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Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de Forums Allgemeines & Tips ein Reisebricht eines älteren Herren mit Kletterausflug

Gezeigt werden 16 - 29 von 29 Antworten
  • ein Reisebricht eines älteren Herren mit Kletterausflug

    aktualisiert 11 Jahre, 6 Monat aktiv. 11 Mitglieder · 29 Beiträge
  • Anonymous

    Deleted User
    7. November 2014 at 08:00

    Das ist die neue Werbung für ein Auto, das dem Namen nach eher klein sein sollte, inzwischen aber in zahlreichen Karosserievarianten existiert, die alle eher wuchtig wirken. Vielleicht könnten wir ja parallel zum Bergrätsel auch noch ein Autorätsel einrichten.

  • wolf

    Mitglied
    7. November 2014 at 08:11
    Oldie wrote:
    Das ist die neue Werbung für ein Auto, das dem Namen nach eher klein sein sollte, inzwischen aber in zahlreichen Karosserievarianten existiert, die alle eher wuchtig wirken. Vielleicht könnten wir ja parallel zum Bergrätsel auch noch ein Autorätsel einrichten.

    mini.

    hab ich jetzt gewonnen und darf ein neues raetsel einstellen? –><img class=” title=”Laughing” /> –>

  • Apicius

    Mitglied
    7. November 2014 at 08:23

    betreibe mit ein paar Gleichgesinnten ein kleines nicht google bares Autoforum ( deutsche” Sportwagenmarke”) wo wir so etwas spielen…

    Wenn man das marketing der Automobilwerbung so betrachte was da für Begriffe wie “go-kart-ähnliches Fahrgefühl, reinrassiger Sportwagen oder Roadster” vergewaltigt werden für irgenwelche zu heiß gebadeten teilweise fast 2 t schweren schrumpf-LKW´s da weis man nicht ob man eher lachen oder heulen soll

    Da geh ich lieber klettern

  • Apicius

    Mitglied
    7. November 2014 at 08:25

    mini.

    hab ich jetzt gewonnen und darf ein neues raetsel einstellen? Laughing

    geh hoch zum Berg……..bin noch wegn den “Glocken” frustig

  • Anonymous

    Deleted User
    7. November 2014 at 08:25
    wolf wrote:
    Oldie wrote:
    Das ist die neue Werbung für ein Auto, das dem Namen nach eher klein sein sollte, inzwischen aber in zahlreichen Karosserievarianten existiert, die alle eher wuchtig wirken. Vielleicht könnten wir ja parallel zum Bergrätsel auch noch ein Autorätsel einrichten.

    mini.

    hab ich jetzt gewonnen und darf ein neues raetsel einstellen? –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    Perfekt gelöst, darst gerne weiter machen.

  • Julian

    Mitglied
    7. November 2014 at 08:57
    Oldie wrote:
    Vorsicht mit diesem Ausdruck, sonst könnte man glauben, Du hälst einen Frisierumhang für ein Superheldencape.

    KEIN CAPE!!!

    DAS WEIß DOCH INZWISCHEN JEDER.

    [youtube][Permission to view this media is denied]
    [/youtube]

    Ab 2:10 !!!

  • Apicius

    Mitglied
    7. November 2014 at 09:26

    KEIN CAPE!!!

    …gute Argumente

  • dermaik

    Mitglied
    4. Januar 2015 at 15:41

    Schöner bericht, toll erzählt. Erinnert mich gerade an die letzten Wiehnachtstage hie rim Harz, nur Mistwetter, wo du keinen Hund vor die Tür jagst – nix mit wandern. Egal, was mich bei deinem Bericht jetzt richtig vom Hocker gehauen hat, ist das Verbotsschild mit der älteren Dame plus Hund, einfach Hammer. Hab jedenfalls herzlich gelacht und auch ansonsten deinen Bericht sehr genossen, danke von mir. Und bitte mehr

  • bolero934

    Mitglied
    5. Januar 2015 at 11:46
    dermaik wrote:
    Egal, was mich bei deinem Bericht jetzt richtig vom Hocker gehauen hat, ist das Verbotsschild mit der älteren Dame plus Hund

    Hier lässt sich eventuell auch mal eine Ausnahme das Verbotsschild bestätigen!!

    [/url:1zwvy57k]

  • dermaik

    Mitglied
    7. Januar 2015 at 14:35

    Ich finds einfach nur Hammer. Und mal ganz ehrlich: Wenn man so manche „Kollegen“ sieht, wie die lotigern, gerade hier bei uns im Harz und auch jetzt im Winter, müsste man wirklich sone Schilder aufstellen. Bin mal vor zwei drei Jahren durchs Bodetal Treseburg Thale, da kam mir auch ein älterer Herr in kurzen Hosen, Sandalen und weißen Socken entgegen – und der Weg war so was von matschig.

