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  • Zugspitze via Höllental am 18.07.2012 + 19.07.2012

    aktualisiert 13 Jahre, 8 Monat aktiv. 8 Mitglieder · 13 Beiträge
  • Hibbe

    Mitglied
    30. August 2012 at 13:59

    Nachdem ich in diesem Jahr nun endlich volljährig bin und nun auch mobil mit dem Auto unterwegs bin und ungehindert in die Alpen komme gings für mich am 18.07.2012 nun für 4 Wochen in die Alpen. Leider ließ sich in meiner Gegend (Sauerland) niemand großartig für mein Vorhaben begeistern, sodass ich alleine unterwegs war. Nun aber zu meinem eigentlichen Tourenbericht.

    18.07.2012 ->

    Nachdem ich um ca. 4 Uhr in Nordrhein-Westfalen losgefahren bin erreiche ich ungefähr 7 Stunden später zunächst die Talstation der Tegelbergbahnen bei Füssen. Um schonmal warm zu werden beginne ich mit dem Tegelbergklettersteig und fahre nach diesem nun weiter über Österreich nach Garmisch-Partenkirchen bzw. genauer gesagt Grainau-Hammersbach. Auf der Hütte hatte ich nach 3maligem Versuch niemanden erreicht also hoffte ich einfach, dass unter der Woche noch Platz ist.

    Auf dem Parkplatz unweit der Klamm in Hammersbach bezahle ich 4 Euro für ein 24 Stunden Parkticket.

    Hier geht es also nun rein in das Höllental und somit das erste “Abenteuer” Links zu erkennen ist die Alpspitze, die einige Klettersteige zu bieten hat.

    Auf dem Weg zu der Klamm kommen mir noch einige Menschen entgegen. Desto näher ich dem Eingang komme, desto weniger Leute werden es jedoch. Ich befürchte bereits, dass die Klamm evtl. schon geschlossen ist.

    Ich habe jedoch Glück. Am Klammeingang zahlt sich eine DAV Mitgliedschaft bereits aus. Statt 4 Euro Eintritt nur 1 Euro mit gültigem DAV Ausweis.

    Die Klamm ist tief eingeschnitten und beginnt auf etwa 1000m Meereshöhe und steigt dann leicht in Richtung Höllentalangerhütte (ca. 1300m) an. Das klare blaue Wasser rauscht links neben dem angelegten Steig. In den teilweise in den Fels gesprengten Tunneln leuchten leider Lampen, die das ganze eher verlassene Flair nach den Touristenstunden etwas stören.

    Obwohl es nicht meine erste Klamm war, gefiel mir diese im Verhältniss zu den meisten anderen wesentlich besser. Kein einfacher langweiliger Wasserlauf sondern wirklich zum Teil tosend und zum anderen aber auch idyllisch Auch ist es beeindruckend, dass sich in der Klamm in der doch eher geringen Höhenlage doch, meist das ganze Jahr über Schnee hält.

    Über der Klamm verläuft die Brücke des Stangensteigs über den man alternativ mit 30 Minuten mehr Zeitaufwand ebenfalls die Höllentalangerhütte erreicht.

    Derart skurille Altschneeformen hab ich bisher sonst noch nirgends vernommen. Schneereste in der Klamm:

    Hier nun am Ausgang der wunderschönen Klamm. Ob mich die Schneebrücke wohl tragen würde

    Da ich bisher noch nie auf einer Hütte übernachtet hatte war ich gespannt was so auf mich zukommt.

    Gegen 19:30Uhr erreichte ich die wirklich sehr schön gelegene Höllentalangerhütte. Das Panorama auf die Zugspitze bzw durch das Höllental lässt das Herz einfach höher schlagen.

    Das sich eine DAV Mitgliedschaft bei Hüttenübernachtungen lohnt ist wohl jedem klar So bezahle ich als DAV Jugendmitglied gerade einmal 5 Euro für eine Nacht im Matratzenlager. Mit Frühstück und Abendessen wären es 35 Euro gewesen. Als Schüler schleppt man da allerdings lieber etwas Selbstverpflegung mit.

