Der Klettersteig Neuerburg in der Eifel wurde Ende März 2026 neu eröffnet. Hier findest du eine Übersichtskarte über den Wegverlauf (PDF)
Der Klettersteig Neuerburg verfolgt einen einzigartigen Ansatz: Die Rundroute nutzt die vorhandene Wanderwegeinfrastruktur und verbindet Teilabschnitte des Premium-Wegs „Neuer-Burg-Weg“ und eines lokalen Wanderwegs mit Kletterpassagen an sechs ausgewählten Felspartien, die atemberaubende Ausblicke auf die Stadt bieten.
Das Besondere daran ist, dass diese Passagen umgangen werden können. So richtet sich das Konzept sowohl an klassische Wanderer als auch an Kletterbegeisterte, die gemeinsam auf der Route unterwegs sind. Damit ist es auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Klettersteig-Abschnitte selbst sind eher leicht und richten sich daher auch gut an Anfänger und Familien. Es handelt sich daher um eher um eine weitläufige Wanderung mit vereinzelten Klettersteig-Passagen, die auch allesamt umwandert werden können. Die interessantesten Klettersteig Passagen befinden sich beim Tunnel (Schwere Variante mit D/E) und bei der Burg.
Der Klettersteig Neuerburg beginnt und endet am neu gestalteten Marktplatz in Neuerburg. Die gesicherten Kletterabschnitte befinden sich am Beilsturm, am Stadtwappen, am ehemaligen Pestfriedhof, im ehemaligen Bahntunnel, an den Wasserfällen der Enz mit den historischen Mühlen und natürlich an der Burg als krönendem Abschluss.
Bilder: Thomas King
- ralf reviewed vor 3 Monaten
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Maximale Höhe: 453 m
Minimale Höhe: 330 m
Gesamtanstieg: 310 m
Gesamtabstieg: -311 m
- UD reviewed vor 6 Stunden
- last edited vor 5 Stunden
Vorab: Für die Anfahrt mit Navi darauf achten, dass man Neuerburg (RLP) mit der Postleitzahl 54673 eingibt (es gibt ein weiteres Neuerburg als Stadtteil von Wittlich, ca. 50 km entfernt, das mein Navi separat ausgewiesen hatte).
Parken kann man gut auf einem nicht beschränkten Parkplatz Weberstr./Ecke Am Notarsberg, ca. 200 m vom Marktplatz entfernt.
Vom Marktplatz durchgängig gut ausgeschildert, die erste Kletterpassage “Beilsturm” ist direkt gegenüber der Durchgangsstraße. Knackig ca. 15 m senkrecht, in der Mitte wirkte es ganz leicht überhängend, hinauf (satt C) ; nach dem Ausstieg kann man den Aussichtsturm Beilsturm besteigen.
Weiter zum zweiten Teil (angegeben sind 90 m; darauf achten dass man den kleinen Zustiegspfad nach links nicht verpasst) “Ritterstieg”, unspektakulär A bis AB.
Von dort zum Pestfriedhof ist die längste Gehpassage. Da ist m.E. die Überblickskarte, hier im Topo abgelegt, nicht ganz eindeutig; auch die mündl. Info aus dem Infopoint am Marktplatz war irreführend. Wenn man auf dem Weg zum ersten Mal an die Straße herankommt, zweigt der Weg kurz vorher nach rechts ab (Hinweisschild) und verläuft dann einige Höhenmeter oberhalb der Straße quasi parallel zu ihr. Wenn man dann wieder (nun unmittelbar) an der Straße auskommt, geht der Weg lt. Hinweisschild links die Straße runter, NICHT der Straße nach rechts hoch folgen. Nach ca. 50 m Straße runter sieht man einen Metallpfahl (der eindeutig zur KS-Markierung gehört) ohne Hinweisschild (geklaut) und muss den nach rechts abgehenden schmalen Fahrweg nehmen. Dann kommt man nach kurzer Zeit zu einem schmalen steilen Pfad bergab zum Pestfriedhof, nah der Durchgangsstraße und gegenüber von Industrie, REWE und Aldi.
Der Steig “Pestfriedhof” beginnt oben, wo man an ihm ankommt und führt von rechts nach links querend bzw. abwärts zum Ausstieg (B bis B/C). Von dort nach rechts wenige Meter die Straße entlang zum bereits sichtbaren ehem. Bahntunnel, Steigpassage “Drachenhöhle”.
