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  • 2,5 Tage Rosengarten

    aktualisiert 14 Jahre, 9 Monat aktiv. 4 Mitglieder · 17 Beiträge
  • martinkl

    Mitglied
    5. September 2011 at 20:52

    Hallo liebe Gipfelstürmer und Klettersteigler,

    wir planen für 17.-19.09. eigentlich die Watzmannüberschreitung. Sollte es auf der Alpennordseite wettertechnisch mies aussehen, haben wir als Alternative den Rosengarten ins Auge gefasst.

    Habt ihr für uns eine schöne 2,5 Tagestour_Empfehlung (ich weiß ist relativ kurz). Also Samstag 12 Uhr los – Auto entweder auf dem Karerpass oder in Vigo di Fassa fallen lassen und los gehts…

    Möchten natürlich so viele Klettersteige wie möglich dabei haben. Gehen bis Kategorie D. Montag Abend sollten wir dann wieder am Auto sein, oder dieses mit dem Taxi erreichen können.

    Tour, gerade am Sonntag – 2. Tag – kann auch etwas anstrengender und ambitioniert sein.

    Wer hat schöne Ideen und Vorschläge für uns, mit Hüttenübernachtung!

    Danke Euch.

    Gruß,

    Martin

  • KarlM

    Mitglied
    6. September 2011 at 12:33

    Hallo

    ein Vorschlag hast du ja schon,

    allerdings Laurenzi mit Übernachtungsgepäck, da brauchst Du eine gute Kondition,

    und hast die 30m-Wand im Abstieg……..

    deswegen mein Vorschlag so:

    1. Tag:

    Anfahrt zum Nigerpass, Auffahrt mit Bahn zur Kölner Hütte vor Mittagspause der Bahn

    Santnerpass, Aufstieg zur Grasleitenpasshütte (sehr empfehlenswert, aber reservieren, nur ca. 30 Plätze)

    etwa 100 hm vor der Vajolethütte beim Gartlabstieg geht nach links ab ein Abkürzungsweg, gut erkennbar und leicht

    2. Tag

    gehen ohne Übernachtungsgepäck

    Richtung Molignonpass zum Einstieg Laurenzi, Laurenzi, direkt weiter zur Kesselkogelüberschreitung

    und dann Grasleitenpasshütte, mit Gepäck 45 min Abstieg zur Vajolethütte

    3. Tag

    Rotwand-Klettersteig, ggf. Masare dranhängen, oder nur Masare, mit Bahn Abfahrt zum Karerpass,

    Alternativ noch Hirzelweg (Höhenwanderung einfach mit sehr guter Aussicht (ca 1,25 h Mehraufwand) zur Kölner Hütte und dort Abfahrt mit Bahn.

    Vom karerpass geht es in der Regel gut mit Autostop zum Nigerpass, ca,. 5-6 km, falls ohne Hirzlweg

    es gibt auch eine Busverbindung siehe unter ** you do not have permission to see this link **

    weitere Tips gebe ich gerne, bitte melden bzw. Fragen

    für den 3. Tag wäre auch Scalieretspitze, Popespitze, Abstieg zur Vajolet und Tschagerjoch denkbar, sehr sehr einsam, aber kein Klettersteig

    Grüße und viel spaß

    Karl

  • martinkl

    Mitglied
    6. September 2011 at 14:23

    hallo,

    erstmal danke für eure antworten.

    welche hütte auf dem bild im anhang ist das???

    [/url:21ysj9bk]

  • wolf

    Mitglied
    6. September 2011 at 14:31

    moin martin.

    das ist das rifugio re alberto…..in tedesco: gartlhuette, unter den vajoletttuermen. –><img class= –>

  • KarlM

    Mitglied
    6. September 2011 at 15:14

    Hallo Martin,

    da kommst du beim Abstieg vom Santnerpass vorbei,

    siehe meinen Vorschlag

    grüße Karl

    edit: Wolf war schneller……

  • Manni-Fex

    Mitglied
    6. September 2011 at 20:44
    KarlM wrote:
    Hallo

    einAufstieg zur Grasleitenpasshütte (sehr empfehlenswert, aber reservieren, nur ca. 30 Plätze)

    Das kann ich nur bestätigen. Habe vergangenen Samstag dort übernachtet. Die Hütte ist zwar klein, aber alle sehr freundlich.

