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Europatour 7 Länder in 14 tagen
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hallo zusammen,
mein kumpel und ich machen wärend der pfingstferien einen klettersteigtrip durch 7 länder.
wir sind noch auf der suche nach einer weiteren person die uns begleitet, da spritkosten und mautgebühren nicht gerade einen unerheblichen faktor des buget ausmachen und weil einen klettersteigunternehmung zu 3. viel sicherer ist
wir klettern alles von 2 bis 5-6, genauera angaben foltgen bei interesse
wenn irgendwer interesse hat kann er sich gerne bei mir melden
lg benny
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Schade, ich bekomm Urlaub erst Ende August. Die Initiative ist aber toll, hoffentlich klappts bis zuletzt … Ich wünsche euch tolle Unterhaltung und super Wetter!
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wetter war fast immer super wir haben in 10 tagen 10 klettersteigen gemacht.
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servus karlheinz!
glückwunsch zu einem gelungenen “Europatrip”.
meinst du, du kannst hier im forum[/url:1hb6y0wq] einen kleinen Tourenbericht (Welche steige hast du alle gemacht?) samt ein paar Fotos (zum neidisch machen) posten?
Vielen Dank und schöne Grüße,
Ralf
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Ralf wrote:servus karlheinz!
glückwunsch zu einem gelungenen “Europatrip”.
meinst du, du kannst hier im forum[/url:3of8k9za] einen kleinen Tourenbericht (Welche steige hast du alle gemacht?) samt ein paar Fotos (zum neidisch machen) posten?
Vielen Dank und schöne Grüße,
Ralf
Auch ein Servus von mir,
so ein Tourenbericht wäre echt super! *neugierigbin*
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so dann mach ich euch jetzt mal ein bisschen neidisch
1.Tag
der erste tag begann regnerisch, trotz schlechtem wetter haben wir den edelweis-klettersteig (stubeital) gemacht, welcher seinem namen übrigens alle ehre macht, da der ks aber nur 45min ging entschlossen wir uns kurzerhand noch den in der nähe befindlichen Höllenrachen zu durchschreiten. leider ging dieser auch nur 20 min sodass wir beschlossen auf die rinnensptze (exakt 3000m) zu steigen. Alles in allem ein sehr ausgefüllter und am ende sehr ansterngender tag. am abend noch fuhren wir weiter nach wolkenstein (westdolomiten) und nahmen uns dort erst mal ein nettes zimmer. im gespräch stellte sich heraus das die hausbesitzerin die schwester des erbauers jenes ks war den wir am nächsten tag machen wollten (Sandro Pertini – Klettersteig 501). Und so kam es auch das wir vieles über die entstehungsgeschichte und die wichtigkeit des ks für die einheimischen erfuhren….
2.Tag
Nach einem herzhaften frühstuck ging´s voller vorfreude los…..
doch dank der schlechten anfahrtsbeschreibung liefen wir zunächst mal eine stunde den falschen gipfel hinauf
nach einigem herumfragen und erneutem kartenstudium fanden wir letztlich doch den richtigen weg und die stimmung stieg rasant.
der klettersteig wartete mit hervorangenden aussichten auf und hielt einige hübsche überraschungen bereit. Der Klettersteig war bestens gesichert verlief sehr steil und bot auf halber strecke eine schöne platform zum verweilen und entspannen. der gipfel jedoch war für uns etwas besonderes, er war relatief flach, weitläufig und mit gras bedeckt. eine kleine gruppe einsamer ziegen folgten uns eine weile
der abstieg, ein weiters high light, bescherte uns wunderschöne einblicke in die landschaft und verlief durch ein naturschutzgebiet von absoluter schönheit.
Alles in allem ein sehr schöner ausgefüllter tag.
am auto angekommen packten wir den gaskocker aus, hockten uns föllig zufrieden auf den boden und es gab für jeden einen 5 min terine sowie eine heise tasse tee.
die nun bevorstehende fahrt nach cortina d`ampezzo einem bekanntem ferienort sollte lang und anstrengend werden.
3. Tag
über nicht enden wollende pässe ging es mal auf mal ab und die übelkeit nahm stetig zu….
in den ost- dolomiten angekommen suchten wir uns einen camping platzt und schliefen recht schnell ein
bei dichtem nebel machten wir uns auf unseren ersten ks in den ost dolomiten zu besteigen. wir liefen also los ständig in dem glaube noch auf dem rechten weg zu sein.
der nebel jedoch machte die orientierung schwer sodass wir nur wenige meter am einstieg vorbeiliefen wie wir später erkennen sollten.
so liefen wir einem schmalen pfad folgend immer weiter und weiter den berg hinauf. vorbei an traurigen überbleibsel aus dem österreich-ungarischen krieg gegen italien –>
” title=”Crying or Very sad” /> –> wir waren tief gerührt von den tragischen zeugnissen und waren fassungslos dass in solch einer unwirklichen gegend menschen auch noch krieg gegeneinander führen können. der einsetzende regen sowie der nebel und altschnee verschaften uns ein schauriges gefühl. und plötzlich waren wir auf dem gipfel wie durch ein wunder sah ich kurz den ausstieg des ks und rief meinen kletterpartner, welcher bereits von nebel verschluck worden war, zu mir.nach einem kurzen gespräch kamen wir zu dem entschluss den ks rückwärts zu machen. wie sich später herausstellte war die eine gute entscheidung bzw ein gutes training für das was noch kommen sollte.
