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  • Tourenbericht Berchtesgadener Hochthron KS

    aktualisiert 13 Jahre, 9 Monat aktiv. 4 Mitglieder · 5 Beiträge
  • FritzBrause

    Mitglied
    6. August 2012 at 00:34

    Servus zusammen,

    ich war gestern 04.08 spontan auf dem Hochthron KS unterwegs. Hier ein paar Daten und Eindrücke

    Das Wetter und die Uhrzeit haben mich etwas schneller machen lassen …

    Eckdaten:

    Ziel: Berchtesgardener Hochthron, 1972m über den Hochthron Klettersteig

    Höhenunterschied der Tour: 1180hm

    Hilfsmittel: Stöcke, Helm, KS-Set+Gurt, Klettersteigatlas, 3l Schorle und das übliche Rucksackgepäck (T-Shirt, Regenjacke …)

    Tourenverlauf:

    Ankunft: Wanderparkplatz Ettenberg um ca. 14:30 mit paar Wolken am Himmel aber sonnig

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    von hier gehts weiter auf dem Wanderweg 466 durch den Wald zur Scheibenkaser Almhütte die ich im stramen Schritt nach ca. 1h erreicht hatte

    An der Alm rechts vorbei (jetzt sind es noch knapp 30min) und dem schmalen Steiglein folgen (auf diesem Foto, in diese Richtung war das Wetter noch gut)

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    Immer den gelben Hinweistafel folgen … der Hochthron war zu diesem Zeitpunkt in einem hübschen weißen Kleid gehüllt und leider nicht zu erkennen (einheimische haben mir an der Alm noch versichert dass das Wetter mind. 3h noch hält – im übrigen ist das keine bewirtschaftete Alm)

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    Am Einstieg war ich dann um ca. 16Uhr – die Bank hat zum Pausieren eingeladen und von dort lässt sich auch super die Aussicht genießen (leider kein Weitblick)

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    Und dann gings hinein in den leichten Nebel (unten gleich mal eine C/D Stelle)

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    Nachdem man das “Gamsband” (B-C/D) überquert hat kommt man zum “Pfeiler” (B/C) … irgendwie finde ich das toll mit den ganzen Tafeln im Steig

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    … und anschließend zum “Genusswandl” (C) und danach zur “Schluchtrampe” (B/C) (hier ist es recht erding und man sollte hier nur auf die Steine treten da der Weg schon etwas ausgetrampelt ist – dies wird auch auf Hinweistafel empfohlen die des öfteren auf dem Steig zu finden sind)

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    Für alle Fotogeilen kommt dann die sogenannte “Fotoquerung” (C)

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    Nachdem man seine Kraft fürs Posen verbraucht hat kommt die “Hangelschuppe” (C/D) – hier kann man dann gleich nochmal seine Armkraft unter Beweis stellen

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    Bei den anschließenden Bildern ist die “Raue Welt” (C/D) zu sehen, nicht weil alles vernebelt war sondern eher weil der ganze Steig eigentlich einen sehr schönen griffigen Fels hat – eine echte alternative zum Stahlseil

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    Und dann war ich auch schon beim “Latscheneck” (C/D) und danach kommt man zum Wandbuch (alle anderen (3 Gruppen) waren vor 11Uhr oben, bei mir stand das Zeiteisen jetzt 16:45 – dafür hatte ich eine herrliche Ruhe ) Viel ist auf dem Steig anscheinend nicht los

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    mal ein Bild von mir – nein das mute ich euch nicht zu, ausser ihr wollt unbedingt eins

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    Jetzt noch der Schlussteil: “Aussiegskamin” (C/D) (und einem Blick zurück) anschließend ein schrofiger Teil mit Hinweisschild und dann das “Finale” (C):

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    Als ich dann oben am Gipfelkreuz stand (kurz nach 17Uhr) hatte ich dann das Gefühl dass das Wetter umschwenkt, also schnell wieder absteigen (Pause musste aber sein und dann wurde es 17:30 als ich los kam – musste außerdem noch paar Leute fotografieren die vom Stöhrhaus kamen ). Laut Klettersteigatlas sollte ich zum “bereits sichtbaren Stöhrhaus” – war aber dank jetzt wieder stärkerem Nebel nix zu sehen … habs trotzdem gefunden

    Da es jetzt schnell gehen musste, gibts jetzt auch weniger Bilder (;

    Vom Stöhrhaus gings dann links runter auf dem Stöhrweg (Alternativ hätte es noch das Mittagsloch zum Absteigen gegeben, hab ich aber auf die schnelle nicht suchen wollen). Beim Stöhrhaus waren ca. 10 gelbe Schilder auf einmal – schade dass ich das nicht fotografiert habe, sah irgendwie lustig aus