Die leichte Variante verläuft am und oberhalb des Tunnels von rechts nach links, bis sie auf der linken Seite wieder absteigt. Die schwere Variante (D/E) sieht von vorn gar nicht so schlimm aus, erweist sich aber als deutlich überhängend – nicht ganz so stark wie am Lehner Wasserfall, dafür etwas länger. Weiter oben ein erneuter Überhang; da ich die Variante nicht gegangen bin, kann ich keine Eindrück schildern.
Von dort geht es über den Parkplatz der Einkaufszentren; vor Aldi rechts rein, um hinten am Zaun den schmalen Pfad zur “Hexenfall”-Seilbrücke (4 m mit Trittplättchen) zu nehmen, wohl die kürzeste Kletterpassage.
Von dort auf schattigem Waldweg kontinuierlich ansteigend zur Burg. Zunächst 2 Varianten jeweils Rampe rauf – Querung – Rampe runter, unschwierig. Im Topo auf der Rückseite der Überblickskarte vom Infopoint ist jetzt auch noch eine weitere Kletterstelle “Burg-Erstürmung” aufgeführt, senkrecht C die Burgmauer hoch. Die hab ich aber, da ich andersrum um die Burg bin, nicht gefunden.
Kurzer Abstieg zurück zum Marktplatz.
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- joel-s reviewed vor 1 Monat
- last edited vor 5 Stunden
Der noch recht neue Klettersteig ist kreativ angelegt. Es handelt sich nicht um eine klassische Via-Ferrata Route, sondern eher um einen Rundwanderweg um das Dorf, mit 6 Klettersteig-Stationen, die entlang des Wanderweges verteilt sind.
Die einzelnen Stationen sind alle sehr kurz und jede Station kann in unter 10min bewältigt werden. Die Klettersteigpassagen sind alle recht einfach und gut gesichert. Jede Passage kann übersprungen/umgangen werden.
Die kurze senkrechte Wand unten am Marktplatz (der eigentliche Start) ist aber für absolute Anfänger schon ne Herausforderung. Die Passage über den Tunnel (Drachenhöhle) kann auch mit dem kurzen Überhang interessanter gemacht werden. Dieser ist zwar mit D/E bewertet (hab bisher noch nie diesen Grad erklommen) aber da es so kurz war, konnte dieser gut ohne Probleme überwältigt werden. Die 2 leichtesten Stationen sind die an der Burg und die an der Brücke im Dorf, die kann man sich als Fortgeschrittener fast sparen.
Die Tour kann man von überall aus starten, sei es im Dorf, beim Lidl oder an der Burg.
Da gut geworben wird, kann es schon zu Wartezeiten kommen bei den einzelnen Stationen. Beim Warten kann man das recht schöne Dorf oder die tolle Aussicht auf den mehreren Stellen der Tour geniessen.
Verglichen mit dem nicht allzu weitweg liegenden Manderscheider Burgenklettersteig, ist dieser hier viel einfacher. Bei den kürzeren Kletterpassagen brauch man auch weit weniger Kraftausdauer.
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- king reviewed vor 2 Monaten
- last edited vor 2 Monaten
Lust auf ein Abenteuer? Diese 4,6 Kilometer lange Tour verbindet eine idyllische Wanderung rund um Neuerburg und die historische Burg mit sechs kurzen Klettersteigen.
Statt eines langen durchgehenden Steigs warten hier knackige Kletter-Etappen (je 5 bis 15 Minuten), die über gut ausgeschilderte Wald- und Gehwege miteinander verbunden sind. Start und Ziel ist der Marktplatz.
Das Wichtigste in Kürze:
- Anspruch: Wenn du alles klettern willst, musst du Schwierigkeitsgrad C klettern können. Die knifflige D/E-Stelle an der „Drachenhöhle“ kann aber leicht (A/B) umgangen werden.
- Für Familien: Mit Klettersteig-Erfahrung oder Nachsichern am Seil ein tolles Abenteuer für Kinder. Gutes Schuhwerk ist für Erwachsene und Kinder für die gesamte Tour Pflicht!
- Dauer: Für die ganze Runde brauchst du etwa 3 Stunden.
Zurück am Marktplatz könnt ihr die Tour in der örtlichen Eisdiele oder Pizzeria gemütlich ausklingen lassen!
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