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Der Südtiroler Bergsteiger Hans Kammerlander hat ein neues Stück Alpingeschichte geschrieben. Als erster Mensch hat er erfolgreich die sogenannten Seven Second Summits bestiegen! Hans Kammerlander konnte nun mit dem Mount Tyree in der Antarktis den letzten noch offenen Berg seiner Seven Summits erfolgreich besteigen. Das Projekt verfolgte Hans Kammerlander seit fast drei Jahren - für den Mount Tyree benötigte er nach Medienmeldungen bereits mehrere Anläufe. Diesmal schaffte es Hans Kammerlander in Begleitung von zwei nicht unbekannten Österreichern - Christian Stangl und Robert Miller waren hier mit auf Expedition. Christian Stangl stand ja vor einiger Zeit mit seiner K2-Lüge in den Medien (wir berichteten) Nach dem Gipfelerfolg habe sich Kammerlander „müde, aber sehr entspannt“ am Telefon gemeldet. Wenn es das Wetterfenster zulässt, will Hans Kammerlander noch einige Klettertouren vor Ort dranhängen, der Rückflug ist spätestens am 26.Januar geplant. Quelle: Stol.it; Bildrechte: © Hans Kammerlander |
Textpassage aus Wikipedia![]() |
Unter der Bezeichnung Seven Second Summits [?s?v?n ?sek?nd ?s?m?ts] (englisch für Sieben Zweite Gipfel) werden die jeweils zweithöchsten Berge der sieben Kontinente zusammengefasst. Da es unterschiedliche Ansichten über die Grenzen Asiens zu Europa einerseits und zu Australien andererseits gibt, kommen mindestens neun Berge in Frage. Außerdem ist bei einem Gipfel umstritten, ob er als eigenständiger Berg oder nur als Nebengipfel anzusehen ist, sodass insgesamt zehn verschiedene Gipfel zu den Seven Second Summits gezählt werden können. Teils widersprüchliche Höhenangaben schaffen zusätzlich Unsicherheit, weswegen letztlich mindestens elf Gipfel im Gespräch sind. Alle Seven Second Summits zu besteigen gilt als größere bergsteigerische Herausforderung als die Besteigung aller Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der Kontinente. Noch hat niemand diese Besteigungsserie ? mit allgemein anerkannten Erfolgen auf allen sieben Gipfel einer Variante ? vervollständigt (Stand: April 2012). Die sieben Kontinente sind Afrika, die Antarktis, Asien, Europa, Nordamerika, Australien bzw. Ozeanien und Südamerika (zu anderen Zählungen vergleiche Anzahl der Kontinente). Bezüglich der jeweiligen Grenzen Europas und Australiens zu Asien gibt es verschiedene mögliche Definitionen, die sich auf die Frage auswirken, welcher der zweithöchste Berg dieser Kontinente ist. Je nach Ansicht über die Innereurasische Grenze zählt der Kaukasus in Gänze zu Asien oder nördlich seiner Wasserscheide zu Europa; nach der zweiten Meinung wäre der Dychtau im Kaukasus der zweithöchste Berg Europas, andernfalls die in den Alpen gelegene Dufourspitze.[1] Ähnliche Unklarheiten bestehen bezüglich Australien: Reduziert man den Kontinent auf das australische Festland, ist der Mount Townsend sein zweithöchster Berg. Hierfür spricht vor allem eine bergsteigerisch-traditionelle Herangehensweise, da die erste Seven-Summit-Liste vom US-Amerikaner Dick Bass nach dieser Auffassung zusammengestellt wurde. Fasst man den Begriff weiter, zählen auch deutlich höhere Gipfel im indonesischen Teil der Insel Neuguinea zum Kontinent. Dies entspricht der zweiten unter Bergsteigern anerkannten Definition der Seven Summits, nach einem Vorschlag von Reinhold Messner.[2][3] Innerhalb Indonesiens wiederum gibt es mehrere mögliche Kandidaten: Häufig wird der Ngga Pulu als zweithöchster Gipfel Indonesiens genannt.[4][5] Zu den Seven Second Summits werden jedoch nur eigenständige Berggipfel gezählt, keine Nebengipfel. So zählt etwa die Südspitze des Mount Everest nicht dazu, obwohl sie mit 8750 Metern deutlich höher ist als der K2. Wegen seiner geringen Dominanz und Schartenhöhe wird dem Ngga Pulu die nötige Eigenständigkeit vielfach nicht zuerkannt, und er wird als Nebengipfel von Indonesiens höchstem Berg, der Carstensz-Pyramide, eingeordnet.[6][7] Demnach wäre ein anderer indonesischer Gipfel der Second Summit des Kontinents. Allerdings sind die Angaben zu Indonesien teilweise widersprüchlich.[4] Neben den unterschiedlichen Ansichten, wann ein Gipfel eigenständig ist, ist eine der Hauptursachen, dass verlässliche Daten zu der Höhe der einzelnen Erhebungen fehlen. Die wenigen Messungen sind teilweise veraltet, zudem haben einige Gipfel durch das Abschmelzen ihrer Eiskappen an Höhe verloren.[8][9] Verschiedene Quellen, darunter das indonesische Tourismusministerium,[10] nennen den Puncak Trikora als zweithöchsten Berg des Indonesiens.[11] Eine SRTM-Messung aus dem Jahr 2000 legt dagegen nahe, dass der Puncak Mandala höher ist als Puncak Trikora.[10] Daneben käme beispielsweise auch der Ngga Pilimsit in Frage.[4] Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Daten der einzelnen Berge der Second Seven Summits; der Vollständigkeit halber enthält sie sowohl Puncak Trikora als auch Puncak Mandala und Ngga Pulu. In der Spalte Dominanz ist der Radius des Gebiets angegeben, das der Berg überragt. Die Schartenhöhe nennt die Höhendifferenz, die man mindestens bis zu einer Einschartung hinabsteigen muss, um zu einem höheren Gipfel zu gelangen. In den Spalten LB und LM sind die Berge markiert, die Gipfeln aus den Listen von Bass bzw. Messner entsprechen. |
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| Datum: | 05.01.2012 09:38 |
| Urheberhinweis: | www.stol.it |