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  • Die schönsten Foddos vom OktoBär '17

    aktualisiert 8 Jahre, 7 Monat aktiv. 9 Mitglieder · 63 Beiträge
  • Julian

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 10:17

    Erstaunlich leer für Wochenende und gutes Wetter.

  • Julian

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 10:19
    Stroty wrote:
    Ein Traum wurde gestern wahr – bekloppte Aktion, aber geil: Samstag Anfahrt, gestern Gipfelsturm und wieder zurück….

    Warum bekloppt? Wegen der nicht vorhandenen Akklimatisation? Brauchste für den Hatscher nur, wenn Du rennen willst…

    Oder der weiten Anfahrt für nur einen “Wander”-4000er wegen?

    Ich glaub, das machen die meisten da so…oder?

    Du im Schnee? Könnte auch ein Grund für “bekloppt” sein?

  • Stroty

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 10:48
    Julian wrote:
    Stroty wrote:
    Ein Traum wurde gestern wahr – bekloppte Aktion, aber geil: Samstag Anfahrt, gestern Gipfelsturm und wieder zurück….

    Warum bekloppt? Wegen der nicht vorhandenen Akklimatisation? Brauchste für den Hatscher nur, wenn Du rennen willst…

    Oder der weiten Anfahrt für nur einen “Wander”-4000er wegen?

    Ich glaub, das machen die meisten da so…oder?

    Du im Schnee? Könnte auch ein Grund für “bekloppt” sein?

    ja, erstens weit, zweitens für einen berg, aber was macht man nicht alles. es war ein super erlebnis – wahnsinn. und ja julian, es war leer, weil das wetter anders vorhergesgat war. ab 11 uhr klarte es auf und wir sind los. alleine auf dem gipfel, vor uns noch drei seilschaften.

  • Julian

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 11:19

    Na, da gratulier ich aber. Sonst sitzen da mindestens 50 Mann und/oder Frau!

    Wärt ihr bei schlechtem Wetter auch los? Kann ja dann etwas schwieriger werden mit der Orientierung…

  • Stroty

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 11:27
    Julian wrote:
    Na, da gratulier ich aber. Sonst sitzen da mindestens 50 Mann und/oder Frau!

    Wärt ihr bei schlechtem Wetter auch los? Kann ja dann etwas schwieriger werden mit der Orientierung…

    genau darüber hatten wir uns im matterhorn glacier paradise mit drei schweizern unterhalten, die auch hoch wollten. sie meinten, dass es gefährlich wird, wenn man bei kaum sicht auf dem breithornplateau ist. sie hatten dann beschlossen, wenigstens auf die gobba di rollin zu gehen. auf dem weg dahin riss es dann endlich auf und wir konnten die drei beobachten, wie sie dann doch richtung breithorn abzweigten. da haben wir`s auch gepackt.

  • harwin

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 11:38
    Stroty wrote:
    ja, erstens weit, zweitens für einen berg, aber was macht man nicht alles. es war ein super erlebnis – wahnsinn. und ja julian, es war leer, weil das wetter anders vorhergesgat war. ab 11 uhr klarte es auf und wir sind los. alleine auf dem gipfel, vor uns noch drei seilschaften.

    ich gratuliere Dir recht herzlich.

    Wie war das jetzt mit der Informationsbeschaffung bzgl. der Bedingungen?

  • Julian

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 12:01
    Stroty wrote:
    genau darüber hatten wir uns im matterhorn glacier paradise mit drei schweizern unterhalten, die auch hoch wollten. sie meinten, dass es gefährlich wird, wenn man bei kaum sicht auf dem breithornplateau ist. sie hatten dann beschlossen, wenigstens auf die gobba di rollin zu gehen. auf dem weg dahin riss es dann endlich auf und wir konnten die drei beobachten, wie sie dann doch richtung breithorn abzweigten. da haben wir`s auch gepackt.

    Ja, Orientierung ist dann alles. Ich mein, solang die Autobahn schön ausgetreten ist, und kein Schnee fällt, gehts ja. Einfach in der Spur bleiben, Spaltengefahr ist ja auch “eher” klein. Aber was will man dann da oben? In der weißen Suppe? Lohnt sich nicht.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    9. Oktober 2017 at 18:04

    Ich war vor unzähligen Jahren mal mit dem DAV Summit Club oben auf dem Gletscher nur ca. 200 m entfernt von der Bergstation.

