Der Adolari Klettersteig bietet mehrere kürzere Klettersteig-Aufschwünge, die man vom Gasthof St. Adolari in wenigen Minuten erreicht.
Ausreichend Parkmöglichkeiten direkt am Gasthof Adolari. Direkt am Parkplatz befindet sich eine Tafel mit den Klettermöglichkeiten und dem Verlauf vom Übungsklettersteig St. Adolari. Man läuft am Gasthof vorbei und zwischen Gasthaus und der Kapelle St. Adolari führt der Weg hoch zur “Bierwand”. Von dort dem Weg links unterhalb des Felsen in 10-15 Minuten zum Einstieg der verschiedenen Klettersteig Möglichkeiten folgen.
Seit 2026 gibt es nun entlang der Felswand insgesamt 4 Klettersteig Routen:
Adolari I (schwierigkeit B/C mit Variante C/D); dies ist die längste Variante. Über viele Klammern geht es den ersten Felszacken empor. In der Folge über eine Baumstammbrücke zum nächsten Aufschwung. Über einen weiteren Baumstamm und links einer markanten Rinne geht es nochmals steil empor. Danach noch länger und steil im Wald aufsteigend bis man zum Ausstieg vom Adolari II (kurz vor der hohlen Gasse, die man absteigt) gelangt. Nun dem bereits gut sichtbaren weg wieder zum Felsfuß (und zu den anderen Varianten absteigen)
Adolari II (Schwierigkeit D); die schwierigste Variante. Der Einstieg ist noch moderat (B/C) und man quert auf einem markanten Band(riss) von rechts nach links; dann folgt ein steilerer Aufschwung, der aber gut mit Klammern abgesichert ist (C). Nun eine kurze Gehpassage, bevor eine weitere sehr steile und auch im Mittelteil abdrängede Wand kommt (Schlüsselstelle D+!) – hier am besten mittels Spagat die guten (aber weit auseinanderliegenden) Tritte verwenden. In Folge dann nach einer weiteren kurzen Gehpassage, ein letzter steiler Aufschwung (C). Dann ist auch schon der Ausstieg und die “hohle Gasse” erreicht, über die man links hinunter wieder zum Wandfuss absteigt.
Adolari III = ursprünglicher Adolari Klettersteig (Schwierigkeit B/C); In Folge geht es sehr gut versichert mit Trittbügeln im guten Fels steil aufwärts. Im Mittelteil erreicht man eine wacklige Dreiseilbrücke, die es zu überqueren gilt. Im oberen Bereich quert der Klettersteig Adolari auf einem Holzbrett leicht nach links bevor es nochmals sehr gut mit Klammern versichert steil bis zum Ende des Klettersteigs empor – hier helfen dann final noch waagrechte Holzleitern beim Ausstieg!
Adolari IV (Schwierigkeit C); ganz links im oberen Teil des Felsriegels. Diese kurze – ebenfalls sehr gut durchgeklammerte – Felswand befindet sich am Ende des Flying Fox (dieser ist nur mit Bergführer unter Anleitung machbar! – keine Seilrolle etc und Anleitung vor Ort!).
Der Klettersteig ist perfekt abgesichert und vermittelt dadurch auch für ein Anfänger ein perfektes Klettersteig Erlebnis. Von der Plattform der ehemaligen Flying Fox Seilbahn genießt man zudem einen tollen Blick hinunter zum Pillersee und hinüber in die Leoganger Steinberge.
Der Abstieg erfolgt linksseitig um den Hauptsektor des Klettergebietes Adolari herum. In 15 Minuten erreicht man wieder den Parkplatz am Gasthaus Adolari (ca. 5km nördlich von St. Ulrich am Pillersee).
Das Ticket am Parkplatz Adolari kostet entweder 1 € für 1 Stunde oder 2 € für 3 Stunden (Stand 01.07.2025). Das Gasthaus Adolari hat leider seit 10.03.2025 für immer geschlossen!
