ANZEIGE
kaiserwinkl urlaub
neutraler Hintergrund zum klicken

Tod im Klettersteig – Tyrolienne verweigert!

In der Schweiz musste am Wochenende eine 21-jährige Britin Ihren Leichtsinn an einer Seilrutsche in einem Klettersteig ohne Tyrolienne herunterzurutschen mit dem Leben bezahlen.

Das Unglück passierte am Sonntag (08.08.2010) im Klettersteig Gorge Alpine in Saas-Fee. Statt gesichert an einem Seil an einer Tyrolienne herunter gelassen zu werden, wollte die junge Britin ungesichert hinuntersausen, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.
Die Britin war mit sechs weiteren Klettersteiglern ohne Bergführer auf dem Klettersteig unterwegs.
Die Versuche anderer Gruppenmitglieder vor Ort die Frau von diesem wahnwitzigen Vorhaben noch abzuhalten scheiterten, so dass die junge Frau quasi ungebremst ohne jegliche Bremsmöglichkeiten heruntersauste und mit hoher Geschwindigkeit gegen die gegenüberliegende Felswand krachte.
Für derartige Seilrutschen – wie Sie neuerdings v.a. in Frankreich und in der Schweiz – bei neueren Klettersteigen zu finden sind, sind eigentlich ‘Solo-Begehungen’ meist nicht möglich und nur in entsprechenden Führungen machbar. Viele – z.T. auch versierte Klettersteiggeher – sind mit dem Umgang von Tyrolienne nicht vertraut! Das Problem von Seilrutschen (ohne die richtige Ausrüstung und deren Handhabung) ist die enorme und unkontrollierbare Geschwindigkeit die entsteht, wodurch ein Abbremsen und ein – wie in diesem Fall tödlicher Aufprall – auf die gegenüberliegende Wandseite (Fels, Baum) kaum mehr möglich ist.

Ähnliche Beiträge

Rückmeldungen