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  • Klettersteig Giovanni Lipella

    aktualisiert 13 Jahre, 11 Monat aktiv. 8 Mitglieder · 16 Beiträge
  • Steeler

    Mitglied
    17. Juli 2012 at 22:18

    Hallo zusammen. Nachdem ich gestern noch den Tomaselli auf dem Plan hatte, habe ich umdisponiert und bin den KS Lipella gegangen.

    Zufahrt vom Passo Falzarego runter Richtung Cortina d'Ampezzo. Bei km 113.7 (schwarz-weiße Schilder am Wegrand) in einer Rechtskehre gehts dann links hoch zum Rifugio Dibona. Die enge Zufahrtsstraße ist ca 4km lang und asphaltiert, die letzten 1,5km sind dann Schotterpiste und weniger schlimm als der Hüsler sie in seinem Buch beschreibt, auch die angebliche Parkplatznot bleibt wohl dem Hüsler seine Exklusivmeinung.

    Zustieg ab Parkplatz gut 1 Stunde, dann gehts hoch über eine Leiter zum Tunnel.(Stirnlampe nicht vergessen) Am ersten Ausstieg allerdings gehts rechts hoch weiter. Ich hab das völlig verpeilt bin aus dem 1. Loch raus und habe mich gewundert warum mir am KS alle Leute entgegenkommen

    Ok, durch den Tunnel wieder runter zum 1. Ausstiegsloch und quasi eine Ehrenrunde gedreht <img class= Dann quer auf dem geröllweg entlang zum Einstieg des Klettersteiges. Der unterteilt sich in 3 Abschnitte. Nach dem 2. Teil gabelt sich der Weg. Rechts hoch zum Gipfel oder links runter zum Rif. Guissani.

    Ich habe die Gipfelvariante allerdings ausgelassen und bin nur ein Stück des 3.Teiles hochgeklettert und dann wieder umgedreht.

    Fazit der Tour: Alle postiven Berichte über die Tour unterschreibe ich ohne Einschränkung. ich war völlig fasziniert von dem Panorama, der Wegführung, des Klettersteiges der m.E. selten den C Bereich erreicht. Allerdings muss man auch hier mit Menschenmassen und den daraus resultierenden Wartezeiten rechnen.

    Ich hab insgesamt 6 Stunden gebraucht, mit Gipfelvariante dauert es sicher nochmal ca. 1,5 – 2 Stunden länger.

    Eine mäßig schwierige Tour mit viel gesicherten und auch ungesicherten Gehpassagen an Felsbändern und Terassen, aber trotzdem sollte man mal dort gewesen sein.

    Hier ein paar Bilder

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    Der Gipfelanstieg, kurz danach bin ich wieder abgestiegen

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    Der Abstiegsweg zum Rif. Guissani

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    Auch hier alte Kriegsstellungen

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  • KarlM

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 07:19

    Hallo

    schön, dass bei Dir das Wetter mitspielt, ich hoffe, bei mir in 3 wochen auch……

    Du schreibst “selten den C-Bereich erreicht”

    hier solltest Du aber für die Nachgeher anfügen, dass der zweite Teil, wo Du umgedreht bist, auf jeden Fall den D-Bereich erreicht,

    es wird dort kontinuierlich bis zum Ausstieg auf den Gipfelhang immer schwerer, vor allem am Ende des Amphietheaters

    weiterhin viel Spaß

    Karl

  • Stroty

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 07:43

    Ja, da muss ich Karl recht geben. Am Ende des Amphitheaters wartet, wenn ich mich recht erinnere, z. B. ein kurzer vielleicht 2-4m hoher senkrechter Aufschwung, bei dem ich mich damals irgendwie blöd angestellt, das Ding aber dann überwunden habe. Könnte sein, dass sich da manch einer ebenso schwer tut (Müsste auf deinen Bildern im fünftletzten ganz oben rechts zu sehen sein) War für mich die Schlüsselstelle.

