Am 19.05.2012 habe ich mich um 8.30 Uhr mit Manni kurz vor Sand in Taufers im Ahrntal getroffen, um die Pursteinwand in Angriff zu nehmen. Herrliches Wetter mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad begleitet uns. Die Sonnenstrahlen fallen um diese Uhrzeit direkt in die nach Osten/Südosten ausgerichtete Wand. Ab dem Parkplatz vom Möbelhaus Jungmann geht es dann in 10 Minuten unterhalb der Wand leicht ansteigend durch den Wald zum Einstieg. Hier ist genug Platz, um das Set anzulegen. Manni steigt voraus, um Fotos zu machen, ich folge ihm (unauffällig ). Der untere Teil führt über Platten, stets gut gesichert am neu gespannten Drahtseil.
Man gewinnt rasch an Höhe und der Blick schweift über das Ahrntal hinaus ins Brunecker Becken. Zwischendurch ist immer mal wieder Zeit für einen kurzen Talk – Manni meint, dass sich die Linienführung nach der Sanierung etwas geändert habe. Mit festen Bergschuhen findet man stets ausreichend Halt an den griffigen Felsen.
Es geht weiter bis zur ersten kurzen Leiter. Danach nochmals weiter über Platten zur zweiten Leiter. Hier hängen die Sprossen leicht schrägt, so dass man auch leicht abrutschen kann. Also Vorsicht!. Die Leiter ist leicht überhängend, jedoch problemlos und schnell gemeistert. Immer wieder muss man innehalten und den genialen Ausblick genießen. Zwar nur in ein Tal und nicht über die gesamte Gipfelwelt, trotzdem klasse.
Wir folgen weiter dem Stahseil, dieses mal über erdige und grasige Passagen. Man hat fast das Gefühl, das hier Rasen gemäht werden müsste. Eidechsen, die sich in der Morgensonne wärmen, begegnet man übrigens auch.
Dann kommt schließlich die Passage, die mir persönlich im Vorfeld etwas Sorgen bereitet hatte: die ausgesetzte Querung einer nahezu senkrechten Wand auf Trittstiften – Manni lässt mich vor, so dass er gute Fotos schießen kann. Seit der Sanierung des Steiges sind hier Trittbügel angebracht. Man hat daher mehr Platz für die Füße. Fast schon komfortabel. Es scheint einfacher. Nichtsdestotrotz gilt es, besonnen aufzusteigen. Blick zum Fels und klettern/steigen, Pause und Aussicht genießen, weiter gehen und sich auf den Felsen konzentrieren, Pause und Aussicht genießen. Immer im Wechsel
Danch folgt dann ein weiteres senkrechtes Stück, ebenfalls entschärft mit Trittbügeln, auf denen man gut vorankommt. Die letzte Leiter ist nun nicht mehr weit. Auch diese ist leicht überhängend, ebenso die sich sofort anschließende Querung (D). Hier sollte das Umhängen etwas schneller gehen. Nach letztem kurzen Kraftakt ist der Aussteig erreicht. Nach so einer Wand auf einer grünen Wiese?
Irgendwie der völlige Kontrast. Nach ca. 1 Stunde ist die Pursteinwand damit durchstiegen.
Über die Wiese geht es der Beschilderung folgend am Pursteinhof entlang über Asphalt/Schotter, danach durch den Wald nach Sand in Taufers. Nach gut einer halben Stunde sind wir wieder am Auto. Ein Getränk im an das Möbelhaus angrenzenden Cafe rundet die Kurztour ab. Wir waren übrigens alleine im Steig unterwegs. Erst als wir gegen 10.30 Uhr wieder unten sind, kommen ein paar weitere KSler. Was für ein herrlicher Vormittag Die Tour ist absolut empfehlenswert
Sehr schöner Bericht. Es war wirklich ein schöner Tag.
Danke Manni. Hat mir auch super gefallen. Aufgrund des anstehenden Nachwuchses wird es mit weiteren Klettersteigurlauben wahrscheinlich erst mal schwierig, aber dann…..komme ich mal wieder vorbei!
@ Reinhard: Das musst du ihn selbst mal fragen –> –> Fotografieren ist auch incl. –> –>
@ Fritzbrause: Das weiß vielleicht auch der Manni. Weitere Infos hier: ** you do not have permission to see this link **
Der Blick auf die Burg ist, wenn man nach dem KS wieder zurück zum Ausgangspunkt geht, wirklich klasse. Hatte ich in meinem bericht gar nicht erwähnt.
Hi Daniel,
vielen dank für den tollen Bericht. Das weckt die Neugierde auf diesen Steig.
Was lese ich Da Du wirst bald Papa? Na dann wünsche ich Dir und der zukünftigen Mama schon jetzt Mal alles erdenklich Gute. –> –>
Gruß
Nobby
Hallo Nobby,
die Tour ist zwar recht kurzweilig, dafür aber wirklich sehr gelungen. Die Herausforderungen sind nicht übermäßig, der Ausblick dafür umso beeindruckender. Ich kann die Tour für einen (halben) Vormittag in jedem Fall empfehlen. Danach in Bruneck ein Eis, relaxen am Pragser Wildsee und zum Gasthof Oberraut in Amaten und typische regionale Küche genießen. dazu einen guten Lagrein Riserva. Lecker!
Danach in Bruneck ein Eis, relaxen am Pragser Wildsee und zum Gasthof Oberraut in Amaten und typische regionale Küche genießen. dazu einen guten Lagrein Riserva. Lecker!
…eis, relaxen, regionale kueche, weinchen trinken….ist das nicht ein bisschen viel belohnung fuer eine stunde klettersteig? –> –>
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