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  • Riesendinghöhle

    aktualisiert 11 Jahre, 11 Monat aktiv. 13 Mitglieder · 23 Beiträge
  • mohrchen857

    Moderator
    20. Juni 2014 at 09:15
    Stroty wrote:
    die haben gestern in den nachrichten erwähnt, dass insgesamt 1000 (!) leute in die rettungsaktion involviert waren. wer zahlt sowas eigentlich?

    Das ist eine gute Frage. Im Bezug auf die Höhle kann ich es dir nicht sagen, aber es wird wohl zum Großteil wie bei uns laufen.

    Bei der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) ist es folgendermaßen:

    Die Mitglieder zahlen einen Beitrag, dafür, dass sie im Notfall auch ihr Leben einsetzen dürfen, um andere zu retten.

    Ein Teil des Geldes geht an den Bundesverband (Präsidium), ein Teil an den Landesverband und der Rest bleibt beim Ortsverband. Davon muss der OV seinen gesamten Material- und Ausrüstungsbedarf bestreiten. Dazu kommt etwas Unterstützung der zuständigen Gemeinde (überwachter See) und die weiteren Spenden der Mitglieder.

    (Beim BRK kommen dann noch höhere Spenden aus der Bevölkerung – die wir z.B. kaum haben).

    Zuschüsse der Gemeinde ist in Laufe der Jahre immer weniger geworden.

    Größere Anschaffungen wie Rettungsfahrzeug oder-boot werden vom Bundes- und Landesverband bezuschusst.

    Die Materialschlacht wird also fast zu 100% von den Mitgliedern der Rettungsorganisation (DLRG) geschlagen.

    Die Arbeitskraft/-zeit trägt das eingesetzte Mitglied zu 100% selbst. Wenn der Orstverband im Katastrophenschutz mit eingebunden ist, muss im Alarmfall der Arbeitgeben das betroffene Personal freistellen. Gilt z.B. auch für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren. Wie da eine Entschädigung läuft, weiß ich nicht- kann das jemand beantworten?

    Ich denke, dass es bei der Wasser- und Bergwacht – beides ist rotes Kreuz LV Bayern – nicht anders ist.

    D.h., von den 1000 eingesetzen Leuten kannst du schon mal alle ehrenamtlich tätigen ausschließen, die tragen die “Kosten” wohl selber.

    Anderst sieht es wohl aus, wenn berufsmäßige Retter zum Einsatz kommen, die werden sehrwohl entlohnt, das gleiche gilt wohl für die Ärzte, Flugpersonal, Hubschrauber usw.

    Die Kosten dürften aber schon sehr hoch sein und da wird wohl eine Versicherung einspringen müsen.

  • bolero934

    Mitglied
    20. Juni 2014 at 10:58
    Stroty wrote:
    …..erwähnt, dass insgesamt 1000 (!) leute in die rettungsaktion involviert waren.

    An anderer Stelle[/url:1hdqrhf8] hätte eventuell auch nur 1 Person ausgereicht um zu helfen

  • verticalo

    Mitglied
    21. Juni 2014 at 12:15

    Interessante Fakten zur Rettung und auch zur Versicherungsfrage bzgl. des Einsatzes in der Riesendinghöhle[/url:16gozdrb] hat der Spiegel hier ** you do not have permission to see this link ** veröffentlicht.

  • Jonas

    Mitglied
    21. Juni 2014 at 12:47

    BILD schreibt “Die Gesamtkosten für die Rettung liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Allein die Helikopterflüge haben rund 500 000 Euro gekostet. Die Gemeinde Bischofswiesen will künftig nur noch Besucher in die Riesending-Schachthöhle lassen, die eine Versicherung haben, die einen Rettungseinsatz über diese Summe abdeckt.”

  • harwin

    Mitglied
    7. Juli 2014 at 13:23

    Update: Kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Verunglückten. Daher werden die Kosten komplett übernommen.

    ** you do not have permission to see this link **

  • ralf

    Administrator
    7. Juli 2014 at 14:21
    harwin wrote:
    Update: Kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Verunglückten. Daher werden die Kosten komplett übernommen.

    ** you do not have permission to see this link **

  • Timmy

    Moderator
    7. Juli 2014 at 18:23

    Ich bin froh das dem Mann geholfen werden konnte. Scheiß doch aufs Geld wenn mann ein Menschenleben rettet. Es wäre sehr unwürdig gewesen Ihn in der Höhle verotten zu lassen.

    Zum Glück ist es gut ausgegangen. So wie mann lesen konnte plant er wohl schon die nächste Expedition in die Höhle. Ich wünsche Ihm nicht nocheinmal in seinem Leben in solch eine Situation zu kommen.

    Glück auf …

  • Jolante

    Mitglied
    1. August 2014 at 07:35

    Naja ich finde wir haben so viel von solchen mutigen Menschen, dann die Kosten bei einem unfall nicht zu übernehmen fände ich dreist!

    Forschen ja nicht nur für sich selbst sondern für uns alle -a uch wenn der persönliche Kick vermutlich gigantisch ist!

    Lg

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