- ralf reviewed vor 13 Jahren
- last edited vor 5 Tagen
- ralf reviewed vor 2 Tagen
Der Adolari Klettersteig wurde bereits ende letzten Jahres (und jetzt Fertigstellung im Frühjahr) um 3 weitere Varianten erweitert. Neben dem bisherigen Adolari Klettersteig gibt es jetzt im Zustieg zu diesem 2 weitere Varianten. Ganz am Anfang eine lange Variante (Adolari I), die geschickt die Felsköpfe ausnutzt und bis hoch in den Wald führt. Dort muss man noch ein gutes Stück weiter aufsteigen, bevor man am Ausstieg vom bisherigen Adolari Klettersteig wieder gelangt. Dann links herum Abstieg zum Felswandfuss.
die 2. neue Variante befindet sich zwischen dem bisherigen adolari Klettersteig und dem Adolari I nun der (schwierige) Adolari II. Dieser führt erst einer Bandstruktur folgend links ansteigend zu einem ersten steileren Aufschwung (C). Dann kürzere Gehpassage und es folgt ein weitere Aufschwung, bevor eine abdrängende Wandpassage (schlüsselstelle D+) folgt. Dann noch über eine Felswand zum Ausstieg, der fast direkt (rechts) neben dem Ausstieg vom Adolari Klettersteig ist. Vom Ausstieg wieder links, sieht man nun direkt am Ausstieg des bisherigen Adolari Klettersteigs wieder einen neuen Flying Fox. Hier ist allerdings nur 1 einziges Drahtseil gespannt, das ca. 70m bis zur gegenüberliegenden Felswand führt (wo auch der Einstieg zum letzten neuen Adolari IV Klettersteig ist). Es gibt allerdings bisher dort keinerlei Hinweise zur korrekten Benutzung des Flying Fox (ob man eine normale Seilrolle oder eine Speed Rolle braucht, wird dort nicht erwähnt). Daher sollte man den Flying Fox besser nicht einfach arglos nutzen. Der Adolari IV ist dann noch ein kurzes 40m Klammern Wandl das man final noch durchsteigen kann. Wir haben für alle Varianten 1,5 Stunden gebraucht!
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- Toni reviewed vor 2 Jahren
Weiterhin gesperrt!
Achtung: Schild erst am Einstieg
Stand: 18.02.2024
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- ralf reviewed vor 3 Jahren
Im Juni wurde der Flying Fox leider rückgebaut, da der Baum auf der gegenüberliegenden Seite – an dem der Flying Fox ausläuft – morsch ist und somit ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Nach meiner Recherche von vor Ort wird der Flying Fox auch nicht wieder hergestellt (auch nicht mit neuen Verankerungsmöglichkeiten). Sehr schade zwar, aber dennoch ist der Steig auch so weiterhin immer eine lohnender “Hin & mit” wenn man in der Nähe vom Pillerseetal unterwegs ist.
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- Manuel Schweigert reviewed vor 6 Jahren
Der Adolari KS, ist m.E ein B/C Steig in Reinform. Eigentlich wir der Schwierigkeitsgrad nur auf den Absätzen unterbrochen, was ihn trotz der geringen Schwierigkeit sehr ansprechend und nie langweilig gestaltet. Ich nehm ihn gerne her, um Mal jemanden zum Schnuppern mit zunehmen (Schwindelfreiheit und Grundfitnes vorrausgesetzt). Ganz oben, bildet der Flying Fox ein super Finale. Auch wenn m.E. die Wand dahinter evtl die Möglichkeit für a Bissl mehr bietet ;-).
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- Evakoch reviewed vor 7 Jahren
Wir haben diesen Klettersteig vor 3 Wochen gemacht. Die Route war sehr nett. Nur leider war der Flying Fox da nicht benutzbar , da ein umgestürzter Baum direkt auf dem Seil auflag.
Lg, Eva
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