    Dieser Anblick von der Hütte auf den Aufstieg zur Zugspitze am nächsten Morgen steigert die Vorfreude enorm:

    Zur Hütte selbst: Wie gesagt: Herrliche Lage, Matratzenlager ebenfalls so wie man sie halt kennt. Waschräume einfach aber ausreichend. Toiletten leider doch unangenehm riechend. Aber so hatte ich mir eine Hütte eigentlich auch vorgestellt. Im Vergleich zu anderen Hütten, auf denen ich im späteren Verlauf des Urlaubs noch übernachtete waren die Toiletten hier jedoch eher die unschönsten bzw stinkendsten. Hüttenpersonal ist jedoch freundlich.

    Am nächsten morgen stehe ich um 5:40 Uhr auf, sodass ich um 6 Uhr die Hütte verlasse. Die meisten anderen beginnen da gerade mit dem Frühstück in der Hütte und wieder andere liegen sogar noch im Bett. Obwohl ich die Nacht eher schlecht geschlafen habe in dem vollen zugeteilten Lager (andere Lager waren komplett unbelegt), bin ich hellwach und voller Erwartungen.

    Die Hütte im Morgengrauen:

    Nach wenigen Metern hole ich noch 3 weitere Personen ein, die ebenfalls auf der Hütte übernachtet haben und zur Zugspitze aufgebrochen sind. Den Rest der Tour gehe ich also in der kleinen Gruppe mit. Ist doch teilweise auch schön sich während einer Tour zu unterhalten und über die Aktivitäten in der Heimat der Gruppe mitzubekommen. Vorallem das Abseilen in Höhlen, wovon mir berichtet wurde, hat mich doch sehr neidisch gemacht

    Nach etwas Gehzeit und schönem Sonnenaufgang in herrlicher Ruhe ist der Einstieg zum ersten Klettersteig an der “Leiter” erreicht. An sich unspektakulär. Glatter, nasser Fels, der durch zahlreiche Eisentritte leicht passierbar wird.

    Ich sollte wohl erwähnen, dass das Wetter spitze war! Erst für den Nachmittag waren Gewitter gemeldet. Darüber musste ich mir jedoch bei der Uhrzeit keine Sorgen machen.

    Liest man Berichte vom ersten Klettersteig auf dem Weg zur Zugspitze durchs Höllental liest man auch vom sogenannten “Brett”. Ebenfalls recht glatter Fels, der nach unten etwas Luft hat.

    Hatte ich mir zugegebenermaßen jedoch wesentlich spektakulärer erhofft:

    Der Klettersteig ist nicht schwierig. Schafft in meinen Augen jeder. Schwierigkeit ist bei der Tour auch nicht entscheidend. Die Schönheit der Tour macht den Reiz hier aus.

    Nach dem ersten Klettersteig folgt zunächst zum Teil ganz leichte Kletterei.

    Es erstaunt mich jedes mal, wie das Wasser diese Rinnen in den Fels spült.

    Danach erfolgt recht schnell der Übergang in die hochalpine “Mondlandschaft”. Ich selbst bin von dem Höllentalferner, der sich sanft zwischen den Felsen positioniert begeistert. Ganz große Vorfreude bekomme ich auch auf die 500Hm Klettersteig die nach der Überquerung des Ferners noch auf mich warten:

    Am Ferner angekommen lege ich meine Steigeisen an obwohl ich auch ohne gefahrlos hinaufgekommen wäre. Dürfte mittlerweile jedoch anders aussehen durch die Ausaperung des Ferners.

    Links und Rechts der Aufstiegsspur befinden sich kleinere Spalten. Wenn alles ruhig ist, hört man das Wasser plätschern

    So klein und flach, wie der Ferner von der Hütte aus aussieht ist er auch nicht. Groß jedoch ebenfalls nicht. Bei dem Foto werde ich auch wieder daran erinnert, beim nächsten mal meine Sonnenbrille einzustecken

    Nun folgt der Übergang vom Ferner zum oberen Klettersteig, der beim Gipfelkreuz der Zugspitze endet.

    Zunächst wird der alte Einstieg angesteuert. Von unten sieht das ganze machbar aus, zumal der letzte Winter ja recht schneereich war. Dennoch ist die Randkluft gut 1,5 Meter breit. Mit einem beherzten Absprung könnte man sicher den ersten Eisentritt gut packen. Falls man dies jedoch nicht schafft landet man einige Meter tiefer und ich wollte ja eigentlich auf den Gipfel und nicht unter einem Ferner landen <img class=” title=”Laughing” />

    Der neuere Einstieg macht keine Probleme. Die Randkluft ist an dieser Stelle noch voller Schnee. Im späteren Sommer kann es aber auch hier problematischer werden.

