Moin Leute, hier mein erster Bericht einer unserer Touren.
Wir sind am 28.08.2014 den Ramsauer KS gegangen. Haben den leichten ” Zustieg ” mit der Dachsteinbahn gewählt. Dank der Sommercard, die viele Unterbringungen mit im Preis haben, ist die Fahrt kostenlos. Unbedingt darauf achten,dass die Sommercard inclu ist. Spart ne menge Geld.
Also ging es dann los. Raus aus der Bahn, runter auf den Gletscher. Dann rechts rüber zu den Leitern vom Rosinastollen. Durch den Stollen, und dann ein supertolles Panorama genießen. Da war noch alles gut. Breiter Weg, Drahtseile an beiden Seiten. Also weiter die Edelgrieshöhe entlang zur Scharte. Läuft….coole Helme, cooles Outfit, was soll da kommen?
Dann Abstieg in die Scharte. Wie keine Stahlseile?! Aber dafür ein Kletterseil zur Unterstützung für Anfänger wie uns. Danke.
Durch die Scharte über Schneefelder und Geröll. Aber keine Steigeisen nötig. Hatten wir eh nicht….Dann raus aus dem Schatten der Scharte nach rechts über die Niedere Gamsfeldspitze zur Hohe Gamsfeldspitze. Nicht schwer. Wieder runter Richtung Schmiedstock. Die Stahlseile beginnen. Als wir von da aus Richtung Scheichenspitze sind, beginnt viel Kraxelei, welche einem schon den Atem rauben kann. Auch Psychisch wird dem Anfänger einiges zugemutet. Manchmal hören die Seile da auf, wo wir uns welche gewünscht hätten. Der Weg zur Scheichenspitze hat uns einiges abverlangt. Sind halt nur einmal im Jahr in den Bergen, und mussten uns wieder daran gewöhnen, dass die oft sehr hoch sind. ” title=”Embarassed” />
Es sind da schon Stellen am Grat ohne Sicherung zu überwinden, die uns echt gefordert haben. Wir konnten im ersten Moment gar nicht glauben, dass der Weg den wir gesehen haben wirklich der sein soll den wir nehmen müssen. War aber so.
Egal, umkehren ging nicht mehr.Danach ging es dann teils versichert teils nicht auf dem Kamm entlang zur Hohe Rams. Der Schottersteig runter verlangt Trittsicherheit und Konzentration. An der Hohen Rams angekommen sieht man dann schon das Guttenberghaus
Cool! Fast geschafft. Denkste! Der abstieg in die Gruberscharte und zum ersehnten Wanderweg ist dann nochmal etwas fordernd.
Wenn man dann aber die letzten Drahtseile hinter sich gelassen hat, wird es bequemer. Im Guttenberghaus dann lecker Bierchen, und über die Lärchbodenalm runter nach Ramsau Ort. ( ca. 2 stunden) Wir haben uns beim Feistererhof ein Taxi zur ca. 10 km entfernten Dachsteinbahn gerufen, wo unser Auto stand. ( 18 €)
Damit hatten wir unsere erste Klettersteigtour in Eigenregie geschafft. Tolles Erlebnis trotz manchmal voller Schlüpper ” title=”Embarassed” />
Klingt nach Abenteuer, Glückwunsch zur schönen Tour mit anscheinend auch schönem Wetter! Solche Blicke hatten wir diesen Sommer ja nicht oft!
Vielleicht ein Tipp: Beim Bilderhochladen auf “Bilder nicht verkleinern” klicken, dann sehen wir noch schönere Aufnahmen – so ist alles ein wenig klein. Aber ich nehm mal an, dass ihr noch dort seid und deswegen nicht so viele Bytes hochladen wolltet – würde ich verstehen. –> –>
vielen Dank für deine Einschätzungen und deinen schönen Tourenbericht zum Ramsauer Klettersteig! Diese Tour liegt bei mir leider schon sehr lange zurück. Wenn das Wetter etwas besser und konstanter gewesen wäre, hätte ich diese Tour in den letzten Tagen auch gerne mal wieder gemacht! Hört sich von deiner Beschreibung her ein bisschen wie der Hindelanger Klettersteig an – zwar nur ein B-/C Steig aber dennoch viele ungesicherte Gratpassagen…
Ach ja… kannst du evtl. auch ein paar Bilder direkt zur Steigbeschreibung beim Ramsauer Klettersteig hinzufügen… habe gesehen, dass da weiteres Bildmaterial sich ganz gut machen würde –> –>
Werde ich mich zu Haus mal drum kümmern. Sind von den für uns schwierigen Passagen keine Bilder dabei,da hatte ich andere Dinge zu tun –>” title=”Embarassed” /> –>
Morgen geht es weiter zum Gardasee. Da kommen dann noch paar Touren und Berichte dazu….
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