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Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella

Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella
Die Umrundung des Popera-Massivs - in Form der Klettersteige Ferrata Roghel, Ferrata Cengia Gabriella und dem Alpinisteig - ist eine großartige Tour in grandioser Landschaft, ausgesetzt u. teilweise wenig gesichert.

Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella kommentieren     Tour drucken

 
Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella
 
13 Std.
 
D
 
nein
 
Sentinella-Scharte (2717 m)
 
1149 m
 
Parkplatz am Rifugio Lunelli (1568 m), SO von Sexten (Anfahrtsskizze)
 
Elfergruppe, Sextener Dolomiten / Venetien
 
  
5=top, 1=flop
 
4.81 Bewertung Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella basierend auf (16 Stimme(n))
Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella
Diese Tour ist aktuell
OFFEN (gesetzt von Tesa am 2015-07-26 11:59:34)
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Details zur Tour -

Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella

- Topo
Beschreibung: Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella
Ca. 7 km hinter dem Kreuzbergpass zweigt eine schmale asphaltierte Straße vorbei an Valgrande zum Rifugio Lunelli ab. Von hier auf bequemen Weg in knapp 1 Std. zum Rifugio Berti (1950 m).

1. Abschnitt: über die Ferrata Aldo Roghel (D) vom Rifugio Berti zum Bivacco Battaglione Cadore (3 - 3,5 Std.) Die Ferrata Aldo Roghel ist der heikelste Abschnitt der ganzen Runde, da eine glatte, senkrechte Wandstufe überwunden werden muss. Um zum Einstieg zu gelangen, hält man sich kurz vor dem Rifugio Berti links, kreuzt den Steig 152 und steigt über einen Geröllhang und Rinnen steil hinauf. Drahtseile und Steigbügel führen über steile Stufen, durch einen Kamin, der manchmal vereist ist, und über senkrechte Platten hoch in die Forcella delle Guglie di Stalata (2540 m). Auf der anderen Seite gelangt man, über Felsstufen und Schuttrinnen, nur teilweise durch Drahtseile gesichert, hinunter zum Bivacco Battaglione Cadore (2219 m) im oberen Val Stalata. Vor 1991 führte die Ferrata Roghel über eine wackelige Leiternserie über die Forcella Piccola di Stalata. Dieser Übergang war leichter als der heutige, wurde aber durch einen Felssturz zerstört. 2. Abschnitt: über die Ferrata Cengia Gabriella (C) vom Bivacco Battaglione Cadore zum Rifugio Carducci (4 - 4,5 Std.)

Die Ferrata Cengia Gabriella ist lang und durch zahlreiche Auf- und Abstiege sehr ermüdend, bietet aber ein großartiges Panorama. -Die Via Ferrata Cengia Gabriella ist nur stellenweise gesichert, man bewegt sich größtenteils auf Felsbändern, die oft unterbrochen, steil und ausgesetzt sind. Um das Band der Cengia Gabriela direkt von der Ferrata Roghel zu erreichen, steigt man nicht ganz zum Bivacco ab, sondern quert nach rechts durch den Schuttkessel des Ciadin de Stalata und trifft so auf den Steig, der vom Bivacco über Leitern herauf führt. Der Abstieg am Ende der Cengia Gabriella ins Val Giralba und zum Rifugio Carducci (2297 m) führt durch eine steile, seilgesicherte Rinne, in der sich lange der Schnee hält. Dann sind Steigeisen sehr hilfreich.