    Anfangs ist eine kurze Stelle mit einem Spanngurt statt Stahlseil versichert. Ist aber im Prinzip ja, dasselbe.

    Das Wetter? Noch immer grandios Hier auf den ersten Metern des zweiten Klettersteiges.

    Kurze unversicherte Stelle. Problemlos begehbar. Man sollte jedoch auch dann schwindelfrei sein, wenn man kein Stahlseil in der Hand hat Bleibt aber die Ausnahme hier.

    Weiter unten folgen weitere Bergsteiger am Ferner.

    Bei dem Anblick aus dem Klettersteig muss man sich wohl ins Höllental verlieben:

    Schwierig ist auch der obere Klettersteig nicht. Mit B/C wird er angegeben. In meinen Augen eher B als C. Dennoch zieht er sich relativ lange, da ja auch stolze 500 Höhenmeter überwunden werden wollen.

    Weiter oben im Steig wird dann auch erstmals der Blick auf den Eibsee frei. Wirkt tatsächlich eher wie an der Karibik

    Noch vor dem Gipfel sollte man unbedingt eine Pause einlegen und das Panorama und die Ruhe geniessen. Man kann erahnen, wie es nachher am Gipfel aussieht.

    Kurz vorm Gipfel zweigt nach links der Jubiläumsgrat ab. Am Zugspitzplatt liegt noch eher übermäßig viel Schnee für die Jahreszeit. Oben finden Schneeverschiebungen statt. Man hätte wenn man es ausreizen will, auch bis Anfang August den Skibetrieb ganz oben am Schlepper aufrecht erhalten können Aber ob das Sinn macht…

    Beginn des Jubiläumsgrat:

    Bei genauem Hinsehen erkennt man die kleinen Punkte am Fels. Nachfolgende Bergsteiger im Klettersteig. Auch am Ferner sind trotz der Mittagszeit noch Leute unterwegs. Aber auch die dürften es wohl so gerade noch vor dem aufziehenden Gewitter geschafft haben.

    Bis hierher war die Tour absolut herrlich. Schöne Natur. Wenig los, was an Wochenenden wohl bei solchem Wetter anders ist und vorallem höchst abwechslungsreich. Erst die Klamm, dann durchs Grüne, dann der erste Klettersteig, leichte Kletterei, Über Geröll und Schutt zum Ferner und ja schließlich auch über diesen und über den zweiten herrlichen Klettersteig.

    Nun ist jedoch der Gipfel erreicht. Hier kommt es zu ersten Wartezeiten. Touristen, nicht nur mit Sandalen sondern auch mit Flip Flops! versuchen zum Teil zittrig zum Gipfelkreuz zu kommen. Wer hier nochmal rastet sollte in Richtung Höllental sitzen um dem Anblick des zugebauten Ostgipfels zu entgehen:

    Aua…

    Die gierige Alpendohle weiß natürlich, dass hier oben gut was zu holen ist

    Nun befinde ich mich auf der Terrasse. Dem Schild, rechts im Bild schenkt wohl niemand Aufmerksamkeit. Wozu auch

    Vorbei an Deutschlands höchster Bratwurst, am Münchner Haus, für 4 Euronen und Deutschlands höchstem Briefkasten geht es nun leider Richtung Eibsee mithilfe der Bergbahn. Gerne wäre ich noch über die Wiener-Neustädter Hütte zum Eibsee runter. Die Wolken, die mittlerweile jedoch aufzeigen halten mich davon ab.

    Ärgerlich sind die 21 Euro, die ich noch als Jugendlicher für die 8minütige, eher enge Talfahrt mit der Gondel bezahlen muss. Erwachsene bezahlen hier bereits 27…

    Bei der Talfahrt ist die Sicht leider gleich Null. Von der Talstation geht es dann mit der Zahnradbahn zunächst noch weiter bis dort noch einmal umgestiegen wird, um nach Hammersbach zurück zum Parkplatz zu kommen. Zum Glück wird hier nicht schon wieder eine Gebühr fällig.