    Wir standen da oben im Whiteout und hätten ohne Bergführer und ohne GPS-Gerät sicher große Probleme bekommen können,

    wieder den Eingang der Bergstation zu finden…

  • Stroty

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 09:21
    harwin wrote:
    Stroty wrote:
    ja, erstens weit, zweitens für einen berg, aber was macht man nicht alles. es war ein super erlebnis – wahnsinn. und ja julian, es war leer, weil das wetter anders vorhergesgat war. ab 11 uhr klarte es auf und wir sind los. alleine auf dem gipfel, vor uns noch drei seilschaften.

    ich gratuliere Dir recht herzlich.

    Wie war das jetzt mit der Informationsbeschaffung bzgl. der Bedingungen?

    moin harald, ich habe “regelmäßig” das alpincenter zermatt “genervt” und nach den bedingungen gefragt. dort bekam ich immer schnell eine antwort – echt super. jedoch war ausgerechnet für den sonntag schnee angesagt – über nacht gab es da oben auch etwas und als wir hochgefahren sind zogen die wolken jedoch allmählich weg. wir hatten einfach super glück. gerade aufgrund des mäßig vorausgesagten wetters waren fast keine bergsteiger unetrwegs. wir waren in der 125-personen-gondelbahn alleine – eher selten möchte ich meinen. auf dem plateau kamen dann nach uns noch zwei seilschaften, die haben wir vorbeiziehen lassen.

    für mich war es ein wahnsinnserlebnis, der nächste 4000er wird schon ausgeguckt, allerdings dann sicherlich in einem großzügigeren zeitfenster und einer eingehtour. ich hatte es mir einfacher vorgestellt…..

  • Stroty

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 09:23
    Julian wrote:
    Stroty wrote:
    genau darüber hatten wir uns im matterhorn glacier paradise mit drei schweizern unterhalten, die auch hoch wollten. sie meinten, dass es gefährlich wird, wenn man bei kaum sicht auf dem breithornplateau ist. sie hatten dann beschlossen, wenigstens auf die gobba di rollin zu gehen. auf dem weg dahin riss es dann endlich auf und wir konnten die drei beobachten, wie sie dann doch richtung breithorn abzweigten. da haben wir`s auch gepackt.

    Ja, Orientierung ist dann alles. Ich mein, solang die Autobahn schön ausgetreten ist, und kein Schnee fällt, gehts ja. Einfach in der Spur bleiben, Spaltengefahr ist ja auch “eher” klein. Aber was will man dann da oben? In der weißen Suppe? Lohnt sich nicht.

    die spur über das plateau war zwar gut auszumachen, wenn es da jedoch schneit und windet, ist die auch schnell mal verblasst. die hangquerung war auch ganz schön schmal…… aber wir habens gepackt und ich fühlte mich immer sicher

  • Julian

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 10:08
    Stroty wrote:
    […]

    für mich war es ein wahnsinnserlebnis, der nächste 4000er wird schon ausgeguckt, allerdings dann sicherlich in einem großzügigeren zeitfenster und einer eingehtour. ich hatte es mir einfacher vorgestellt…..

    –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    Jaja, da wird die Luft schon dünner, vor allem ohne Akklimatisation! Da muss man schön langsam laufen, auch wenn man schneller will…sonst rennt man in die Sauerstoffnot, und dann kann das auch mal schnell auf den Kreislauf schlagen. Nicht umsonst stehen zum Beispiel am Jungfraujoch-Bahnsteig Schilder, auf denen in mehreren Sprachen steht, dass man langsam laufen soll… –><img class= –>

    Find ich persönlich ja das Wichtigste bei den etwas höheren Bergen, auf die man so steigen kann, dass man da langsam geht und nicht in den Bereich kommt, das Gefühl zu haben, die Pumpe säße im Hals und nicht im Brustkorb. So fühlte sich das bei mir jedenfalls immer an, als ich noch jünger und NOCH dümmer war als jetzt…musste ich auch erst lernen und wollte es nicht glauben…

    Letztendlich kann es auch bei so “leicht” aussehenden Touren wie dem Breithorn, aber sogar schon bei wesentlich niedrigeren Bergen zwischen 2500 und 3000 Höhenmetern zur Höhenkrankheit kommen, wenn man da nicht aufpasst.