    Achtung: es ist eine private Hütte und deshalb gibt es keinen Alpenvereinsrabatt.

    KarlM wrote:

    für den 3. Tag wäre auch Scalieretspitze, Popespitze, Abstieg zur Vajolet und Tschagerjoch denkbar, sehr sehr einsam, aber kein Klettersteig

    Ist zwar kein Klettersteig, wer aber die Popespitze machen möchte sollte den 2 Schwierigkeitsgrad im Auf- und Abstieg beherrschen. Dafür wird man mit einem herrlichen Blick auf

    die Vajolettürme belohnt.

  • Manni-Fex

    Mitglied
    6. September 2011 at 20:45
    Dan wrote:
    Servus Martin,

    solltest du an der Vajolethütte vorbei rauschen, geh bitte mal kurz rein und frag ob meine Kletterschuhe (MiuraVS Gr. 42) noch da liegen. Wenn ja bring sie mir mit. –><img class= –>

    Danke u Grüße,

    Dan

    Die waren von dir? Hab sie auf Ebay versteigert:-)))

  • martinkl

    Mitglied
    6. September 2011 at 21:09

    hallo hallo karl, hallo miteinander

    karl, dein vorschlag gefällt mir super, da wir hier alle 5 großen klettersteige des rosengarten dabei haben, wie ich es so bei klettersteig.de recherchiert habe (santner, laurenzi, kesselkogel, masare u rotwand).

    hast du ungefähre gehzeiten für die tour, gerade 1. tag von kölner hütte über santner pass bis grasleitenhütte? schon selbst gegangen?

    klingt auf jedefall interessant.

    …aber eigentlich hoffen wir ja auch auf gutes wetter für die watzmannüberschreitung…

    aber die tour wäre dann auf jeden auch schonmal der 1. vorschlag für die nächste saison.

    beste grüße aus dresden

    Martin

  • KarlM

    Mitglied
    7. September 2011 at 07:10

    Hallo Martin

    ich versuchs mal mit den Gehzeiten,

    Mannifex weiss das besser

    ich kenne natürlich euer Tempo / Gepäckmenge nicht

    1. Tag Kölnerhütte-Santnerpass-Grasleitenpass müßte in 4-5 h zu schaffen sein

    (mit meiner 10-jährigen Tochter habe ich das in 6 h gemacht)

    2. Tag ist volles Tagesprogramm, ich denke mal 7 h Gehzeit, du hast ha kein schweres Gepäck,

    (habe ich in der Zeit gemacht, allerdings Ausgangspunkt Tierser-Alpl)

    der Abstieg zur Vajolethütte ist Zugabe, geht nur bergab und ist in 45 min zu schaffen

    3. Tag, habe ich nicht gemacht

    zuerst natürlich über den Cigoladepass Richtung Rotwandhütte, ich schätze 1,5-2 h (in einigen karten gibt es noch den Mugonipass, nicht benützen!!!)

    dann A: direkt rechts abzweigen zum Vajolonpass und dann Klettersteig Rotwand+Masare+Abstieg zur Rotwandhütte

    oder B: Gepäck zur Rotwandhütte, dann Klettersteigrunde egal wie herum und dann zur Rotwandhütte zurück, (Vorteil ohne Gepäck)

    KS- Runde ca. 5-6 h

    Abstieg via Lift Paoline 30 min Gehzeit

    Abstieg via Hirzelweg u. Kölner Hütte und dann Lift 1,5 h, das könnte mit den Bahnzeiten knapp werden, also lieber Autostopp

    oder wenn ihr mit 2 Autos unterwegs seit, eh kein Problem.

    Auffahrt Nigerpass, bei Bozen-Süed zuerst richtung Schlerngebiet und dann nach ca. 6 km rechts ab

    Auffahrt Karerpass bei bozen-Süed über Eggental

    Rotwand-Masare-KS:

    alle Führer beschreiben zuerst Masare und dann Rotwand (habe ich mit meiner Tochter so gemacht)

    Hüttenwirt der Rotwandhütte empfiehlt alles genau andersherum, da da die schwereren Stellen im Aufstieg sind,

    dfas ist so, allerdings sind die Stellen daann doch nicht “so schwer”, da immer kurz

    Führer Empfehlung (unbedingt) den vom Schall-Verlag, (da machst du hier im Forum vielen eine Freude)

    Viel Spaß

    Karl

  • Manni-Fex

    Mitglied
    7. September 2011 at 11:21
    Kletterkiki wrote:

    Scalieretspitze und Popepass und ein KS wäre auch denkbar. Dann müsstest du evtl. über den Scaletteweg oder der Pepo di Medil (Zustand ungewiss) runter zur Gardeccia-Hütte.