  • Apicius

    Mitglied
    2. September 2015 at 19:01

    Es ist mal wieder soweit, das Gepäck und die Familie ist im Auto und die 25 Minuten bis zum Flughafen Frankfurt sind schnell zurück gelegt, die Kinder umarmt der Frau einen Kuss gegeben und ich bin eine Woche Strohwitwer.

    Der Tabaretta hat mich letztes Jahr einen Fußzehnagel und einen vom Bewegungsaparat her wenig erbaulich nächsten nächtes Tag gekostet….allerdings war es Wetterbedingt erheblich zeitstressiger als jetzt die Vorzeichen stehen…

    Immer wieder Hochdruck mit wenigen Regenpassagen für die nächste Woche, da war es einfach vier Tage zu finden

    Trotzdem war ich bei der Wahl des Fahrzeuges diesmal nicht ganz so asketisch eingestellt, es sollte gemütlicher werden als das Jahr zuvor…bin jetzt schließlich Mitte Fünfzig und Dach zu machen in weniger als einer Minute statt in 5 Minuten hat etwas verführerischen mit zunehmendem Alter .

    Wettermäßig hats traditionsgemäß ab Ulm erst mal wieder geregnet, so das ich auf eine Fahrt über Timmelsjoch, Jaufenpass und Penser Joch verzichtet habe und statt dessen nach dem Fernpass (im strömenden Regen, aber immerhin mit Dach drauf) auf die Autobahn Richtung Insbruck ( ab da wars trocken) gefahren bin und weiter über den Brenner.

    In Klausen gings dann über eine zum Teil einspurige Bergstraße (sehr schön) auf den Ritten nach Klobenstein zum Hotel.

    Um 7.30 Uhr war ich dann beim Frühstück und hab mich anschließend erst mal ausgeruht. Um die Mittagszeit gings nach Bozen zum shoppen, anschließend noch ein wenig Bogenschießen (nur Schießplatz) und ausgiebig Abendessen.

    Am nächsten Tag gabs dann die erste Bergtour im Val die San Nicolo (Pozza di Fassa) zum Kaiserjäger Klettersteig auf den Col Ombert.

    Gestartet bin ich auf dem Ritten um 6.30 Uhr und wurde mit einer fast lehren Karrerpass dafür belohnt.

    Die fahrerei in den Alpen, zumindet in den Touristenhochburgen wie dem Fassatal sind mitlerweile alles ander als ein Vergnügen und Staus in den Ortschaften und auf den Pässen eher normal als die Ausnahme und das mitlerweile auch unter der Woche.

    Spätestens ab 9 Uhr setzt der tägliche Verkehrswahsinn ein so das ich mich zu dem frühen Start entschieden habe.

    Beide Touren die ich mir für meinen Ausflug ausgesucht habe standen dieses Jahr ganz im Zeichen des ersten Weltkriegs, da sie an der ehemaligen Frontlinie zwischen Östereich /Ungar und Italien von den Östereichern erbaut worden sind.

    Gleich der erste Schock, der laut Kletterfüghrer 200HM höher gelegenen Parkplatz ist laut Verkehrschild

    nicht mit dem Auto zu erreichen.

    Kurz mit einem Einheimischen unterhalten, der meinte die Carabinieri würden das kontrolieren und Strafzettel verteilen… was solls lauf ich halt.

    Links oben im Bild ist der Gipfel (Col Ombert) 2670m hoch auf den es Heute geht. Die ersten 200HM sind langweilige asphaltierte und geshotterte Straße, dann gehts über zum Teil steile enge Bergpfade 600 HM zum Einstieg vom Klettersteig wo dann die letzten 220 HM kletternd zurück gelegt werden bis auf den Gipfel.

    Wenn man das folgende sieht, und überlegt das hier Soldaten mit Material und voller Gefächtsausrüstung hochlaufen und hoch klettern musten, gleichzeitig die Bedingungen der Schützenstellungen sieht und überlegt das das ganze Sommer wie Winter genutzt wurde, kann man verstehen warum mehr Soldaten an dieser Front durch die Witterung und die Lebensbedingungen gestorben sind als durch Gefächtshandlungen.

    fast geschafft, der Gipfel und die Hütte liegen direkt vor mir

    Nach einen Espresso gehts weiter zum Klettersteig

    vorbei an diversen Schützenstellungen

    wie man sehen kann ist der Steig 1915 von den Kaiserjägern erbaut worden um Soldaten und Material sehr schnell von einer Seite des Berges auf die andere zu bekommen.