    Gerade am Auto angelangt beginnt es langsam zu grollen und zu donnern. Erste Tropfen fallen. Zeittechnisch also alles richtig gemacht

    Abschließend möchte ich noch kurz erwähnen, dass mir die Tour sehr gut gefallen hat. Vorallem, wie bereits angesprochen durch die Abwechslung und die schöne Umgebung bzw das Höllental. Auch wenn der Gipfelanblick eher frustrierend sein kann wenn man die Turnschuh bzw. Sandalen und Flip Flop Touristen dort sieht lohnt sich die Tour allemal wegen dem Aufstieg.

    Hier passt das Motto des Alpenvereins “Der Weg ist das Ziel” relativ gut.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr Anregungen zum Bericht schreibt und falls er euch gefallen hat auch oben eine Daumen hoch bei Facebook geben würdet, da ich mit dem Beitrag auch noch ganz gerne am Gewinnspiel teilnehmen würde.

    Wenn ihr sonst noch fragen zu der Tour habt beantworte ich auch diese gern

  • Julian

    Mitglied
    30. August 2012 at 14:48

    Hi Hibbe,

    schöner Bericht, gute Fotos! Würde Dir einen Daumen geben, hätte ich ein Gesichtsbuch-Konto. Hab ich aber nicht. Bin zu alt für sowas…

    Eine kleine sprachliche Korrekturmaßnahme wäre hier angebracht:

    “Derart skurille Altschneeformen hab ich bisher sonst noch nirgends vernommen.”

    Ich würde meinen, Du hast sowas noch nicht gesehen vorher, oder?

    Ansonsten stimme ich Dir zu, die Klamm ist toll. Ralf, Timo und ich sind die mal nachts bei Regen runter – war spektakulär, diese Wassermassen!

  • Stroty

    Mitglied
    30. August 2012 at 14:57

    Hi Hibbe,

    super Tourenbericht und für viele wohl wegen der aufschlussreichen Fotos auch hilfreich. Die Tour will ich auch mal machen…..bevor der Gletscher ganz weg ist –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –>

  • harwin

    Mitglied
    30. August 2012 at 16:21
    Stroty wrote:
    Hi Hibbe,

    super Tourenbericht und für viele wohl wegen der aufschlussreichen Fotos auch hilfreich. Die Tour will ich auch mal machen…..bevor der Gletscher ganz weg ist –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –>

    in allen Punkten zustimm

  • Alpspitze1959

    Mitglied
    30. August 2012 at 21:25
    Stroty wrote:
    Hi Hibbe,

    super Tourenbericht und für viele wohl wegen der aufschlussreichen Fotos auch hilfreich. Die Tour will ich auch mal machen…..bevor der Gletscher ganz weg ist –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –>

    Dafür hast noch genug Zeit. Die Gletscherforscher geben den Gletscher noch über 10 Jahre. Der Schneeferner wird auch in 15 Jahren dann weg sein, da können sie noch so viele Planen drauf legen.

  • Hibbe

    Mitglied
    30. August 2012 at 21:49

    Danke für eure Kommentare Mich freuts natürlich, wenn euch der Bericht gefällt und ich euch die Tour schmackhaft gemacht habe.

    Den einen Satz habe ich auch nochmal abgeändert. Hörte sich tatsächlich etwas komisch an. Ich werde die Tage vermutlich auch noch ein paar weitere Berichte von Touren wie dem Königsjodler auf den Hochkönig oder Leoganger Süd posten. Ich freu mich schließlich auch über jeden Tourenbericht, den ich zu Augen bekomme

  • Stroty

    Mitglied
    31. August 2012 at 08:39

    War ja noch nicht vor Ort, aber aus der Entfernung wirkt der Gletscher ja winzigklein. Einziger Vorteil, wenn er abgeschmolzen ist: Es gibt keine gefährliche und sich ständig verändetrnede Randkluft mehr. Aber dann doch lieber den Gletscher!!!!!

    Hibbe, wenn deine weiteren Berichte auch so ausführlich werden, dann bekommt man noch mehr Appetit auf den Königsjodler usw……Und beim leoganger bin ich gespannt, welche Fotos du da im Bergführerquergang geschossen hast…..