3. Abschnitt: über den Alpinisteig (B) vom Rifugio Carducci zum Rifugio Berti (4,5 Std.) Der Alpinisteig ist bis zur Elferscharte (ca. 2600 m) mehr Panoramaweg als Klettersteig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber auch hier notwendig. Zwischen Elferscharte und Sentinella-Scharte (2717 m) verläuft der Alpinisteig (hier C) auf der Nordseite des Elferkofels, wo Schneereste und Vereisung häufig Pickel und Steigeisen erfordern. Um zum Alpinisteig zu gelangen, steigt man zur Forcella Giralba (2431 m) auf. Links erkennt man das Rifugio Zsigmondy-Comici (2224 m), das sich neben dem Rifugio Carducci als Nächtigungsmöglichkeit anbietet, wenn man die Runde auf 2 Tage verteilen will. Hinter der Forcella Giralba hält man sich rechts und quert den Felskessel des Inneren Lochs, durch den der Aufstieg zum Gipfel der Hochbrunnerschneide (Monte Popera) (3046 m) verläuft. Bald gelangt man auf das horizontale Spada-Band mit der besonders fotogenen Stelle der beiden sich gegenüber liegenden Terrassen am Äußeren Loch. Am Ende des Bandes geht es über Geröllfelder hinauf in die Elferscharte, von der man ins Fischleintal absteigen kann. Der Alpinisteig quert jetzt anspruchsvoller die Nordseite des Elferkofels zur Sentinella-Scharte (2717 m), dann geht es, anfangs sehr steil, hinunter ins Vallon Popera und zum Rifugio Berti.
Tips, Unterkünfte, Einkehr:
Genügend Getränke mitführen! Evtl. Pickel und Steigeisen notwendig! Rifugio Lunelli, Rifugio Berti, Bivacco Battaglione Cadore, Rifugio Carducci, Rifugio Zsigmondy-Comici - Allgemeines zum Thema KlettersteigUnterkünfte in der Nähe dieser Tour
Webcams / Wetter:
Schlüsselwörter:
Ferrata, Aldo-Roghel, Cengia, Gabriella, Alpinisteig, Sextener, Dolomiten, Forcella, delle, Guglie, Val, Stalata, Giralba, Elferscharte, Sentinella, Scharte, Vallon, Popera, Rifugio, Lunelli, Berti, Bivacco, Battaglione, Cadore, Carducci, Zsigmondy, Comici
Tour hinzugefügt am:
25.05.2009 20:41     (Tour gemacht am:    )
Urheber:
Geocaching:
Übersichtskarte | Ausgangspunkt - Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella
Karte: (C) 4UMaps.eu - OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA


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Alpinisteig - Ferrata Roghel - Ferrata Cengia Gabriella

- Kommentare zur Tour / aktuelle Bedingungen vor Ort
  • Autor: Kommentar:
    Tesa


    Member

    Registriert seit: 25.05.2015
    Kommentare: 4
    22.07.2015
    Der Zustieg zur Ferrata Roghel führt durch langes Geröllfeld. Der Einstieg zum Klettersteig ist erst mitten im Geröllfeld ausgeschildert. Bei der Abzweigung vor dem Refugio Berti fehlt der Hinweis zum Klettersteig. Die Ferrata Roghel bietet ein schönes Panorama und Abwechslung zwischen vertikalen und waagerechten Passagen. Einige Stellen sind durdch Trittbügel entschärft. Insgesamt bewerte ich den Steig eher mit C.

    Über ein weiteres Geröllfeld gelangt man zum Einstieg der Ferrata Gabriella. Markierungen sind zwar vorhanden, jedoch fehlt jeglicher Hinweis auf welchem Weg man sich überhaupt befindet. Dieser Klettersteig ist sehr einfach und beinhaltet viele Gehpassagen auf Bändern. Allerdings ist er aufgrund der enormen Länge nicht zu unterschätzen.

    Der Abstieg zum Rifugio Carducci erfolgt über eine steile Geröllrille, welche man abwärts klettern muss. Der Abstieg ist an dieser Passage, welche ich mit C bewerten würde, nicht mehr mit einem Stahlseil gesichert (das alte liegt unen am Ausstieg) sondern nur noch mit einem dünnen, ungespannten Kletter-Halbseil, welches zum Teil nicht einmal mehr in den Verankerungen befestigt ist. Der Abstieg gestaltet sich dadurch als sehr heikel.
    26.07.2015 12:08 Offline Tesa Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    AL


    Gast
    Aktuelle Verhältnisse 11.08.12
    Bei Begehung durchgehend alle Stellen eis- und schneefrei. Versicherungen durchgehen in gutem bis sehr gutem Zustand. In Ferr. Gabriella teilweise komplett neu.

    Die in nahezu allen Führern angegebenen Probleme bei Vereisung sind real.
    Bei Vereisung in den schattigen Nordrinnen sind diese Stellen ohne Steigeisen/Pickel nicht zu machen.
    Bei Ferr. Gabiella bedeutet dies u.U. mehrere Stunden äußerst unangenehmen Rückstieg.

    Empfehlung: Bei stabiler Wetterlage VOR Aufstieg beim Hüttenwirt nachfragen, ob Steigeisen/Pickel erforderlich sind. Dann kann man sich das lästige Gewicht vielleicht sparen.
    13.08.2012 11:19   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    jp


    Gast
    01.08.2010
    Die Abstiege, sowohl von der ferrata Roghel, wie besonders von der Gabriella, sind mühevoll, da die Versicherungen entweder lose oder kaputt sind. Wenn man die Umrundung der Popera macht, findet man selbst am 1.8. noch Schneereste und Eisplatten nach der Elferscharte. Eine Begehung ohne Steigeisen kann lebensgefährlich sein!
    05.08.2010 17:54   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.

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