4.Tag
Der 4.tag sollte der schönste werden. zunächst sah es zwar nach regen aus doch im verlauf des tages kam immer mehr die sonne raus. auf dem Giovanni Lipella – Klettersteig 561trafen wir ein lustiges polnisches duo mit welchem wir zahlreiche lustige momente erlebt haben.
der zustieg war mit 2h genau perfekt um sich an die alpine landschaft zu gewöhnen. der einstieg des ks begann mit einem 500meter langen stollen mitten durch den fels, angelegt von soldaten. kaum drausen aus dem stollen sahen wir ein riesiges schneefeld und uns kamen sofort die erinnerungen der letzten eisigen klettersteige hoch, andere geschichte,…
der klettersteig war sehr schön angelegt und bestens gesicherert nach etwa 4h erreichten wir das ende des ks und konnten nun laut führer zwischen einem umweg über den gipfel (3200m)
oder einem abstieg über die nordseite wählen, soweit die theorie…..
die praktzis sah jedoch weis aus und zwar in form von reichlich schnee beider wege waren dermaßen von schnee bedeckt das ein weiterkommen unmöglich schien.
doch mein kollege und ich wollten uns den 3200er nicht entgehen lassen und entschlossen uns zu einer riskanten ungesicherten querung eines schneefeldes. nach dieser überaus gefährlichen aktion mussten wir erkennen das der weg zu gipfel leider unerreichbar war und so kehrten wir um
auf dem rückweg sprachen wir mit den polen, welche bestens englisch und teilweise sogar deutsch konnten, über die situation und erklärten ihnen die lage.
diese zwei lustigen herren hatten sich zwischenzeitlich ein herzhaftes mittagessen zubereitet und teilten uns darauf hin mit das sie nach dem essen umkehren würden…..
der rückweg hielt eine überaschung berreit wie wir sie noch nicht kannten. die immer stärker werdende sonneneinstrahlung hatte dafür gesorgt das riesigen megen schmelzwasser in form von wasserfällen oftmals direkt auf das stahlseil prallten und wir komplett durchnässt wurden
5. Tag
mittlerweile waren wir nun am gardasee, endlich durchgängig gutes wetter und trokene schuhe
wir entschieden uns für den Gerardo Sega – Klettersteig 655
toller aber nicht außergewöhnlicher Klettersteig. der Zustieg ging mehrere stunden durch einen nicht enden wollenden Wald –>
” title=”Crying or Very sad” /> –> 6. Tag
der 6.tag hielt wieder eine überaschung für uns bereit, wir entschieden uns eine K6 zu machen und zwar den Rio Pisetta – Klettersteig 670
glücklicher weise erklärte uns ein nettes ehepaar auf dem vorgesehenen parkplatz den zustieg und seine tücken.
die tour war wie zu erwarten sehr anstrengen und der stark abgegriffene fels machte die sache auch nicht leichter(wer vor hat die tour zu machen sollte unbedingt kletterschuhe mitnehmen )
die steilwand bietet könnern jedoch ein unvergessliches erlebnis mit einer wunderbaren aussicht. Über die klettersteige am gardasee lässt sich allgemein sagen: wenig alpin, oft spuren der zivilisation sichbar, gut gesichert, gut markierte wege jedoch für meinen geschmack zu germaniesiert und zu kurze klettersteige
7.Tag
der del Centenario – Klettersteig 737 am comersee war auf eine art gesichert die uns bis dahin noch nicht begegnet war. ein sehr loses stahlseil zur sicherung und eine ebenfalls los kette zur hilfe. k5, völlig überbewertet nutzt man die hilfen nicht so klettert man im 3 – 4+ grad. die einzelnen kletterpassagen sind nicht höher als 50 meter, immer wieder kommen größere oder kleinere querungen die einen kurz verschnaufen lassen. man kann den ks getrost ohne hilfen meistern, dann wird er auch noch am ehesten der bewertung gerrecht. die auchsicht jedoch ist wunderschön auch wenn der stadtverkehr unter einem die iduelle gelegentlich trübt.
8. Tag
zu guter letzt machten wir noch den Gruppo Alpini – Klettersteig 720 in lecco. dieser ks war nichts besonderes abgesehen von der steilwand zu beginn glich er doch sehr stark den letzten beiden klettersteigen und war damit nichts besonderes für mich.
wir waren nun schon 10 tage unterwegs auf dem weg in die Schweiz unserem nächsten ziel rechnete mein Kollege ein wenig herum und kam leider letztendlich zu dem Schluss dass das Geld alle war. und so entschlossen wir uns durch zu fahren bis letztendlich 5 km vor unserem Heimatort die Reserve des tankt´s aufleuchtete. schade wir hätten gerne noch 2 ks in der schweiz gemacht. venedig, monaco und frankreich sowie den 3 Schwesternsteig in Liechtenstein mussten wir aus Geldmangel sausen lassen
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Servus Karlheinz!
Kannst Du bitte bei den Bilder-upload Dein Kreuzchen bei Familienfreundlich machen?
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oh muss ich da jetzt alle bilder nochmals löschen und neu hochladen um dann dieses häckchen zu setzen? oder gibt es einen anderen weg?


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