  • Julian

    Mitglied
    31. August 2012 at 09:30

    Eintrag korrigieren

    Hey Hibbe,

    es wäre glaube ich nicht nötig gewesen, Deinen gesamten Post zu zitieren, nur um einen Satz zu ändern – hast Du nicht dieses kleine “Edit”-Knöpfchen am ersten Eintrag gesehen?

    Ich mein nur, weil so ja die meisten die Korrektur erst bemerken, wenn sie sich eh schon durch den ganzen Bericht durchgelesen haben…nur so als Hinweis für die Zukunft, ansonsten bleib ich dabei, schöner Bericht!!!

  • ralf

    Administrator
    31. August 2012 at 09:36

    hi julian,

    ja da hast du recht… ich habe mal den langen zitierten post im sinne der übersichtlichkeit entfernt…

    @hibbe – super Bericht… wir freuen uns schon auf Königsjodler + Co von dir

  • harwin

    Mitglied
    31. August 2012 at 10:10

    aktuell hat man oben mit dem ersten Neuschnee zu tun.

    ** you do not have permission to see this link **

    Wir wollen ja vom 07.-09.09. auf die Zugspitze über den Wanderweg. Bin mal gespannt ob das weiße Zeugs dann schon wieder weg ist.

  • Bjarga

    Mitglied
    31. August 2012 at 11:41
    Ralf wrote:
    hi julian,

    ja da hast du recht… ich habe mal den langen zitierten post im sinne der übersichtlichkeit entfernt…

    @hibbe – super Bericht… wir freuen uns schon auf Königsjodler + Co von dir

    Hatte es ihm schon per PM geschrieben und gemeint, wenn er es nicht korrigiert, mach ich es. Da kamste mir zuvor

    Schöner Bericht, erinnert mich an letztes Jahr

  • Hibbe

    Mitglied
    31. August 2012 at 17:04
    Julian wrote:
    Eintrag korrigieren

    Hey Hibbe,

    es wäre glaube ich nicht nötig gewesen, Deinen gesamten Post zu zitieren, nur um einen Satz zu ändern – hast Du nicht dieses kleine “Edit”-Knöpfchen am ersten Eintrag gesehen?

    Ich mein nur, weil so ja die meisten die Korrektur erst bemerken, wenn sie sich eh schon durch den ganzen Bericht durchgelesen haben…nur so als Hinweis für die Zukunft, ansonsten bleib ich dabei, schöner Bericht!!!

    Sorry dafür. Ich war eigentlich der Überzeugung ich hätte den Editknopf benutzt. Hatte auch nicht mehr überprüft ob nun der Beitrag selbst verändert wurde da ich einfach davon ausgegangen war. Danke an die Moderatoren für das Abändern.

    Ich seh das mit dem Gletscher einfach so, dass die Tour dann etwas an Reiz verliert. Zwar gibt es dann auch keine Probleme mehr mit der Randkluft aber gerade so etwas macht doch zum Teil auch den Reiz aus. Und abwechslungsreicher wird die Tour durch den Gletscher sowieso.

    Ich verstehe aber auch nicht warum man hier nicht eine lange Aluleiter an der Wand anbringt die dann auf dem Gletscher aufliegt. So wird die Leiter mit der Zeit zwar steiler, da der Gletscher, auf dem sie aufliegt an Dicke verliert aber zumindest ist so auch auf längeren Zeitraum eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Randkluft sicher zu übergehen.

    Wäre in dem Fall ja nichts anderes als ein Bootssteg, in der Nähe eines Staudamms, der sich ebenfalls der Höhe des Wassers anpasst und mit sinkendem Wasserstand einfach ebenfalls absinkt, da er ja auf dem Wasser “aufliegt”.

    Der Schneeferner wird aber wohl auch deutlich eher verschwinden als der Höllentalferner. Der Höllentalferner liegt ja noch relativ geschützt dort und wird wohl noch ganz gut durch Lawinen im Winter gespeist. Ich frage mich, wie es heuer, am Ende des Sommers dort aussieht. Ich habe mal gelesen, dass noch eine beachtliche Firndecke (also kein blankes Gletschereis) über dem eigentlichen Gletscher liegt und es noch einige Zeit dauern wird, bis diese Schicht abgetaut ist.

  • Toni

    Mitglied
    1. September 2012 at 17:39

    Hi,

    tolle Fotos von einer schönen Tour. Ich hoffe ja, dass ich das in den nächsten 10 Jahren auch mal schaffe

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