    Die 1996 renovierte Anlage ist von der Routenführung her fast gleich geblieben und läuft meistens parallel mit den alten Versicherungen.

    hier startet die neue Route.

    Die Schlüsselstelle D/E Stelle ist schnell erreicht und Dank des wirklich wunderbar griffigen Felsen auch problemlos zu klettern, danach gehts etwas moderater hoch. Leider fällt mir mein Topoblatt kurz danach im so genanten Kessel runter, so dass ich wieder ein Stück runter klettern muss und nur mittels der zuhilfenahme der Rastschlinge und einer Spagateinlage (Yoga-Training sei dank ) wieder in den Besitz meines Topoblattes komme.

    Noch ein kleines Kletterpäuschen zwischendurch

    und schon ist der Gipfel erreicht :thumbsup:

    Beim Abstieg gehts noch an einigen Schützenstellungen vorbei und kurz vor der dann noch Hütte noch ein paar Klettersteiggeher beobachtet

    und nach einem Apfelstrudel gehts wieder runter.

    Da sich dank des 200 HM tiefer liegenden Parkpaltzes der Bergabweg auf dem geschotterten und später aspahltiertem Weg recht langweilig in die Länge zog kamen natürlich Selbstzweifel auf ob es nicht doch sinnvoll gewesen währe das Durchfahrt verboten Schild zu ignorieren.

    Zumindest bis ich die Ortspolizei beim Strafzettel verteilen gesehen habe

    Aber irgenwann war ich dann doch am Auto angekommen und es ging zurück zum Ritten.

    Der Verkehr hatte auch ein einsehen und es ging sogar recht zügig zurück und ich konnte am hoteleigenen Schwimmteich entpannen und mich auf die hervorragende Hotelküche freuen bei einen guten Rotwein

    …Da die Beine von der Kraxelei und den 1000HM etwas müde waren, war am nächsten Tag Bogenschießen , relaxen und Futtern angesagt

    der Wald hinter dem Hotel ist wunderbar “naturbelassen” , so ist das durchstreifen niemals

    langweilig und gepaart mit den Konzentraionsübungen beim Bogenschießen eine schöne Abwechslung zum Klettern ohne zu unterfordern.

    Da die Treffsicherheit mitlerweile auch zugenommen hat

    ist das Pfeile suchen nach den Pfeilen die das Ziel verfehlt haben auch nicht mehr so zeitraubend wie am Anfang

    Am Tag darauf ging es dann wieder auf den Berg, gestartet bin ich um 6 Uhr morgens, was mir eine komplett leere Strecke bis zum Ziel ermöglichte. Ich glaub insgesammt hab ich 10 Autos überholt, was dank fehlendem Gegenverkehr fast unbemerkt ging 8o

    Sa kam ich den Genuss von Teilen des Gröndner Joch, der Sella und der Auffahrt des Fedairapasses ohne jeglichen Verkehr.

    noch ein schneller Espresso am Pass und los gehts :rolleyes:

    das Ziel vor den Augen

    erst noch ein paar Murmeltieren zugeschaut

    und gesehen das schon vor mir einige Kletterer unterwegs sind

    Was aber nicht weiter schlimm war, da die, bis ich angekommen bin, schon ein gutes Stück weg waren, so das ich meine Ruhe hatte beim kletteren.

    Der Einstieg war auch hier gleichzeitig Schlüsselstelle, laut Klettersteigführer eine glatte und steile Platte mit wenigen Griffen, die aber Dank genügend Tritten und mehr Griffen als erwartet gut zu klettern war.

    Der Einstieg

    Der Aufstige war schnell gemacht und der markannstest Punkt

    die Brücke kurz vor dem Gipfel erreicht und die Kletterei hat auch ordendlich Spaß gemacht.

    hier sieht man ganz gut die Route mit dem Einstieg und der Brücke kurz vor dem

    höchsten Punkt.

    Leider wurde danach die Kletterei deutlich langweiliger und zog sich wie eine Woschthaut (schwerer währe mir lieber gewesen).

    Der Weg zwischen beiden Felsformationnen sieht deutlich kürzer (Perspektive) aus, als es sich dann zeigte.

    als anspruchsvoller Wanderweg währe es am Grad sicher ein

    Genuss gewesen, aber so war das ganze immer wieder mit recht einfachen Kletterpassagen durchsetzt die mir nur bedingt Spaß gemacht haben.

    Was man sieht ist wieder eine der Stellungen aus dem ersten Weltkrieg.

    hier wieder aus der Nähe.

    Warum ich den Steig ausgesucht hatte, war allerdinge weniger wegen seiner klettertechnischen Anforderung (die deutlich niedriger als beim ersten Steig war)

    sondern wegen einer andern Besonderheit.