    Nach einer halben Stunde war ich dann an der Weggabelung an der man wieder auf den Wanderweg 466 Richtung Scheibenkaser absteigt

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    Das Wetter war jetzt schon etwas düsterer:

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    Nach ein paar Kurven dann stand mir plötzliches dieses Tier gegenüber:

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    Ich glaub die Ziege war genauso verdutz wie ich, was ich hier mache und sie lies mich sogar noch näher ran

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    An der Scheibenkaseralm bin ich dann wieder den Zustieg abgestiegen – hier setzte dann nämlich auch Blitz und Donner ein und Regen und da wollte ich dann im geschützen Wald sein. Eine andere Möglichkeit wäre wohl wieder in Richtung Klettersteig zu gehen und dem Pfad nicht nach link zu folgen sondern rechts halten und weiter Queren. Am Bergkam entlang lässt sich dann wohl wieder zum Parkplatz absteigen – dies wurde mir von Einheimisch erzählt, konnte es aber leider des Wetter wegen nicht testen.

    Um kurz vor 19Uhr war ich dann wieder beim Auto, dank Wald wurde ich kaum naß wäre aber auch egal gewesen da ich total verschwitzt war

    Zusammenfassend war das eine sehr sehr schöne Tour. Fast keine Leute unterwegs, fast gutes Wetter und fast top Panorama (;

    Ich kann die nur jedem konditionsstarken, erfahrenen KS-Geher empfehlen und werde die Tour auf jedenfall noch öfters machen (und dann auch im Stöhrhaus einkehren)

    Von der Gehzeit her sollte man etwas mehr einplanen – die Zeiten im Klettersteigatlas sind da ganz realistisch.

    Da der Steig südliche Exposition hat war auch keinerlei Näße im Steig, die erdigen Stellen sind jedoch schon sehr ausgetreten und sollten deswegen nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Sicherungen sind in top Zustand. Die Schwierigkeiten die ich oben angegeben habe sind von meinem Gefühl her und zwischen den einzelnen Stellen gibt es genügend B/C Passagen an denen man sich ausruhen kann.

  • Stroty

    Mitglied
    6. August 2012 at 08:37

    Servus,

    schöner anschaulicher Bericht. Ich persönlich finde diese Schilder immer blöd. Das wirkt irgendwie……

  • wolf

    Mitglied
    6. August 2012 at 09:26

    moin.

    sehr schoener bericht. danke dafuer. obwohl bei der wohl nicht optimalen wetterlage und uhrzeit schon auch a weng mutig.

    ich finde die schilder eigentlich ok, so kann man sich gut am topo ueber seinen derzeitigen standort orientieren.

    p.s. die ziege ist eine gams.

  • thomas224

    Mitglied
    6. August 2012 at 09:36

    Danke für den schönen Bericht vom Hochthron

    Der erwähnte Weg noch weiter rechts vom Zustieg des KS ins Tal ist wahrscheinlich die Hochkampschneid – wird von Einheimischen gerne als Alternative zum normalen Anstieg begangen – auf die Hochfläche rechts von der Ostwand gäbe es dann noch den Grubenpfad (nicht markiert) – wollte diese Wege selbst schon mal suchen/ausprobieren im Rahmen einer Hochthron KS Tour – ist sich bis jetzt leider nie ausgegangen..

    wundert mich nicht, dass keine Leute mehr am Weg waren – die haben sich alle vorm Gewitter gefürchtet – am Samstag Abend hat es dann ja auch ordentlich gekracht (va. weiter westlich in Tirol)

    Mit dem Mittagslochabstieg würde ich bei unsicheren Wetter sowieso vorsichtig sein – bei Nebel oder starken Regen nicht unproblematisch…

    Das deine “Ziege” eine schöne Gams ist weisst du aber schon –><img class=” title=”Laughing” /> –> (Am Untersberg sind die Viecher nicht wirklich scheu..)

  • FritzBrause

    Mitglied
    6. August 2012 at 11:17

    jaja Gams ich weiss, das hängt mir jetzt ewig nach

    @wolf war mir dem Risiko bewusst und hätte es unter anderen Umständen nicht gemacht. Wollte auch schon bei der Scheibenkaseralm abbrechen aber die Einheimischen meinten dass das schon den ganzen Tag so neblig war (sogar noch schlimmer) und das Wetter bestimmt noch 3h hält. Da ich weiss wie schnell oder langsam ich bin und Notfalls auch aufm Stöhrhaus nächtigen hätte können hab ichs durchgezogen. Der Bericht soll daher nicht unbedingt zur Nachahmung ermutigen! Wetter kann immer umschwenken und das Gewitterriskio wird höher je später man los geht!

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