    Aber die Tour ist toll. Kleiner Tipp noch: Im Tunnel immer geduckt gehen, jedenfalls Leute über 1,80m da man sonst ständig an die decke knallt.

  • harwin

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 08:02

    Danke für den Bericht und die Bilder, bestärkt mich darin so bald als möglich doch mal in Richtung Dolomiten aufzubrechen.

  • Reinhard1

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 09:08

    Hallo Uwe,

    Danke für den tollen Bericht mit den schönen Bildern. Ich meine auch, dass die Schlüsselstelle im Amphitheater im D-Bereich liegt:

    [/url:2qbiqbas]

    Und im Tunnel ist es ratsam, einen Helm zu tragen. Meiner hat durch die Deckenanstöße etliche Schrammen bekommen, der Kopf blieb dank des Helms aber unbeschädigt. –><img class= –>

    Gruß Reinhard

  • Stroty

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 10:03

    Meine auch, dass man ein Band im Amphitheater nach rechts quert und dann der senkrechte Aufschwung kommt. Oh ja, der Helm sah nach der Tour furchtbar aus. Automatisch immer wieder den Kopf gehoben und dann hat es “bums” gemacht…

  • UD

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 14:14

    @ Reinhard:

    Wo gehts denn da oberhalb des Kletterers weiter – ich kann das Seil nicht mehr verfolgen:

    Ist das schon die Schlüsselstelle oder kommt die erst oberhalb des menschen?

    Gehts dann nach rechts und dann senkrecht hoch?

    Oder direkt senkrecht weiter hoch?

    Oder nach links über das erkennbare Band (ungesichert?) und dann nach links aus dem Bildausschnitt raus?

    Gruß

    Uli

  • ralf

    Administrator
    18. Juli 2012 at 14:30

    hi uli!

    die tour machen wir im august zusammen…. ich melde mich bei dir

    VG, Ralf

  • Stroty

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 14:32

    Hallo Uli,

    wenn ich mal, soweit ich mich erinnern kann, antworten darf: Der KSler kommt am Ende der Sicherung auf ein Band und geht dieses nach rechts. Ich meine mindestens bis dort, wo am linken Bildrand unten die dunkle Stelle im Gestein ist. Dort folgt dann der Steilaufschwung. Wie gesgat, schon etwas her, aber so dürfte es ungefähr sein.

  • Reinhard1

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 16:16
    UD wrote:
    @ Reinhard:

    Wo gehts denn da oberhalb des Kletterers weiter – ich kann das Seil nicht mehr verfolgen:

    Ist das schon die Schlüsselstelle oder kommt die erst oberhalb des menschen?

    Gehts dann nach rechts und dann senkrecht hoch?

    Oder direkt senkrecht weiter hoch?

    Oder nach links über das erkennbare Band (ungesichert?) und dann nach links aus dem Bildausschnitt raus?

    Gruß

    Uli

    Hallo Uli,

    Du strapazierst aber mein Erinnerungsvermögen. Es ist ja schon einige Jahre her, als ich die Tour gemacht habe.

    Im oberen Bereich, wo das Foto entstand, bewegt man sich abwechselnd auf leichten Bändern (A/B) und kräftezehrenden Steilstufen (C/D). Soweit ich mich erinnern kann, befindet sich die schwierigste Stelle kurz vor dem Erreichen des Normalweges und ist auf dem Foto nicht sichtbar.

    Oberhalb des Kletterers erreicht man ein schmales Band und quert dieses nach rechts bis zur nächsten Steilstufe, hier ist das Band sichtbar:

    ** you do not have permission to see this link **

    Die Ferrata Lipella gehört zu den schönsten Touren, die ich gemacht habe!

  • Stroty

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 16:21

    Ja genau, und wo die KSlerin jetzt vorne im Bild ist, geht es wenig später den Steilaufschwung hoch. D würde ich sagen.

    Das Szenario im Amphitheater ist gewaltig. Die Tour insgesamt auch. Und dazu noch ein 3000er.

