den Prustik oder Shunt Brauchst nur im Notfall ( Steinschlag , Kollaps , Nierenversagen , uswusw ) um nicht unkontrolliert nach unten zu rauschen ….. Montiert wird die Sicherung IMMER …
oder was auch dosierbar ist aber eher was für die könner : ** you do not have permission to see this link **
Is ne sehr interessante Alternative ….
Lg
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Andreas Joham wrote:Auslaufendes Seil ?????
Am Ende Machst nen KNOTEN …..
Den Prustik oder Shunt Brauchst nur im Notfall ( Steinschlag , Kollaps , Nierenversagen , uswusw ) um nicht unkontrolliert nach unten zu rauschen ….. Montiert wird die Sicherung IMMER …
oder was auch dosierbar ist aber eher was für die könner : ** you do not have permission to see this link **
Is ne sehr interessante Alternative ….
Lg
Ja wirklich, am auslaufenden Seil, kein Witz!
Aber wie gesagt, ich denke, das ist auf jeden Fall unüblich und gefährlich.
Das war irgend so ein Video auf Youtube von einem Bushcraft-Typen.
(z.B. Abseilen an einer Paracord…. )
Das mit der selbstblockierenden Abseilacht habe ich schon gesehen, ist wohl aber für die Praxis zu kompliziert.
Wie gesagt, die Routine hole ich mir in der Kletterhalle. Ich wollte nur mal im Keller etwas rumprobieren und dachte, ich hätte was neues entdeckt (mehr Reibung durch wenden).
Ich fand das Abseilen mit der 8 in dieser Variante wirklich sehr komfortabel.
Gruß, Markus
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Des mit dem Prustik lass mal besser sein und mach einfach nen Knoten ins Seil ….
Deine variante muss ich mal ausprobieren …
Lg
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Prusik ist eine sehr sinnvolle Sache, da die Bremswirkung des Achters im Notfall ohne Führung praktisch entfällt und Du in einem solchen Fall bis zum Knoten durchrutschst – und der Weg kann einem ja unter diesen Umständen ziemlich lang werden.
Wie probierst Du das Abseilen aus? Beim Abseilen im Gebirge wirst Du ja regelmäßig zwei Seilstränge durch den Achter führen, damit Du das Seil anschließend abziehen kannst. Dadurch erhöht sich natürlich auch die Bremswirkung gegenüber der im Bild gezeigten Methode mit nur einem Strang.
Hinsichtlich der Haltekraft halte ich es nicht für bedenklich, den Prusik am auslaufenden Seil zu platzieren, sofern er auf Zug am Seil mitgeführt wird, also nicht irgendwo rumschlabbert, so dass kein größerer Fangstoß auftreten kann. Dass das Körpergewicht dann an der Reepschnur hängt, ist unproblematisch (hast Du z.B. bei der behelfsmäßigen Spaltenbergung ständig). Bei zwei Seilsträngen klemmt auch eine 6mm-Schnur problemlos.
Dennoch finde ich den Prusik am auslaufenden Seil ungünstig, da Du einerseits ständig beide Hände am Seil haben musst: eine, um dem Achter das Seil zuzuführen und eine, um den Prusik nachzuziehen. Andererseits muss die Länge der Prusikschlinge gut überlegt sein. Ist sie zu kurz, engt es den Bewegungsspielraum des Oberkörpers ein und führt zu einer zu aufrechten Position. Ist sie zu lang, schlabbert sie je nach Körperhaltung eben doch rum. Insofern würde ich immer einen Prusik aufs einlaufende Seil legen, der tunlichst so kurz ist, dass er nicht in den Achter eingezogen werden kann.
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Kaiser wrote:Prusik ist eine sehr sinnvolle Sache, da die Bremswirkung des Achters im Notfall ohne Führung praktisch entfällt und Du in einem solchen Fall bis zum Knoten durchrutschst – und der Weg kann einem ja unter diesen Umständen ziemlich lang werden.
Andreas hat ja geschrieben, dass die Sicherung immer montiert wird.
Er meinte bestimmt nur die Variante am auslaufenden Seil.
Kaiser wrote:Wie probierst Du das Abseilen aus? Beim Abseilen im Gebirge wirst Du ja regelmäßig zwei Seilstränge durch den Achter führen, damit Du das Seil anschließend abziehen kannst. Dadurch erhöht sich natürlich auch die Bremswirkung gegenüber der im Bild gezeigten Methode mit nur einem Strang.
Also mit Doppelstrang habe ich es noch nicht probiert.
Bis jetzt sah das so aus, dass ich mich mit einem doppelten Achter am Klettergurt eingebunden habe, das einfache Seil durch die Umlenkung an der Decke und danach durch den Abseilachter geführt habe, welchen ich mit einem dicken Schraub-HMS ebenfalls an der Einbindeschlaufe befestigt habe.
So kann ich, wenn ich unten ankomme, das Seil auch abziehen. Ich habe das Seil also NICHT an der Decke angeknotet.
Ich sehe jetzt aber auch den Vorteil des Doppelstranges. Das Seil wird dann wohl (im Gebirge) nicht an eventuellen scharfen Felsen entlanggezogen,
wie es bei meinem Versuch wohl der Fall wäre. Auch ist dadurch die Gefahr einer Verklemmung des hochlaufenden Seils in einer Felsspalte beim Doppelstrang praktisch ausgeschaltet.
Das mit der höheren Reibung probier ich heute abend gleich aus.
Gruß, Markus
Gruß, Markus
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Servus Markus!
Also am komfortabelsten ist sicher diese Variante
mit Prusik am einlaufenden Seil. Die Variante am Auslaufenden find ich jetzt garnicht berauschend, da die Haltung doch eher aufrecht wird und der Körper bzw. eventuell lange Haare oder andere Gegenstände (Jacke,Tuch) etc.. zu nah am Sicherungsgerät sind und eingezogen werden können!
Selbstsichernde 8 is doch sehr speziell, aber auch mal einen Versuch wert!! –>
–>Gruß Andy
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Ja so hab ich das gemeint ABER :
Bei uns im Ösiland NEUE Lehrmeinung :
Gurt – 60er Bandschlinge mit knoten in der Mitte ( also 2x30cm ) Karabiner – 8ter oder Tube
beim Knoten 2ter Karabiner und Kurzprustk oder Shunt am Einlaufenden Seil
Lg


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