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Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de Forums Ausrüstung Hilfe! Schlafsack gesucht (Vaude oder Deuter)

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  • Hilfe! Schlafsack gesucht (Vaude oder Deuter)

    aktualisiert 14 Jahre, 3 Monat aktiv. 2 Mitglieder · 5 Beiträge
  • wilier_biker

    Mitglied
    19. Februar 2012 at 15:28

    Hallo Community,

    ich suche einen Schlafsack mit dem ich von Frühjahr (Mai) bis Herbst (Oktober) im alpinen Gelände bis auf 2500m OHNE Zelt übernachten kann. Ich bin 185cm groß bei 76kg.

    Leider kenne ich mich auf dem Gebiet noch überhaupt nicht aus und bitte darum um eure Hilfe!!!

    Reicht mir ein Comfort-Bereich bis 0!C?

    Welche Füllmenge sollte ich wählen?

    Da ich an Produkte der Firmen Deuter und Vaude günstig rankomme, würde ich gernen einen Schlafsack von einer dieser Firmen kaufen.

    Was haltet ihr vom Deuter Exosphere -4 oder Vaude Arctic 800?

    Würden die meie Anforderungen erfüllen?

    Schon mal besten Dank für eure Antworten!

  • Bjarga

    Mitglied
    19. Februar 2012 at 15:48

    Servus!

    Um dort oben bei meist Temperaturen um den Gefrierpunkt eine Nacht zu verbringen reichen meiner Meinung nach 400 – 500g Daune, solange du nicht übermäßig frierst und zur Not auch immer mal noch ne Schicht mehr anziehen kannst. Und bei dieser Füllmenge gibts von Vaude einzig den Ice Wall 450 (eigentlich für Frauen) bzw. den Blue Beach 450, die ein halbwegs akzeptables Packvolumen haben. Der Rest ist schlichtweg zu groß gepackt, nachdem du ja auch noch Isomatte und Biwaksack unterbringen musst, da die ja alle auch nicht winddicht sind.

    Aber da gäbe es von zB Exped Wasserdichte Dauenenschlafsäcke in ähnlichem Packmaß, die auch mehr Daune haben und somit noch wärmer wären (zB Waterbloc 600).

    Aber kurzum:

    – Eher Daune, da Packmaß und Gewicht um einiges besser als bei Kufa (Nachteil: Wenn die Daune nass wird, frierst du!)

    – 800g Daune sind fürn Sommer zu viel, spar dir das Gewicht. Zur Not im Herbst was drunter ziehen

    – Die von dir genannten Schlafsäcke wären mir zu groß bzw. zu überdimensioniert für die von dir genannten Touren rund um den Sommer

    – Wenn du beim Schlafsack sparen kannst, investier das Geld in ne gute, leichte Isomatte und nen ordentlichen, atmungsaktiven Biwaksack. Dann haste mehr Spaß und auch bei längeren Touren keim Problem mit Kondens oder Schlepperei.

    Wobei das alles auch eine Frage ist, wie oft du das wirklich vor hast.

  • wilier_biker

    Mitglied
    20. Februar 2012 at 01:26

    Danke dir für deine sehr ausführliche Antwort! Dadurch hast du mich schon mal ein ganzes Stück weiter gebracht!

    Somit wäre wohl mein neues Anforderungsprofil:

    – Komfort: um 0°C

    – Limit: -3 bis -5°C

    – Extrem: ca. -20°C

    – Daune

    – Kleines Packmaß

    Wobei ich gleich zum letzten Punkt mal noch eine Frage hätte: Wie muss ich Angaben wie “30x25cm” verstehen? Das sind ja immer nur Flächen. Wie dick ist der Schlafsack dann noch wenn ich ihn auf diese Fläche zusammenlege? Oder habe ich da was falsch verstanden? Ein Packmaß sollte doch ein Volumen, keine Fläche sein, oder?

    Somit hätte ich auch zwei neue Favoriten, von denen ich hier auch mal die Eckdaten poste:

    Vaude Ice Wall 450 (wie von dir vorgeschlagen)

    450g Daune

    30x25cm

    1300g

    1°C -4°C -22°C

    ODER

    Deuter Neosphere -4°C

    350g Daune

    15x37cm

    1050g

    2°C -4°C -20°C

    Der Deuter hat trotz 100g weniger Daune einen (fast) identischen Temperaturbereich. Kann ich mich auf diese Angaben verlassen? Weil dann wäre der Deuter ja bei gleicher “Leistung” 250g leichter. Oder sollte man hier lieber auf das Daunengewicht achten?

    Der von dir noch vorgeschlagene Blue Beach von Vaude ist nochmal ein Stück unterhalb des Temperaturbereichs der beiden genannten (d.h. nicht so warm wie diese) und würde damit ausscheiden.

    Würde mich freuen, wenn ihr meine Fragen beantworten könntet!

    Grüße

    Andy

  • Bjarga

    Mitglied
    20. Februar 2012 at 07:49

    Ich würde da eher auf die Füllmenge an Daunen achten.

    Zum Packmaß: Kompressionssäcke haben meist Zylinderform.

    Somit hast du da 3dm * 2,5dm, was nach V = r² * Pi * h dann 1,25²*Pi*3= 14,7l ergibt. Ziemlich groß, 400g Daune pasasen auch in einen 6l Kompressionssack bei anderen Firmen, was dann nichtmal mehr die Größe eines Schuhkartons hat. Optimal ist das immer noch nicht.

  • wilier_biker

    Mitglied
    20. Februar 2012 at 13:04

    Ah okay deiner Erklärung nach müsste also eine Zahl die Höhe des Zylinders und die andere dessen Durchmesser sein, richtig?

    Omg 15l beim Vaude sind ja dann echt wahnsinnig viel :-O

    Das wäre aber doch ein Vorteil des Deuter Noesphere -4. Der hätte dann nach meiner Rechnung nur 6,5l.

    Andere Hersteller als Vaude und Deuter kommen für mich wie gesagt nicht in Frage

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