    Ich kenne den aktuellen Zustand des Steiges Bepo de Medil . Hab den Steig am Samstag im Aufstieg zur Pala di Mesdi gemacht. In der sehr steilen Rinne sind Drahtseile vorhanden, wenngleich einige Haken ausgerissen sind. Bei diesen Schwierigkeiten im Spätsommer aber kein Problem. Kann nicht sagen wie das ist wenn noch Schnee und Eis in der Rinne sind.

  • wolf

    Mitglied
    7. September 2011 at 12:00
    KarlM wrote:

    Rotwand-Masare-KS:

    alle Führer beschreiben zuerst Masare und dann Rotwand (habe ich mit meiner Tochter so gemacht)

    Hüttenwirt der Rotwandhütte empfiehlt alles genau andersherum, da da die schwereren Stellen im Aufstieg sind,

    dfas ist so, allerdings sind die Stellen daann doch nicht “so schwer”, da immer kurz

    moin.

    der huettenwirt hat recht. ich hab die beiden steige ebenfalls schon in beide richtungen miteinander verbunden gemacht.

    die schoenere tour ist definitiv ZUERST rotwand und dann masare.

  • Manni-Fex

    Mitglied
    7. September 2011 at 12:46
    wolf wrote:
    [

    moin.

    der huettenwirt hat recht. ich hab die beiden steige ebenfalls schon in beide richtungen miteinander verbunden gemacht.

    die schoenere tour ist definitiv ZUERST rotwand und dann masare.

    Und so kommt man ganz nebenbei beim Abstieg erst an der Hütte vorbei und genehmigt sich noch etwas…beim Aufstieg würde das niemand machen.

    Leider ist der Hüttenwirt der Rotwandhütte erst vor wenigen Wochen beim ungesicherten Abstieg einer Klettertour tödlich verunglückt.

  • wolf

    Mitglied
    7. September 2011 at 13:43
    Manni-Fex wrote:

    Und so kommt man ganz nebenbei beim Abstieg erst an der Hütte vorbei und genehmigt sich noch etwas…beim Aufstieg würde das niemand machen.

    nana, manni…wollen wir da jemanden nur den kommerz unterstellen? –><img class= –>

    ich kehre sowieso immer an der baita pederiva nebenan ein. und wenn unser neffe dabei ist muessen wir da im aufstieg UND abstieg einkehren, weil es da noch eine echte, handgeruehrte heisse schokolade gibt.

  • Manni-Fex

    Mitglied
    7. September 2011 at 20:56
    Kletterkiki wrote:
    Ich muss mich nochmal einschalten: Wenn du nicht die ganze Zeit mit den Massen unterwegs sein will, dann solltest du das Lausatal einplanen… Es ist wunderwunderschön dort.

    Ich denke die gesamte Larsecgruppe ist von den “Massen” noch etwas verschont, aber nicht weniger attraktiv als der restliche Rosengarten. Ich bin am Samstag von Gardeccia über den Bepo de Medil

    auf die Pala di Mesdi aufgestiegen und dann weiter zum Popepass. Habe dann noch die nördliche Popespitze bestiegen und war wirklich bis auf 2 Gämsen niemanden begegnet. Von der Popespitze konnte ich tief unten

    im Vajolettal die Menschenmassen beobachten.

  • KarlM

    Mitglied
    8. September 2011 at 07:21

    Hallo

    zu Larsec kann ich euch nur zustimmen

    ich bin dort 2 Tage unterwegs gewesen jeweils von der Grasleitenpasshütte,

    Scarlieret, Popespitze, Lausakofel, Larseckofel, Polenton,

    einsame Täler und Scharten, man braucht etwas Mut für unbekanntes wegloses,

    wird aber mit großartiger Einsamkeit belohnt.

    Anderseits wird wohl zum geplanten Datum im Vajolettal nicht mehr “so viel” los sein

    grüße

    Karl

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