  • harwin

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 10:23
    Stroty wrote:
    moin harald, ich habe “regelmäßig” das alpincenter zermatt “genervt” und nach den bedingungen gefragt. dort bekam ich immer schnell eine antwort – echt super. jedoch war ausgerechnet für den sonntag schnee angesagt – über nacht gab es da oben auch etwas und als wir hochgefahren sind zogen die wolken jedoch allmählich weg. wir hatten einfach super glück. gerade aufgrund des mäßig vorausgesagten wetters waren fast keine bergsteiger unetrwegs. wir waren in der 125-personen-gondelbahn alleine – eher selten möchte ich meinen. auf dem plateau kamen dann nach uns noch zwei seilschaften, die haben wir vorbeiziehen lassen.

    für mich war es ein wahnsinnserlebnis, der nächste 4000er wird schon ausgeguckt, allerdings dann sicherlich in einem großzügigeren zeitfenster und einer eingehtour. ich hatte es mir einfacher vorgestellt…..

    freut mich, dass es geklappt hat

    Es gibt noch mehr als genug leichte bis mittelschwere 4.000er, gerade auch im Saastal wie das Strahlhorn (würde ich aber beim zweiten Mal eher als Skitour machen), Weissmies (liebend gerne als Überschreitung), Allalinhorn, Alphubel, Bishorn (super gut zum eingehen von der Turtmannhütte aus starten) etc. und auch mehr als ausreichend interessante Gipfel, die (nur) eine 3 davor haben, und dadurch nicht ganz so überlaufen sind. Aber ein 4er davor zieht halt immer. Letztendlich ist das ganze Geheimnis lediglich eine gute Akklimatisierung, dann klappt das auch mit den 4.000ern.

    Du kannst jetzt sicher nachvollziehen warum ich so für Hochtouren schwärme oder? –><img class= –>

    Am allerliebsten mag ich allerdings kombinierte Hochtouren: Schnee/Eis mit leichten Klettereien im Fels so im II/III. Grad.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 10:26

    Bzgl. der so mega wichtigen Akklimatisierung ist nichts hinzuzufügen!!!

    Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Trekkingtour 2010 zum nepalesischen Everest Base Camp

    und auf den daneben befindlichen Kala Patthar.

    Wären unsere Guides ab Lukla die Tagesetappen mit uns nicht extrem langsam gegangen,

    wäre ich sicher nie da oben angekommen oder es hätte arge Probleme bzgl. Höhenkrankheit

    in der Gruppe geben können. Aber so haben es damals alle geschafft.

    2014 habe ich die Höhe dann mal wieder deutlich in Peru gespürt, als wir im Süden des Landes

    mit einem Kleinbus in relativ kurzer Zeit auf ca. 4900 m hoch gefahren sind. Bei einer kurzen

    Pause an der Passhöhe bin ich regelrecht im Gelände rumgewankt. Bin da nur mal ein paar

    Meter die Fahrbahnböschung runter gegangen und kam rückzu kaum den kleinen Hang wieder hoch.

    Also: immer gut akklimatisieren!

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 13:25
    harwin wrote:
    Es gibt noch mehr als genug leichte bis mittelschwere 4.000er, gerade auch im Saastal wie das Strahlhorn…, Allalinhorn, Bishorn (super gut zum eingehen von der Turtmannhütte aus starten) etc.

    Oh ja, das Strahlhorn ist ein feiner technisch nicht allzu schwieriger 4000er, da war ich auch schon oben – schön von der Britanniahütte

    hoch zum Adlerpaß und dann zum Gipfel. Skitour wäre mit Sicherheit optimaler – ich habe den langen Hatscher über den dann bereits

    sulzigen Gletscher zurück zur Britanniahütte noch sehr gut im Gedächtnis.

    Allalinhorn ist natürlich einer der am einfachsten zu erreichenden Berge, von der Bergstation der MetroAlpin sind es ja nur

    500 Hm. Das war damals mein erster 4000er, war schon magisch mit der “4” vorn.

    Auf dem Bishorn war ich nicht, aber zumindest mal an der Turtmannhütte. Die kann ich auf jeden Fall empfehlen, vor allem

    wegen der selbstgemachten total leckeren Schwarzwälder Kirsch. Da zahlt man dann auch mal umgerechnet die 6 € für ein

    Stück, auch wenn es im Herzen weh tut.

  • Stroty

    Mitglied
    10. Oktober 2017 at 15:57

    Allalinhorn könnte ich mir als nächstes gut vorstellen……

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