  • UD

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 18:14

    Super – danke für die Antworten!!!

    Uli

    @Ralf:

  • Daniel

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 18:45

    Hallo,

    der obere Teil ist schon ein Stück schwerer als der untere, D Stellen warn aber meiner Erinnerung nach eher nicht dabei. Die Rampen werden ein bisschen länger und steiler und man selbst etwas müder, aber die Einzelstellen bleiben im Rahmen.

    Die Stelle, die ich am schwierigsten in Erinnerung habe, war eh die Stufe im unteren Teil:

    Steeler wrote:

    [/url:1fr7p9y6]

    Da muss man erstmal hochhüpfen, mit nem schweren Rucksack…

    Gruß Daniel

  • Steeler

    Mitglied
    18. Juli 2012 at 20:43
    KarlM wrote:
    Hallo

    schön, dass bei Dir das Wetter mitspielt, ich hoffe, bei mir in 3 wochen auch……

    Du schreibst “selten den C-Bereich erreicht”

    hier solltest Du aber für die Nachgeher anfügen, dass der zweite Teil, wo Du umgedreht bist, auf jeden Fall den D-Bereich erreicht,

    es wird dort kontinuierlich bis zum Ausstieg auf den Gipfelhang immer schwerer, vor allem am Ende des Amphietheaters

    weiterhin viel Spaß

    Karl

    Du hast natürlich recht, Karl. Das habe ich nicht angegeben, ich habs allerdings nicht live erlebt sondern es nur von den Beschreibungen gewußt.

    Aber bis zur Gabelung ist es selten im C Bereich und wer sich nicht mehr zutraut sollte dort zum Rif. Guissani absteigen.

    Gruß Uwe

  • ralf

    Administrator
    25. Oktober 2018 at 16:46

    während wir auf dem Tomaselli Klettersteig die Tage unterwegs waren, hatten wir quasi permanent den gewaltigen Felsklotz der Tofana di Rozes (3225m) im Blick. Kein Wunder also , dass dieser Berg dann auch gleich am nächsten Tag noch auf dem Tourenplan stand.

    Wir sind am Parkplatz am Rifugio Dibona gestartet und nach ca. 45 Minuten standen wir schon am Einstieg zum Stollen, der gleichzeitig den Beginn der via Ferrata Lipella[/url:1usulzce] markiert. Beeindruckend und beklemmend wie ein tags zuvor am Lagazuoi. Am Anfang klettert man auf stabilen Eisenleitern (neben den alten Kriegsleitern) hoch zum Stolleneingang. Hier dann sehr steil und mit Treppe (ausgebaut) durch den Berg hindurch auf die Westseite der Tofana di Rozes.

    Von dort dann schön querend in die Westflanke und stufig aufsteigend immer jeweils 1 Band höher gelangend bis zum Abzweig Tre dita – hier kann man nun entweder links zum Notabstieg direkt zum Rif. Giussani oder rechts weiter auf der Via Ferrata Lipella durch das gewaltige “Amphitheater”. die kletterei hierdurch zieht sich nochmals ganz schön. Ausstieg ist dann auf dem Rücken der Tofana di Rozes auf gut 3000m. Danach unschwierig die restlichen 200Hm in einer halben Stunde zum Gipfelkreuz. Die Aussicht von hier oben ist der absolute Wahnsinn!

    Bzgl. der Diskussion mit der Schwierigkeit – der Steig ist vergleichsweise leicht (max. C) aber lang. Insgesamt eine tolle Unternehmung, die ich jederzeit wieder machen würde. Das einzige etwas nervige ist der sehr geröllige Abstieg durch die Nordflanke – aber das gehört halt zu so einer großen Tour nun mal dazu. Ab der Giussani Hütte kann man dann in 2 Geröllrinnen sehr gut “abfahren” so dass man schnell den Parkplatz wieder erreicht!

    Hier ein paar ganz frische Bilder der Tour (alles komplett schneefrei gewesen!)

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