    Der Steig führt 2x duch den Fels mit einem Tunnel, der Erste ist ca. 20m lang und der Zweite ist 300m in den Fels gehauen.

    hier ein schöner Blick auf die andere Seite des Tals und den Gletscher.

    Hier gehts in den 20 m Stollen,

    der eine Seite des Grads mit der anderen Verbindet.

    Der verdammte Stollen läst sich nur stark gebückt durchschreiten was bei meiner Körpergröße nur bedingt lustig war :S

    Ich war aufgrund der Tatsache, dass mich die Kletterei im 2. Teilstück nur bedingt befriedigte, kurzfristig am zaudern, ob ich nicht abrechen und direkt runter klettern sollte was an der Stelle möglich war, da mich die noch ca. halbstündige recht einfache Kletterei nicht besonders reizte und die Aussicht auf 300m gebücktes Stollengehen auch nicht gerade euphorisch stimmten :huh:

    Überwogen hat dann aber doch der Gedanke das ich mich im Nachhinnein bestimmt ärgern würde mir das ganze nicht wenigstens einmal angesehen zu haben

    wenn man schon bis fast am Ziel ist.

    Glücklicherweise zeigte sich, dass der 300 m Stollen fast durchgehend aufrecht zu begehen war, immer wieder auch zum Tal Schützenstellungen hatte und große Räume die als Lager und Quartier genutzt wurden. Also ein Riesenbuncker der in der Berg getrieben worden ist.

    Hier gings raus

    noch ein Blick auf den Pass und den Stausee sowie den

    gegenüber liegenden Gletscher.

    Da ich keine Lust hatte den regulären Abstieg zu gehen weil er mich direkt runter zum Stausee geführt hätte und dann den ganzen Stausee entlang auf

    recht normalen Straßen bin ich ” querfeld ein ” abgestiegen entlang der Hirtenpfade.

    hier sieht man schön im Hintergrund den 2. Abschnitt der Klettertour wo die Stollen

    in den Fels getrieben wurden. Die Hochebene verbindet die beiden Felsen, das sieht von oben aus betrachtet nicht so weitläufig aus, war aber bestimmt gut eine dreiviertel Stunde strammes wandern und kraxeln zwischen den beiden Felsformationnen.

    Dieses Querfeldein gehen ist nicht ungefährlich und sollte man wirklich nur machen wenn man sehr trittsicher und konditionstark ist, da dabei immer mal wieder die Grenze dessen erreicht wird was man von der Steigung her überhaupt noch gehen kann.

    die Pfade sind dann kaum mehr zu erkennen, hier sieht man wieder eine Schützenstellung mitten im Nichts.

    …ab und an ein Ziegenherde als Gesellschaft

    komme ich begleitet von Murmeltieren langsam tiefer

    aber irgendwann bin ich doch nach unten an der Straße angekommen, nur leider führte dank der Böschungsbefestigungen kein Weg die letzten 5-10 m runter zur Straße.

    Also gings weiter steil parallel zur Straße oberhalb auf zum Teil wenig ausgetretenen Graspfaden entlang bis zum Parkplatz.

    Wie sagte Danny Glover in Lethal Wappon..”ich bin zu alt für den Scheiß”

    Aber irgenwann war dann doch wieder ein gut ausgetretener Pfad erreicht und das Ziel vor Augen.

    Nur kurz vorm Schluss muste ich nur noch unbeschadet an einem Ziegenbock mit wirklich großen Hörnern vobei kommen um zum Auto zu gelangen

    Die Rückfahrt zum Ritten war dann deutlich weniger amüsannt und mit diversen Bussen und Wohnmobilen durchsetzt, aber zumindest, und das ist nicht selbstverständlich, ohne Staus.

    Am Ritten war dann nur noch Essen, Rotwein und relaxen angesagt 8o

    faulenzen, lesen, essen

    Am Sonntag gings nach dem Penser Joch über die Autobahn nach Hause.

  • Erik

    Mitglied
    2. September 2015 at 19:29

    So schön angenehm zu lesen, danke für dden tollen Bericht.

  • ralf

    Administrator
    2. September 2015 at 19:30

    @Apicius[/url:19c20vf3] super ausführlicher Bericht!!

    Man hat den Eindruck, dass man dabei war! Klasse!

    Ich denke du hast alles richtig gemacht und viel Spaß gehabt!!

    Ach ja – wie sah denn das “Parallelprogramm” von Frau und Kinder aus?? –><img class= –> (Strand und Relaxen?)

  • Apicius

    Mitglied
    2. September 2015 at 20:18

    Schwiegerelter fahren 1x Jahr mit meiner Frau und den Kindern nach Griechenland…und da die wissen das das so gar nicht meins ist, sie aber viel Spaß haben past das so ganz gut

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